Trailrunner Hybrid / Road to 650 ITRA & 300kg Total
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Re: Trailrunner Hybrid / Road to 650 ITRA & 300kg Total
3 Runden offen. I don’t wanna live anymore.
Guten Morgen.
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Re: Trailrunner Hybrid / Road to 650 ITRA & 300kg Total
Sehr schön. Weiter durchziehen. Ihr leistet echt unglaubliches! Irgendwann wird der schmerz nicht mehr schlimmer.
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Re: Trailrunner Hybrid / Road to 650 ITRA & 300kg Total
Du packst das!
Krafttraining und Laufen --> LOG
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Re: Trailrunner Hybrid / Road to 650 ITRA & 300kg Total
Jetzt 1kg Paracetamol rein und schlafen. Schmerzlevel war echt unerträglich, war nur noch bleich.
Aber geschafft, das ist natürlich geil. Will aber nie wieder einen BYU laufen, mich sofort vom Wachau 160 abmelden und Halbmarathon Spezialist werden (nie länger als 90min laufen
Interessant war: die letzte Runde in 35min geballert (SAT 4:40) und nix tat weh und es ging gut. Bin wohl einfach zu untrainiert im langsam Laufen lol.
Bericht kommt dann später mal. Nur: @Tobeass geilster Typ, alleine hätte ich es vermutlich nicht so durchgezogen. Aber geteiltes Leid ist halbes Leid.
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Re: Trailrunner Hybrid / Road to 650 ITRA & 300kg Total
Doubt XLauch hat geschrieben: zum Beitrag navigieren31. Mai 2026, 10:05
PHOTO-2026-05-31-10-02-10.jpg
Will aber nie wieder einen BYU laufen, mich sofort vom Wachau 160 abmelden und Halbmarathon Spezialist werden (nie länger als 90min laufen)
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Re: Trailrunner Hybrid / Road to 650 ITRA & 300kg Total
Für mich völlig gestörte, unvorstellbare Leistung. Srs, abartig. Meine Glückwünsche, erhol Dich gut.
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Re: Trailrunner Hybrid / Road to 650 ITRA & 300kg Total
Ihr seid beide absolut unfassbar
LOGHöfer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren18. Okt 2024, 18:55 Bei niedrigem Leistungsvermögen ist das machen wichtiger als das wie und was.
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Re: Trailrunner Hybrid / Road to 650 ITRA & 300kg Total
Starke Leistung bei eurem Event 
Ich bin hart, unnachgiebig und unerbittlich
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Re: Trailrunner Hybrid / Road to 650 ITRA & 300kg Total
Auch hier - maximalen Respekt, geile Leistung!
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Re: Trailrunner Hybrid / Road to 650 ITRA & 300kg Total
Brutal.
Viech!
Viech!
genetiKK hat geschrieben: zum Beitrag navigieren23. Sep 2024, 22:22 Wäre ich Kanzler wäre meine erste Amtshandlung die Respektschelle als straffrei einzuführen. Hat noch niemanden geschadet, erst Recht in der heutigen Gesellschaft nicht.
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Re: Trailrunner Hybrid / Road to 650 ITRA & 300kg Total
So, gerade 2.5h hochqualitativen Schlaf gesammelt.
Mir fällt es schwer alles zu struktuieren, also random durcheinander.
Gemütlich so 40-50min vor Start gelandet, mein Zeug vor @Tobeass Zelt gedumpt, inklusive unserem Team-Kollegen und dessen super netten & hilfsbereiten Freundin. Ganz pragmatisch einfach mit meiner Box & Campingsessel vor das Zelt geparkt.
Um 9 ging es dann los, über die ersten Runden muss man garnicht so viel schreiben, da ist ja alles super lustig und mcht Spaß. Also einen Backyard Ultra auf 7 Runden zu machen und sich die Trophäe abzuholen ist eine echt coole Sache.
