Als außenstehende Person finde ich solche Antworten ehrlich gesagt etwas schade. Der Kommentar „wird Zeit mal ein paar andere Instagram Kanäle auszuprobieren“ wirkt auf mich eher abwertend als konstruktiv – vor allem, weil er sich inhaltlich nicht mit dem ursprünglichen Beitrag auseinandersetzt.Jdizzle hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Feb 2026, 20:47wird Zeit mal ein paar andere Instagram Kanäle auszuprobierenShivus hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Feb 2026, 12:42
/e: stimmt, 9/11 war etwas dramatisch; danke für den Hinweis. Trotzdem ne ziemlich fragwürdige Entscheidung, denn:
Im 9/11- bzw. „War on Terror“-Kontext hat Ramzi Kassem vor allem Mandanten vertreten, die nach den Anschlägen im Rahmen von Terror- und Staatsschutzverfahren angeklagt oder inhaftiert wurden.
Konkret bekannte Fälle:
• Guantánamo-Häftlinge
Kassem war an der Verteidigung mehrerer Gefangener im US-Gefangenenlager Guantánamo Bay beteiligt. Dabei ging es u. a. um:
• Anfechtungen der unbefristeten Inhaftierung
• Verfahren vor Militärkommissionen
• Habeas-Corpus-Klagen gegen die US-Regierung
• Ahmed Khalfan Ghailani
Ghailani war ein al-Qaida-Mitglied, das zunächst in CIA-Geheimgefängnissen festgehalten und später vor einem zivilen US-Bundesgericht angeklagt wurde (im Zusammenhang mit den US-Botschaftsanschlägen 1998, also vor 9/11, aber im weiteren „War on Terror“-Kontext). Kassem gehörte zu seinem Verteidigungsteam.
• Weitere nationale Sicherheitsfälle in den USA
Über das von ihm gegründete CLEAR-Projekt (Creating Law Enforcement Accountability & Responsibility) an der CUNY School of Law vertrat er Personen, die in Terrorismus- oder Material-Support-Fällen angeklagt waren oder von Anti-Terror-Ermittlungen betroffen waren.
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Den Aufschrei will ich mal sehen![]()
Wenn man anderer Meinung ist, wäre es doch hilfreicher, konkret zu benennen, was man anders sieht oder welche Quellen bzw. Perspektiven man empfehlen möchte. So entsteht ein echter Austausch statt nur eines beiläufigen Seitenhiebs.
