Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Ihr habt Fragen zu eurer Diät oder braucht Tipps zum Abnehmen?
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H_D
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Du musst es ja nicht messen und kannst ja nach Wohlbefinden gehen.
Meist braucht man ja eine gewisse Adaptionszeit, bis man sich auf keto gut fühl
Leoric
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Das stimmt

Gestern war Birthdayparty. Hab zwei Stück Kuchen gegessen und Schnitzel mit Pommes. Heute fühle ich mich im Vergleich zu den cleanen Ketotagen miserabel.
Leoric
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Ich weiß, es ist der gleiche Podcast. Aber auch hier kann man nicht leugnen, dass wertvolle und valide Infos dabei sind. Und ja - der Thumbnail ist unnötig.

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D58
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Leoric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren26. Mär 2026, 09:37 Das stimmt

Gestern war Birthdayparty. Hab zwei Stück Kuchen gegessen und Schnitzel mit Pommes. Heute fühle ich mich im Vergleich zu den cleanen Ketotagen miserabel.
Denkst du, dass es wirklich an der Nahrung und nicht mehr an der Psyche bzw. mit den Emotionen einhergeht, die du durch die Unterscheidung gut & schlecht machst?

Finde deinen Erfahrungsbericht hier übrigens interessant mitzulesen. Ist zwar in meinem Fall nicht OMAD, Keto oder das Ziel, Gewicht zu verlieren, aber ich habe ja gerade erst 29 Tage Ramadan gut mit Kraft und Laufen hinter mich gebracht.
summerset
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

D58 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren26. Mär 2026, 12:17 Denkst du, dass es wirklich an der Nahrung und nicht mehr an der Psyche bzw. mit den Emotionen einhergeht, die du durch die Unterscheidung gut & schlecht machst?
Wenn du Ernährungsweise XY (egal welche) oder nur bestimmte Nahrungsmittel XYZ (egal welche) gewöhnt bist, dann fühlst dich u. U. schon körperlich nicht ganz so toll. Wer z. B. normalerweise sehr ballaststoffarm isst, der wird mit der krassen einmaligen Dröhnung an Ballaststoffen auch Probleme haben.

Emotionen können dann natürlich noch zusätzlich ihre Teil dazu beitragen.
Leoric
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

D58 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren26. Mär 2026, 12:17
Leoric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren26. Mär 2026, 09:37 Das stimmt

Gestern war Birthdayparty. Hab zwei Stück Kuchen gegessen und Schnitzel mit Pommes. Heute fühle ich mich im Vergleich zu den cleanen Ketotagen miserabel.
Denkst du, dass es wirklich an der Nahrung und nicht mehr an der Psyche bzw. mit den Emotionen einhergeht, die du durch die Unterscheidung gut & schlecht machst?
Fraglos spielt das die größere Rolle.

Kannst du vielleicht noch genauer definieren, was du damit meinst?
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D58
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Leoric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren26. Mär 2026, 18:46
D58 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren26. Mär 2026, 12:17
Leoric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren26. Mär 2026, 09:37 Das stimmt

Gestern war Birthdayparty. Hab zwei Stück Kuchen gegessen und Schnitzel mit Pommes. Heute fühle ich mich im Vergleich zu den cleanen Ketotagen miserabel.
Denkst du, dass es wirklich an der Nahrung und nicht mehr an der Psyche bzw. mit den Emotionen einhergeht, die du durch die Unterscheidung gut & schlecht machst?
Fraglos spielt das die größere Rolle.

Kannst du vielleicht noch genauer definieren, was du damit meinst?
Kuchen, Schnitzel, Pommes = schlecht -> ich fühle mich schlecht
Alles nach Plan und clean = gut -> ich fühle mich gut

Gefühlslage hinsichtlich Verträglichkeiten da mal außen vor, wirklich jetzt beschränkt auf das emotionale. Aus deinem Beitrag geht zumindest nicht ganz hervor, ob es gut / schlecht emotional oder körperlich ist.
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Harun
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Das Essen wird ihn aus der Ketose gehauen haben.
Ist doch klar, dass man sich dann auch körperlich bescheiden fühlt.

Hatte in einem anderen Thread schon erwähnt, dass das für mich das größte Problem an diesen Ernährungsformen ist.