Das Wetter hat mit den Faxen begonnen, der Wetterbericht hatte statt bewölkt und dann 1-2 Stunden Regen mit mehreren Stunden strahlendem Sonnenschein begonnen, bei denen ich mir einen Sonnenbrand eingefangen habe. Bei Runde 5 (?) wurde das Event fast abgebrochen, im Startbereich gab es wohl ziemliche Windböen, unter anderem hat es einen Baum umgehauen der auf einem Zelt gelandet ist, das zum Glück leer war. Wir Läufer haben davon garnichts mitbekommen, auf der Strecke gab es nicht viel Wind und wir sind eigentlich nur in einen komplett umgestalteten Startbereich gekommen, der bereits wieder relativ windfrei war.
Es hat aber auch ein ziemlicher Unfug mit Regen+Gewitter angefangen. 2x relativ harmlos, da wurde nur die Strecke etwas angenässt, beim dritten mal richtig starker Platzregen über Stunden. Jetzt ist es in Loosdorf so, dass man einen richtig schönen Trail hat, bei dem es auf erdigen Single-Trails nach oben geht, teilweise mit über 20% Steigung. Das ist bei Nässe natürlich heikel, deshalb hatte ich mir dann frühzeitig meine Trailschuhe angezogen (die Salomon Thundercross mit aggressivem Grip). Die sind dann aber KOMPLETT nass geworden und ich konnte nichts dagen tun, andere Trailschuhe hatte ich nicht dabei und die wären auch gleich wieder nass geworden. Da musste ich relativ lange die durchnässten Schuhe tragen und wie ein Wunder bin ich ohne schimme Blasen davon gekommen - in den Pausen hab ich immer die Schuhe/Socken ausgezogen, die Füße getrocknet, nur um dann wieder in nasse Schuhe/Socken zu schlüpfen.
Ansonsten hat alles gut gepasst, Pacing (bin meistens recht weit vorne gelaufen) + Verpflegung (70-75g Carbs nur in der Pause aufgenommen gingen super runter).
Das Problem war dann eher die fortschreitende Ansammlung von Problemen. Bei 15 Runden hat man natürlich auch bereits einige Leiden aber es ist alles noch voll okay, Soweit kannte ich es auch. Der Sprung von 15 auf 24 Runden war aber absurd brutal. Es kamen immer noch weitere Schmerzen dazu (bis einfach der ganze Unterkörper wehgetan hat), ich hätte am liebsten jede Runde aufgehört, @Tobeass haben uns aber immer weiter an der Startlinie getroffen. Auf Dauer gab es den Shift von aktivem Beschäftigen mit den Schmerzen und dem Versuch sie noch irgendwie zu vermeiden (Downhill gehen etc) zu kompletter Akzeptanz (die Schmerzen sind fast nicht auszuhalten aber man kann nichts dagen tun).
Die letzten 9 Runden habe ich mental in die Zeit bis 4/5 und die Zeit danach gesplittet, mir haben genug andere gesagt, dass alles anders wird sobald es dämmert bzw die Sonne aufgeht und das war tatsächlich so. Das erste Tageslicht nach der komplett schwarzen Nacht (naja, neben wunderschönem Vollmond) hat den Modus von "Ich schaffe das nicht" zu "Ich schaffe das geändert" - es war ein richtiger Reset, mit den Sonnenstrahlen hat ein ein neuer Tag begonnen und dass man nichts geschlafen hat, hat keine Rolle mehr gespielt.
Keinen Reset gab es natürlich bei den Schmerzen. Konstant in der Hölle gewesen, in den Pausen wurde es viel schlimmer, da ist alles kalt geworden und bevor man mühsam von 7er Pace auf raketenschnelle 6:00 oder so beschleunigt hat musste man alles wieder warm bekommen und das war ein richtiges Durchpushen. Einfach einen Start hingelegt wie ein Güterzug oder so.
Die letzten Runden absichtlich dann die Rundenzeiten erhöht um mehr zu gehen - aber selbstverständlich haben die Schmerzen beim Gehen dann schnell nachgezogen und es hat ähnlich wehgetan wie das Laufen.
Gedanken wie "Hey, nur noch 5 Runden, also noch 33.5km mit 850hm" haben auch nicht geholfen.
