Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

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Christoph
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

16.04.2026 - Laufen und Schwimmen

Gestern mal Homeoffice gemacht, ganz geil weil ich dann morgens in Ruhe die Kinder versorgen konnte und mittags kurz gelaufen bin. Abends ging es dann wieder zum schwimmen.

Mal positiv: ich merke, dass der Frühling langsam losgeht und mir tut es unfassbar gut, dass es nicht immer dunkel ist. Wenn ich morgens zur Firma radel wird es schon hell. Das ist cool. Und gestern abend wo ich zum Schwimmen gefahren bin war die Sonne auch noch zu sehen. Das macht schon was mit mir, da hab ich einfach mehr bock mich zu bewegen als wenn es schon stockdunkel ist.

Training mittags - Laufen
Einfach 30 min easy.



Training abends - Schwimmen
War wieder lustig. Einiges an Technik-/Wassergefühl-Gedöns und danach ein Sack voll 50er.
  • 300 m Einschwimmen
  • 16 x25 Technikübungen/Wassergefühl
  • 9x50 mit Paddles und Pull Buoy -> hätten 10 werden wollen, aber dann sind alle schon auf Flossen umgestiegen und das nervt immer
  • 10x50 mit Flossen
  • 10x50 mit Flossen und Schnorchel
  • 50 m Ausschwimmen[/n]
    -> 2200 m
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Christoph
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

5/3/1 here we go, der nächste Versuch
Disclaimer vorab: wenn noch jemand Input hat gern her damit. Aber bitte verzeiht mir jetzt schon, dass ich nicht jeden Input direkt in eine Änderung umsetzen kann. Es gibt ja oft mehrere Wege und wenn man 5 Leute fragt bekommt man 4 Meinungen.

Kurz zu meiner Historie
Ich hab ja mal angefangen als Pumper. Mit stlzen 78 kg damals, 2008 oder so im Gym. Hab dann die Karriere gemacht von Milon-Zirkel über GK-Plan mit einigen Geräten, dann auf einen 3er-Split den mir ein Trainer da empfohlen hat und wo ich dann mäßigen Erfolg hatte weil ich halt noch Anfänger war. Die einzelnen Einheiten damals waren einfach to much. Die dritte Brust-Übung am Push-Day hat mir einfach nichts mehr gebracht, weil ich da quasi KH-Bankdrücken mit Bleistifen machen musste weil ich eh schon durch war.
Danach hab ich dann mit "sinnvollem Krafttraining" angefangen: Starting Strength und als Ergänzung am Ende bisschen Dips und Curls. Damit hab ich dann auch eine ganze Weile gute Fortschritte gemacht und auch gut aufgebaut. Rückblickend hätte ich da vermutlich auch noch mehr rausholen können, aber egal. Ich hab danach mal Madcow 5x5 gemacht für ein Viertel-Jahr. War auch ganz gut. Und danach hab ich 5/3/1 gemacht für ein paar Zyklen. Ich hab damals nicht wirklich große Frotschritte gemacht mit dem Programm, aber es wird schon nicht ohne Grund so populär sein und es hat sich ja seit dem auch einiges geändert. Damals gab es nur 5/3/1 Vanilla, jetzt gibt es mit Beyond und Forever ja noch diverse Anpassungen und neue Templates.
Irgendwann hab ich dann mit dem ganzen Hybrid-Gedöns angefangen.

Und nu?
Ich leider ja minimal unter Trainings-ADHS und probiere gern neue Sachen aus. 5/3/1 könnte da eigentlich ganz geil sein. Wenn ich's zum Laufen bekomme wäre es eine Möglichkeit ein Programm zu haben, mit einem recht konstanten Block für Grundübungen (Eben die Main Lifts) und drumherum hätte ich die Möglichkeit immer mal wieder was anderes zu tun. Natürlich nicht jede Woche. Aber Erfahrungsgemäß kriege ich schon mal so einen 12 Wochen Block durch und danach hätte ich die Möglichkeit in den Assistenz-Übungen Dinge zu testen oder auch mal in den Supplemental Lifts Übungen oder Beladungs-Schemen zu ändern.
Ich Committe mich hiermit das ganze jetzt mal wenigstens bis Ende des Jahres zu testen. Da ich ja vermutlich die meiste Zeit nur 2 Einheiten Pro Woche habe sind das vermutlich so 5 Zyklen (bei 9 Einheiten pro Zyklus ist ein Zyklus 5 Wochen Lang, mal 5 wäre ein halbes Jahr. Ja, ist bisschen aufgerundet, aber es gibt ja auch mal einen Deload und ich werde irgedwann mal krank sein).
Ich bin der absoluten Überzeugung, dass der Trainingsplan nicht das wichtigste für den Erfolg ist sondern die Umsetzung. Voraussetzung ist natürlich, dass der Plan einigermaßen Sinn macht. Aber viel wichtiger ist, dass man sich beim Training anstrengt. Das man mit Überzeugung trainiert und nicht dauernd alles über den Haufen wirft. Und das man die richtigen Anpassungen macht. Das heißt auch das Gewicht nicht zu schnell zu steigern, aber eben auch nicht zu leicht zu trainieren. @Carter T R ist ja wenn ich den Log richtig interpretiere im 56. Zyklus 5/3/1. Er hat mir parallel bisschen geholfen einen Plan zu entwerfen. Der ist auch nur zu 90% fertig, aber ich will jetzt einfach mal anfangen. Ich hoffe auch weiterhin im Anschluss auf ein paar Tips in der Umsetzung. Also Empfehlung für Steigerungen oder Anpassungen. Mein Ziel ist natürlich selber Erfahrungen zu sammeln und zukünftig selbstständig agieren zu können. Aber so als Kickstarter ist das schon hilfreich. Es kann ja schon frustrierend sein, wenn man einen Plan macht und auf der Stelle tritt.

