Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

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Christoph
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Muss bei Gelegenheit mal nachtragen, aber nochmal ein Lebenszeichen von mir: ich dachte Gesund zu sein. Das war leider ein Irrtum. Samstag bisschen Schnupfen und zu bekommen. Dann hab ich erstmal wieder ausgesetzt. Ich hoffe morgen wieder einsteigen zu können.
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Christoph
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Hier nochmal ein Update: bin immer noch leicht verschnupft. HRV ist aber wieder auf dem richtigen Wege und heute ist auch der erste Tag, wo ich mich nicht mehr krank fühle. Werde heute nochmal pausieren und hoffe morgen wieder locker einsteigen zu können. Ich denke ich werde einen kurzen 30 min lauf machen und ggf. abends Krafttraining machen.

Krafttraining ist ein gutes Stichwort wo ich mal eine Meinung bräuchte, ggf. von 5/3/1 Erfahrenen wie @Carter T R. Situation ist ja, dass ich durch Krankheit und Alltagsstress jetzt für den ersten Cycle 5 Wochen gebraucht habe (vorausgesetzt ich schaffe die letzten zwei Einheiten diese Woche noch...). Ab dem 30.06. sind wir eine Woche im Urlaub wo ich vermutlich kein Krafttraining machen kann. Jetzt erscheint es mir irgendwie... sinnlos? nächste Woche das TM zu erhöhen, dann direkt nach zwei Einheiten eine Woche zu pausieren und dann weiter zu machen in der Hoffnung, dass da was gutes bei raus kommt. Ich mein sein wir ehrlich: woher soll jetzt der Trainingseffekt gekommen sein?
Meine Idee wäre eigentlich ganz einfach noch mal von vorne anzufangen. Ggf. erhöhe ich das TM bei Overhead Press etwas, weil das schon sehr leicht war. Die anderen Gewichte würde ich glaube ich einfach gleich lassen. Macht das Sinn? Ich denke ich würde es wirklich als Restart betrachten, also auch 2 Leader Cycles machen.

Nächste Frage: Ich hab ab nächste Woche Frei und wir fahren dann am 30. in den Urlaub. Heißt ab Freitag startet für mich eine Art 7-Tage Trainingslager. Geplant ist Freitag bis Montag Belastungsblock mit ordentlich Volumen, Dienstag Ruhe und dann nochmal Mittwoch bis Freitag Belastung. Danach geht's in den Urlaub wo ich deutlich weniger machen werde. Jetzt überlege ich in der Zeit das Krafttraining in der Form zu reduzieren, dass ich Assistenz-Zeug einfach weg lasse. Also Prep -> Springen/Werfen -> Main- und Supplemental-Lift und Ende. Ist sicher nicht optimal, aber ich sehe mich zeitlich neben viel Radfahren, Laufen und Schwimmen nicht noch x mal Krafttraining zu machen.
Carter T R
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Einfach von vorne anfangen und sich nicht verrückt machen. Im Urlaub vielleicht mit ein bisschen Bodyweight Training zumindest die Kraftausdauer erhalten, also Push ups, Lunges, Pull ups, Sit ups...?
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Christoph
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Carter T R hat geschrieben: zum Beitrag navigieren20. Mai 2026, 16:41 Einfach von vorne anfangen und sich nicht verrückt machen. Im Urlaub vielleicht mit ein bisschen Bodyweight Training zumindest die Kraftausdauer erhalten, also Push ups, Lunges, Pull ups, Sit ups...?
Verrückt machen hab ich nicht vor :D.

Joar, mal sehen. Ich hab mit sowas keine guten Erfahrungen gemacht weil es dann irgendwie nervt und ich glaube ich mehr davon habe die Woche Urlaub zu genießen.
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Christoph
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

So, auf los geht's los. Heute abend mal ein Stündchen auf dem Rad und dann sehen wir weiter. Hab mal 2x3x3min EB geändert zu blos 4x4 min G2, man muss sich ja nicht gleich am ersten Tag so in's Gesicht schlagen.
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Ein Lebenszeichen

Man man, lang lang ist es schon wieder her. Ich muss sagen. wenn ich Urlaub hab tu ich mich wirklich schwer den Log "gewissenhaft" zu führen. Ich sitze einfach nie am Rechner und denke nicht so daran. Sorry dafür, ich befürchte damit müsst ihr leben.