Dauert jetzt natürlich auch ein paar Tage bis du wieder drin bist.
Bisschen Fasten und mehr Cardio hat mir immer geholfen.
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Meines Erachtens ist dauerhafte ketose UND Fasten sehr bedenklich im Bezug auf Schilddrüsenhormone, Insulinsensibilität, Nebennieren- und Lebergesundheit. ;-)

Ich sage aus Erfahrung, dass sich aus der ketose mit Kartoffeln, Reis, Obst, whatever hauen viel viel milder ausfällt, als Kuchen, Gebäck, Pizza und Co.

Darüber hinaus an den Tagen mit 20k Schritten und Training war ich bei 150-180g(!!!) carbs in leichter ketose. Selbstverständlich in Blut gemessen. 🤪
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Harun hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 06:15 Das Essen wird ihn aus der Ketose gehauen haben.
Ist doch klar, dass man sich dann auch körperlich bescheiden fühlt.

Hatte in einem anderen Thread schon erwähnt, dass das für mich das größte Problem an diesen Ernährungsformen ist.

Dauert jetzt natürlich auch ein paar Tage bis du wieder drin bist.
Bisschen Fasten und mehr Cardio hat mir immer geholfen.
Genau dieses. FÜr mich ist dies auch das mit Abstand größte Problem.

Ich habe in dieser Experimentierphase herausgefunden, dass ein 1-4h Essensfenster / Tag und eine ketogene Ernährung mir wahnsinnig viele Benefits gegenüber der vorangegangenen Form bringen. Ich fühle mich energetischer, habe eine konstante Leistungskurve ohne Abfälle, habe meinen KFA deutlich verbessert und lebe insgesamt gesünder.

Es gibt jedoch zwei entscheidende Probleme und separat dazu eben noch das o.g. Hormonproblem / eventueller Mangel an natürlichen Nährstoffen da kein Obst und die damit verbundene Zuführung an Supplements (also „künstlichen“ Nährstoffen.

Problem 1 und 2 trifft aber individuell auf mich zu:

1) Das ist das größere. Der Sozialfaktor.
Es ist einfach scheiße die Ketose im Everyday-Life aufrecht zu erhalten. Beispiele aus dieser und kommender Woche. Am Mittwoch war der Geburtstag meines Vaters. Wir sind Essen gegangen, meine Mutter hat Kuchen gebacken. Klar verschmähe ich das nicht. Die Disziplin ist dabei gar nicht das Problem, sondern einfach das Zusammensein und auch der Punkt, dass ich zB die Einladung und die damit verbundenen Mühen natürlich nicht ausschlagen will.

Am Samstag zieht meine Schwester um, ich helfe den ganzen Tag, am Abend lädt sie alle Helfer in die Pizzeria ein. Wieder kacke aus sportlicher Sicht.

Nächste Woche Dienstag gehen wir den Opa besuchen. Der hat mich das letzte Mal schon schräg angeschaut, als ich den Salat ausgepackt hab, nachdem er Pasta gekocht hat und das natürlich hinterfragt. Gleichzeitig ist meine Frau von genau diesen Verhaltensweisen genervt, was ich absolut nachvollziehen kann.

Am Donnerstag danach heiratet mein Schwager - na bravo.

Am Folgetag treffe ich mich mit einen Freunden in MUC und alle wollen zum Mexikaner zum feasten gehen. Wieder - aus sportlicher Sicht katastrophal. Komme ich gleich bei Problem 2 drauf zu sprechen.

2) Persönliches Essverhalten
Ich will nicht leugnen, dass ich meine ganz individuelle Form einer „Essstörung“ mit mir rumtrage. Hintergründe entstanden wie bereits gesagt in der Vergangenheit. Meine Oma hat neben uns gewohnt und war Chefköchin und hat in der Rente 7 Tage die Woche die ganze Familie bekocht und oft auch nachmittags mit Kuchen etc. versorgt. Immer frisch, immer brutal gut, immer große Mengen. Essen wurde und wird noch in unserer Familie hart celebriert. Man würde sagen bei uns ging Liebe immer zu 100% durch den Magen. Wir kamen Mittags und abends immer alle zusammen, auch in der normalen Woche. Mein Dad und meine Mum sind in der 60 Minuten Mittagspause von der Arbeit gekommen und wir waren immer alle gemeinsam am Tisch. Ich war deshalb ein dickes Kind und habe einen Hang zum „Overeating“ entwickelt. Essen ist für mich mit extrem viel positiven Emotionen verknüpft und je geselliger es ist, desto schöner finde ich es. Sprich sowas wie die Geburtstagsfeier oder die Hochzeit kommende Woche sind dann umso schöner. Das Ergebnis ist dann aber meistens, dass ich dann halt anstatt ein Stück Kuchen 3 esse und deutlich mehr als meine Peers. A, weil es physisch für mich kein Problem ist (habe 0 Unverträglichkeiten und knalle problemlos 3 Döner weg, wenn ich will) und B, weil ich mich dann schlecht bremsen kann.