Der Plan
So. Rahmenbedingung war als erstes, dass ich nur mit zwei Einheiten pro Woche planen kann. In den letzten drei Wochen oder so hab ich drei Einheiten geschafft. Die dritte war aber nur sehr kurz, eine komplette Einheit schaffe ich nicht in den ca. 40 min. Und ehrlicherweise wird diese dritte Einheit vermutlich eher ein mal im Monat statt finden als öfter. Das heißt der Plan muss erstmal funktionieren mit zwei Einheiten pro Woche. Damit kommt man eigentlich um einen GK Plan nicht herum. Ich hab 5/3/1 Forever mal durchgewälzt. Am Ende bin ich auf Empfehlung von Carter T R dann auf dem Template Full Body, 1000% Awesome hängen geblieben.
Es ist also ein alternierender GK mit drei Einheiten. Man hat immer zwei Main Lifts pro Einheit, einmal als 5/3/1 in 5s Pro (also 3x5 mit ansteigendem Gewicht) und den anderen als 5x5. Details unten. On top dann das bei Wendler übliche: Jumps/Throws zur Vorbereitung und als Assistenz jeweils "25-50 Reps" aus der Kategorie Push, Pull und Single Leg/Core. Ich würde die Einheiten einfach durchrotieren. Also Woche 1: A, B, Woche 2: C, A, Woche 3: B, C usw.. Da Kreuzheben und Überkopfdrücken nur in Einheit B sind ist die Frequenz für die Lifts niedriger. Das finde ich aber nicht schlimm. Mein Herz hängt eh mehr am Kniebeugen und Bankdrücken und gerade Kreuzheben haut auch immer gut rein.

Folgendes ist der aktuelle Stand. Vor jeder Einheit kommt ein Block Prep-Work um den Rumpf zu aktiveren und ein paar der nötigen Muskelgruppen. Das würde ich jetzt hier einfach mal weg lassen.
Ich werde auch bei den Assistenzübungen vermutlich mehr in Supersätzen arbeiten als es jetzt hier steht. Das muss ich dann mal ausprobieren wie es logistisch und inhaltlich Sinn macht. Also nicht konkurierende Übungen in Supersätzen machen einfach um Zeit zu sparen. Beispielsweise an Tag A Dips und Nordic Hamstring Curls.

A
Jumps/Throws
  • "Depth" Jumps (also von 5-10 cm Erhöhung fallen lassen und dann auf meine Box springen)
  • KB Hand-to-Hand-Swing
Depth Jumps als Primer für Squats und sie sind auch sportartspezifisch für das Laufen (Thema Bodenkontaktzeit). Ich werde natürlich NICHT von irgendeiner 24" Box springen sondern nur von einer kleinen Erhöhung. Die Swings als Ersatz für das Werfen, da ich bei mir nicht Bälle gegen die Wand werfen kann morgens um 6 wenn die Kids und die Frau noch schlafen. Hand-to-Hand weil es noch etwas rotation mit reinbringt.

Kraft
  • Kniebeuge 5s Pro
  • Bankdrücken 5x5 @80-85%
Assistenz
  • Dips 3 Sätze
  • Chin-Ups 3 Sätze
  • Nordic Hamstring Curls Progression 2 Sätze
  • Hanging Leg Raises 3 Sätze
  • Supersatz Rear Delt Pulls und Scull Chrusher 2 Sätze
Push, Pull als Bodyweight. Das ist für mich so ein Nebenziel: viele Klimmzüge, Liegetütze und Dips können. Sind super Übungen und ich finde irgendwie trägt es zur Athletik bei seinen eigenen Körper durch den Raum bewegen zu können. Eine schwere Core-Übung und die Hamstring-Curls für die Stärkung der hinteren Kette. Das ist aber auch eher ein längeres Projekt.


B
Jumps/Throws
  • Einbeinige "Box"-Jumps (also eher auf eine Treppenstufe oder sehr niedrige Box)
  • Medball Overhead Toss
Einbeinige Sprünge weil es auch Laufspezifisch ist. Ziel saubere Landung, nicht maximale Höhe. Medizinball einfach über den Kopf nach hinten schmeißen, ich hab da einen 15 kg Ball. Aktiviert die hintere Kette.

Kraft
  • Kreuzheben 5s Pro
  • Swissbar Press 5x5 @80-85%

Assistenz
  • Push-Up Varianten 3 Sätze
  • Pull-Ups 3 Sätze
  • BSS 3 Sätze
  • Supersatz Facepulls und LH Curls
Liegestütze mit Gewichtsweste oder in einer fordernden Variante. Also ich werde da nicht am 20 RM arbeiten. Klimmzüge hab ich alles schon gesagt. Bulgarian Split Squats sind immer gut. Und dann etwas was für die hintere Schulter und den Oberarm.


C
Jumps/Throws
  • Broad Jumps
  • Explosive Push Ups
Nochmal Springen, mach ich draußen. Und die Push-Ups als Wurf-Ersatz. Finde ich eigentlich auch ganz gut.


Kraft
  • Kniebeuge 5x5 @80-85%
  • Bankdrücken 5s Pro
Assistenz
  • Ring Rows 3 Sätze
  • KH Überkopfdrücken 3 Sätze
  • Renegade Rows 3 Sätze
  • single Leg RDL 2 Sätze
  • Diamond Push-Ups und KH Curls 2 Sätze
Auch hier nochmal eine Pull-Übung, nochmal was für die Schulter. Eine schwere Core-Übung, nochmal etwas für das Hinge Pattern ohne irgendwie stark auf das ZNS einzuschlagen. Am Ende sehr Trizeps-Lastige Push-Ups um das Push-Up VOlumen höher zu kriegen und trotzdem was für den Arm zu machen sowie nochmal was für den Oberarm. Optik ist ja auch wichtig.


