dutty hat geschrieben: zum Beitrag navigieren6. Jan 2026, 09:53
martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren6. Jan 2026, 09:39
Stefan@05 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren6. Jan 2026, 09:18
Ich kann immer noch nicht richtig fassen, dass gerade Merkel uns so dermaßen diesen Menschen ausgesetzt hat. Ich mochte Mutti immer. Alles was danach kam war doch nur noch absoluter Hohn.
Ich denke sie hat damit einen der größten Fehler mindestens der deutschen Geschichte begangen, wenn nicht sogar der europäischen.
Was ich aber immer mehr erlebe:
Menschen wollen und mögen mehr kunterbunt. Deren Realität: Im Ort und runterherum nur Deutsche. Die wehren sich mit Händen und Füßen gegen Migranten in ihren Dörfern/ Orten = Nazis.
Menschen wie ich, die in Assivierteln wohnen und mahnen und warnen = Nazis
Selbst in solchen Vierteln wohnen will aber natürlich keiner

Ich komme einfach nur nicht weg, weil ja gefühlt nix frei ist und eine Miete von 2500-3000€ einfach unverschämt ist. Nein!
Grundsätzlich zeigen Statistiken, dass Menschen, die in Gebieten mit eher geringerer Migration leben, diese häufig noch stärker ablehnen. Teilweise auch einfach "Angst vor dem Unbekannten".
Mich persönlich stört Vielfalt nicht - unter drei Voraussetzungen:
- Alle stehen voll hinter geltenden Regeln und Gesetzen
- Alle arbeiten und tragen zu unserem Wohlergehen bei
- Unsere eigenen Kulturen/Traditionen gehen nicht verloren, es gibt keine Missionierungsversuche, Intoleranz hier neuer Kulturen, o.ä.
Ich habe im Studium und im Berufsleben bei international aufgestellten Unternehmen erlebt, dass "Multikulti" funktionieren kann - mit den richtigen Menschen.
Wenn man, wie Merkel, wahllos ungebildete, religiös/kulturell bornierte Wirtschaftsmigranten in nicht verdaubarer Zahl das Land fluten lässt, muss es scheitern. Die Gegenbewegung könnte evtl kommen, ich hoffe das Pendel schlägt dann nicht zu weit in die andere Richtung aus und wir schaffen Eigeninteresse, Vernunft und Offenheit zusammenzubringen.
Beispiel: Konsequente Rückführung/Abschiebung/Remigration/whatever aller Flüchtlinge, die nicht unmittelbar durch Kriege oder politische Verfolgung bedroht sind und zwischen deren Heimat und der EU andere sicheren Länder liegen (ergo: fast aller) - und die nicht durch Arbeit, Ausbildung, Studium, etc. erkennbar daran arbeiten, ein wertvolles Mitglied dieser Gesellschaft zu sein/werden (über Straftäter braucht man gar nicht reden). Gleichzeitig Erleichterungen, Bürokratieabbau und Abbau von Ressentiments ggü. qualifizierten, mit unbefristeten Verträgen ausgestatteten Arbeitsmigranten in Mangelberufen.
In meinen Augen sind genau die Leute die Multikulti überall vehement fordern genau die, die nur einen Einheitsbrei wollen. Keiner soll mehr wirklich was mit seinem Ursprung oder seiner Herkunft zu tun haben. Hauptsache alles läuft unter dem Deckmantel der "Gleichberechtigung".
Ich liebe es fremde Kulturen zu entdecken und etwas von Ihnen zu lernen oder beruflich an einem Strang zu ziehen und mit Leuten aus der ganzen Welt zu arbeiten, aber das funktioniert eben halt nur wenn auch alle das gleiche wollen. Ich möchte nicht das jedes Land der Welt seine Kultur verliert und alles überall gleich ist, es ist genau richtig das jeder seinen Ursprung und seine Gepflogenheiten hat und das haben andere auch anzuerkennen.
Also zumindest ich habe nicht "vehement Multikulti gefordert". Unter den o.g. drei Bedingungen verliert niemand seine Kultur und ein gutes Zusammenleben ist möglich. Ich halte von einer ideologischen "Völkertrennung" genauso wenig wie von der von Links getriebenen Vermischung unter Missachtung jeglicher Wirtschaftlichkeits-, Bildungs- und Kulturaspekte.
Bist du zu zufälligerweise mal in den USA, in Brasilien oder in Argentinien bei den dort existierenden deutschen Ethno-Enklaven gewesen? Die Deutschen sind in diesen Ländern prozentual gesehen eine extrem kleine Minderheit, trotzdem gibt es in solchen Orten teilweise mehr deutsche Traditionen und Kultur als Mitten in Deutschland. Warum? Weil es ein hierfür tolerantes Umfeld gibt und Menschen, die sich - gerade in der Diaspora - dem Wert des Erhalts ihrer Kultur bewusst sind.
Wir erhalten unsere Kultur nicht dadurch, dass möglichst >95% "biodeutsch" sind, sondern dass wir ein Bewusstsein für unsere Kultur und Traditionen entwickeln, diese pflegen und uns ein freies Umfeld bewahren - und genau dazu gehört, dass wir ungebildete, intolerante, kulturell/religiös inkompatible und wirtschaftlich nutzlose EInwanderer hier nicht leben lassen. Es hindert uns aber auch nicht daran, gegenüber anderen offen zu sein.
"Multikulti" ideologisch zu feiern oder zu verdammen ist beides der falsche Weg.