Wer ernsthaft glaubt, bei der AfD werden langfristig andere typische Muster des Politikbetriebs zu Tage treten als bei den "Altparteien", hat unser Parteiensystem, die menschliche Natur oder beides nicht verstanden.
Mag sein, dass es ohne Pöstchen, ohne Regierungsbeteiligungen und auf Grund der derzeitigen gesellschaftlichen "Ächtung" einer aktiven Rolle in der AfD tatsächlich noch etwas weniger korrupte Opportunisten gibt als anderswo - das wird sich aber mit der Normalisierung der Partei und irgendwann anstehender Regierungsbeteiligung Schritt für Schritt angleichen.
Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
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martin1986
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Das ist den Protagonisten doch auch bekannt, anbei ein Auszug aus Höckes berüchtigter Dresdner Rede zu diesem Thema von 2017 (!). Der Impetus der Leute die ich aufgezählt habe ist doch aber erstmal redlich und löblich. Keine Ahnung warum man das so abwerten und zerreden muss. Das ist etwas deutlich anderes als Geier die schon mit 15 in die Junge Union eintreten und jede erdenkliche Schweinerei auf dem Parteitag 10 minuten mit standing ovations würdigen um voranzukommen und einen Posten zu ergattern.martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Jun 2026, 16:20 Wer ernsthaft glaubt, bei der AfD werden langfristig andere typische Muster des Politikbetriebs zu Tage treten als bei den "Altparteien", hat unser Parteiensystem, die menschliche Natur oder beides nicht verstanden.
Mag sein, dass es ohne Pöstchen, ohne Regierungsbeteiligungen und auf Grund der derzeitigen gesellschaftlichen "Ächtung" einer aktiven Rolle in der AfD tatsächlich noch etwas weniger korrupte Opportunisten gibt als anderswo - das wird sich aber mit der Normalisierung der Partei und irgendwann anstehender Regierungsbeteiligung Schritt für Schritt angleichen.
Was dann daraus wird im Zusammenspiel des Mangelwesens Mensch ist wieder eine andere Sache. Aber wenn man bis zur Oligarchisierung gute Impulse setzt und Dinge direkt oder indirekt bewegt ist auch schon etwas bewirkt. Vllt gibt es dann schon wieder eine andere junge Partei etc. Die Grünen haben ihren Atomausstieg auch durchgeprügelt über die Jahrzehnte..
Das Vorfeld der Partei beobachtet genau welcher Abgeordnete Treffpunkte zur Vernetzung aufmacht, sich einbringt auf Demos und Bürgerabenden und an nützliche Organisationen spendet etc. Leute die nur ihren Egofilm fahren werden outgecalled wie man heute so schön sagt.
Auszug im ihm eigenen Pathos:
(Wenn man draufklickt kann man es gut lesen)
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
https://www.welt.de/politik/deutschland ... elbst.html
Macht schon wieder leicht aggressiv, wenn man das liest. Wir sind einfach ein Saftladen.Lolita Deriabina, 28, zog vor fünf Jahren für ein Masterstudium von Russland nach Deutschland. Heute arbeitet sie als Dozentin für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache in Hannover und leitet Integrationskurse. Sowohl vor dem Hintergrund ihrer eigenen Migrationsgeschichte als auch vor dem ihrer Arbeit kritisiert sie die deutsche Integrationspolitik.
WELT: Frau Deriabina, woran scheitert Integration in der Realität, die Sie täglich bei Ihrer Arbeit beobachten können?
Lolita Deriabina: In meiner Erfahrung sind etwa 40 bis 50 Prozent der Kursteilnehmer zwar physisch anwesend, aber ihnen fehlt jede Motivation. Das ist zu viel – und überschattet die andere Hälfte, die wirklich beeindruckende Leistungen erbringt. Meist sehe ich am Anfang eines Kurses genau, aus wem etwas werden kann und aus wem nicht. Einige erscheinen nicht, ignorieren E-Mails; manchmal sucht selbst das Jobcenter nach ihnen, weil sie zu den festgesetzten Terminen nicht erscheinen.
WELT: Woher kommt es, dass sich so viele offenbar gar nicht integrieren wollen?
Deriabina: Einige verstehen sehr schnell, dass es möglich ist, zum Kurs zu gehen, die Teilnahme quittiert zu bekommen und sofort wieder nach Hause zu gehen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Jeder Teilnehmer darf 30 Prozent der Kurszeit fehlen, ohne dass etwas passiert. Erst bei längeren Fehlzeiten fragt das Jobcenter nach. Mehr passiert aber nicht: Der Kurs wird weiter finanziert, die Wohnung weiterbezahlt.
