Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

Allgemeine Fragen zum Thema Bodybuilding- und Fitnesstraining.
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Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

Hallo Freunde,

ich bin ja nun auch gut 10 Jahre am Eisen und Rückblickend muss ich sagen, dass sich wohl Muskelaufbautechnisch in den ersten 3 Jahren am meisten getan hat. Klassische Trainingskarriere als Natty würde ich sagen.

Was mir nun aber aufgefallen ist:
Ich habe in den Jahren vieles ausprobiert. Von viel Gewicht in Rep-Bereich 5-6 bis zu massig Volumen und hohen Reps / Weniger Gewicht. Es gab Zeiten, da habe ich keine Arme trainiert, sondern lediglich Grundübungen. Es gab Zeiten, da habe ich z.B. Seitheben 2,5 KG gehoben auf 20 reps mit 100% Fokus auf den seitelichen Schultermuskel und Phasen (wie aktuell) in der ich Seitheben 13 KG auf 11 reps heben.

ABER: Optisch hat sich nach den drei jahren, egal wie ich trainiert habe, nie viel getan. Die Umfänge waren gleich. Und ich kann mir das nicht erklären. 2019 z.B. war ich mal voll auf diesem Germanvolumetraining Trip, Kaum Gewicht genommen, viell. 50 KG auf der Langhantel dafür bis zu 100 WDH auf 10 Sätze verteilt. Heute drücke ich das zweifache auf niedrigen Reps und meine Brust ist die gleiche wie damals.

Ich habe 2019 mal ne zeitlang gerademal 5KG gecurls, aber dafür viele reps und viel volumen. Heute drücke ich 21 KG auf 10 reps. Aber ich habe dadurch nicht mehr Armumang.

Ich kann mir das nicht erklären. Spielt der mechanische Reiz denn tatsächlich eine so geringe Rolle, wenn man es mit mehr Volumen ausgleicht?
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Re: Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

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Maxim
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Re: Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

Hast Du denn zugenommen? Oder einen deutlich geringeren KFA bei gleichem Gewicht?

Wenn nicht: Warum sollten die Umfänge größer geworden sein?

Bist Du substanziell stärker geworden? In vergleichbaren, technisch vernünftig replizierbaren Übungen wie z.B. Bankdrücken in der gleichen Rep Range?

Wenn nicht: Warum sollten die Umfänge größer geworden sein?

Nicht falsch verstehen, aber das klingt alles nicht sehr strukturiert. Als totaler Anfänger funktioniert alles, wenn man dabei bleibt, und damit wird dann nach drei Jahren halt Schluss gewesen sein.

Das GVT Beispiel sagt ja z.B., dass Du mal 50kg auf 10 Sätze verteilt 100x auf der Bank gedrückt hast, also wahrscheinlich im ersten x15 oder x20 oder so. Jetzt das "zweifache auf niedrigen Reps", was heißt das konkret? 100kg x3? Das hieße im Klartext, dass nicht viel passiert ist in der Zeit.

In dem Sinne wäre die Frage nicht, ob der mechanische Reiz so eine geringe Rolle spielt, sondern warum man Muskelzuwachs ohne Trainingsfortschritt erwartet.

Ich bin jetzt mal ganz direkt, weil ich auch seit etwa 10 Jahren trainiere (und weit davon entfernt bin, alles richtig zu machen!):
Für mich scheinst Du in den ersten drei Jahren das mit genommen zu haben, was bei optimaler Progression in einem drin gewesen wäre. Das ist jetzt nix ungewöhnliches, es ist halt nur nicht optimal. Seitdem scheinst Du ständig das Training zu ändern, hast aber auf der Hantel wenig weitere Fortschritte gemacht und suchst jetzt nach komplexen Erklärungen, wo einfache auf der Hand liegen.
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Re: Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

mechanischer reiz spielt absolut eine rolle und was du beschreibst bestätigt das

hört sich an als ob du volumen automatisch mit leichten gewichten, also wirklich leichten gewichten gleichsetzen.
und ganz so als ob du diese leichten gewichte auch nicht erhöhst?