Bzgl. der optionalen Einheit bin ich noch nicht so weit. Da sie aber sicher die nächsten 2 Wochen nicht stattfinden wird ist das aber eigentlich auch etwas über das ich mir gern intensiv Gedanken machen würde mit mal 1-2 Wochen Erfahrung aus dem Plan. Option 1 wäre, wenn es zeitlich reicht, einfach drei komplette Einheiten mit dem oben genannten Template zu machen. Alternativ gibt es zwei Varianten: Option 2: irgendwas Bodybuilding-Mäßiges, bisschen Gepumpe oder Option 3: funktionales Zeug. Oder irgendeine Mischung. Meine Hoffnung ist, dass mir jetzt mit ein bisschen Erfahrung mit dem Plan auch auffällt was mir noch fehlt und wo ich mehr machen muss.

So komme ich auf
Bankdrücken: 8 Sätze + 6 Sätze Assistenz (also pro Woche 4,66 + 4)
Press: 5 Sätze + 3 Sätze Assistenz (pro Woche 3,33+2)
Kniebeugen: 8 Sätze + 3 Sätze BDD (4,66+2)
Kreuzheben: 3 Satze + 4 Sätze Nordics + SL RDL (2 + 2,66)
Und noch ein bisschen Kleinkram im Sinne von Arm-/Schulter und Core-Training. Auf Wochensicht 2/3 davon. Ich hab das mal grob überschlagen und bin da eigentlich ungefähr in der Range zwischen MEV und MRV den mir die Juggernaut App damals nach ein paar MOnaten ausgespuckt hat. Also zwischen minimaler effektiver Dosis und dem was ich maximal erholen kann. Das ist natürlich auch nicht uneingeschränkt richtig, ich hab da die Assistenzübungen mal nur Anteilig berücksichtigt weil ein Satz schweres Kreuzheben schon was anderest ist als single Leg RDLs. Aber es sieht erstmal so aus, als ob ich nicht ganz verkehrt unterwegs wäre. Für den Abgleich mit Peter the Powerbuilder: hier waren es 4 Sätze Beugen + 3 Sätze BSS, 8 Sätze Bank ohne weitere horizontale Push-Übung, 3 Sätze Kreuzheben + 2 Sätze RDL, 3-5 Sätze Klimmzüge + 2 Sätze Rudern und 3-5 Sätze Überkopfdrücken + 3 Sätze KH Schulterdrücken. Also vom Volumen her eigentlich ähnlich. Der Abgleich macht mich ehrlich gesagt glücklich :).


An der Stelle nochmal Danke an @Carter T R für den Input. Ich weiß, dass das so mein Plan ist und du vermutlich hier und da etwas anders gemacht hättest. Aber die Diskussion hat mir wirklich geholfen. Ich sehe das mal als Einstieg in die 5/3/1 Welt. Wunsch wäre das jetzt mal zwei Zyklen so zu trainieren und danach einen Anchor in sehr ähnlichem Muster zu machen. Da hattest du ja auch schon tips gegeben bzw. das Buch gibt auch was her. Im schlimmsten Fall muss ich nach einem Zyklus etwas anpassen wenn irgendwas garnicht tut.
Ja, die Optionale Einheit hab ich noch nicht, aber da fühl ich mich gerade auch etwas lost und würde gern erstmal antesten wie der Plan so läuft und wo es Sinn macht noch etwas zu ergänzen.
Carter T R
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Christoph hat geschrieben: zum Beitrag navigieren17. Apr 2026, 15:59 An der Stelle nochmal Danke an @Carter T R für den Input. Ich weiß, dass das so mein Plan ist und du vermutlich hier und da etwas anders gemacht hättest. Aber die Diskussion hat mir wirklich geholfen.
Gern geschehen - und bevor der Eindruck entsteht - ich wollte dir vor allem Denkanstöße und Empfehlungen mit auf den Weg geben und hatte nie vor, dir einen kompletten Plan vorzugeben.

Und ja, ich bin mehr oder weniger im 56. Cycle 5/3/1, aber viele der Cycles habe ich auch nur mit DBs ohne 5/3/1-%, aber nach an dem klassischen 5/3/1-Mikro-/Meso-/Makro-Zyklus trainiert (vor allem während der Pandemie und bevor ich eine eigene Barbell und Squatstands hatte). Der Convenience halber und um mein Trainingslog sinnvoll strukturiert weiter zu führen, habe ich die Zählung dann auch über Phasen, die "nicht wirklich 5/3/1" waren, beibehalten.

Und zur grundsätzlichen Einordnung: Fullbody 1000% Awesome ist ein Template, dass sich in seiner (Fullbody-)Struktur relativ gut eignet, um 1. die 3 Sessions auch auf 1,5 Kalenderwochen aufzuteilen und 2. (durch moderate Intensität, moderates Volumen, fehlende AMRAP-Sets - zumindest als Leader - und einem niedrigen Deadlift-Volumen) vor allem erlaubt, noch ein großes Volumen mit Ausdauertraining nebenher zu absolvieren, was aufgrund des umfangreichen Wochenvolumens in Schwimmen, Radfahren und Laufen notwendig oder sinnvoll ist.
@Christophs Wochenstruktur und seine Vorliebe für Squat und Bench kamen der Auswahl dann auch entgegen.

