Ist doch aber eigentlich fairStewardess hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Aug 2026, 10:07 Wir wollten beiden mindestens zwei Kinder und haben nun auch zwei.
Ich finde aber auch, dass es zum Leben dazugehört mal selbst zurückzustecken um anderen etwas zu ermöglichen.
Für mich persönlich (!) war immer klar, dass ich kein Einzelkind möchte wenn es sich vermeiden lässt.
Finde das für das gesamte Leben der Kids einfach unfassbar wertvoll wenn man Geschwister hat. Was man dann daraus macht bleibt den Kids natürlich selbst überlassen.
Finde den Trend zu keinem oder nur einem Kind weil "zu anstrengend und dann müsste ich ja auf meinen 3 Wochen Japan Urlaub verzichten" (grüße gehen raus an reddit) sehr befremdlich.
Eine extreme Ego-isierung ist meiner Meinung nach nicht Gesund für eine Gesellschaft.
Man weiß dass man nicht bereit ist noch mehr zurückzustecken und entscheidet sich dann gegen ein zweites Kind.
Natürlich ist es mit dem genannten Beispiel lächerlich, aber es gibt ja auch valide Gründe.
Ich will erstmal eins (mehrere Gründe)
Es wird einem in der oberen Mittelschicht immer schwerer gemacht und die finanziellen Einbußen sind einfach hoch. Am Ende ist die Entscheidung für Nachwuchs ebenso egoistisch und wird (wenn es bewusst ist) in den allermeisten Fällen getroffen um sich den Wunsch nach Familie zu erfüllen.
Und man sollte es damals nicht romantisieren.
Aufgrund fehlender Verhütung und vorhandenem Trieb waren viele Kinder keine bewusste, gut überlegte Entscheidung. Für die Masse war das zurück stecken dann auch gezwungenermaßen und ohne Vermögensaufbau.