bei 2,5kg seitheben wird garantiert nichts wachsen, gleichzeitig sind 13kg 11x bei 10 jahren trainingserfahrung jetzt auch nicht der wahnsinn.
hattest du keine kraftprogression in den ganzen jahren?

vermute dass du nicht wirklich stärker geworden bist, durch dein training keine ausreichenden reize für wachstum setzt.
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Re: Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Apr 2026, 10:46 Hast Du denn zugenommen? Oder einen deutlich geringeren KFA bei gleichem Gewicht?

Wenn nicht: Warum sollten die Umfänge größer geworden sein?

Bist Du substanziell stärker geworden? In vergleichbaren, technisch vernünftig replizierbaren Übungen wie z.B. Bankdrücken in der gleichen Rep Range?

Wenn nicht: Warum sollten die Umfänge größer geworden sein?

Nicht falsch verstehen, aber das klingt alles nicht sehr strukturiert. Als totaler Anfänger funktioniert alles, wenn man dabei bleibt, und damit wird dann nach drei Jahren halt Schluss gewesen sein.

Das GVT Beispiel sagt ja z.B., dass Du mal 50kg auf 10 Sätze verteilt 100x auf der Bank gedrückt hast, also wahrscheinlich im ersten x15 oder x20 oder so. Jetzt das "zweifache auf niedrigen Reps", was heißt das konkret? 100kg x3? Das hieße im Klartext, dass nicht viel passiert ist in der Zeit.

In dem Sinne wäre die Frage nicht, ob der mechanische Reiz so eine geringe Rolle spielt, sondern warum man Muskelzuwachs ohne Trainingsfortschritt erwartet.

Ich bin jetzt mal ganz direkt, weil ich auch seit etwa 10 Jahren trainiere (und weit davon entfernt bin, alles richtig zu machen!):
Für mich scheinst Du in den ersten drei Jahren das mit genommen zu haben, was bei optimaler Progression in einem drin gewesen wäre. Das ist jetzt nix ungewöhnliches, es ist halt nur nicht optimal. Seitdem scheinst Du ständig das Training zu ändern, hast aber auf der Hantel wenig weitere Fortschritte gemacht und suchst jetzt nach komplexen Erklärungen, wo einfache auf der Hand liegen.
Ich denke tatsächlich dass der Grund ist, dass ich mein System immer wieder gewändert habe, statt in einem REPbereich zu bleiben und auf die Jahre gesehen Progression zu fahren. Ich dacht einfach zu oft, dass ein anderes System effektiver ist und habe durch diesen Wechsel einfach uneffektiv trainiert bzw. bin immer wieder bei Null gelandet. Vollkommen richtig, wie du beschreibst, Kraftechnisch hat sich die letzten Jahre kaum etwas merkenswertes getan. Außer, dass ich aktuell mehr Curlse als je zuvor, Seitheben ebenso. Aber möglicherweise kann man auch bei diesen Kraftwerten nicht mehr erwarten als den 40,5 Arm auf KFA 15, den ich aktuell habe.

Hab dann eben irgendwann 6x100 gedrückt und bin dann auf 10x90 gewechselt, dann mal wieder 8x8 wie nach Gyronda und dann eben 10x10 ala germanvolume. Dann irgendwann wieder mehr Gewicht und musste mich wieder auf 6x100 KG hocharbeiten... Das waren die letzten jahre...
Gräte
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Re: Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

Nach 2,3,4 Jahren ernsthaften Trainings hat man immer sein genetisches Limit errteicht. Danach kommt man nur noch mit Stoff weiter. Trainingsintensität und Muskelaufbau ist abhängig von der Genetik anders ausgedrückt: nach 2, 3 Jahren konsequentem Training solllte man seine Genetik einschätzen können.
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Re: Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

