Quickhatch hat geschrieben: zum Beitrag navigieren1. Apr 2026, 09:23
Wenn niedrige Preise für Verbraucher das Ziel wären, hätte man nicht diese Überbürokratisierung vor allem von Seiten der EU, aber auch bis runter zu den Landratsämtern aufbauen dürfen. Dann bräuchte man auch weniger Subventionen, wobei der größe "Subventionsempfänger" ja immer noch unser gewaltiger Verwaltungsapparat selbst ist, dem kaum einer an den Kragen will, ebensowenig wie dem Affenzirkus in Brüssel.
Dieses "Ich kaufe auf dem Wochenmarkt", auf dem Hof selbst oder bei der "Solawi", das ist doch auch nur ein Feigenblatt im Prozent- oder Promillebereich. Klar, das hilft dem Einzelnen ein bisschen über die Runden zu kommen, aber letztendlich wären solche Strukturen aus kleinen Betrieben oder gar diese "Solawis" bei den heutigen Gesetzgebungen doch gar nicht mehr in der Lage auch nur annähernd die notwendigen Lebensmittel zu produzieren oder Flächen zu bewirtschaften. Der Verbraucher hat da einen Scheißdreck in der Hand, außer ein bisschen sein Gewissen zu besänftigen.
Ja aber hier treffen eben Welten aufeinander.
Auf der einen Seite hast du Verwaltungsbeamte, die keinerlei Leistungsdruck unterliegen, praktisch unkündbar sind und dann über bürokratische Anforderungen entscheiden sollen.
Auf der anderen Seite Leute, die tatsächliche Wertschöpfung betreiben, wirtschaftlich agieren müssen und dann mit bürokratischem Tinnef zugemüllt werden. Egal ob Bäcker, Metallbauer oder Ingenieur.
Da versteht der Beamte eben den Unmut nicht, weil er es nicht gewohnt ist, Leistung bringen zu müssen. Unterschiedliche Leben.