sie hat leider nicht geantwortet, aber es gibt ein paper, das im grunde die gegenseite beleuchtet. ist u.a. von stephen seiler und wenn ich mich korrekt erinnere ca. ein halbes jahr früher erschienen.
das thema scheint tiefe wunden bei euch zu hinterlassen haben.
also die nike zoom structure waren mein erster laufschuh überhaupt und ich vermute mal, aufgrund der großen sprengung hat da jeder einen fersenlauf.
ich laufe "mittlerweile" in den altra escalante 4, die wie ich finde ein super mittelweg zwischen barfuß und "klassischen" laufschuhen sind. keine sprengung, breite zehenbox und relativ dünne sohle (verglichen mit anderen modernen laufschuhen). und da habe ich eben (genau wie beim laufen ohne schuhe) einen leichten vorderfußauftritt.
aber nicht falsch verstehen, ich bin durchaus von barfußlaufen "überzeugt", die gründe hab ich bereits hinreichend erörtert. allerdings kam es aufgrund von achillessehnenbeschwerden und shin splints nie dazu, dass ich das groß ausüben konnte. selbiges gilt für die vivobarefoot schuhe, die aber meine alltags/gym schuhe sind. darüber hinaus habe ich nie behauptet, dass barfuß laufen das einzig wahre sei, nur dass es eben funktioniert und das auch sehr gut und dass das meiste, was moderene laufschuhe versprechen, einfach blödsinn ist, der sich jeglicher evidenz entbehrt. die praktikabilität von barfuß laufen auf unseren modernen untergründen (damit meine ich nicht sauber geteerte straßen, sondern schotterwege und so), sei mal dahin gestellt. da gehts aber mehr um verletzungsprävention, in dem sinne, dass steine aua machen. ich bin aber durchaus davon überzeugt, dass sportler, die iwas mit ihren füßen machen, auch mal barfuß trainieren sollten, eben weil es diesen transitiven link zwischen starker fußmuskulatur und verringertem risiko für unterkörperverletzungen gibt.
und bitte unterstell mir nicht, ich wäre ein jünger von irgendwas ...