Kurzer Abriss:

KW21/22:
Ende Mai war ich immer so ein bisschen on/off Erkältet. Irgendwie nie so richtig krank aber dennoch nicht gesund. Hab dann immer mal wieder versucht Sport zu machen und es mir dann am Ende immer wieder ein bisschen verkniffen. War wieder diese blöde Situation wo man sich dann immer frag "hm, ist es unvernünftig Sport zu machen oder stelle ich mich gerade nur an uns suche Ausreden?"
Da war ich noch zu Hause. Am 24.05. hab ich noch eine längere Koppeleinheit gemacht mit 2 h auf dem Rad und einer Stunde laufen. Es lief eigentlich ganz gut, es war aber ziemlich warm und ich hab mir dann beim Laufen richtig die Karten gelegt. War den ganzen Tag am Arsch.
Am 25.05. bin ich mit zwei Kollegen eine längere Radrunde gefahren. Wir sind los mit dem Ziel "ganz locker, wir sind ja alle bisschen angeschlagen". Irgendwann gab es dann bei allen den Switch zu "mal sehen wie lange wir mit über 40 km/h fahren können!" gegeben. Also war das dann glaube ich auch eher 3x20 min Sweetspot oder so. Hat richtig Spaß gemacht. Wir haben die 100 km am Ende voll gemacht und danach den Grill angeworfen. Ich bin natürlich los mit Verpflegung für eine lockere Fahrt. Ich hab zwischenzeitlich ganz schön über Kreuz geschaut und dankenswerterweise dann noch ein Gel vom Kollegen bekommen.

Ansonsten war ich KW21/22 4 mal im Freibad. Ich hatte frei, die Kids waren in der Betreuung vormittags. Da bin ich ganz geschmeidig in's Becken gesprungen morgens.

Nach dem 25. lief dann wieder relativ wenig, ich war glaub ich noch mal Laufen, aber hab mich dann irgendwie nicht mehr so fit gefühlt.


KW23:
Da waren wir im Allgäu. Wetter durchwachsen. Ich war drei mal Laufen und bin zwei mal kurz im See schwimmen gewesen. Ansonsten hab ich da die Seele Baumelm lassen. Schöne Gegend da um Füssen!
Am Wochenende, Samstag, bin ich abends noch auf die Rolle gestiegen und bin 2x3x4 min EB gefahren. Diesmal hab ich bewusst die Leistung nicht nach oben korrigiert, da ich mich zum wiedereinstieg nicht wieder abschießen wollte. War aber am Ende nicht nötig, das hat sich recht locker angefühlt.
Gestern Koppeltraining. Radeln 2 h mit 3x15 min G2 und danach eine Stunde Laufen.


Ausblick
Am 14.06. ist dann mein erster Wettkampf dieses Jahr, olympische Distanz in Heilbronn. Bis Sonntag früh war ich sehr mit gemischten Gefühlen unterwegs. Meine Vorbereitung in der Grundlagenphase war diesen Winter wirklich gut. Ich bin Oktober eingestiegen und außer das ich im Dezember krank war hab ich auch bis Ende April wirklich gut durchgezogen. Aber der Mai war sehr verkorkst. Kaum geschwommen und auch das Radfahren hat sehr gelitten hinten raus. Gründe verschieden. Teilweise die Gesundheit, teilweise war auch einfach drumehrum zu viel zu tun. Daher hab ich mich nicht wirklich gut vorbereitet Gefühlt. Ich hab daher eine Coaching Frage aus meiner Online Community genutzt:
  • Wie gut willst du zu deinem Wettkampf vorbereitet sein von 1-10: Ich hätte mit eine 8 Gewünscht
  • Wie gut fühlst du dich Vorbereitet: hätte Samstag so auf 5 getippt
  • Was muss passieren um eins besser zu werden, also in meinem Fall auf 6 zu kommen?
  • Und wann machst du das?
Ich hab zwei Felder identifiziert, die mir ein besseres Gefühl geben würden: nochmal eine längere Brick-Einheit mit Race-Pace. Zum einen bin ich einfach zu wenig Rad gefahren die letzten Tage und zum anderen muss ich mich biomechanisch an die neue Position gewöhnen. Es geht deutlich mehr auf die Beinrückseite. Wann ich das mache: hab ich gestern gemacht. Und es lief wirklich gut. Ich bin deutlich zuversichtlicher heute als ich das vor der Einheit noch war.
Das zweite ist: wieder mehr schwimmen. Und der Plan ist morgen früh zu gehen, ich werde dafür kämpfen Mittwoch nochmal kurz zu schwimmen wenn mein Sohn Training hat und ich werde Freitag nochmal im Freiwasser schwimmen gehen.

