Wirklich beeindruckende Leistung, Glückwunsch.
Kurz zu den Intra-Carbs:
Unbestaendigkeit hat geschrieben: zum Beitrag navigieren2. Jun 2026, 08:58
Ich welchem Verhältnis machst du das denn? Möchte langfristig auch von den teuren Gels weg. Trifecta jetzt war einfach ne ganze Packung meiner Marke
Ein Fruktose-Anteil in den Carbs lohnt sich vor allem bei längeren Belastungen und dann auch mit einem höheren Anteil. Bei kürzeren Belastungen, vor allem, wenn man gar nicht über ca. 60g/h kommen will, lohnt sich der Aufwand evtl. nicht. Ausnahmen bestätigen die Regel, da kommt es dann eben darauf an, was nach der Belastung ansteht bzw. wie weit die Speicher in einer Einheit/einem Race gelehrt werden und wann es mit der nächsten Session weitergeht. Die Fruktose wird ja nicht in der Muskulatur verstoffwechselt, sondern in der Leber, um sie in der Muskulatur zu verstoffwechseln, muss sie zunächst in Glukose (bzw. Glykogen um die Speicher in der Leber wieder aufzufüllen und auf dem Weg den BZ stabil zu halten und "Ermüdung" hinauszuzögern) umgewandelt werden, was einen Augenblick dauert.
Mischungsverhältnisse von 2:1 sind für kürzere Belastungen vermutlich sinnvoller, bei sehr langen Belastungen (die in der Regel auch mit einer geringeren Belastungsintensität und damit mit einem geringeren Verbrauche in g/h einhergehen, weil der Verbrauch insgesamt geringer ausfällt und ein relativ höherer Anteil aus der Fettoxidation kommt) kann es dann Sinn machen, sogar in Richtung 1:1 zu gehen (1:0,8 ist gerade en vogue).
Haushaltszucker (wie
@Lauch j schon schrieb) ist ein Disaccharid aus 1:1 Glukose und Fruktose und damit einfach, um das Verhältnis zwischen Glukose und Fruktose einzustellen, zudem hat er den Vorteil, in einem "Teilchen" (bzgl. der Konzentration von gelösten Stoffen in einer Flüssigkeit) immer auch ein Molekül Glukose zu liefern (während reine Fruktose ein Monosaccharid ist, was osmotisch nachteilig sein kann, vor allem, wenn man keine große Menge an Flüssigkeit zu sich nehmen kann oder will). Aus demselben Grund ist Maltodextrin als Glukosequelle Dextrose vorzuziehen, noch vorteilhafter ist für viele zyklisches Dextrin, das einen noch geringeren osmotischen Effekt hat.
Am Ende sollte man einfach ausprobieren, was man am besten verträgt, wenn man eine möglichst große (oder sinnvolle bzw. der Belastung angemessene) Menge an Carbs aufnehmen möchte - das muss nicht unbedingt eine Mischung aus Dextrin und Haushaltszucker sein.