Piotr hat geschrieben: zum Beitrag navigieren29. Mai 2026, 12:42
Ob ich 50% meines Nettos investiere oder aber fürs Haus ausgebe ist ohne Kinder im Grunde auch egal
Nicht wirklich. Jeder weiss doch, dass Immobilien als Investment jetzt nicht die stärkste Anlagestrategie sind
Zu einseitig gedacht
Das Investieren kostet auch
Und zwar Verzicht an Lebensqualität.
Natürlich ist es schöner im Haus zu leben
Mit Terrasse, Garten, Keller, du hörst keine Nachbarn etc
Was man nicht hatte, kann man auch nicht vermissen (gilt nicht für alles), finde Piotrs Aussage daher legitim. Wenn es so sein sollte, wird sich die Welt auch weiter drehen.
Für mich wäre es keine Option mehr, ich bin aber auch in einer anderen Lage.
Piotr hat geschrieben: zum Beitrag navigieren29. Mai 2026, 12:42
Das Dumme ist nur der Hauskauf.
Denn kinderlos ohne Haus hätten wir finanziell schon durchgespielt.
Ich arbeite auch nicht Vollzeit wenn ich keine Kinder plane.
Ich will nicht auf 140qm wohnen und zahlen wenn wir nur zu zweit sind
Ich will länger im Ausland arbeiten (bin 100% flexibel)
Aber auch diese Zeitlinie ist cool
Dann haben wir eben einfach ein Haus zu zweit
Ob ich 50% meines Nettos investiere oder aber fürs Haus ausgebe ist ohne Kinder im Grunde auch egal
Auch da würde ich mir jetzt keinen Stress machen und einfach abwarten was sich noch ergibt.
Im schlimmsten Fall, verkaufst du die Bude dann in ein paar Jahren einfach wieder.
Solltet ihr wirklich nur zu zweit bleiben, habt ihr doch finanziell eh nicht mehr so die großen Sorgen und seid deutlich flexibler.
Piotr hat geschrieben: zum Beitrag navigieren29. Mai 2026, 12:42
Ob ich 50% meines Nettos investiere oder aber fürs Haus ausgebe ist ohne Kinder im Grunde auch egal
Nicht wirklich. Jeder weiss doch, dass Immobilien als Investment jetzt nicht die stärkste Anlagestrategie sind
Zu einseitig gedacht
Das Investieren kostet auch
Und zwar Verzicht an Lebensqualität.
Natürlich ist es schöner im Haus zu leben
Mit Terrasse, Garten, Keller, du hörst keine Nachbarn etc
Und bei Renteneintritt kann man es verkaufen
Würde das auch entspannt sehen. Bei nem Haus ist es wie mit allem anderen auch, besser haben als brauchen.
clayz hat geschrieben: zum Beitrag navigieren30. Mai 2026, 10:22
Ich hoffe für euch einfach sehr, dass ihr die Kraft findet es nochmal anzugehen und selbst wenn nicht, damit gut umgehen könnt.
Einzig richtiger Beitrag zu dem Thema.
Niemand kann sich da reindenken.
Du gehst ja auch ohne Kinder laufen und trainieren
Arbeitest
Das sind wahrscheinlich die letzten individuellen Bedürfnisse
Mit einem Kind wollen Eltern dann zusätzlich alleine Shoppen, Urlaub, Freunde treffen
Meinst du das so?
zunächst mal alleine / in Ruhe Dinge wie:
Schlafen
Essen
Aufs Klo gehen
Duschen
Einkaufen
Aufräumen
Kochen Krank sein
Dann kommen erst so Freizeitsachen wie Freunde treffen, Telefonieren, Verreisen, Zocken, TV schauen, Training, whatever.
Das kann man natürlich auch mit Kind noch machen, aber wenn sie klein sind, muss dann der Partner in der Zeit kompensieren, wodurch ganz schnell einiges von der Liste hinten runter fällt. Wenn ich z.B. trainiere oder laufe (was oft genug auch mit Kindern stattfindet) und meine Frau "hütet", hat sie natürlich dasselbe Recht darauf.
