Höfer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren26. Sep 2024, 09:32
Es geht weniger darum wie genau oder gut das Ziel ist, sondern ein ein konkretes Ziel zu haben. Genau wie du es beim Abnehmen gemacht hast, "einfach" zusagen ich will schneller werden ist ein Ziel in dem man sich verlieren kann.
Mach doch ein Cooper Test, 5km Lauf oder ähnliches und bestimme den Ist Stand wenn du fit bist. Davon ausgehend kannst du dir dann ein Ziel setzen
Ich finde das genau richtig sich Zeit zunehmen, wie du schreibst, was über Jahre schief lief kann man nicht mal eben gerade biegen. Nicht wenige Fallen dann von einem extrem in das nächste, was auch fraglich ist. Ich finde deinen Weg gut
Du schreibst mir direkt aus dem Herzen. Es fällt mir echt superschwer, nicht immer mehr Gewicht drauf zu werfen und es einfach hochzukrüppeln. Klar hab ich das gemacht. Genau so wie 5 km so derartig gerannt, dass ich eine Woche später immer noch nicht gerade aus laufen konnte. Das Lehrgeld hab ich schon bezahl.
Ich hab mich entschieden das ich in den 10 km schneller werden möchte.
Meine PR: 55:35 Meine PR im Wettkampf: 52:19 (auch wenn ich immer noch nicht glauben kann, dass das 10 km waren)
Ziel eins ist es auf ein Durchschnittsgewicht von 67,5 kg zu kommen. ETA: 01.03.2025.
Ziel zwei ist somit gesetzt. 10km in 50 Minuten ETA: 31.12.2024 Silvesterlauf.
Wunsch eins ich möchte eine bessere Lauftechnik erlernen.
Wunsch zwei ich möchte mir Carnicross anschauen.
Zu meinem genauen Plan schreibe ich noch mal was. Werde jetzt aber erst einmal bei den kurzen Distanzen bleiben, um eben schneller zu werden. Ich denke, da ist der Übertrag auf die längern Distanzen besser als anders herum. Kraft wird leider wieder etwas stiefmütterlich behandelt, möchte aber mindestes 1-2 GK Tage die Woche einstreuen. Im Zweifel ohne schwere Beinübungen, dafuer aber Ausfallschritte, Splitsquats ect.
Ich suche aktuell auch noch nach Tests, gerade was Flexibilität/Mobilität angeht. Hab auch schon überlegt es fest in meinen Plan einfliessen zu lassen. Also quasi
Woche 1. Tests Kraft, Ausdauer, Mobilität
Woche 2-3. Kraftfokus + Ausdauer erhalt
Woche 4-5. Ausdauerfokus + Kraft erhalt
Woche 6. Deload
Nur mal so daher gesponnen. Meine Erfahrungen in der Vergangenheit waren nämlich, dass es eine ganze Zeit lang gut ging. Also das ich an allen Ecken und Enden an meinem Körper gezoppelt habe. Abnehmen, Laufen, Gewichte heben und den Alltag bewältigen. Je extremer es wurde. Beim Abnehmen < 75 kg. Beim Laufen > 1 Stunde/ > 10 km. Bei Gewicht heben Beugen > 90 kg / Kreuzheben > 130 kg. Irgendwann hatte ich dann immer einen Punkt überschritten, an dem ich, wie ausgebrannt war.
Bei der Strandfiguren Aktion ging es mir auch so. Ich bin quasi eingestiegen, ähnlich wie dem Training, das ich vorher gemacht hatte.
Also 2 x GK- Kraft, 1 x Tempolauf, 1 x langer Lauf und zwei mal 2 km Rudern nach den Krafteinheiten. Das ging 3-4 Wochen gut, dann musste ich anfangen zu streichen. Da ich bei der Aktion weiter dabei bleiben wollte, habe ich natürlich alles gestrichen, was nicht zur Aktion gehört hatte.
Deshalb hatte ich dieses Jahr einen Abnehmen + Kraftblock (Strandfiguren Aktion) Und jetzt hatte ich eine 16 Wochen Marathon Vorbereitung. Das quasi nur ein Ausdauerblock war.
Und da würde ich gerne eure Erfahrung wissen. Wie macht ihr das? Versucht ihr auch, wie ich am Anfang alles gleichzeitig? Oder pickt ihr euch ein Ziel raus, wie zum Beispiel Zielzeit X zu erreichen, also Aussdauerfokus und bei Kraft geht ihr auf erhalt?