Die Assistance plant man anhand einiger Eckpunkte (Übungskategorien wie "Push/Pull/Single/Core", einer Auswahl an Übungen innerhalb dieser Kategorien und Repranges pro Session - die aber sinnvoll zwischen Leader und Anchor variieren) selbst.
Christoph hat geschrieben: zum Beitrag navigieren17. Apr 2026, 15:59 Ich bin der absoluten Überzeugung, dass der Trainingsplan nicht das wichtigste für den Erfolg ist sondern die Umsetzung. Voraussetzung ist natürlich, dass der Plan einigermaßen Sinn macht. Aber viel wichtiger ist, dass man sich beim Training anstrengt. Das man mit Überzeugung trainiert und nicht dauernd alles über den Haufen wirft. Und das man die richtigen Anpassungen macht. Das heißt auch das Gewicht nicht zu schnell zu steigern, aber eben auch nicht zu leicht zu trainieren.
Da fiel mir noch ein Quote ein: "Training is 85-90% effort and consistency and 10-15% programming/knowledge." (Jim Wendler)
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Christoph
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

17.04.2026 - Radeln und Kraft

Gut war es gestern. Morgens unerfreulich früh aufgestanden um ins Büro zu radeln. Das ist der Nachteil am Schwimmtraining Donnerstag abends: die Nacht wird schon kurz.
Abends hab ich dann mal die erste Krafteinheit gemacht.

Training morgens - Radeln
Standen nur 45 min mit 3x4 min G2 auf dem Plan. Sollte eigentlich so eine Art Vorbelastung für eine lange Runde Samstag sein. Steht stand jetzt aber noch in den Sternen ob das stattfinden wird.

G1 so 150 W, G2 um die 185-190. Lief sehr geschmeidig.

Training - Krafttraining C1W1D1
Bin ehrlich gesagt bisschen beflügelt da irgendwann auch Mal C20 oder so hinzuschreiben. War der Testlauf. Ich hab etwa 75 min gebraucht, das ist für mich im Rahmen. Man wird ja meistens auch mit der Zeit schneller.
Die Einheit hat sich jetzt von der Intensität her überschaubar angefühlt. Aber hej, es wird auch für längere Zeit die einfachste Einheit gewesen sein. Spaß hat es gemacht. Die Sprünge sind noch etwas gewöhnungsbedürftig.

Prep
  • Pallof Press
  • Copenhagen Plank
  • Monster Walk
Danach festgestellt, dass meine Box draußen ziemlich morsch ist xD. Keine Ahnung ob ich da noch drauf hüpfen sollte...


Jumps/Throws
  • Depth Jumps auf 24" Box 10 Stück
  • Hand to Hand KB Swing 5 je Seite mit 16 kg

Kraft
A) Kniebeuge
  • 65 kg x5
  • 75 kg x5
  • 85 kg x5
Mega, dass man davor kaum Aufwarmsätze mache muss xD. Ich hab darauf geachtet, dass ich möglichst explosiv mit hoher Barspeed gearbeitet habe bei den doch sehr submaxinalen Gewichten. War ok, aber die 85 kg waren eher so @6.


B) Bankdrücken
  • 63 kg 5x5
Das sind 80%. Ich hab immer so 90-120 s Pause gemacht. Das war nicht nötig gewesen, aber ich wollte auch hier eher frisch rangehen und dann explosiv arbeiten. @Carter T R, wie ist das gedacht? Hohe Dichte mit kürzeren Pausen oder eher hohe Qualität durch bisschen mehr Pause.


Assistenz
C) Chin-Ups
  • BW x8, 2x6
Das war gut.

D) Toes to Bar
  • x5, 2x4, 1x3
Hab noch einen vierten Satz gemacht, da die Wiederholungszahlen schon sehr niedrig waren

E1) Dips
  • BW + 13,75 lbs x8/x7/x6

E2) Nordic Hamstring Curls
  • 2x 30 s
Ich dachte ich schränke den Bewegungsradius einfach so ein, das es geht. War dann am Ende eher statisches aufrecht sitzen xD. Junger Vatter, harte Übung. Ich bin dann einfach 30 s bisschen hin und her gewippt um immer wieder Spannung im Hamstring aufzubauen. Ich werde die Übung an Tag C denke ich auch machen statt single Leg RDLs. Wenn man so eine neue Übung grundsätzlich lernen will hilft ja Frequenz auch.


F1) KB Scullkrusher
  • 8 kg x16/x12
Das war zu leicht, aber die 12 kg KB stand oben.


F2) Rear Delt Pull
  • 5 kg x8/x6
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Carter T R hat geschrieben: zum Beitrag navigieren17. Apr 2026, 16:22 Da fiel mir noch ein Quote ein: "Training is 85-90% effort and consistency and 10-15% programming/knowledge." (Jim Wendler)
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

18.04.2026 - Ungeplanter Rest Day

Wollte eigentlich morgens 2 h Radfahren. Aber ich hab schlicht verpennt. Dann war ich den ganzen Tag mit der Family unterwegs.
Abends musste ich dann Hausarbeit priorisieren. Kann mich nicht immer beschweren, dass es aussieht wie Sau und dann bei jeder freien Minute weg sein und Sport machen.

Naja, ist jetzt so. Nächste Woche Rest Week, ich denke ich werde aber das Radvolumen etwas erhöhen. Diese Woche vielen knapp 4 h aus dem Rad. Grundlage Radeln haut jetzt auch nicht so rein weil der Impact einfach niedrig ist.

