Fühle ich. War gut hyped die Tage nach meinem ersten Halben.
Darüber hinaus haben feste Termine auch noch den Vorteil, dass man sein Training über das Jahr darauf ausrichten kann.
Werde sicher auch mehr in die Richtung machen, wenn die Kinder größer sind und ich zeitlich wieder flexibler bin. Sowas wie Hyrox, ATHX, aber auch Triathlon oder mal ein Trailrennen könnten mich schon noch reizen.
Nachdem Du etwa 10 Jahre älter bist, verfolge ich das gespannt
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren20. Mai 2026, 10:41
Darüber hinaus haben feste Termine auch noch den Vorteil, dass man sein Training über das Jahr darauf ausrichten kann.
Das war mir theoretisch immer klar und auch ohne Termine oder Saisonplanung habe ich mein Training schon lange auf eine gewisse Weise periodisiert. Der Wettkampftermin hat mir aber noch mal einen anderen Fokus und mehr "Determination" gegeben ... und so konnte ich mal einen richtigen Taper inkl. Carbloading und den Effekt auf meine Leistungsfähigkeit "in vivo" testen und praktische Erfahrungen damit sammeln. Das war dann noch mal ein "anderes Level" und auch sehr interessant.
Gute Session. Die 253 Watt auf dem Echobike fühlten sich leicht an (das sind sie auch - relativ, wenn ich aufgewärmt bin, aber mit Kaltstart fühlen sie sich durchaus auch schon mal fordernd an). Für den Press sollte es noch mal schwer werden. S.V.R. I mit 5 Reps bis zum TM und dann ein paar Joker Sets hinterher. Ich wollte schauen, wie es läuft und dann sehen, wie nah ich an meinen aktuellen PR herankomme. Die 80kg habe ich gepackt, aber es war ein sehr langsamer Lockout, den ich mir hart erkämpfen musste.
Bench und Ring Rows liefen gut. Bei den Lunges habe ich heute mal eine Barbell und einen Stepper benutzt (ich war wegen des schweren Press in der Box), zuhause nutze ich normalerweise einen Stack aus 3 Bumperplates und meinen 80lb Sandbag... und ich glaube, der Stepper ist ein bisschen höher, ich war auf jeden Fall an der Grenze meiner ROM und habe bei den Reverse Lunges arg gelitten - wie immer bei den Single Leg Sachen.
Bei den Ring Dips mit 25kg Zusatzgewicht habe ich mich selbst ein bisschen überrascht und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Danach noch ein bisschen hintere Schulter, Curls, Unterarme und Waden und ein bisschen Prehab für die Schultern im Allgemeinen.
HR ist wie immer ein bisschen niedrig geblieben, Ventilation war hoch, Beine nahezu ausbelastet und ich froh, als es vorbei war. Habe mich aber schnell wieder gefangen.
Habe die Intervalle von heute Morgen noch ganz gut in den Beinen - Pace direkt mal 1min langsamer als am Di. (okay, waren auch ein paar mehr Höhenmeter, aber auf längerer Strecke).
Ich wollte wie immer kontinuierlich fahren, musste aber 2x kurz absteigen und mich um Dinge kümmern ... die Zeit lief natürlich weiter und ich wollte trotzdem die 150 Watt im Average haben. So bin ich dann zeitweise deutlich darüber gefahren, weshalb die normalized Power von der average Power abweicht (und IF und TSS höher sind also sonst). Umso besser, dass die HR trotzdem so niedrig geblieben ist.
Dead Hang/75s
One Arm Dead Hang/20s (per Arm)
CB Swings & Throws 2x2kg/2x1min
Bei dem 30s/90s-Echobike Intervals-Protokoll habe ich die Belastungsintensität von 318 auf 332 Watt erhöht, denn meine HR-Daten der letzten Sessions (mit diesem Protokoll) haben deutlich gezeigt, dass es mich cardiovaskulär unterfordert. Nach meinem Wiedereinstieg im November 2025 war der Verlauf folgendermaßen:
01122025: 128/145 BPM
14012026: 122/136 BPM
20022026: 114/128 BPM
Eine max HR, die gerade mal die untere Grenze von Zone 2 ankratzt (die bei mir bei 124 BPM beginnt), ist bei einem Intervallprotokoll, bei dem die Belastungsintervalle über LT2 liegen, eigentlich zu niedrig.
Es hat aber nicht geholfen, meine ave/max HR war heute trotz höherer Intensität mit 111/120 BPM noch mal deutlich niedriger...
Die muskuläre Belastung war aber auf jeden Fall gegeben, ich habe auch die 3x8min von gestern Morgen mit 318 Watt und die "Korrekturversuche" meiner ave Power auf dem BikErg von gestern Abend in den Quads gespürt (und vielleicht waren die Front Foot elevated Reverse Barbell Lunges vom Mittwoch auch noch mit dabei...). Muskulär war das für eine meiner morgendlichen Sessions an einem Tag, an dem abends ein Lower Body Krafttraining ansteht, möglicherweise schon ein bisschen zu viel Belastung - würde ich vermuten, aber vielleicht erhole ich mich auch gut davon.