Du hast dann ganz schnell nur noch einen Bruchteil der Zeit für Dich, die Du ohne Kinder gewohnt warst. Ernsthaft, das kann man ohne Kinder null einschätzen. Das heißt, dass man sich daran gewöhnen und sich verändern muss, und meine These ist, dass das mit mehreren einfacher wird.
Finde bis heute krank sein mit Kind (das gesund ist) am herausforderndsten. Eigentlich willst du nur liegen und Ruhe, musst aber durchgehend funktionieren.
Du gehst ja auch ohne Kinder laufen und trainieren
Arbeitest
Das sind wahrscheinlich die letzten individuellen Bedürfnisse
Mit einem Kind wollen Eltern dann zusätzlich alleine Shoppen, Urlaub, Freunde treffen
Meinst du das so?
zunächst mal alleine / in Ruhe Dinge wie:
Schlafen
Essen
Aufs Klo gehen
Duschen
Einkaufen
Aufräumen
Kochen Krank sein
Dann kommen erst so Freizeitsachen wie Freunde treffen, Telefonieren, Verreisen, Zocken, TV schauen, Training, whatever.
Das kann man natürlich auch mit Kind noch machen, aber wenn sie klein sind, muss dann der Partner in der Zeit kompensieren, wodurch ganz schnell einiges von der Liste hinten runter fällt. Wenn ich z.B. trainiere oder laufe (was oft genug auch mit Kindern stattfindet) und meine Frau "hütet", hat sie natürlich dasselbe Recht darauf.
Du hast dann ganz schnell nur noch einen Bruchteil der Zeit für Dich, die Du ohne Kinder gewohnt warst. Ernsthaft, das kann man ohne Kinder null einschätzen. Das heißt, dass man sich daran gewöhnen und sich verändern muss, und meine These ist, dass das mit mehreren einfacher wird.
Finde bis heute krank sein mit Kind (das gesund ist) am herausforderndsten. Eigentlich willst du nur liegen und Ruhe, musst aber durchgehend funktionieren.
Meine Horror Erinnerung: Tochter hat Magen Darm aus der Kita, kotzt mich 2 Tage lang voll, Tochter geht es dann schnell wieder besser und will spielen/toben/basteln, ich habe die Seuche danach auch und bin eine Woche richtig kaputt, muss aber trotzdem funktionieren.
Jo die Krankthematik ist schon ne Sache für sich. Bisher aber immer Glück gehabt, dass a) nie beide gleichzeitig "voll" krank sind, sondern es immer versetzt läuft, und b) beide normalerweise nicht so krank werden, dass gar nix mehr geht. Ich lag z.B. in den 9 Jahren nur an einem Tag wirklich im Bett, weils mir von der Scheißerei aus der Kita richtig dreckig ging. Sonst kann ich eigentlich immer alles machen. Meine Frau hat mal schwanger ne Lungenentzündung verschleppt, das war grenzwertig, aber sonst ist die auch meistens relativ fit trotz Infekten.
Ich persönlich finde neben dem Szenario indem man selbst krank und das Kind gesund ist, auch dieses wiederkehrende krank sein extrem anstrengend.
Bei uns bislang jeden Winter wirklich durchgehend immer jemand krank. Und dabei hatte unsere Tochter fast jedes Mal eine Woche hohes Fieber
Und aufgrund des bekackten Wetters war es jetzt sogar im Frühjahr so. Ich bin eigentlich meistens nur angeschlagen und war von letztem Sommer bis jetzt nur einmal richtig krank. Dafür extrem oft stark angeschlagen, während dem Frau und Kind eben krank waren. Undankbare Rolle, weil man dann alles übernimmt aber selbst auch nicht fit ist.
Am schlimmsten ist es bei unserer Tochter, wenn sie wieder fit ist, nach dem krank sein. Zwei drei Tage ist, da die Stimmung wirklich Hölle bei uns. Egal, ob Kindergarten und Action oder Ruhe - da scheint sich irgendwie was abzuladen nach der Gesundung. Ist das bei euren Kids auch so?
Log - Geschichten aus dem Wiener Wald oder: das Comeback das niemand wollte viewtopic.php?t=5078
onelife hat geschrieben: zum Beitrag navigieren16. Jun 2026, 19:24
Ich persönlich finde neben dem Szenario indem man selbst krank und das Kind gesund ist, auch dieses wiederkehrende krank sein extrem anstrengend.