Gestern hab ich seit langem das erste Mal unter 85 kg gewogen. Ich werde jetzt langsam Richtung erhalten gehen. Ich hab immer öfter das Gefühl, dass dem Körper die Körner fehlen. Mitte Januar hab ich noch über 90 gewogen (wobei da sicher viel Wasser etc wegen suboptimalem essen dabei war. Aber ich denke ich komme schon von über 89 auf jetzt realistisch an normalen Tagen so 85,7 runter. Also um die 4 kg in drei Monaten. Damit bin ich sehr zufrieden. Ich hab ja immer Trainingsqualität priorisiert.
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

19.04.2026 - Swim I und Run II von KickAss Training

Gestern war dann Schwimm- und Laufworkshop mit KickAss, also der Trainingsfirma von Philipp Seipp und Laura Philipp (ganz schön viele Doppel-Ps...). Philipp selber war dieses mal leider nicht dabei, das Vergnügen hatte ich vor zwei Jahren bei Run I. War trotzdem gestern ein intensiver, ereignesreicher, cooler Tag.

Morgens hab ich noch ein kleines Müsli gegessen bevor ich los bin zum Schwimmen. Um 8 Uhr haben wir uns getroffen. Ich hatte dann für die Pause von 10-11 ein richtige Frühstück vorbereitet und dann natürlich zu Hause stehen gelassen <3.
Nach der ganzen Aktion bin ich dann schnell heim, hab die Kinder eingesammelt und bin zu meinen Eltern gefahren. Abends haben wir uns dann noch ein Gartengrundstück angeschaut. War also einiges los.

Volumen ist ja egal, aber am Ende bin ich gestern dann 6,9 km gelaufen und 1,4 km ca. geschwommen. Dafür waren aber von den 6,9 km laufen 5 km in einem hohen Tempo.

Morgens - Swim I
"Schwimmkurs" von KickAss. Es ging vor allem um die Wasserlage. Die ersten 30 min oder so haben wir uns im Sprungbecken aufgehalten und haben versucht die Wasserlage zu erfahren. Also viel auf dem Rücken oder dem Bauch treiben, probieren was passiert wenn man ausatmet. Gleitübungen, einfluss der Kopfposition etc.. Danach ging es in's 50m Becken. Wir sollten dann das umsetzen in der ganzen Lage was wir im kleineren Becken geübt hatten.
Echt interessantes Erlebnis: ein Paddle an den Kopf legen und losschwimmen. Wenn man das Paddle verliert macht man es falsch. Das ging am Anfang garnicht, zum Ende hin hab ich dann aber auch mal ein paar Züge hingekriegt. Das werde ich auf jeden Fall auch in Zukunft immer mal wieder machen um mich zu kalibrieren.
Danach haben wir noch ein bisschen an der Armposition gearbeitet beim Eintritt in's Wasser und wie man das Wasserfassen einleitet bzw. an der Zugfrequenz. Die Zeit verhet bei sowas total schnell. Ich hab einiges mitgenommen. War cool. Wer schon wirklich gut schwimmt wird denke ich eher weniger profitieren. Für jemanden wie mich ist es glaube ich genau richtig. Wenn man noch viel schlechter ist wird man vermutlich einiges nicht umsetzen können.

Mittags - Run II
Run I hab ich ja vor zwei Jahren mal gemacht. Run II fand ich deutlich cooler. Vermutlich vor allem weil wir nur zu fünft waren und daher sehr individuell auf jeden eingehen konnten.
Wir haben erstmal die Inhalte von Run I wiederholt. Also immer 100 m Steiegerunsläufe mit Fokus auf Blickrichtung/Kopfposition, Vorlage, Atmung, Armhalten etc. und sie hat uns hier und da nochmal korrigiert. Danach haben wir dann das Laufen an Steigungen betrachtet und wie man seinen Schritt bergauf/bergab anpassen sollte. Am Ende dann nochmal Laufen auf verschiedenen Untergründen. Da hat das Stadion neben Rasen und einem Sandkasten leider nicht so viel hergegeben.
Interessant war hier, dass sie uns dann mal so kurze Stücke in die Hand gegeben hat. Ziel davon: locker halten, also lockere Handhaltung. Und man hatte einen optischen Reiz, weil man den Stock immer im Augenwinkel gesehen hatte. Da hat sie auch jedem dann andere Hinweise gegeben. Ich z.B. sollte mir vorstellen ich ziehe das Knie wie bei einer Marionette damit hoch. Das werde ich auch immer mal nutzen. Hilft tatsächlich irgendwie sie auf die Technik zu fokusieren.
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Plan KW17

Bisschen gebrainstormed wie ich die Woche jetzt angehe. Es ist eigentlich Entlastungswoche, ich würde trotzdem gern etwas vom Wochenende nachholen Ich hab auch nicht das Gefühl dringend einen Deload zu brauchen.

Montag: Krafttraining
Dienstag: Schwimmen und Radfahren (G2+SB-Intervalle, das ist die Einheit von Samstag aber gekürzt auf 75 min)
Mittwoch: Laufen (DL extensiv und intensiv, die Wochenend-Laufeinheit
Donnerstag: Schwimmen
Freitag: Kraft und ein lockerer, kurzer Lauf
Samstag: Radeln 90 min G1
Sonntag: Stunde G1 und noch ein lockerer, kurzer Lauf

Hinten raus wird es dann easy. Das ist auch wichtig, da ich nächste Woche ja wieder mit power an's Werk gehen möchte. Gerade mit dem 01.05. steht wieder ein langes und intensives Wochenende bevor.
Ist auch gut wenn es am Wochenende nicht so viel ist, da wir am 26. den Geburtstag meines Sohne feiern und so noch etwas vorbereiten können.
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Wenn ich so dein Schwimmtraining lese, frage ich mich wie ich die Distanzen bei meinen Triathlons schwimmen konnte :-) Bekomme auch richtig Bock auf so einen Schwimmkurs. Die Technik macht da einfach so viel aus.
Christoph hat geschrieben: zum Beitrag navigieren20. Apr 2026, 11:28 Echt interessantes Erlebnis: ein Paddle an den Kopf legen und losschwimmen. Wenn man das Paddle verliert macht man es falsch.
Wie kann man sich das vorstellen? In Rückenlage? Oder bleibt das Paddle auch "kleben", obwohl man beim Kraulen atmet?
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