Die Push ups und CoC-Gripper hatte ich in den zwei Wochen vor den ATHX Games weggelassen ... und direkt abgebaut. Die Push ups waren hinten raus (d.h. in den letzten beiden Sets und darin die letzten 3-5 Reps) ziemlich schwer. Bei den Grippern habe ich direkt Reps eingebüßt ... aber so ist das mit der Spezifität. Dead Hang war auch tough - und neben ein paar Swings mit den Clubbells, die ich damit gesupersetted habe, war dann keine Zeit mehr für den Kettlebell- und Macebell-Kram, den ich sonst an diesen Tagen so mache, und leider auch nicht für eine Mobility-Session.
Eigentlich ein Easy Run, aber die 177 Höhenmeter haben die Pace ganz schön gedrosselt - es sollte ja easy bleiben. Ein paar Exkursionen in Zone 3 konnte ich nicht vermeiden .
Das war alles andere als eine gute Session ...
Der plötzliche Temperaturanstieg hat mir zu schaffen gemacht und irgendwie war ich schon ziemlich müde und verschwitzt und möglicherweise auch ein bisschen dehydriert (ich hatte beim Laufen am Mittag schon sehr viel geschwitzt), als ich in der Box angekommen bin. Dort herrschten dann auch noch tropische Temperaturen und eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit, so dass ich schon beim Warm up quasi zerlaufen bin. Auf dem Rower konnte ich mich auch nicht wirklich überwinden, ein bisschen Gas zu geben.
Die Cleans liefen noch ganz okay, haben sich aber verhältnismäßig schwer angefühlt. Die Deadlifts waren dann der echte Anfang vom Ende. Schon die 132,5kg haben sich schwer angefühlt. Eigentlich wollte ich 5 Reps bis zu meinem TM machen und dann noch ein paar Joker Sets mit einem Triple, 1-2 Doubles und vielleicht auch noch Singles. Haha ...
Ich habe die 167,5kg kaum für 5 Reps vom Boden wegbekommen. Für die 175kg habe ich dann sogar schon einen Gürtel genommen und versucht mir einzureden, dass das ja gehen muss ... ich habe ja schon deutlich schwerere 5er Sets gehoben (also zweistellig schwerer) und sein TM sollte man jederzeit im Gym als 5-Rep-Set packen. Es hat funktioniert, aber es war schwer ... und die Joker Sets habe ich mir verkniffen. Habe sogar zwischendurch überlegt, das Training komplett abzubrechen, mich dann aber an den Gedanken geklammert, dass ich mich besser fühlen werde, wenn ich mich da mental durchgekämpft habe.
Die Squats waren gefühlt viel zu schwer für das Gewicht. Die Pull ups sind so ziemlich das Einzige, mit dem ich wirklich zufrieden bin, da habe ich mich selbst überrascht. Ich dachte, ich würde 1 vielleicht 2 Sets mit dem Zusatzgewicht mit 4 Reps packen und dann pro Set mindestens 1 Rep einbüßen. Dass ich tatsächlich 6x5 Reps mit 25kg Zusatzgewicht gepackt habe, hat die Session ein bisschen für mich gerettet. Ich habe die Setpausen bei den Gewichten aber auch ein bisschen autoregulativ verlängert und statt immer nur 1min Pause zwischen den Sets zu machen, auch mal 2min gewartet, meistens waren es wohl 1:30-1:45min. Ich hatte da das Gefühl, dass ich mich bei der Hitze einfach nicht so schnell erhole wie sonst.
Leg Raises waren schwer und haben sich im Vergleich zu C55 auch nicht verbessert. Bei den Ring Push ups habe ich immerhin die eine oder andere Rep draufgepackt, aber das ist minimaler Progress. Bei den Lateral Raises habe ich ein paar Reps eingebüßt. Die Trizeps-Iso wird gefühlt ein bisschen leichter, aber scheinbar war mein Trizeps noch leistungsfähig, hat ja auch bei den Push ups geholfen.
Grundsätzlich habe ich vor allem 2 Faktoren in Verdacht, die hier zusammengekommen sind:
1. Die Hitze und mein Hydrtations-Status, evtl. hatte ich auch über den Tag einfach zu viel Salze verloren und da quasi nichts nachgelegt. Im Wasser, das ich für das Training dabei hatte, sind zwar Elektrolyte enthalten, aber die kommen natürlich viel zu spät für die, die ich über den Tag bis dahin schon ausgeschwitzt hatte. Wenn ich also bei solchem Wetter aus dem Büro laufen gehe, sollte ich da ggf. dran denken.
2. Von den 3x8min über der Schwelle hatte ich mich auch noch nicht erholt - und habe es gefühlt noch nicht. Ich trainiere ja grundsätzlich viel in einem ermüdeten Zustand, das ist für verschiedene Arten des Fortschritts (gerade im reinen Kraftbereich aber auch bei Skills) sicherlich nicht optimal, aber ich betrachte es für mich dennoch als spezifisch. Hier war es aber einfach too much, weshalb ich mich auch schon während der Session dazu entschieden habe, die Session am Samstag ausfallen zu lassen bzw. einfach durch ein bisschen low intensity Cardio zu ersetzen. Durch die Competition-Prep und die Competition habe ich meinen aktuellen Cycle ja auch deutlich verlängert, was die Frequenz meiner gewohnten Deload-Sessions extrem verringert. Ich freue mich auch schon auf den Deload, werde aber die letzten beiden Trainingstage jetzt noch durchziehen - eben mit einem zusätzlichen Restday.