Mitarbeiter auslasten ist Aufgabe des AGCerta hat geschrieben: zum Beitrag navigieren25. Jan 2026, 08:50Ist denn eigentlich gesichert, dass der Wechsel von Teilzeit zu Vollzeit auch ein Vergleichbar erhöhten Mehrwert generiert? Für einen Großteil der Bürojobs würde ich da mal ein dickes Fragezeichen hinter setzenstabil hat geschrieben: zum Beitrag navigieren25. Jan 2026, 07:52 Die Begründung ist ja mal wieder endgeil, jemand der Vollzeit 40k€ im Jahr verdient zahlt auch weniger in die Sozialsysteme wie jemand der 100k€ verdient bezieht aber ebenso volle Leistung (beide in der GKV und RV).
https://www.n-tv.de/politik/CDU-Wirtsch ... 81169.htmlAntrag kommt zum Parteitag
CDU-Wirtschaftsflügel will Rechtsanspruch auf Teilzeit abschaffen
Dass die Deutschen mehr arbeiten müssen, betonen die Spitzen der CDU im Wochentakt. Die Mittelstandsunion wird nun konkreter: Der Rechtsanspruch auf Teilzeit müsse gestrichen werden, fordert der Wirtschaftsflügel. Ausnahmen soll es nur in begründeten Fällen geben.
Bisher hat jeder Arbeitnehmer in Deutschland grundsätzlich das Recht auf Teilzeitarbeit - einem Medienbericht zufolge will der Wirtschaftsflügel der CDU diesen Rechtsanspruch kippen. Wie das Magazin "Stern" berichtete, soll auf dem Bundesparteitag der Christdemokraten Ende Februar ein entsprechender Antrag beschlossen werden. In dem Antrag mit dem Titel "Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit", der dem "Stern" vorliegt, fordert die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), dass für den Rechtsanspruch eine "besondere Begründung" vorliegen muss.
Besondere Gründe könnten etwa die Erziehung von Kindern, die Pflege Angehöriger oder Weiterbildungen sein. Freiwillige Teilzeitarbeit ohne Betreuungspflichten hingegen soll nicht mehr möglich sein. "Wer mehr arbeiten kann, sollte mehr arbeiten", sagte die MIT-Vorsitzende Gitta Connemann dem "Stern". Es gäbe einen dramatischen Fachkräftemangel. Deshalb dürfe "freiwillige Teilzeit aus Gründen der individuellen Lebensgestaltung" nicht dauerhaft durch den Sozialstaat abgesichert werden.
Fast 30 Prozent arbeiten in Teilzeit
Zuletzt hatte etwa der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, kritisiert, dass Menschen, die freiwillig weniger arbeiten, um mehr Freizeit zu haben, weniger in die Sozialsysteme einzahlen, aber die vollen Leistungen beziehen.
2024 haben in Deutschland laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden 29 Prozent der Deutschen in Teilzeit gearbeitet - mehr als je zuvor. Demnach arbeitete mit 49 Prozent fast jede zweite Frau in Teilzeit, bei den Männern waren es zwölf Prozent.
Zuletzt hatte Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum für Vertrauen in den Standort Deutschland geworben. Merz beklagte zugleich, dass es Produktivitätsprobleme in Deutschland gebe, insgesamt zu wenig gearbeitet werde und die Lohnkosten zu hoch seien.
Grundsätzlich sollte es zu mehr Leistung führen. Dass der Großteil in Bürojobs nur mehr Stunden pimmelt kann sein, aber ist schon verurteilend.
Teilzeit macht man aber ja normalerweise aus bestimmten Gründen. Sei es Betreuung anderer Menschen, psychische Gesundheit