KenTakel hat geschrieben: zum Beitrag navigieren20. Apr 2026, 12:44 Wenn ich so dein Schwimmtraining lese, frage ich mich wie ich die Distanzen bei meinen Triathlons schwimmen konnte :-) Bekomme auch richtig Bock auf so einen Schwimmkurs. Die Technik macht da einfach so viel aus.
Christoph hat geschrieben: zum Beitrag navigieren20. Apr 2026, 11:28 Echt interessantes Erlebnis: ein Paddle an den Kopf legen und losschwimmen. Wenn man das Paddle verliert macht man es falsch.
Wie kann man sich das vorstellen? In Rückenlage? Oder bleibt das Paddle auch "kleben", obwohl man beim Kraulen atmet?
Ja, vermutlich stelle ich mich nur ganz besonders dumm an beim Schwimmen xD. Ich weiß es auch nicht. Wobei ich mittlerweile schon denke, dass ich über die Distanz komme. Manchmal denke ich auch, dass ich es etwas überdenke.

Nein beim Kraulen, das Paddle bleibt auch liegen beim Atmen, wenn man es richtig macht. Aber das erfodert natürlich schon ein bisschen Übung.
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

20.04.2026 - Krafttraining

Gestern hatte mein Sohn Geburtstag, da war ein bisschen Trubel. Groß gefeiert wird erst am Wochenende. Aber wir hatten trotzdem ein paar Freunde von ihm da damit er ein bisschen Gesellschaft hat. War dann natürlich bisschen Aktion.
Abends hab ich dann noch gepumpt.

Training - Krafttraining
Hat ziemlich genau eine Stunde gedauert. Das passt für mich sehr gut. Eine Stunde bekommen zeitlich meistens schon untergebracht. In Summe waren die Gewichte meistens wieder sehr Moderat. Der Kraft-Teil mit den Main-Lifts kam mir überschaubar schwer vor. Man muss aber schon sagen: es gibt einfach kein Pillepalle in der Einheit. Kreuzheben hart, Überkopfdrücken auch, Klimmzüge auch, Push-Ups sind ja auch so eine verkappte Ganzkörperübung, BSS sind auch nicht zu vernachlässigen. Das macht die Einheit in Summe dann schon fordernd.

Prep
  • Cat/Dog 2x8
  • Single Leg Glute Bridge 2x10 (je Seite)
  • Suitcase Carry 2x30 s je Seite mit 24 kg
  • KB Halos 1x10

Main-Lifts
A) Kreuzheben
  • 84,5 kg x5
  • 97,5 kg x5
  • 110,5 kg x5
Ist es albern beim Kreuzheben in der Gewichtsrange mit Microplates zu arbeiten? Ja schon. Schadet es? Nein, auch nicht. Außer das das Stange beladen mal 12 Sekunden länger braucht. Aber wenn ich jetzt schon in Prozenten rechne und die kleinen Scheiben liegen habe, kann ich es ja auch nutzen.
Zur Übung an sich: war wie erwartet war das keine große Herausforderung. Ich hab aber schon gemerkt, dass ich die Übungen trotzdem ernster nehmen muss. Ich hab einen Aufwärmsatz gemacht und bin dann rein in die Übung. Ich glaube ich muss auch die leichten Sätze ernster nehmen, mich sauber darauf vorbereiten und dann auf Explosivität achten.


B) Swissbar Press
  • 37,5 kg 5x5
Eine Minute Pause, das war recht locker. Werde nächste Woche mal ein Kilo drauf legen. Ich muss mir überlegen wie ich die Progression mache bei der Press. Also Vorgabe im Plan ist 80-85%, das wäre 37,5-39,5 kg. In dem Rahmen werde ich mich auch die nächsten zwei mal bewegen. Und dann entscheide ich, wie weit ich das TM für den nächsten Zyklus anpasse auf Basis dessen, wie sich die Sätze dann angefühlt haben.


Assistenz
C1) Pull-Ups
  • BW x7, 2x5

C2) Liegestütze mit erhöhten Füßen
  • BW x14, x10, x7
Hab Liegestütze und Klimmzüge im Supersatz gemacht. Zeitsparend. Ich muss schauen wie ich das von der Progression bei den Liegestützen mache. Im "schlimmsten" Fall nehme ich mir die Gewichtsweste mit hoch.


D1) BSS
  • 40 kg x6, x5
Brutal. Ich habe einen Vorschlag aus Youtube umgesetzt und den vorderen Fuß auch etwas angehoben um die ROM zu vergrößern. Brutal. Zum einen ist höhere ROM natürlich generell fordernder. Aber ich hab auch echt spürbar eine Dehnung auf den Quad vom hinteren Bein bekommen. Werde ich so beibehalten. Dafür war das Gewicht niedriger.