Bei uns bislang jeden Winter wirklich durchgehend immer jemand krank. Und dabei hatte unsere Tochter fast jedes Mal eine Woche hohes Fieber
Und aufgrund des bekackten Wetters war es jetzt sogar im Frühjahr so. Ich bin eigentlich meistens nur angeschlagen und war von letztem Sommer bis jetzt nur einmal richtig krank. Dafür extrem oft stark angeschlagen, während dem Frau und Kind eben krank waren. Undankbare Rolle, weil man dann alles übernimmt aber selbst auch nicht fit ist.
Am schlimmsten ist es bei unserer Tochter, wenn sie wieder fit ist, nach dem krank sein. Zwei drei Tage ist, da die Stimmung wirklich Hölle bei uns. Egal, ob Kindergarten und Action oder Ruhe - da scheint sich irgendwie was abzuladen nach der Gesundung. Ist das bei euren Kids auch so?
Standard
Kann nur aus Erfahrung sagen - es wird irgendwann besser
onelife hat geschrieben: zum Beitrag navigieren16. Jun 2026, 19:24
Ich persönlich finde neben dem Szenario indem man selbst krank und das Kind gesund ist, auch dieses wiederkehrende krank sein extrem anstrengend.
Bei uns bislang jeden Winter wirklich durchgehend immer jemand krank. Und dabei hatte unsere Tochter fast jedes Mal eine Woche hohes Fieber
Und aufgrund des bekackten Wetters war es jetzt sogar im Frühjahr so. Ich bin eigentlich meistens nur angeschlagen und war von letztem Sommer bis jetzt nur einmal richtig krank. Dafür extrem oft stark angeschlagen, während dem Frau und Kind eben krank waren. Undankbare Rolle, weil man dann alles übernimmt aber selbst auch nicht fit ist.
Am schlimmsten ist es bei unserer Tochter, wenn sie wieder fit ist, nach dem krank sein. Zwei drei Tage ist, da die Stimmung wirklich Hölle bei uns. Egal, ob Kindergarten und Action oder Ruhe - da scheint sich irgendwie was abzuladen nach der Gesundung. Ist das bei euren Kids auch so?
Zwischen Weihnachten und Silvester ist es bei uns seit Jahren auch Standard, dass die Kinder hohes Fieber haben und gerne eine Mittelohrentzündung bekommen. Dann haben natürlich die meisten Ärzte geschlossen und ich saß schon mehrere Male in dieser Zeit im Krankenhaus um ein Rezept für Antibiotikum zu bekommen für Weihnachten und Silvester machen wir mittlerweile eigentlich keine Pläne mehr
Nach der Krankheitsphase ist es bei meinen Mädchen eher ein Kickstart in die komplette entgegengesetzte Richtung, typischer Weise genau dann, wenn die Bakterien/Viren sich bei mir und meiner Frau in ausreichender Zahl vermehrt haben und erste Symptome kommen
onelife hat geschrieben: zum Beitrag navigieren16. Jun 2026, 19:24
Ich persönlich finde neben dem Szenario indem man selbst krank und das Kind gesund ist, auch dieses wiederkehrende krank sein extrem anstrengend.
Bei uns bislang jeden Winter wirklich durchgehend immer jemand krank. Und dabei hatte unsere Tochter fast jedes Mal eine Woche hohes Fieber
Und aufgrund des bekackten Wetters war es jetzt sogar im Frühjahr so. Ich bin eigentlich meistens nur angeschlagen und war von letztem Sommer bis jetzt nur einmal richtig krank. Dafür extrem oft stark angeschlagen, während dem Frau und Kind eben krank waren. Undankbare Rolle, weil man dann alles übernimmt aber selbst auch nicht fit ist.
Am schlimmsten ist es bei unserer Tochter, wenn sie wieder fit ist, nach dem krank sein. Zwei drei Tage ist, da die Stimmung wirklich Hölle bei uns. Egal, ob Kindergarten und Action oder Ruhe - da scheint sich irgendwie was abzuladen nach der Gesundung. Ist das bei euren Kids auch so?
