MattDemon_Biohacking hat geschrieben: zum Beitrag navigieren28. Jun 2026, 19:02
Solche Verzehrempfehlungen werden ja auch nicht zum Spaß ausgegeben bei wohlgemerkt Pulver,
Bei Kapseln limitieren ja die kapselgrössen aber hier sind auch immer 2x 200mg pro Tag angesetzt als Zusatz supplementation aber nicht mehrmalige Gramm Dosen ed
Der in der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 (LMIV) festgelegte NRV-Wert (Nutrient Reference Value) für Kalium von 2.000 mg ist aus kennzeichnungsrechtlicher Sicht weiterhin verbindlich, aber aus ernährungsphysiologischer Sicht wissenschaftlich als zu niedrig überholt.
Einordnung: Recht vs. Wissenschaft
Rechtliche Relevanz (LMIV):
Die Zahl 2.000 mg in Anhang XIII der LMIV ist ein starrer Referenzwert, der dazu dient, Lebensmittel europaweit vergleichbar zu machen. Er ist die Basis für die Angabe von Prozentwerten auf Lebensmitteletiketten (z. B. "enthält X % des empfohlenen Tagesbedarfs"). Da die Verordnung unverändert gilt, müssen Hersteller diesen Wert weiterhin für die Kennzeichnung verwenden. Er fungiert hier als administrativer Standard, nicht als individuelle medizinische Empfehlung.
Wissenschaftliche Realität:
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat den Kaliumbedarf bereits 2016 neu bewertet und den angemessenen Wert für die tägliche Zufuhr bei Erwachsenen auf 3.500 mg festgelegt. Nationale Fachgesellschaften, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), empfehlen sogar einen noch höheren Richtwert von 4.000 mg pro Tag, um den Blutdruck zu regulieren und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.
Warum gibt es diese Diskrepanz?
Historischer Kontext: Die Werte in der LMIV basieren auf älteren Konsensentscheidungen (oft aus der Zeit vor 2011), die primär zur allgemeinen Information und nicht auf Basis der modernsten präventivmedizinischen Daten getroffen wurden.
Trägheit der Gesetzgebung: Eine Änderung dieser Werte in der EU-Verordnung ist ein langwieriger politischer Prozess, da sie harmonisierte Kennzeichnungsstandards in 27 Mitgliedstaaten berührt.
Unterschiedliche Zielsetzung: Während der NRV ein einfacher Orientierungswert für die breite Masse ist, spiegeln die Empfehlungen der EFSA oder DGE aktuelle Erkenntnisse zur Krankheitsprävention wider.
Sigi hat geschrieben: zum Beitrag navigieren28. Jun 2026, 20:09
Hab Ashwagandha immer leicht beruhigend gefunden und es auch deswegen genommen.
Schlafen konnte ich davon aber auch immer schlecht und habs meist morgens genommen. Einfach nen Esslöffel in shake rein und schnell runter.
Seit ich das mit den Leberschäden gelesen hab allerdings sicherheitshalber drauf verzichtet auch wenn im Blutbild immer alles ok war.
Würde bei so Pflanzenstoffen immer bevorzugt standardisierte Extrakt kaufen statt komischen Pülverchen.
Das senkt die Wahrscheinlichkeit für ungewollte Nebenwirkungen doch oft etwas.
MattDemon_Biohacking hat geschrieben: zum Beitrag navigieren28. Jun 2026, 19:33
Ist jetzt aber in der Diskussion über Kalium untergegangen ich interessiere mich derzeit massiv für Phosphatidylserin
Will es seit Jahren testen aber kam nie dazu, habe es mir jetzt mal bestellt und erhoffe mir dadurch besseren Schlaf und cortisol Senkung
Jemand schobnal Phosphatidylserin genimmt ?
ist das immer noch so sau teuer? Hatte das vor 5 jahren oder so mal getestet - hat mich nicht überzeugt. Ist mmn ein schlechteres ashwaghanda.
Dito
Hatte es auch schon..
Hatte damals das von BMS für 20% vom Normalpreis bei nerLagerauflösung mehere Dosen( zusammen mit Creavitargo und Vitargo pur )
Null Effekt bemerkt vom PS