Mit den zwei Punkten sollte ich zumindest schon mal auf 7 kommen. Und wenn ich dann Sonntag früh nochmal richtig gut scheißen kann, dann bin ich auch bei 8 :D. Um noch besser zu sein muss ich jetzt mal ein paar Wochen viel schwimmen.

Der Plan für die letzten Tage:
Samstag: Rolle 2x3x4 min (Unter-)Schwelle
Sonntag: Brick 2 h Radlen mit 3x15 min G2 + Laufen 60 min inkl. 3x5 min DL int
Montag: Ruhetag (werde etwas Mobility machen
Dienstag: Schwimmen und Radeln (nochmal 2x3x4 min Schwelle, diesmal wieder etwas mehr Bumms)
Mitwoch: 35 min locker Laufen und nochmal kurz Schwimmen
Donnerstag: Rest Day, ich plane nochmal locker den Körper im Kraftraum durchzubewegen
Freitag: Nochmal ganz piano kurz auf die Rolle und Freiwasser Schwimmen
Samstag: Aktivierung 45 min auf dem Rad und 30 min Koppellauf und dann das Rad einchecken
Sonntag: Wettkampf

Außerdem: ich hab mir einen CORE Sensor bestellt und werde gezielt für Duisburg Hitzetraining machen. Mir geht es dabei nicht um die magischen 5% Leistungssteierung, die die versprechen sondern vor allem um Hitzadaptation. Ich leide schon immer sehr unter hohen Temperaturen und Mitte August hat es ja schon Potenzial warm zu werden. Ich hab den Sensor jetzt die letzten zwei Einheiten einfach mal mit getragen und mitgemessen. Auf der Rolle war ich erschreckender Weise schon kurz in der Hitzetrainings-Zone. Bei dem Brick natürlich nicht, ist ja gerade nicht so warm. Ich muss nur noch in Erfahrung bringen wie ich das jetzt so in das Training etabliere, dass es maximal wenig das eigentliche Training negativ beeinflusst.
Carter T R
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Christoph hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Jun 2026, 15:06 Wie gut willst du zu deinem Wettkampf vorbereitet sein von 1-10: Ich hätte mit eine 8 Gewünscht
Warum nur 8/10? Warum keine 10? Wenn der Wettkampf "egal" ist, warum ihn dann überhaupt machen? Wenn es um "Reallife Interference" geht, kann man die Zahl ja "unter denen gegebenen Umständen betrachten" und eben doch auf eine 10 abzielen. Wenn es ein B- oder C-Race ist, sehe ich zwar den Punkt, aber auch darauf kann man sich ja entsprechend der Priorität des Rennens trotzdem "ideal" vorbereiten, d.h. die Vorbereitung ist dann in Anbetracht der Tatsache, dass es eben nur ein B- oder C-Race ist, eine 10, weil das spätere A-Race eben wichtiger ist. Wenn das B- oder C-Race ein A-Race wäre, wäre es dann verhältnismäßig aber eben nur eine 8.

Das ist eine ernstgemeinte Frage. Vielleicht habe ich in Sachen "Competition" aber auch einfach ein anderes Mindset? Oder dein Rennen am 14.06. ist eher so etwas wie der Hyrox im Oktober für mich, eher ein "Freizeitevent", weniger ein "Wettkampf".
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Carter T R hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Jun 2026, 15:49
Christoph hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Jun 2026, 15:06 Wie gut willst du zu deinem Wettkampf vorbereitet sein von 1-10: Ich hätte mit eine 8 Gewünscht
Warum nur 8/10? Warum keine 10? Wenn der Wettkampf "egal" ist, warum ihn dann überhaupt machen? Wenn es um "Reallife Interference" geht, kann man die Zahl ja "unter denen gegebenen Umständen betrachten" und eben doch auf eine 10 abzielen. Wenn es ein B- oder C-Race ist, sehe ich zwar den Punkt, aber auch darauf kann man sich ja entsprechend der Priorität des Rennens trotzdem "ideal" vorbereiten, d.h. die Vorbereitung ist dann in Anbetracht der Tatsache, dass es eben nur ein B- oder C-Race ist, eine 10, weil das spätere A-Race eben wichtiger ist. Wenn das B- oder C-Race ein A-Race wäre, wäre es dann verhältnismäßig aber eben nur eine 8.