Die letzte Runde hab ich dann einfach geballert. Langsam Laufen tut weh, also warum nicht Vollgas geben damit es schneller vorbei ist? Und wie durch ein Wunder ging das megagut. Bin die so mit 4:40 Effort Pace/SAT gelaufen und bis auf die Schmerzen beim Downhill war es viel besser als die Runden davor. Meine ganzen Kapazitäten zum schnell Laufen waren noch super da, die wurden wohl beim langsamer Laufen nicht groß angezapft. Die Runde hab ich dann in 35min beendet, schneller war nur ein anderer Läufer (Lederhosenmann, der 7 Runden der in Tracht 34er Runden gelaufen ist), was echt faszinierend mit 155km in den Knochen war, der war ja noch frisch.
Leider hab ich dadurch mein Finish-Foto verpasst, der Fotograf hatte wohl frühesten 8-9min später mit den ersten Läufern gerechnet. Auf jeden Fall sofort die Startnummer weggeworfen, bevor man versucht mich zu weiteren Runden zu Überreden, ich hatte ja offensichtlich noch was im Tank.
Richtig cool war einfach der Vibe nach der 15. Runde. Also die Leute und Veranstalter sind sowieso alle super nett aber dann wurde es absurd. Alle möglichen Leute, die ich garnicht kannte, waren konstant proaktiv hilfsbereit. Wollten auf ihren Schlaf verzichten umd mich zu crewen. Wurde jede Pause 10x gefragt ob ich was brauche, was ich brauche etc. Mir wurde von allen Seiten gut zugeredet. Die VP wollte komplett auf alles eingehen was ich brauche. Einfach so familiär und lieb und nett alle, das hab ich echt noch nie irgendwo erlebt. Echt eine tolle Szene, richtig schön.
Was ich neben den tollen Aspekten mitnehme: Ich glaube mir fehlen einfach Lebenskilometer. Ich kann ja Leistung bringen etc aber einen Körper, der solche krassen Distanzen wegsteckt, muss man erstmal über Jahre und Jahre aufbauen. Einen schnellen 10k kann man sicher schneller erreichen aber diese Resistenz dauert halt viel länger. Das ist schwer zu akzeptieren in Zeiten, bei denen man nur Youtube aufmachen muss und direkt mit den krassesten Geschichten überflutet wird, sein es Run-Bros wie Kim Gottwald, Goggins-Fans die nach 2 Jahren den Moab 240 finishen und was weiß ich. Und der größer/schneller/weiter Trend macht ja einen 100 Meiler schon fast zu einer kürzeren Distanz, plötzlich interessiert sich jeder nur noch für den Cocodona 250 weil 250 Meilen halt weiter sind als 100 Meiler. Bei BYUs macht ja in der Social Media Präsenz jeder über 24 Runden, klar, der Weltrekord liegt ja auch bei 119 und vermutlich in ein paar Jahren bei 130 und dann 150 und irgendwann bei 200. Wie absurd 100 Meiler für normale Menschen sind, hab ich zu spüren bekommen. Ich halte mich ja ohne Arroganz für einen halbwegs guten & talentierten Läufer aber 100 Meilen sind noch außerhalb meiner Gehaltsklasse, auch wenn ich es jetzt unter massiver Anstrengung und psychischer Belastung irgendwie geschafft habe. Es kann kein Teil der Rennplanung sein, dass sich Leute konstant Sorgen um einen machen, weil man komplett bleich ist, weil man über 5+ Stunden nur noch irgendwie versucht starke Schmerzen zu ertragen. Da ist noch ordentlich Arbeit zu tun und Läufe zu laufen.
Mir fällt es schwer alles zu struktuieren, also random durcheinander.
Gemütlich so 40-50min vor Start gelandet, mein Zeug vor @Tobeass Zelt gedumpt, inklusive unserem Team-Kollegen und dessen super netten & hilfsbereiten Freundin. Ganz pragmatisch einfach mit meiner Box & Campingsessel vor das Zelt geparkt.
Um 9 ging es dann los, über die ersten Runden muss man garnicht so viel schreiben, da ist ja alles super lustig und mcht Spaß. Also einen Backyard Ultra auf 7 Runden zu machen und sich die Trophäe abzuholen ist eine echt coole Sache.
