Ja, die Übertragung von Tieren auf Menschen ist ja das Standardtotschlagargument, sofern es nützlich ist. Wenn dagegen die Wirkung oder der Mechanismus herbeigewünscht wird (z.B. Peptide), spielt das eine kleinere Rolle.xomash hat geschrieben: zum Beitrag navigieren5. Aug 2026, 12:04Also die Studie kannst du in die Tonne werfen. Die ist genauso aussagekräftig wie meine eigene Studie an meinem eigenen Körper.► Text anzeigen
Hier wurden über einem extrem kurzen Zeitraum (2 Wochen) 120 Leute in mehrere Gruppen auf diverse Süßstoffe verteilt. In der Sucralose Gruppe waren also 20 Personen.
Ganz nebenbei, deine Darmflora verändert sich bei nahezu allem was du isst... und das ist auch richtig und wichtig
ChatGPT zur Studie
Die Punkte, die du nennst, sind tatsächlich wichtige Einschränkungen:
Nur 2 Wochen: Das ist sehr kurz. Man kann daraus keine langfristigen gesundheitlichen Folgen ableiten.
Kleine Gruppen: Mit etwa 20 Personen pro Gruppe steigt das Risiko, dass Zufall oder individuelle Unterschiede die Ergebnisse beeinflussen.
Ernährung im Alltag: Die Teilnehmer lebten nicht unter vollständig kontrollierten Bedingungen. Zwar gab es Vorgaben und Dokumentation, aber die gesamte Ernährung wurde nicht lückenlos standardisiert. Andere Ernährungsfaktoren könnten das Mikrobiom ebenfalls beeinflusst haben.
Mäuseexperimente: Die Übertragung der Darmflora auf Mäuse ist nützlich, um Mechanismen zu untersuchen. Sie beweist aber nicht, dass derselbe Effekt beim Menschen langfristig klinisch relevant ist.
Die andere Kritik ist teils berechtigt, aber "in die Tonne treten" finde ich nicht angemessen: Die Studie zeigt, dass sich die Darmflora durch bestimmte Süßstoffe bei unangepassten Körpern verändert und Stoffwechselstörungen entstehen. Die werden ja nicht ausgerechnet in der Sucralose- und Saccharingruppe die Ernährungsrebellen erwischt haben, die mit Lack saufen ihren Darm geschädigt haben. Ockhams Rasiermesser halt.
Natürlich braucht es weitergehende Forschung, aber man sollte das neutral anschauen und nicht einfach so wegwischen.