Das ist eine ernstgemeinte Frage. Vielleicht habe ich in Sachen "Competition" aber auch einfach ein anderes Mindset? Oder dein Rennen am 14.06. ist eher so etwas wie der Hyrox im Oktober für mich, eher ein "Freizeitevent", weniger ein "Wettkampf".
Ja gute Frage. Witzigerweise hat Björn Geesman gesagt, dass er das ganz kritisch hinterfragen würde wenn jemand 10 sagt weil 10 ja perfekt wäre und perfekt geht nicht. Das würde einen dann eher limitieren/einschüchtern oder davon abhalten Schritte in die richtige Richtung zu machen. Aber da Tickt sicher auch jeder anders.

Bei mir in dem Fall aber ganz konkret: mein Prio A Ziel ist die Mitteldistanz im August. Bei dem Wettkampf jetzt will ich natürlich gut sein, hab da auch richtig Bock drauf. Ich werde auch Vollgas geben. Aber mein ganzer Plan war schon spezifischer auf Mitteldistanz und nicht auf Olympisch gemünzt (da hätte ich z.B. noch viel mehr schwimmen müssen eigentlich und meine Bricks waren auch unnötig lang dafür, ich hab ja eigentlich schon Überdistanzen die letzte zeit gemacht). Jetzt ist beides natürlich Ausdauersport und der Unterschied im Training sind vermutlich nuancen.
Außerdem liefen die letzten Wochen so durchwachsen, dass eine 10 auch einfach unrealistisch gewesen wäre. Wenn du das gefühl hast die rinnt gerade alles durch die Finger, dann greifst du nicht nach den Sternen. Daher gebe ich mich mit 8 zufrieden (was ja nach meinem Verständnis auch schon richtig richtig gut ist!)
Der Gedanke war, dass ich jetzt das Ruder rum reißen muss und wieder in den Flow kommen muss für Duisburg. Und da ist der Wettkampf jetzt schon geil. Ich bin noch nie aus einem Wettkampf rausgekommen mit weniger Motivation als vor dem Start.

In Duisburg will ich dann schon bei mindestens 9 sein. 10/10 wird schon daran scheitern, dass ich Freitag vor dem Wettkamp erst abends mit 5 h Anreise im Auto hocke und daher die ganze Voraktivierung vermutlich nicht perfekt gehen wird und ich auch beim Carboloading eher eingeschränkt sein werde. Aber man darf sich eben nicht davon ausbremsen lassen, dass irgendwas nicht perfekt ist. Das beste aus dem machen was man hat.
10 Wochen sind es noch. Die muss ich jetzt wieder konzentriert und konsequent durchziehen. Dann wird das gut im August.
Carter T R
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Christoph hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Jun 2026, 16:56 Ja gute Frage. Witzigerweise hat Björn Geesman gesagt, dass er das ganz kritisch hinterfragen würde wenn jemand 10 sagt weil 10 ja perfekt wäre und perfekt geht nicht. Das würde einen dann eher limitieren/einschüchtern oder davon abhalten Schritte in die richtige Richtung zu machen. Aber da Tickt sicher auch jeder anders.
Warum sollte das nicht gehen?

Ich verstehe natürlich, dass es hier eine Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis gibt, und ja, man kann alles nach bestem Wissen und Gewissen richtig machen, es ist dann theoretisch trotzdem möglich, dass für einen individuellen Athleten (zumindest theoretisch) eine noch bessere (aber aktuell unbekannte) Vorbereitung gegeben haben könnte. Aber diese Betrachtung halte ich für zu theoretisch, weil sie einfach nicht in der Praxis umgesetzt werden kann.

Und hier geht es ja auch erstmal um die theoretische Frage "Wie gut würdest du gerne (unter den gegebenen Umständen) vorbereitet sein?" und nicht "Für wie gut vorbereitet hältst du dich?".
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Carter T R hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Jun 2026, 17:15
Christoph hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Jun 2026, 16:56 Ja gute Frage. Witzigerweise hat Björn Geesman gesagt, dass er das ganz kritisch hinterfragen würde wenn jemand 10 sagt weil 10 ja perfekt wäre und perfekt geht nicht. Das würde einen dann eher limitieren/einschüchtern oder davon abhalten Schritte in die richtige Richtung zu machen. Aber da Tickt sicher auch jeder anders.
Warum sollte das nicht gehen?