Gräte hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Apr 2026, 22:18 Nach 2,3,4 Jahren ernsthaften Trainings hat man immer sein genetisches Limit errteicht. Danach kommt man nur noch mit Stoff weiter.
absoluter schwachsinn
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Re: Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

Gräte hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Apr 2026, 22:18 Nach 2,3,4 Jahren ernsthaften Trainings hat man immer sein genetisches Limit errteicht. Danach kommt man nur noch mit Stoff weiter. Trainingsintensität und Muskelaufbau ist abhängig von der Genetik anders ausgedrückt: nach 2, 3 Jahren konsequentem Training solllte man seine Genetik einschätzen können.
Nach 3-4 Jahren bist du noch nicht mal ansatzweise an deinem Limit angekommen
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Re: Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

Gräte hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Apr 2026, 22:18 Nach 2,3,4 Jahren ernsthaften Trainings hat man immer sein genetisches Limit errteicht. Danach kommt man nur noch mit Stoff weiter. Trainingsintensität und Muskelaufbau ist abhängig von der Genetik anders ausgedrückt: nach 2, 3 Jahren konsequentem Training solllte man seine Genetik einschätzen können.
2, 3, 4 ist zu wenig, aber bei 6, 7 ,8 würde ich dir zustimmen, wenn unter Anleitung direkt von Anfang an fast alles richtig gemacht wurde und man nicht erst mit 25 – oder älter – startet.
Und auch vorher als Kind sich schon beim Schwimmen, Leichtathletik, Fußball oder Ähnlichem viel bewegt hat. Man also grundsätzlich weiß, wie man sich bewegen muss.
Vielen Anfängern muss man ja heute gefühlt sogar das Gehen und Stehen beibringen, weil komplette Bewegungsidioten.
Die Diskussion führt aber zu nichts, wie endlos viele ähnliche Threads zeigen. 95 % plus sehen das komplett anders.
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Re: Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

Genetisches Limit ist natürlich BS. Das erreicht so gut wie niemand, auch nicht nach zwanzig Jahren. Das Limit seines persönlichen Kontexts vielleicht. Lange davor wird aber in einem normalen Leben ein Grenzertrag erreicht, der verhindert, dass die letzten paar Prozent raus geholt werden, weil für die ein viel höherer Invest als zuvor nötig wäre.

80% des Potenzials können nach 2-4 Jahren aber schon drin sein für die meisten, wenn man viel richtig macht.

Schneller als 2 Jahre müsste dann schon der Veranlagunssportler sein, der mit 18 voll in der Testosuppe badet, smart und progressiv trainiert, halbwegs clean reinfrisst und am Wochenende schläft statt mit Jim Beam um die Häuser zu ziehen. Solche Exemplare sind selten.
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Re: Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

halbwegs clean reinfrisst
Ein junger Traineriender der richtig Gas am Eisen gibt und voll im Saft steht, muss überhaupt erstmal schaffen ausreichend zu fressen.
Nichts mit clean und nur bisschen carbs.

Als junger Stier wird alles gefressen, was kein lebenszeichen von sich gibt.

Das ist nämlich der Grund warum die meisten nie eine wirkliche Entwicklung durchlaufen. Weil sich seit Tag 1 gedanken um Ernährung und Mikros und Makros gemacht werden und alles verkompliziert wird.

Zur Erinnerung Markus Rühl Frühstück Bestand zu seiner Anfangszeit aus 2 Wagner Pizzen und einem Shake. Da kann man sich ausmalen wie der restliche Tag aussah.

Ich will nicht propagieren sich ausschließlich mit Müll vollzustopfen aber es gibt viele Trainierende die richtig Angst vorm Essen haben. Die massivsten Körper wurden nunmal durch Pizza, Pasta und McDoof gebaut und als junger Mensch verkraftet das das Verdauungssystem auch noch wunderbar.