Das Wetter hat mit den Faxen begonnen, der Wetterbericht hatte statt bewölkt und dann 1-2 Stunden Regen mit mehreren Stunden strahlendem Sonnenschein begonnen, bei denen ich mir einen Sonnenbrand eingefangen habe. Bei Runde 5 (?) wurde das Event fast abgebrochen, im Startbereich gab es wohl ziemliche Windböen, unter anderem hat es einen Baum umgehauen der auf einem Zelt gelandet ist, das zum Glück leer war. Wir Läufer haben davon garnichts mitbekommen, auf der Strecke gab es nicht viel Wind und wir sind eigentlich nur in einen komplett umgestalteten Startbereich gekommen, der bereits wieder relativ windfrei war.
Es hat aber auch ein ziemlicher Unfug mit Regen+Gewitter angefangen. 2x relativ harmlos, da wurde nur die Strecke etwas angenässt, beim dritten mal richtig starker Platzregen über Stunden. Jetzt ist es in Loosdorf so, dass man einen richtig schönen Trail hat, bei dem es auf erdigen Single-Trails nach oben geht, teilweise mit über 20% Steigung. Das ist bei Nässe natürlich heikel, deshalb hatte ich mir dann frühzeitig meine Trailschuhe angezogen (die Salomon Thundercross mit aggressivem Grip). Die sind dann aber KOMPLETT nass geworden und ich konnte nichts dagen tun, andere Trailschuhe hatte ich nicht dabei und die wären auch gleich wieder nass geworden. Da musste ich relativ lange die durchnässten Schuhe tragen und wie ein Wunder bin ich ohne schimme Blasen davon gekommen - in den Pausen hab ich immer die Schuhe/Socken ausgezogen, die Füße getrocknet, nur um dann wieder in nasse Schuhe/Socken zu schlüpfen.
Ansonsten hat alles gut gepasst, Pacing (bin meistens recht weit vorne gelaufen) + Verpflegung (70-75g Carbs nur in der Pause aufgenommen gingen super runter).
Das Problem war dann eher die fortschreitende Ansammlung von Problemen. Bei 15 Runden hat man natürlich auch bereits einige Leiden aber es ist alles noch voll okay, Soweit kannte ich es auch. Der Sprung von 15 auf 24 Runden war aber absurd brutal. Es kamen immer noch weitere Schmerzen dazu (bis einfach der ganze Unterkörper wehgetan hat), ich hätte am liebsten jede Runde aufgehört, @Tobeass haben uns aber immer weiter an der Startlinie getroffen. Auf Dauer gab es den Shift von aktivem Beschäftigen mit den Schmerzen und dem Versuch sie noch irgendwie zu vermeiden (Downhill gehen etc) zu kompletter Akzeptanz (die Schmerzen sind fast nicht auszuhalten aber man kann nichts dagen tun).
Die letzten 9 Runden habe ich mental in die Zeit bis 4/5 und die Zeit danach gesplittet, mir haben genug andere gesagt, dass alles anders wird sobald es dämmert bzw die Sonne aufgeht und das war tatsächlich so. Das erste Tageslicht nach der komplett schwarzen Nacht (naja, neben wunderschönem Vollmond) hat den Modus von "Ich schaffe das nicht" zu "Ich schaffe das geändert" - es war ein richtiger Reset, mit den Sonnenstrahlen hat ein ein neuer Tag begonnen und dass man nichts geschlafen hat, hat keine Rolle mehr gespielt.
Keinen Reset gab es natürlich bei den Schmerzen. Konstant in der Hölle gewesen, in den Pausen wurde es viel schlimmer, da ist alles kalt geworden und bevor man mühsam von 7er Pace auf raketenschnelle 6:00 oder so beschleunigt hat musste man alles wieder warm bekommen und das war ein richtiges Durchpushen. Einfach einen Start hingelegt wie ein Güterzug oder so.
Die letzten Runden absichtlich dann die Rundenzeiten erhöht um mehr zu gehen - aber selbstverständlich haben die Schmerzen beim Gehen dann schnell nachgezogen und es hat ähnlich wehgetan wie das Laufen.