Ich verstehe natürlich, dass es hier eine Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis gibt, und ja, man kann alles nach bestem Wissen und Gewissen richtig machen, es ist dann theoretisch trotzdem möglich, dass für einen individuellen Athleten (zumindest theoretisch) eine noch bessere (aber aktuell unbekannte) Vorbereitung gegeben haben könnte. Aber diese Betrachtung halte ich für zu theoretisch, weil sie einfach nicht in der Praxis umgesetzt werden kann.

Und hier geht es ja auch erstmal um die theoretische Frage "Wie gut würdest du gerne (unter den gegebenen Umständen) vorbereitet sein?" und nicht "Für wie gut vorbereitet hältst du dich?".
Ich sag ja, ich glaube das ist total individuell. Mein konkretes Beispiel für dieses Wochenende:
  • Schwimmen war die letzten Wochen schlecht
  • Radfahren immer on/off, ich hab ja trotzdem letzten Monat 400 km abgerissen obwohl ich eine Woche Urlaube hatte und krank war, aber es waren immer so wekend-warrior sachen und dann wieder Pause
  • Plan peakt spezifisch auf den 16.08. und nicht auf den 14.06., ich hab jetzt einen Spezialplan "akute Wettkampfvorbereitung" reingeladen
  • Carboloarding wird auch hier nicht perfekt sein, da ich Samstag ab mittag meine Ernährung nicht selber in der Hand habe sondern bei meinen Eltern und dann bei meiner Schwester esse (bzw, könnte ich natürlich Reis mit Ketchup mitbringen, aber ganz ehrlich: das finde ich assozial für einen Hobby-Sportler)
Wenn ich jetzt sage: das ist die Ausgangslage und in dem Rahmen mache ich alles so gut wie es geht und das ist dann 10, dann hast du absolut recht. Und das ist ja auch genau das was ich machen würde. Um auf 10 zu kommen würde ich sagen müsste ich mindestens die letzten 10 Wochen vor dem Wettkampf mal 95% Planerfüllung haben, perfekt getapert und geladen haben, mein Zielgewicht erreicht haben (da war der Urlaub jetzt auch nicht optimal, aber zum Glück auch keine Katasptrophe), mehrere gute Bricks gemacht haben, ein paar mal im Freiwassergeschwommen sein etc.. Das wäre für mich die 10. Und da ich ja nicht zeitreisen kann kann ich das ja jetzt eh nicht mehr ändern. Und sich dann was zu wünschen, was man nicht erreichen kann, das glaube ich demotiviert wirklich eher.

Aber ich glaube das wird philosophisch.

Aber: wir sind uns total einig. Ich will aus diesem Wettkampf alles rausholen was ich jetzt noch rausholen kann. Ist für mich schon ein kleiner A Wettkampf. Vielleicht nicht das Saisonhighlight, aber wenn ich mir eine Startnummer umbinde nehm ich auch das Messer zwischen die Zähne. Es wird die Woche ja auch getapert (bis auf die eine harte Radeinheit heute, aber da ich mit dem Radfahren ja etwas pausiert habe ist das auch bewusst so gewählt um die Beine nochmal ein bisschen auf Drezahl zu bringen). Freitag und Samstag wird Carboloading betrieben (hab Samstag mittag bei meiner Mutter schon Nudeln mit Tomatensoße ohne Fleisch besellt, nachmittags gibt es Eis, das ist erstmal nicht verkehrt und abends hat sich meine Nichte Flammkuchen gewünscht. Das ist auch ok, meine Schwester meint sie macht mir auch gerne einen Flammkuchen ohne alles, aber das finde ich auch albern :D). Und zeitlich werde ich diese Woche auch alles der Vorbereitung unterordnen.
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Ich glaube eher, dass wir aneinander vorbei reden. Ich kritisiere ja auch gar nicht dich oder dein Training, sondern die Aussage von Björn Geesmann. Mir geht es darum, dass ein ambitionierter Athlet mMn bei der Frage "Wie gut möchtest du auf einer Skala von 1-10 vorbereitet sein?" tendenziell eher mit "10" antworten sollte und mir gefiel die Aussage von Geesmann dazu eben nicht, dass er das Hinterfragen würde. Die Frage "Wie gut bist du deiner Meinung nach auf einer Skala von 1-10 vorbereitet?" ist ja eine ganz andere Frage und da kann es absolut zu Werten deutlich unter 10 kommen - das sollte aber mMn nicht das Ziel sein.

