Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

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Matze_
Lounger
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

GoldenInside hat geschrieben: zum Beitrag navigieren1. Jun 2026, 13:03
Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren1. Jun 2026, 12:05
GoldenInside hat geschrieben: zum Beitrag navigieren1. Jun 2026, 12:01

Warum? Afaik haben ja eher Männer ein Problem damit, und nicht Frauen.
Mit Relektieren des eigenen (Fehl)Verhaltens ? Da hab ich so meine Zweifel
Ich meine das Problem des Auseinanderdriftens der Generationen und das daraus folgende Problem, dass junge Leute keine/weniger Beziehungen haben. Das ist anscheinend für Männer ein Problem, für Frauen aber nicht.

Gibt ja auch Studien, nach denen Männer durch eine Beziehung im Schnitt glücklicher werden, während es bei Frauen andersrum ist.
Es lässt sich eher generell der Trend feststellen, dass Frauen tendenziell in den letzten Jahrzehnten immer unglücklicher wurden, obwohl die individuellen Freiheiten in dieser Zeit stark angestiegen sind.

In der Literatur wird dieses Paradoxon mehrfach behandelt: https://www.aeaweb.org/articles?id=10.1257/pol.1.2.190
https://link.springer.com/article/10.10 ... 24-00981-5

Potentielle Hintergründe werden u.A. hier aufgeführt:
The biggest premium to life satisfaction is associated with having a family. While there is also a life satisfaction premium associated with having a career, women do not seem able to "double up" on these premiums. A qualitatively similar picture emerges from the emotional well-being data. Among college-educated women with family, those with a career spend a larger share of their day unhappy, sad, stressed and tired.
https://www.aeaweb.org/articles?id=10.1 ... .103.3.244
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Weltraumsoldat
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Meiner Beobachtung nach gibt es bei Linken häufig ein ausgeprägtes Nullsummendenken. Deutschland ist reich, weil es einfach reich ist. Und das ist unfair gegenüber Ländern, die nicht reich sind.
Wenn irgendjemand zu wenig Geld hat, dann muss es bei den Reichen rumliegen, die sich zu viel davon unter den Nagel gerissen haben..usw.
Also eigentlich ökonomisches Unwissen bei vielen.
Das erklärt auch, weshalb wirtschaftliche Probleme allgemein nicht so ernst genommen werden.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

So ist es.
Der Wirtschaft geht es eigentlich auch top, weil Manager erhalten ja Bonuszahlungen. Wären die alle nicht so gierig dann würde man auch keine Arbeitsplätze streichen müssen oder Niederlassungen schließen müssen etc.
Karl Lagerfeld hat geschrieben:Wer die 100kg nicht 8 mal auf der Bank drückt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren
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Certa
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Weltraumsoldat hat geschrieben: zum Beitrag navigieren1. Jun 2026, 14:45 Meiner Beobachtung nach gibt es bei Linken häufig ein ausgeprägtes Nullsummendenken. Deutschland ist reich, weil es einfach reich ist. Und das ist unfair gegenüber Ländern, die nicht reich sind.
Wenn irgendjemand zu wenig Geld hat, dann muss es bei den Reichen rumliegen, die sich zu viel davon unter den Nagel gerissen haben..usw.
Also eigentlich ökonomisches Unwissen bei vielen.
Das erklärt auch, weshalb wirtschaftliche Probleme allgemein nicht so ernst genommen werden.
Wieviele wirklich echte Linke kennst du eigentlich? :guenni:

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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Was sind denn echte Linke?
Links = linksextrem so wie Rechts = rechtsextrem oder eher links/rechts im klassischen Sinne?
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Unbestaendigkeit
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren1. Jun 2026, 14:21
Ist jetzt nicht als Provokation gemeint - aber mich beschäftigt wirklich die Frage, wie man derzeit als klar denkender Mensch noch bestimmte linke Positionen vertreten kann.

- Die Wirtschaft hat *nachweislich* riesige Probleme im Vergleich zu anderen europäischen Wirtschaften und wertvolle Industriearbeitsplätze verschwinden, *nachweislich* beruhend auf Standortnachteilen wie hohen Abgaben, Bürokratie, Energiepreisen, strategischer Unsicherheit. Was passiert in linken Köpfen, wenn hier noch mehr staatliche Beeinflussung und mehr Abgaben gefordert werden?
Du behandelst "mehr Staat" und "mehr Bürokratie" als Synonyme. Das sind aber zwei völlig unterschiedliche Dinge. Man kann einen investierenden, strategisch handelnden Staat wollen und gleichzeitig überflüssige Bürokratie abbauen. Die eigentliche Frage ist nicht Staat oder Markt, sondern welcher Staat und welche Eingriffe produktiv sind und welche nicht.
martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren1. Jun 2026, 14:21 - Der Sozialstaat hat *nachweislich* ein Finanzierungsproblem. Wie kann man dann noch höhere Ausgaben fordern?
Auch hier steckt die Schlussfolgerung schon in der Frage.
Ein Finanzierungsproblem bedeutet zunächst nur, dass Einnahmen und Ausgaben nicht zusammenpassen. Daraus folgt nicht automatisch, dass die Ausgaben zu hoch sind.
Ein Linker würde fragen: Warum wird sofort über Kürzungen gesprochen, aber kaum über die Einnahmeseite? Und warum sollen ausgerechnet Sozialleistungen zuerst infrage stehen, während Unternehmenssubventionen, Steuerprivilegien oder ineffiziente Bürokratie oft deutlich weniger diskutiert werden?
Die eigentliche Streitfrage ist nicht, ob es ein Finanzierungsproblem gibt, sondern ob dessen Ursache eher auf der Ausgaben- oder auf der Einnahmenseite liegt.
martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren1. Jun 2026, 14:21 - Die Migrationspolitik hat *nachweislich* zu Überforderung in Bildungssystemen geführt, Kriminalität befördert und nur zu kleinen Teilen wirklich dem Arbeitsmarkt geholfen. Was denkt man sich, wenn man noch mehr davon fordert?
Ein Linker würde zunächst fragen, ob die Probleme tatsächlich primär durch Migration verursacht wurden oder ob Migration bestehende Probleme wie Wohnungsmangel, Lehrermangel, unterfinanzierte Kommunen und Integrationsdefizite lediglich sichtbarer gemacht bzw. verschärft hat.
Zudem fordern viele Linke nicht einfach "mehr Migration", sondern bessere Steuerung, schnellere Integration, mehr Sprachförderung und stärkere Investitionen in Schulen und Kommunen.
Die eigentliche Streitfrage ist daher nicht, ob es Probleme gibt, sondern ob Migration die Ursache dieser Probleme ist oder ob sie auf bereits vorhandene strukturelle Schwächen trifft. Das unter der grundlegenden Prämisse, dass Menschen in Not geholfen werden soll und das unabhängig von einer "Verwertungslogik".
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