Auch wer die Prüfung nicht besteht, hat kein Problem – ihm wird einfach ein neuer Kurs angeboten. So können Migranten unzählige Monate in Integrationskursen verbringen, alle Jobangebote ablehnen, ohne auch nur einen Schritt aus dem eigenen Kreis herauszuwagen, in dem ausschließlich die eigene Muttersprache gesprochen wird.
WELT: Das Problem ist also, wie die Kurse organisiert sind?
Deriabina: Ja. Die Integrationskurse werden staatlich gefördert, liegen aber in den Händen von Trägern, die kein echtes Interesse an Integration haben. Deren Interesse liegt darin, Geld zu verdienen und weiter vom Staat finanziert zu werden. Deswegen funktionieren die Kontrollen nicht so, wie sie funktionieren müssten – sie sollen gar nicht funktionieren. Das Ende vom Lied sind ausgelaugte Lehrkräfte und unmotivierte Teilnehmer.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Aber die AfD darf man dann als faschistisch bezeichnen und das ist kein Problem?AlexKettererFPS hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Jun 2026, 12:05 Kniefall und verzweifeltes betteln von links. Steht ihnen gut. Der Stiefel schmeckt offensichtlich
https://m.bild.de/politik/faschistische ... c37fc03500
Die Dummheit der Politiker (und der, die sie wählen) ist grenzenlos.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Und werden es immer seinWeltraumsoldat hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Jun 2026, 18:50 https://www.welt.de/politik/deutschland ... elbst.htmlMacht schon wieder leicht aggressiv, wenn man das liest. Wir sind einfach ein Saftladen.Lolita Deriabina, 28, zog vor fünf Jahren für ein Masterstudium von Russland nach Deutschland. Heute arbeitet sie als Dozentin für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache in Hannover und leitet Integrationskurse. Sowohl vor dem Hintergrund ihrer eigenen Migrationsgeschichte als auch vor dem ihrer Arbeit kritisiert sie die deutsche Integrationspolitik.
WELT: Frau Deriabina, woran scheitert Integration in der Realität, die Sie täglich bei Ihrer Arbeit beobachten können?
Lolita Deriabina: In meiner Erfahrung sind etwa 40 bis 50 Prozent der Kursteilnehmer zwar physisch anwesend, aber ihnen fehlt jede Motivation. Das ist zu viel – und überschattet die andere Hälfte, die wirklich beeindruckende Leistungen erbringt. Meist sehe ich am Anfang eines Kurses genau, aus wem etwas werden kann und aus wem nicht. Einige erscheinen nicht, ignorieren E-Mails; manchmal sucht selbst das Jobcenter nach ihnen, weil sie zu den festgesetzten Terminen nicht erscheinen.
WELT: Woher kommt es, dass sich so viele offenbar gar nicht integrieren wollen?
Deriabina: Einige verstehen sehr schnell, dass es möglich ist, zum Kurs zu gehen, die Teilnahme quittiert zu bekommen und sofort wieder nach Hause zu gehen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Jeder Teilnehmer darf 30 Prozent der Kurszeit fehlen, ohne dass etwas passiert. Erst bei längeren Fehlzeiten fragt das Jobcenter nach. Mehr passiert aber nicht: Der Kurs wird weiter finanziert, die Wohnung weiterbezahlt.
Auch wer die Prüfung nicht besteht, hat kein Problem – ihm wird einfach ein neuer Kurs angeboten. So können Migranten unzählige Monate in Integrationskursen verbringen, alle Jobangebote ablehnen, ohne auch nur einen Schritt aus dem eigenen Kreis herauszuwagen, in dem ausschließlich die eigene Muttersprache gesprochen wird.
WELT: Das Problem ist also, wie die Kurse organisiert sind?
Deriabina: Ja. Die Integrationskurse werden staatlich gefördert, liegen aber in den Händen von Trägern, die kein echtes Interesse an Integration haben. Deren Interesse liegt darin, Geld zu verdienen und weiter vom Staat finanziert zu werden. Deswegen funktionieren die Kontrollen nicht so, wie sie funktionieren müssten – sie sollen gar nicht funktionieren. Das Ende vom Lied sind ausgelaugte Lehrkräfte und unmotivierte Teilnehmer.