Und "Wie gut möchtest du vorbereitet sein?" beinhaltet ja eigentlich auch "unter den gegebenen Möglichkeiten", zumindest zwischen den Zeilen. Ein guter Coach sollte das realistisch betrachten können und seine Athleten eben auch einordnen und ihnen realistische Vorstellungen mitgeben. Ein Familienvater mir Vollzeitjob, der gerne 10/10 vorbereitet wäre, kann in der Realität eben nur eine ganz andere 10 umsetzen, als ein Mittzwanziger Profi. Die Aufgabe des Coaches ist dann mMn eben auch, dem Familienvater klarzumachen, was er mit seiner realistisch umsetzbaren 10 erreichen kann. Dennoch sollte er mMn ruhig an "seiner 10" festhalten. Ich bin mir gar nicht sicher, wie viel Bock ich als Coach hätte, überhaupt mit Athleten zu arbeiten, die sowas grundsätzlich nur "half-assen".
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Carter T R hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Jun 2026, 10:37 Ich glaube eher, dass wir aneinander vorbei reden. Ich kritisiere ja auch gar nicht dich oder dein Training, sondern die Aussage von Björn Geesmann. Mir geht es darum, dass ein ambitionierter Athlet mMn bei der Frage "Wie gut möchtest du auf einer Skala von 1-10 vorbereitet sein?" tendenziell eher mit "10" antworten sollte und mir gefiel die Aussage von Geesmann dazu eben nicht, dass er das Hinterfragen würde. Die Frage "Wie gut bist du deiner Meinung nach auf einer Skala von 1-10 vorbereitet?" ist ja eine ganz andere Frage und da kann es absolut zu Werten deutlich unter 10 kommen - das sollte aber mMn nicht das Ziel sein.

Und "Wie gut möchtest du vorbereitet sein?" beinhaltet ja eigentlich auch "unter den gegebenen Möglichkeiten", zumindest zwischen den Zeilen. Ein guter Coach sollte das realistisch betrachten können und seine Athleten eben auch einordnen und ihnen realistische Vorstellungen mitgeben. Ein Familienvater mir Vollzeitjob, der gerne 10/10 vorbereitet wäre, kann in der Realität eben nur eine ganz andere 10 umsetzen, als ein Mittzwanziger Profi. Die Aufgabe des Coaches ist dann mMn eben auch, dem Familienvater klarzumachen, was er mit seiner realistisch umsetzbaren 10 erreichen kann. Dennoch sollte er mMn ruhig an "seiner 10" festhalten. Ich bin mir gar nicht sicher, wie viel Bock ich als Coach hätte, überhaupt mit Athleten zu arbeiten, die sowas grundsätzlich nur "half-assen".
Ich sag ja, das ist wieder eine Definitionsfrage: rede ich von "meiner persönlichen 10" oder ist 10 unabhängig von den Rahmenbedingungen perfekt. Ich glaube Leute die so ein Coaching machen half-assen auch keinen Wettkampf. Da wäre mir persönlich zumindest schon das Geld zu schade dafür :D.
Psychologisch ging es aber bei den Fragen eher darum, dass man meistens meint, dass man leicht das Gefühl bekommt "boar mir fehlt noch total viel um gut vorbereitet zu sein". Und wenn du dann aber wieder sagst "hej, was muss denn sein um eins besser zu werden und wann mache ich das?" wirkt es meistens garnicht mehr so schlimm.
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Christoph hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Jun 2026, 13:05 Psychologisch ging es aber bei den Fragen eher darum, dass man meistens meint, dass man leicht das Gefühl bekommt "boar mir fehlt noch total viel um gut vorbereitet zu sein". Und wenn du dann aber wieder sagst "hej, was muss denn sein um eins besser zu werden und wann mache ich das?" wirkt es meistens garnicht mehr so schlimm.
Bei dieser Herangehensweise ist mMn die Frage "Wie gut bist du - so objektiv wie dir eine Beurteilung möglich ist - vorbereitet?" aber der bessere Start als "Wie gut wärst du gerne vorbereitet?"
Auf die Frage wie gut wärst du gerne vorbereitet, würde ich bei einem ambitionierten Sportler eine 10 erwarten. Bei der Beurteilung des Ist-Zustands eher eine niedrigere Zahl, die aber eben potenziell mit kleinen Verbesserungen ausbaufähig ist - eben genau mit der von dir angesprochenen Strategie: "Was müsste man tun, um 1 besser zu werden?".