D2) LH-Curl
  • 20 kg x15, x12

D3) Face-Pull
  • 5 kg x11, x9

E) Nordic Hamstring Curls
Irgendwie waren mir die zwei Sätze BSS dann etwas wenig Assistenz für die Haxen. Noch einen Satz wollte ich aber irgendwie auch nicht machen xD. Dann hab ich nochmal die Nordic Hamstring Curls geübt.
Carter T R
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Christoph hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 09:19 Ist es albern beim Kreuzheben in der Gewichtsrange mit Microplates zu arbeiten? Ja schon. Schadet es? Nein, auch nicht. Außer das das Stange beladen mal 12 Sekunden länger braucht. Aber wenn ich jetzt schon in Prozenten rechne und die kleinen Scheiben liegen habe, kann ich es ja auch nutzen.
Zur Übung an sich: war wie erwartet war das keine große Herausforderung. Ich hab aber schon gemerkt, dass ich die Übungen trotzdem ernster nehmen muss. Ich hab einen Aufwärmsatz gemacht und bin dann rein in die Übung. Ich glaube ich muss auch die leichten Sätze ernster nehmen, mich sauber darauf vorbereiten und dann auf Explosivität achten.
Ich lasse Excel einfach auf den nächsten 2,5er Schritt runden.
Christoph hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 09:19 B) Swissbar Press
  • 37,5 kg 5x5
Eine Minute Pause, das war recht locker. Werde nächste Woche mal ein Kilo drauf legen. Ich muss mir überlegen wie ich die Progression mache bei der Press. Also Vorgabe im Plan ist 80-85%, das wäre 37,5-39,5 kg. In dem Rahmen werde ich mich auch die nächsten zwei mal bewegen. Und dann entscheide ich, wie weit ich das TM für den nächsten Zyklus anpasse auf Basis dessen, wie sich die Sätze dann angefühlt haben.
Das TM steigt ja "ganz von allein". Ich würde anfangs immer eher davon abraten, das TM nachzujustieren, sondern erstmal nur die Progression des Programms sein Ding machen zu lassen. So hat man überhaupt erst die Chance, zu erfahren, was das Programm eigentlich macht (auch, wenn der Press bei 1000% Awesome nur im 5x5 @80-85% und nicht im 5/3/1-Schema trainiert wird).

Und dass sich alles erstmal "noch nicht schwer anfühlt" soll so sein. Ein derartig submaximales Training schafft den Rahmen, sehr langfristig zu trainieren und auch in anderen Bereichen - bei dir eben Triathlon - größere Trainingsvolumina nicht nur tolerieren, sondern auch gut regenerieren zu können.
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Carter T R hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 10:29
Christoph hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 09:19 Ist es albern beim Kreuzheben in der Gewichtsrange mit Microplates zu arbeiten? Ja schon. Schadet es? Nein, auch nicht. Außer das das Stange beladen mal 12 Sekunden länger braucht. Aber wenn ich jetzt schon in Prozenten rechne und die kleinen Scheiben liegen habe, kann ich es ja auch nutzen.
Zur Übung an sich: war wie erwartet war das keine große Herausforderung. Ich hab aber schon gemerkt, dass ich die Übungen trotzdem ernster nehmen muss. Ich hab einen Aufwärmsatz gemacht und bin dann rein in die Übung. Ich glaube ich muss auch die leichten Sätze ernster nehmen, mich sauber darauf vorbereiten und dann auf Explosivität achten.
Ich lasse Excel einfach auf den nächsten 2,5er Schritt runden.
Christoph hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 09:19 B) Swissbar Press
  • 37,5 kg 5x5
Eine Minute Pause, das war recht locker. Werde nächste Woche mal ein Kilo drauf legen. Ich muss mir überlegen wie ich die Progression mache bei der Press. Also Vorgabe im Plan ist 80-85%, das wäre 37,5-39,5 kg. In dem Rahmen werde ich mich auch die nächsten zwei mal bewegen. Und dann entscheide ich, wie weit ich das TM für den nächsten Zyklus anpasse auf Basis dessen, wie sich die Sätze dann angefühlt haben.
Das TM steigt ja "ganz von allein". Ich würde anfangs immer eher davon abraten, das TM nachzujustieren, sondern erstmal nur die Progression des Programms sein Ding machen zu lassen. So hat man überhaupt erst die Chance, zu erfahren, was das Programm eigentlich macht (auch, wenn der Press bei 1000% Awesome nur im 5x5 @80-85% und nicht im 5/3/1-Schema trainiert wird).

Und dass sich alles erstmal "noch nicht schwer anfühlt" soll so sein. Ein derartig submaximales Training schafft den Rahmen, sehr langfristig zu trainieren und auch in anderen Bereichen - bei dir eben Triathlon - größere Trainingsvolumina nicht nur tolerieren, sondern auch gut regenerieren zu können.
Ich lass die Tabelle in 0,5 kg Schritten Runden. Das befriedet meinen inneren Monk, der möglichst nah an die richtigen Prozente kommen will. Bei Kreuzheben vermutlich komplett egal ob ich jetzt 65% oder 65,7% auf der Stange habe. Aber wie gesagt: es schadet ja auch nicht. Und bei anderen Übungen, wie Press ist es ja auch nicht doof kleine Schritte machen zu können.