Zwischen Weihnachten und Silvester ist es bei uns seit Jahren auch Standard, dass die Kinder hohes Fieber haben und gerne eine Mittelohrentzündung bekommen. Dann haben natürlich die meisten Ärzte geschlossen und ich saß schon mehrere Male in dieser Zeit im Krankenhaus um ein Rezept für Antibiotikum zu bekommen für Weihnachten und Silvester machen wir mittlerweile eigentlich keine Pläne mehr
Nach der Krankheitsphase ist es bei meinen Mädchen eher ein Kickstart in die komplette entgegengesetzte Richtung, typischer Weise genau dann, wenn die Bakterien/Viren sich bei mir und meiner Frau in ausreichender Zahl vermehrt haben und erste Symptome kommen
Kannst du für den Zeitraum keine "Dienstreise" planen?
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren16. Jun 2026, 13:59
Jo die Krankthematik ist schon ne Sache für sich. Bisher aber immer Glück gehabt, dass a) nie beide gleichzeitig "voll" krank sind, sondern es immer versetzt läuft, und b) beide normalerweise nicht so krank werden, dass gar nix mehr geht. Ich lag z.B. in den 9 Jahren nur an einem Tag wirklich im Bett, weils mir von der Scheißerei aus der Kita richtig dreckig ging. Sonst kann ich eigentlich immer alles machen. Meine Frau hat mal schwanger ne Lungenentzündung verschleppt, das war grenzwertig, aber sonst ist die auch meistens relativ fit trotz Infekten.
Ich bin da bis jetzt auch ziemlich gut durchgekommen und wurde kaum krank.
Ab der Grundschule wirds dann eh ruhiger.
Bin gespannt wie es mit Baby und Kleinkind im Kindergarten wird.
onelife hat geschrieben: zum Beitrag navigieren16. Jun 2026, 19:24
Ich persönlich finde neben dem Szenario indem man selbst krank und das Kind gesund ist, auch dieses wiederkehrende krank sein extrem anstrengend.
Bei uns bislang jeden Winter wirklich durchgehend immer jemand krank. Und dabei hatte unsere Tochter fast jedes Mal eine Woche hohes Fieber
Und aufgrund des bekackten Wetters war es jetzt sogar im Frühjahr so. Ich bin eigentlich meistens nur angeschlagen und war von letztem Sommer bis jetzt nur einmal richtig krank. Dafür extrem oft stark angeschlagen, während dem Frau und Kind eben krank waren. Undankbare Rolle, weil man dann alles übernimmt aber selbst auch nicht fit ist.
Am schlimmsten ist es bei unserer Tochter, wenn sie wieder fit ist, nach dem krank sein. Zwei drei Tage ist, da die Stimmung wirklich Hölle bei uns. Egal, ob Kindergarten und Action oder Ruhe - da scheint sich irgendwie was abzuladen nach der Gesundung. Ist das bei euren Kids auch so?
Zwischen Weihnachten und Silvester ist es bei uns seit Jahren auch Standard, dass die Kinder hohes Fieber haben und gerne eine Mittelohrentzündung bekommen. Dann haben natürlich die meisten Ärzte geschlossen und ich saß schon mehrere Male in dieser Zeit im Krankenhaus um ein Rezept für Antibiotikum zu bekommen für Weihnachten und Silvester machen wir mittlerweile eigentlich keine Pläne mehr
Nach der Krankheitsphase ist es bei meinen Mädchen eher ein Kickstart in die komplette entgegengesetzte Richtung, typischer Weise genau dann, wenn die Bakterien/Viren sich bei mir und meiner Frau in ausreichender Zahl vermehrt haben und erste Symptome kommen
Kannst du für den Zeitraum keine "Dienstreise" planen?
In der Regel ist es andersrum: meine Frau macht pro Jahr so 4-5 Dienstreisen ins europäische Ausland,.meistens von Montag bis Freitag. In der Regel werden die Kinder dann weniger Stunden nach Abflug am Flughafen der Mutter krank.
Ich könnte höchstens nach Bonn zum anderen Dienstsitz. Aber mal ehrlich, wer will schon nach Bonn. Dann lieber mit der Seuche zu Hause