Ich kann also problemlos über Wochen ohne einen Ausrutscher sauber essen. Wenn ich nicht in diese Situationen geworfen werde. Als single ohne Kids würde ich die Diät 3 Monate ohne auch nu einmal abzuweichen aufrecht erhalten. Aber in diesen Szenarien siegt dann oft die oben genannten Umstädneund dem einhergehend eskaliert es dann manchmal. Sobald ich dann auch Carbs esse kommt dieser Schneeballeffekt, bei welchem ich dann 2h später wieder richtig Appetit auf mehr bekomme.


Das hat jetzt alles reichlich wenig mit dem Thema des Threads zu tun, beantwortet aber die Frage nach dem „Emotionalen Esseverhalten“, als auch die Schwierigkeiten, welche eine ketogene Ernährung im sozialen Alltag mit sich bringt.

Long story short - aus physischer Sicht finde ich die TRE / Keto Ernährung absolut großartig, werde sie aber als Tool und nicht als permanente Ernährungsweise aufrecht erhalten, einfach um Problemen wir Hormonstörungen oder Nährstoffmangel wenig bis keine Chance zu geben. Tendenz für die Zeit danach ist aber eher low carb und weiterhin TRE.
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Harun
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Harun hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Mär 2026, 10:31 Das größte Problem bei Keto und Carnivore sind andere Menschen (wie so oft).
Wenn man ein halbwegs intaktes Sozialleben hat, kommt man immer wieder in Situationen in denen man mit "falschem" Essen konfrontiert wird.

Ohne das, könnte ich das easy für immer durchziehen.
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Aus eigener Erfahrung würde ich daran arbeiten die Emotionen und Zufriedenheit vom Essen abzukoppeln. Das Essen an sich sind nur Nährstoffe und nichts anderes. Ich persönlich meide solche Dopamin Speisen komplett, weil bei mir, wie bei dir Schneeballsystem. ;-) Es ist immer die Frage, was dir wichtig ist. Ob du bei irgendwelchen Treffen mit isst oder nicht, sollte normalerweise die Atmosphäre nicht beeinflussen. Es ist dasselbe mit Alkohol. Wenn du auf ein Mal nicht mehr mit trinkst, passt du nicht mehr dazu. Da muss man sich schon fragen: bin ich unter diesen Leuten als Mensch wichtig, oder man sucht sich nur die Gesellschaft um seine Gelüste zu stillen? Bei mir funktioniert ein Ernährungsplan, der ziemlich langweilig ist, am besten. Jeden fucking Tag dasselbe. ;-)
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Hubee hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 10:26 Aus eigener Erfahrung würde ich daran arbeiten die Emotionen und Zufriedenheit vom Essen abzukoppeln. Das Essen an sich sind nur Nährstoffe und nichts anderes. Ich persönlich meide solche Dopamin Speisen komplett, weil bei mir, wie bei dir Schneeballsystem. ;-) Es ist immer die Frage, was dir wichtig ist. Ob du bei irgendwelchen Treffen mit isst oder nicht, sollte normalerweise die Atmosphäre nicht beeinflussen. Es ist dasselbe mit Alkohol. Wenn du auf ein Mal nicht mehr mit trinkst, passt du nicht mehr dazu. Da muss man sich schon fragen: bin ich unter diesen Leuten als Mensch wichtig, oder man sucht sich nur die Gesellschaft um seine Gelüste zu stillen? Bei mir funktioniert ein Ernährungsplan, der ziemlich langweilig ist, am besten. Jeden fucking Tag dasselbe. ;-)
Möchte die ganze Diskussion hier nicht wieder von vorne starten.
Deshalb nur kurz: Für manche ist es halt nicht so einfach wie für andere. Kinder, Urlaub usw. sind oft Herausforderungen, die man nicht ewig meiden kann. Und das hat meiner Meinung nach auch nichts mit Emotionen zu tun.
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Also gebe Euch beiden Recht.
Die Idee Essen von den Emotionen abzukoppeln versuche ich mir mal zu Herzen zu nehmen und die Analogie mit dem Alkohol ist auch ziemlich gut. Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass gutes Essen (geschmacklich) halt auch einfach nur was schönes ist. Selbst wenn ich das zu 100% von den Emotionen abkoppeln würde, ist ja auch immer ein Genussfaktor mit dabei. Wie so oft muss es eben der Mittelweg sein und man sollte vielleicht mal an der Stellschraube Bodybuilding arbeiten und sich damit zufrieden geben, dass es auch ausreicht zu den Top 1% zu gehören, auch wenn jetzt grad keine Streifen in der Brust sind, um es mal überspitzt zu sagen.