Zu dem TM: bin bei dir. Ich habe vorher 45 kg 9 mal gedrückt bzw. auch 5x5 mit 45 kg und 1-2 min Pause. Und jetzt arbeite ich mit 7,5 kg weniger. Mein Plan für Press war eher mit kleineren Schritten zu steigern. Ich gehe davon aus hier am schnellsten zu stagnieren. 2,5 kg pro Cycle (war ja Wendler Empfehlung) sind immerhin 30 kg im Jahr. Daher dachte ich eher daran die Inkremente kleiner zu machen, 1 kg z.B.. Wenn jetzt aber mit 39,5 kg (das sind die 85% vom TM) 5x5 immer noch sehr easy sind würde ich eher 2,5 kg drauf packen. Da kann man ja schon mit spielen. Ich hab ja die Microplates, gerade bei Press kann man die ja wirklich gut auch nutzen. Lieber steigere ich da langsamer als pauschal 2,5 kg und muss dann dauernd resets machen.
Carter T R
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Wenn du die Plates im Homegym sowieso gerade herumliegen hast, dann schadet es nicht, korrekt. Ich trainiere ja mal zuhause und mal in der Box ... und in der Box die Microplates zu suchen ist echt kein Vergnügen :-) - und meine würde ich auch nicht immer mitnehmen wollen, auch, wenn sie hier nur noch herumliegen (oder meiner Frau eine Weile beim Squatten als Keil unter der Ferse gedient haben). Außerdem denke ich nicht, dass es beim Training in einem System wie 5/3/1 mit einem TM einen so großen Unterschied macht, im Zweifelsfall muss das Repscheme (im Supplemental Lift) geändert werden oder das TM ist falsch eingestellt.
Als ich noch nach einer linearen Progression trainiert habe, sah das anders aus, aus der Zeit stammen auch meine Microplates.

Noch als Tipp für langsameren Progress - denn der Press ist traditionell der erste, mit dem es nicht mehr weitergeht - Wendler hat an unterschiedlichen Stellen verschiedene Strategien veröffentlicht, wie man damit umgehen kann (auch, wenn diese meistens an Frauen gerichtet waren, die nach 5/3/1 trainieren, so kann man die Strategien natürlich auch so anwenden):
1. (Ohne Microplates) Nur jeden 2. Cycle das TM steigern.
2. (Mit Microplates) Das TM bei stagnierenden Lifts nur um die Hälfte Steigern (beim Press also dann 2,5 lb = 1,1kg, da würde ich einfach 1kg nehmen)

Die erste Möglichkeit habe ich selbst schon mal nach einigen Cycles genutzt. Da gingen die Reps im Press im Topset immer weiter in die Knie während die anderen 3 Lifts alle im Rahmen blieben. Da habe ich dann einfach bei einem Cycle nur die 3 anderen TMs gesteigert (anstatt eines Resets des Press) und so konnte der Press wieder aufholen. Ich war überrascht, wie viel Luft mir das ohne Reset (!) verschafft hat.
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Carter T R hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 17:58 Wenn du die Plates im Homegym sowieso gerade herumliegen hast, dann schadet es nicht, korrekt. Ich trainiere ja mal zuhause und mal in der Box ... und in der Box die Microplates zu suchen ist echt kein Vergnügen :-) - und meine würde ich auch nicht immer mitnehmen wollen, auch, wenn sie hier nur noch herumliegen (oder meiner Frau eine Weile beim Squatten als Keil unter der Ferse gedient haben). Außerdem denke ich nicht, dass es beim Training in einem System wie 5/3/1 mit einem TM einen so großen Unterschied macht, im Zweifelsfall muss das Repscheme (im Supplemental Lift) geändert werden oder das TM ist falsch eingestellt.
Als ich noch nach einer linearen Progression trainiert habe, sah das anders aus, aus der Zeit stammen auch meine Microplates.

Noch als Tipp für langsameren Progress - denn der Press ist traditionell der erste, mit dem es nicht mehr weitergeht - Wendler hat an unterschiedlichen Stellen verschiedene Strategien veröffentlicht, wie man damit umgehen kann (auch, wenn diese meistens an Frauen gerichtet waren, die nach 5/3/1 trainieren, so kann man die Strategien natürlich auch so anwenden):
1. (Ohne Microplates) Nur jeden 2. Cycle das TM steigern.
2. (Mit Microplates) Das TM bei stagnierenden Lifts nur um die Hälfte Steigern (beim Press also dann 2,5 lb = 1,1kg, da würde ich einfach 1kg nehmen)

Die erste Möglichkeit habe ich selbst schon mal nach einigen Cycles genutzt. Da gingen die Reps im Press im Topset immer weiter in die Knie während die anderen 3 Lifts alle im Rahmen blieben. Da habe ich dann einfach bei einem Cycle nur die 3 anderen TMs gesteigert (anstatt eines Resets des Press) und so konnte der Press wieder aufholen. Ich war überrascht, wie viel Luft mir das ohne Reset (!) verschafft hat.
So war mein Gedanke. 1 kg Schritte nehmen. Und man merkt dann ja wie es läuft. Ich weiß ja wie sich 5x5 ungefähr anfühlen sollen. Bzw. man kann das Gefühl ja auch mit den anderen Lifts abgleichen. Ich sehe das +2,5 kg bei Bench und press bzw. +5 kg bei Squat und Deadlift irgendwie eher als ein "maximum". Also nicht zu schnell steigern, langsamer geht ja immer. Also wenn ich jetzt z.B. beim Beugen das Gefühl habe: ok, war jetzt eher grenzwertig. Dann kann ich auch im nächsten Cycle lieber 2,5 statt 5 drauflegen und den noch durchziehen als das ich am Ende die Reps nicht mehr schaffe. Ich würde das wirklich gerne jetzt so weit wo möglich ausreizen.

Meine Microplates kommen mal aus einer Zeit wo ich ein Powerlifting to Win Programm gemacht habe. Das war eine Art "lineare" Progression und abhängig vom RPE der Sätze sollte man dann unterschiedlich schnell steigern. Oder so. Ich würde sie für Beugen oder Heben auch nicht in ein Gym mitnehmen. Aber wie gesagt: hier liegen sie eh rum. Und bei der Press finde ich sie durchaus auch sinnvoll. Bei meinem TM sind 2,5 kg mehr halt auch gleich mal knapp über 5% und das finde ich schon nicht gerade wenig.
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