Ich habe das prinzipiell schon aus einem uralten Video von Omnia mitgenommen, als die noch gar nicht so bekannt waren wie heute. Aber du liest ja hier schon länger mit - ich probiere immer mal rum und verfolge eigentlich nie langfristig DEN Plan, sondern eher nur Grundprinzipien die immer gleich bleiben. Wir führen halt alle noch ein "normales" Leben, in dem sich variablen verändern, deswegen ist meine Meinung, dass man imemr auch flexibel bleiben sollte, selbst wenn der Sport - so wie bei mir - einen großen Teil des Lebens einnimmt.Carter T R hat geschrieben: zum Beitrag navigieren18. Jan 2026, 19:07Ist grundsätzlich ein recht gängiges Modell für den Wochenaufbau im Hybridbereich. Hast du dir das selbst überlegt oder gab es da eine entscheidende Inspiration?Asmodäus hat geschrieben: zum Beitrag navigieren18. Jan 2026, 18:00 Nächste Woche versuche ich mich an einem anderen Wochenaufbau. Vereinfacht gesagt starte ich die Woche intensiv, aber Volumenarm und gehe dann immer mehr zum Volumen über und nehme Intensität raus.
Die Einheiten an sich bleiben wie gehabt, ich ordne sie nur anders an.
Ich habe das in der zweiten Hälfte der 2010er auch mal so probiert, ich glaube, ich hatte es aus dem damals gerade neuen Hybrid Athlete von Viada. Es sah' für mich auf dem Papier gut aus, weil man (nach dem Rest Day am Wochenende) erholt in den intensiveren Teil der Woche startet und danach mehr Richtung Volumen bei geringerer Intensität geht. Hat für mich aber nicht so gut funktioniert, da ich die Erschöpfung dann die ganze Arbeitswoche mit mir herumgetragen habe.
Letztendlich habe ich die Intensitätsverteilung innerhalb einer Trainingswoche dann aber anders aufgebaut und den härtesten Tag vor dem Restday platziert, damit ich mich direkt danach wieder erholen kann.
Ja, so performed man "im Training" immer mal wieder/potenziell/vermutlich weniger stark, weil die akkumulierte Fatigue (auch von den weniger intensiven Tagen) die eigentlich vorhandene Fitness "maskieren" kann - aber das behindert den Fortschritt (scheinbar) nicht.
Viel Erfolg dabei, werde ich weiter verfolgen.
Diese Woche wollte ich mal folgendes probieren:
Montag:
Morgens Easy Run
Abends Oberkörper schwer (HIT)
Dienstag:
Morgens Easy Run
Abends Unterkörper schwer (HIT)
Mittwoch:
Morgens 4x4
Abends Arme + seitliche/hintere Schulter (Pump/Volumen)
(ggf. auch beides hintereinander und morgens 'ne Stunde länger schlafen je nach Erschöpfung)
Donnerstag:
kurzer Recovery Lauf
Freitag:
Morgens Easy Run
Abends Oberkörper leicht (Klimmzüge + Dips Cluster) + optionaler Koppellauf Easy
Samstag:
Long-Run
Sonntag:
kurzer Recovery Lauf
Intervalle am Folgetag von Beine ist natürlich nicht optimal, aber was ist bei Hybrid-Plänen schon optimal? Wenn ich es so runtertippe, könnte ich auch überlegen, die 4x4 Dienstag Morgen zu machen, aber schwerer Lauf + schwer Unterkörper scheint mir doch etwas sehr viel an einem Tag.
Hauptvolumen an Laufkilometern kommt dann Freitag/Samstag zusammen. Zudem laufe ich den Long-Run dann ordentlich vorerschöpft.
Sonntags kann ich dann ohne schlechtes Gewissen und ohne Stress auch mal länger schlafen, weil man 3-4km lockere Recovery immer irgendwo unterkriegt.