Harun hat das schon auf den Punkt gebracht. Mit Kids, Familie, Freunden und Urlaub ergeben sich diese Situationen zwangsläufig. Und ich will in der Zukunft nicht auf meinen Italienurlaub mit meinen Kindern zurückblicken und in Erinnerung haben, wie ich in der Pizzeria an der Gurke und dem grünen Salat geknabbert habe. Es geht in meinem individuellen Fall eher darum dann einfach nur 1 Pizza und vielleicht ein Dessert zu essen, anstatt 2 Pizzen, Dessert und noch zwei Kugeln Eis im Anschluss. Das wäre dann die Mischung aus Emotionen und Dopaminfood (also der physischen Komponente, welche den emotionalen Part amplifiziert).
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D58
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Squat: 140
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Hubee hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 10:26 Aus eigener Erfahrung würde ich daran arbeiten die Emotionen und Zufriedenheit vom Essen abzukoppeln. Das Essen an sich sind nur Nährstoffe und nichts anderes. Ich persönlich meide solche Dopamin Speisen komplett, weil bei mir, wie bei dir Schneeballsystem. ;-) Es ist immer die Frage, was dir wichtig ist. Ob du bei irgendwelchen Treffen mit isst oder nicht, sollte normalerweise die Atmosphäre nicht beeinflussen. Es ist dasselbe mit Alkohol. Wenn du auf ein Mal nicht mehr mit trinkst, passt du nicht mehr dazu. Da muss man sich schon fragen: bin ich unter diesen Leuten als Mensch wichtig, oder man sucht sich nur die Gesellschaft um seine Gelüste zu stillen? Bei mir funktioniert ein Ernährungsplan, der ziemlich langweilig ist, am besten. Jeden fucking Tag dasselbe. ;-)
Sehe ich für mich bspw. anders; Nahrung ist für mich nicht einfach nur Nährstoffe und nichts Anderes. Ich kann mich über alles, was mir schmeckt, freuen und begeistern und noch mehr, wenn ich darauf Lust habe. Wenn man jetzt einen sehr eingeschränkten Lebensmittelpool hat, der einem zusagt, wird das wohl schwieriger, für mich aber nicht vorstellbar bzw. bin ich in der (un)glücklichen Situation, dass ich mich über zwei leckere Äpfel genau so freuen kann, wie über Brei, Reis, Kartoffeln, Eier, Gemüse, Fleisch, (...).

Wenn ich Bock auf einen geilen Apfel habe und zu einem greife, der mir nicht schmeckt, dann ist das schon nicht ganz so cool. Am Ende ist es (für mich) wichtiger, ein gewisses Maß (individuell) nicht zu überschreiten und das komplett losgelöst davon, ob ein Lebensmittel pauschal gut oder schlecht ist, weil ich diese Bewertung erst gar nicht mache(n möchte), sondern einfach bewusst das konsumiere, worauf ich Lust habe und dann andere Lebensmittel, auf die ich keine Lust habe, einfach nicht esse. Wenn irgendeiner irgendwo damit ein Problem hat, mache ich das nicht zu meinem - Bewusstes Konsumieren und das über Nahrung / Lebensmittel hinaus. Das funktioniert auch, ohne sich zum Sozialkrüppel zu transformieren, ohne mit Tupperdose irgendwo aufzutauchen, ohne zu Verzichten und ohne in Völlerei zu verfallen. Wichtiger ist es m.E., sich von "sozialen Zwängen" lösen zu können.
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