nn- hat geschrieben: zum Beitrag navigieren28. Apr 2026, 12:56
Also ich habe schon öfter gelesen, dass in Deutschland der Beweis einer Tesla Aufzeichnung anerkannt wurde. Da weiß @smarmas bestimmt mehr
Ich hatte zwar schon mal "Glück" und konnte jemanden mittels Wächtermodus einen Parkrempler nachweisen, der so getan hat, als wäre nichts am Auto gewesen.
Aber verlassen kann man sich auf die Aufnahmen in Deutschland sicherlich nicht.
Nur weil du Fahrzeug und Kennzeichen auf Video hast, kannst du im Zweifel ja nicht beweisen, wer gefahren ist.
maximised hat geschrieben: zum Beitrag navigieren28. Apr 2026, 14:02
Das geht aber dann doch vor Gericht und der Halter muss es nachweisen oder er ist haftbar?
Schön wärs.
Ich habe 2x richtige Scheiss Aktionen inklusive Video angezeigt (einmal ne Nötigung, und einmal jemanden der ohne Blinken hinter dem LKW rausgezogen -> Vollbremsung aus 150).
Dachte damals das wäre eine glasklare Geschichte und ging dann von der Polizei zum zuständigen Staatsanwalt. Fahrer konnte sich nicht erinnern oder hat behauptet er wäre es nicht gewesen.
Gab dann glaub ich eine Einstellung und eine Verwarnung.
Also bei solchen Geschichten passiert ohne klare Personenbeschreibung überhaupt nichts. Die Zeit kann man sich sparen.
maximised hat geschrieben: zum Beitrag navigieren28. Apr 2026, 14:02
Das geht aber dann doch vor Gericht und der Halter muss es nachweisen oder er ist haftbar?
Schön wärs.
Ich habe 2x richtige Scheiss Aktionen inklusive Video angezeigt (einmal ne Nötigung, und einmal jemanden der ohne Blinken hinter dem LKW rausgezogen -> Vollbremsung aus 150).
Dachte damals das wäre eine glasklare Geschichte und ging dann von der Polizei zum zuständigen Staatsanwalt. Fahrer konnte sich nicht erinnern oder hat behauptet er wäre es nicht gewesen.
Gab dann glaub ich eine Einstellung und eine Verwarnung.
Also bei solchen Geschichten passiert ohne klare Personenbeschreibung überhaupt nichts. Die Zeit kann man sich sparen.
geht das auch wenn man geblitzt wird und auf dem bild nicht erkannt werden kann?
Stefan@05 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren28. Apr 2026, 13:29
Vollkasko weglassen bei nem 25K Auto weglassen wegen 400 Euro im Jahr? Klingt für mich bissel nach...
Ich hab mir nen AMG gekauft, den ich mit E10 tanke und lieber Chinareifen draufziehe. Das Risiko gehe ich ein.
Hintergrund: eigentlich zu arm fürs Game. Dann sag das doch einfach.
also warum ich zu teilkasko/haftpflicht tendiere ist eher statistischer natur. ich versichere eigentlich nur den worst case. sonst könnt ich ja jede x beliebige versicherung abschließen. im schnitt verdient ja nur die versicherung daran
fürs gefühl ist natürlich ne vollkasko besser.
aber die argumente, dass tesla nicht so einfach zu reparieren ist unter umständen, sprechen dann wieder eher für die vollkasko..
Das ist ja generell auch die richtige Sichtweise. Mach dich einfach mal schlau, in Auto Foren oder vllt. bei nem Tesla Body Shop, der offiziell reparieren darf. Gemini o. GPT kann da vielleicht auch Auskunft geben?
maximised hat geschrieben: zum Beitrag navigieren28. Apr 2026, 13:21
Wie oft hattest du denn deine Karre schon Totalschaden?
Tut doch nicht so, als wäre es so wahrscheinlich.
Ich sage ja ich würde es in Kauf nehmen.