Kommt das aus dem Power Pace Podcast?
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Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

09.06.2026 - Schwimmen und Radeln

Bisher läuft meine Planerfüllung gut. Gestern früh in's Schwimmbad und abends wie geplant auf die Rolle gegangen. Ich bin gerade wieder echt euphorisch. Ich hab richtig Bock auf Sonntag. Ich merke schon wieder dieses Kribbeln vor einem Rennen. Also keine Nervosität, ich bin überzeugt davon, dass das Sonntag gut wird. Aber aufgeregt bin ich schon.

Was gestern noch geschah: man kann den Garmin Edge als "erweiterte Anzeige" nutzen. Also ich starte die Triathlon-Aktivität auf der Uhr und wenn ich an das Fahrrad gehe zeigt der Fahrradcomputer die Infos von der Uhr an. Das läuft dann als eine Aktivität. Letztes Jahr hatte ich ja einen Wahoo, da musste ich das immer separat starten. Das hab ich gestern mal eingerichtet und die Datenfelder angepasst. Fehler nur noch Beine rasieren, alles packen und Fahrrad putzen, dann bin ich ready.


Training morgens - Schwimmen
War erstaunlich gut! Schwimmen ist ja so mein Sorgen-Thema, auch für Sonntag. Ich bin da auch mit keinen hohen Erwartungen reingegangen in die Einheit gestern. Ich mache aktuell so einen Random Plan mit dem Ziel 500 m am Stück zu schwimmen. Das mache ich, weil die Einheiten recht kurz sind. Ich hatte nach meiner "Auszeit" wieder das Gefühl in jeder Schwimmeinheit überfordert zu sein. Das wichtigste für mich war jetzt erstmal oft und regelmäßig schwimmen zu gehen.
  • Einschwimmen 2x 50 m, 1x100 m, 1x100 m Kraulbeine mit Brett
  • 4x50 Abschlag mit Flossen
  • 4x50 mit Pull Buoy
  • 2x100
  • 1x300 mit Flossen
  • 2x50 m Ausschwimmen
Weil dann noch Zeit war bin ich einfach noch ein bisschen weiter geschwommen. Waren dann in Summe 1450 m.


Training abends - Radfahren
Gut war es. 2x3x4 min EB, diesmal die Intervalle wieder von 225 auf 235 W angehoben. Das hat sehr gut gepasst. Ich glaube TPvirtual hat die Regelung auch optimiert, das war diesmal deutlich besser. Hab die Einheit wieder mit dem CORE Sensor mitgemessen. Schon interessant. Auf der Rolle bekomme ich auch schon ohne irgendwelche Hitze-Training-Maßnahmen bei offenem Fenster und mit Ventilator eine Körperkerntemperatur von 38,6 °C. Also ein bisschen Hitzetraining ist alles auf der Rolle. Ich hab spaßeshalber zum Ausfahren dann mal eine Regenjacke übergezogen und den Ventilator ausgemacht. Hab geschwitzt wie ein Schwein, wirklich ungemütlich. Werde ich vermutlich zukünftig regelmäßig so machen für die Hitzeadaptation. Prio 1 hat natürlich eine hohe Trainingsqualität. Also ich werde dem Hitzetraining keine Intervalle opfern oder in harten Einheiten die Leistung reduzieren. Das wird immer so ein Addon hinten raus zum auspedalieren. Gestern bewusst auch locker, da es ja vollkommen bescheuert wäre 5 Tage mit dem Wettkampf 75 min ultrahartes Hitzetraining zum ersten mal zu machen.

Fun Fact: laut Strava dieses Jahr meine höchste Durchschnittsleistung über 60 min. Bin überrascht, aber ich nehme das wohlwollend zur Kenntnis.

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Ich bin: Zufrieden

Re: Road to IM70.3 Duisburg 2026 - Triathlon und Krafttraining

Christoph hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Jun 2026, 13:46 Garmin Edge als "erweiterte Anzeige" nutzen. Also ich starte die Triathlon-Aktivität auf der Uhr und wenn ich an das Fahrrad gehe zeigt der Fahrradcomputer die Infos von der Uhr an.
Wie geil ist das denn?

Hast du dafür etwas gemacht oder kriegt der Computer das von alleine hin? Muss das Handy dafür in der Nähe sein?
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