Gedanken wie "Hey, nur noch 5 Runden, also noch 33.5km mit 850hm" haben auch nicht geholfen.
Die letzte Runde hab ich dann einfach geballert. Langsam Laufen tut weh, also warum nicht Vollgas geben damit es schneller vorbei ist? Und wie durch ein Wunder ging das megagut. Bin die so mit 4:40 Effort Pace/SAT gelaufen und bis auf die Schmerzen beim Downhill war es viel besser als die Runden davor. Meine ganzen Kapazitäten zum schnell Laufen waren noch super da, die wurden wohl beim langsamer Laufen nicht groß angezapft. Die Runde hab ich dann in 35min beendet, schneller war nur ein anderer Läufer (Lederhosenmann, der 7 Runden der in Tracht 34er Runden gelaufen ist), was echt faszinierend mit 155km in den Knochen war, der war ja noch frisch.
Leider hab ich dadurch mein Finish-Foto verpasst, der Fotograf hatte wohl frühesten 8-9min später mit den ersten Läufern gerechnet. Auf jeden Fall sofort die Startnummer weggeworfen, bevor man versucht mich zu weiteren Runden zu Überreden, ich hatte ja offensichtlich noch was im Tank.
Richtig cool war einfach der Vibe nach der 15. Runde. Also die Leute und Veranstalter sind sowieso alle super nett aber dann wurde es absurd. Alle möglichen Leute, die ich garnicht kannte, waren konstant proaktiv hilfsbereit. Wollten auf ihren Schlaf verzichten umd mich zu crewen. Wurde jede Pause 10x gefragt ob ich was brauche, was ich brauche etc. Mir wurde von allen Seiten gut zugeredet. Die VP wollte komplett auf alles eingehen was ich brauche. Einfach so familiär und lieb und nett alle, das hab ich echt noch nie irgendwo erlebt. Echt eine tolle Szene, richtig schön.
Was ich neben den tollen Aspekten mitnehme: Ich glaube mir fehlen einfach Lebenskilometer. Ich kann ja Leistung bringen etc aber einen Körper, der solche krassen Distanzen wegsteckt, muss man erstmal über Jahre und Jahre aufbauen. Einen schnellen 10k kann man sicher schneller erreichen aber diese Resistenz dauert halt viel länger. Das ist schwer zu akzeptieren in Zeiten, bei denen man nur Youtube aufmachen muss und direkt mit den krassesten Geschichten überflutet wird, sein es Run-Bros wie Kim Gottwald, Goggins-Fans die nach 2 Jahren den Moab 240 finishen und was weiß ich. Und der größer/schneller/weiter Trend macht ja einen 100 Meiler schon fast zu einer kürzeren Distanz, plötzlich interessiert sich jeder nur noch für den Cocodona 250 weil 250 Meilen halt weiter sind als 100 Meiler. Bei BYUs macht ja in der Social Media Präsenz jeder über 24 Runden, klar, der Weltrekord liegt ja auch bei 119 und vermutlich in ein paar Jahren bei 130 und dann 150 und irgendwann bei 200. Wie absurd 100 Meiler für normale Menschen sind, hab ich zu spüren bekommen. Ich halte mich ja ohne Arroganz für einen halbwegs guten & talentierten Läufer aber 100 Meilen sind noch außerhalb meiner Gehaltsklasse, auch wenn ich es jetzt unter massiver Anstrengung und psychischer Belastung irgendwie geschafft habe. Es kann kein Teil der Rennplanung sein, dass sich Leute konstant Sorgen um einen machen, weil man komplett bleich ist, weil man über 5+ Stunden nur noch irgendwie versucht starke Schmerzen zu ertragen. Da ist noch ordentlich Arbeit zu tun und Läufe zu laufen.
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Re: Trailrunner Hybrid / Road to 650 ITRA & 300kg Total
Krasser Bericht und heftig, was das für Bedingungen sind. Wirkt für mich in Summe aber alles deutlich sympathischer als Marathon laufen 
- Tobeass
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