In jungen Jahren hab ich tatsächlich mal einen aufs Dach gelegt, Peugeot 309 GTI, ca. 20Monate alt. War froh für die VK.
Ansonsten hast du heutzutage halt auch schnell einen wirtschaftlichen Totalschaden. Kleine Parkrempler kosten ja schon vierstellig. Mir wurde mal mit dem Firmenwagen die Vorfahrt genommen, 1er BMW, der war kein Jahr alt, aber an A und B Säule verzogen und das hat sich auch nicht mehr gelohnt. Geht heuzutage echt schnell mit den Rep.kosten.
Sehe ich auch so. Ich hatte in der letzten Firma auch Einblicke in die Autos und das war wirklich absurd, was aufgerufen wird. Neuer Cupra Born, hinten die Stoßstange leicht berührt beim einparken (wir reden von 4-5kmh) und ein Schaden von 2k€.
Der Impact im Schadensfall ist einfach so groß, dass man lieber die höhere Versicherung bezahlen sollte, finde ich.
smarmas hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Apr 2026, 11:09
Wollte mal kurz parallel zum Reise/Urlaub-Thread über Langstrecke mit dem E-Auto berichten. War vergangene Woche für 8 Tage auf einem Solo-Roadtrip unterwegs (Frau hasst lange Autofahrten und erst recht kurvige Straßen).
Die Route:
2.520 km durch Österreich, Slowenien & Kroatien. Fokus lag auf Pässen & Küstenstraßen (z. B. Jadranska Magistrala). Ich war daher ab Österreich konsequent maut- und vignettenfrei unterwegs. Die Strecke und Unterkünfte habe ich von Tag zu Tag spontan entschieden.
Verbrauch & Rekuperation:
Schnitt: Gerade mal 16 kWh/100 km (trotz 500 Autobahnkilometern in DE). Zum Vergleich mein Schnitt im Jahresmittel liegt eher bei 20+.
Ich war dabei alles andere als langsam unterwegs, aber die Berge werden durch die Rekuperation beim Abfahren einfach gnadenlos "rausgebügelt".
Lade-Strategie & Kosten:
Unterkünfte: Konnte an fast jeder Unterkunft gratis über Nacht an der Schuko-Steckdose laden.
Städte: Geladen an AC-Säulen (meist für faire 35 ct). Großer Bonus: Dadurch oft die Parkgebühren im Zentrum gespart.
Schnelllader: Nur am ersten und letzten Tag in Österreich & Deutschland benötigt.
Gesamtkosten: Gerade mal knappe 74 € für den kompletten Trip (unter 3 € / 100 km).
Hätte auch Supercharger für 22 ct/kWh in den Nebenzeiten nutzen können, aber die liegen meist an den Autobahnen. Mit AC-Laden während der Stadterkundung oder über Nacht war es deutlich entspannter und günstiger. Langstrecke und E-Auto ist (mit ein bisschen Spontaneität) absolut unproblematisch. Lademöglichkeiten gibt es auch in Slowenien & Kroatien mittlerweile mehr als ausreichend.
Habe ich überlesen mit welchem Auto du unterwegs warst?
Model Y?
Ich hab selbst meinen Astra K mit Restwert vllt 12-13k auf Vk laufen. Kostet aber auch inkl Haftpflicht nur 500 im Jahr (ungefähr). Ich könnte mit Vk in deinem Fall besser schlafen, also eindeutig pro Vk.
maximised hat geschrieben: zum Beitrag navigieren28. Apr 2026, 14:02
Das geht aber dann doch vor Gericht und der Halter muss es nachweisen oder er ist haftbar?
Also bei solchen Geschichten passiert ohne klare Personenbeschreibung überhaupt nichts. Die Zeit kann man sich sparen.
Gut zu wissen. Also Täter festsetzen oder so weit neben Ihn kommen, dass man sich eine Sprachnachricht machen kann mit Personenbeschreibung.
Im besten Falle Beifahrer Video machen lassen vom Fahrer