Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 09:41
Man muss in der Hinsicht imho auch begreifen, dass man mit Geld ab einem gewissen Niveau vor allem Zeit kaufen kann und auch sollte.
Auch wenn das Papa Merz nicht passt, aber irgendwann lohnt es sich aufs Leben gesehen mehr, Arbeitszeit zu reduzieren und vor allem zu flexibilisieren, um in der Zeit z.B. mehr Sport zu machen. 60h ballern und körperlich runter zu kommen ist doch schlichtweg unintelligent, weil einem die Kohle später in einem fertigen Kadaver auch nix bringt. Was ein gesunder Körper und Geist (= erfüllendes Sozialleben und Interessen) bringen, ist ja ganz gut erforscht.
Ohne Merz in Schutz nehmen zu wollen, aber das passt eigentlich keiner Partei in Deutschland, dass die arbeitende Bevölkerung reduziert, um sich nen Lenz zu machen.
Und die Realität vieler ist, dass sie sich das finanziell gar nicht leisten können und arbeiten müssen, um ihren Standard zu finanzieren und nicht in der Altersarmut zu landen. Und die, die reduzieren, machen das ja weil Steuern und Abgaben jede Erhöhung und Leistung bestrafen, sodass es nicht rentabel ist
Für uns Strichezieher ist das das eine, mit 70 noch im home office zu hocken und die KI Agenten zu dirigieren, aber für den Fliesenleger sieht es dann nicht so angenehm aus.
Vollkommen klar. Deshalb ab einem gewissen Niveau (im Sinne von: Einkommen und Möglichkeit), ab dem der Grenznutzen von mehr Einkommen einfach abnimmt, vor allem, wenn man dafür die Gesundheit vernachlässigt.
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 09:41
Man muss in der Hinsicht imho auch begreifen, dass man mit Geld ab einem gewissen Niveau vor allem Zeit kaufen kann und auch sollte.
Auch wenn das Papa Merz nicht passt, aber irgendwann lohnt es sich aufs Leben gesehen mehr, Arbeitszeit zu reduzieren und vor allem zu flexibilisieren, um in der Zeit z.B. mehr Sport zu machen. 60h ballern und körperlich runter zu kommen ist doch schlichtweg unintelligent, weil einem die Kohle später in einem fertigen Kadaver auch nix bringt. Was ein gesunder Körper und Geist (= erfüllendes Sozialleben und Interessen) bringen, ist ja ganz gut erforscht.
Ohne Merz in Schutz nehmen zu wollen, aber das passt eigentlich keiner Partei in Deutschland, dass die arbeitende Bevölkerung reduziert, um sich nen Lenz zu machen.
Und die Realität vieler ist, dass sie sich das finanziell gar nicht leisten können und arbeiten müssen, um ihren Standard zu finanzieren und nicht in der Altersarmut zu landen. Und die, die reduzieren, machen das ja weil Steuern und Abgaben jede Erhöhung und Leistung bestrafen, sodass es nicht rentabel ist
Für uns Strichezieher ist das das eine, mit 70 noch im home office zu hocken und die KI Agenten zu dirigieren, aber für den Fliesenleger sieht es dann nicht so angenehm aus.
Theoretisch würden die Firmen ja ihre Sollstellen wieder auffüllen, wenn x Mitarbeiter die Arbeitszeit reduzieren oder? Also wenn 2 ehemalige Vollzeitstellen auf 75 Prozent reduzieren, dann wird halt eine 50 Prozent Stelle eingestellt. Ansonsten würde das Unternehmen ja die Produktivität steigern, wenn der selbe Output trotz Teilzeit und entsprechend geringerer Bezahlung erzeugt werden kann.
Viele Unternehmer und Chefs (die ich kennen gelernt habe) scheinen so eine Art Vollzeitfetisch zu haben. Was lustig ist, weil ich noch nie effizientere Mitarbeiter erlebt habe als die 60% Teilzeitmuttis. Nicht selten haben die so viel geschafft wie vorher in 100%.
Ich glaube ja, dass das so eine Art narzisstische Störung ist und es um Dedication (= viel da sein, wie man selbst) geht, nicht um Ergebnisse.
Dass in Führungspositionen überdurchschnittlich viele Narzissten sitzen, ist ja kein Geheimnis.
mMn. gehen viele Chefs (zum Glück) auch einfach gerne zur Arbeit und es wird eher als eine Art Berufung oder Hobby empfunden.
muss da an meine alte arbeitsstelle denken bei der im vertrag bei den bauleitern stand das die ersten 10 überstunden mit dem gehalt abgegolden sind, weil die ja zwischen den baustellen viel im auto sitzen und das faktisch keine arbeit ist, der typ war aber auch die fraktion jeden tag 12h im büro aber selbst morgens erstmal zeitung lesen und zwischendrin viel unnötiges telefonieren etc.
glaube, der hat sich als auf als erster da sein und als letzter gehen einen gekeult
Harun hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:01
Dass in Führungspositionen überdurchschnittlich viele Narzissten sitzen, ist ja kein Geheimnis.
mMn. gehen viele Chefs (zum Glück) auch einfach gerne zur Arbeit und es wird eher als eine Art Berufung oder Hobby empfunden.
Auch wahr. Das Problem sind dann aber die, die diese Einstellung von allen anderen auch erwarten.
Harun hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:01
Dass in Führungspositionen überdurchschnittlich viele Narzissten sitzen, ist ja kein Geheimnis.
mMn. gehen viele Chefs (zum Glück) auch einfach gerne zur Arbeit und es wird eher als eine Art Berufung oder Hobby empfunden.
Auch wahr. Das Problem sind dann aber die, die diese Einstellung von allen anderen auch erwarten.
Dabei erwische ich mich auch oft genug
Es hängt aber auch von der Unternehmenskultur ab, ob Mitarbeiter sowas mitmachen.