Wenn man nach paar Jahren eine ordentliche Entwicklung durchlaufen hat und reichlich Muskulatur aufgebaut hat dann macht man eine vernünftige Diät und dann sieht man göttlich aus.

Wer ohne Basis ab dem ersten Tag mit Diät und dem ganzen Fummel anfängt wird nichts erreichen.

Ich rede hier von jungen, motivierten Trainierenden die im Training Gas geben und auch ansonsten ein gewisses Bewegungspensum haben.
Die werden vom Essen garantiert nicht Dick.

Die Fraktion die im Studio nur rumpimmelt und eigentlich nur am Handy rumhängt und auch ansonsten nur vorm Pc oder Playsi hängen. Für die gilt das ganze natürlich nicht. Aber denen ist eh nicht zu helfen.
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Re: Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren20. Apr 2026, 09:18 Genetisches Limit ist natürlich BS. Das erreicht so gut wie niemand, auch nicht nach zwanzig Jahren. Das Limit seines persönlichen Kontexts vielleicht. Lange davor wird aber in einem normalen Leben ein Grenzertrag erreicht, der verhindert, dass die letzten paar Prozent raus geholt werden, weil für die ein viel höherer Invest als zuvor nötig wäre.

80% des Potenzials können nach 2-4 Jahren aber schon drin sein für die meisten, wenn man viel richtig macht.

Schneller als 2 Jahre müsste dann schon der Veranlagunssportler sein, der mit 18 voll in der Testosuppe badet, smart und progressiv trainiert, halbwegs clean reinfrisst und am Wochenende schläft statt mit Jim Beam um die Häuser zu ziehen. Solche Exemplare sind selten.
Wenn man nur die Prime der Pubertät sieht, mit Wachstumshormonen und Testo im Überfluss, würden sogar 4 Jahre reichen. Ich habe mich vom 15. bis zum 19. Lebensjahr im Drücken von 125 auf 180 kg gesteigert und bin dabei nur noch unwesentlich schwerer geworden ( unter 10 kg) nach den ersten 1-2 Jahren richtig harten Trainings.
Wäre m.M.n. aber niemals drin gewesen ohne die nicht weniger harten Trainingsjahre von 13-15, wo ich auch schon gut auf Training reagiert habe und vielmehr wie ein Mann als wie ein Kind ausgesehen habe.
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Re: Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

Ja, habe selbst leider erst mit Mitte 20 angefangen und musste da schon ein bisschen aufs Essen schauen. Wenn ich aber dran denke, was ich mit 15 selbst ohne Krafttraining nur mit Fußball, Leichathletik usw. inhaliert hab, muss wahrscheinlich echt einfach rein was geht.

Wenn mein Sohn in ein paar Jahren Bock drauf hat werd ich den einfach ab 15 oder wann immer er halt so weit ist mal durch ne lineaere Progression jagen und ihm gut Futter bereitstellen, mal schauen was passiert. inb4 GOMAD :guenni:

Ich selber hab quasi die ersten 2 Jahre ne Rekomp gemacht, weil mit 26 schon ein bisschen Körperfett da war. Was ich insgesamt an Muskeln aufgebaut hab, denke so 12-15kg, war aber großteils nach den ersten 4 Jahren erledigt. Hab von 82kg mit ~20% auf 88kg mit ~16% aufgebaut, denke also so gut 10kg Muskelmasse in der Zeit. Kraftwerte waren da auch so bei ganz grob 80% von heute. Zahlen sind natürlich sehr grob, weil ich keine Ahnung habe, wie der KFA wirklich war.

10 Jahre jünger und ohne die Rekomp wäre das sicher schneller gegangen.
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Re: Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

glaube nicht dass früher trainingsbeginn einen schneller ans persönliche limit bringt, sondern eher dass das potenzial für kraft und muskelmasse deutlich erweitert wird
H_D
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Re: Spielt mechanischer Reiz so wenig Rolle?

Was manche für einen Stuss abgeben..
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