Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Für Fragen/Infos über die Ausbildung, Studienwahl, Geldanlage o.Ä. Themengebiete.
Antworten
Benutzeravatar
Knolle
hundsgemein
Beiträge: 11267
Registriert: 6. Mär 2023, 08:19
Wohnort: FFM
Geschlecht: m
Sportart: Bodybuilding
Ich bin: Zweifelnd

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

GoldenInside hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 12:52
Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 12:48 Das finde ich auch crazy.
Sag jemanden mit zwei Einkommen zu je 2.5k, dass sie ein ganzes Gehalt in etf ballern sollen weil Altersvorsorge dies das. Gucken dich an als seist du ein Alien.

Aber Hauskauf für 2,5k rate mit 3.5% Zinsen über 38 Jahre ist dann kein Thema und Urlaub braucht man ja eigentlich auch nicht.

Das ist für mich einfach völlig verrückt.
Ein Großteil der Menschen kann halt nicht rechnen bzw. gibt sich nicht die Mühe. Da werden einfach alte Mantras vom „Betongold“ verinnerlicht und nie wieder hinterfragt.

Dazu gerade bei älteren noch Confirmation Bias, weil Eigenheimbesitzer durch gezwungenes Sparen natürlich im Schnitt wohlhabender sind.
Ja, absolut.
Und wie gesagt das Thema, dass man Risiken nicht einschätzen kann und keiner die Zukunft vorhersehen kann.
Wir wissen einfach nicht, was kommen wird und vielleicht ist es sinnvoller, jetzt ne Immobilie zu kaufen oder eben nicht.
Es gibt natürlich prinzipielle Vorteile, wie zB dass die Inflation einem den Kredit reduziert, wenn man sein Einkommen entsprechend erhöhen kann, aber es bleibt eben eine Lifestyle Geschichte.
Ich bin gespannt, was ich in einem Jahr mit Haus sage, aber ich freue mich schon auch etwas.
Und ja, die Perspektive wechselt einfach. Wenn ich dran denke, mit 2 kleinen Kindern in den Urlaub zu fahren, dann bleibe ich doch lieber im Sommer daheim und spare mir das Geld :-)
Benutzeravatar
nn-
Edler Spender
Beiträge: 415
Registriert: 6. Mär 2023, 05:17

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Jan 2026, 17:41 Die meisten Gewinne an der Börse habe ich mit Unternehmen gemacht, wo ich absolut kein Verständnis vom Geschäftsmodell, Produkt und dem Markt hatte. Im Gegensatz zu Unternehmen, wo ich mich richtig tief reingelesen habe, aber am Ende des Tages Verluste erzeugen konnte 😀
@Anis
Stefan@05
Top Lounger
Beiträge: 2294
Registriert: 9. Mär 2023, 21:31

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 13:55 60k sparen pro Jahr ist wirklich ne Hausnummer.
Komme auf 25-30k pro Jahr und ich hab ein Jahressalär in den oberen 5% und meine Sparraten waren teilweise bei 50% vom Netto.

Also immer in Relation sehen. Dennoch Hut ab vor der Leistung an der Stelle, aber möglich für jeden ist das allein rein rechnerisch nicht.
24K. Und was man so liest... Manche bekommen nicht mal 25 Euro hin. Statistik war glaub von der Sparkasse und gemeint 50% der Kunden.

Wir leben und schreiben hier aber auch in einer Blase. Darf man nie vergessen 😁
Benutzeravatar
St0ckf15h
Lounge Ultra
Beiträge: 3953
Registriert: 10. Mär 2023, 09:21
Wohnort: Südtirol
Geschlecht: M
Körpergröße: 179
Squat: 160
Bench: 120
Deadlift: 230

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Knolle hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 14:10
GoldenInside hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 12:52
Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 12:48 Das finde ich auch crazy.
Sag jemanden mit zwei Einkommen zu je 2.5k, dass sie ein ganzes Gehalt in etf ballern sollen weil Altersvorsorge dies das. Gucken dich an als seist du ein Alien.

Aber Hauskauf für 2,5k rate mit 3.5% Zinsen über 38 Jahre ist dann kein Thema und Urlaub braucht man ja eigentlich auch nicht.

Das ist für mich einfach völlig verrückt.
Ein Großteil der Menschen kann halt nicht rechnen bzw. gibt sich nicht die Mühe. Da werden einfach alte Mantras vom „Betongold“ verinnerlicht und nie wieder hinterfragt.

Dazu gerade bei älteren noch Confirmation Bias, weil Eigenheimbesitzer durch gezwungenes Sparen natürlich im Schnitt wohlhabender sind.
Ja, absolut.
Und wie gesagt das Thema, dass man Risiken nicht einschätzen kann und keiner die Zukunft vorhersehen kann.
Wir wissen einfach nicht, was kommen wird und vielleicht ist es sinnvoller, jetzt ne Immobilie zu kaufen oder eben nicht.
Es gibt natürlich prinzipielle Vorteile, wie zB dass die Inflation einem den Kredit reduziert, wenn man sein Einkommen entsprechend erhöhen kann, aber es bleibt eben eine Lifestyle Geschichte.
Ich bin gespannt, was ich in einem Jahr mit Haus sage, aber ich freue mich schon auch etwas.
Und ja, die Perspektive wechselt einfach. Wenn ich dran denke, mit 2 kleinen Kindern in den Urlaub zu fahren, dann bleibe ich doch lieber im Sommer daheim und spare mir das Geld :-)
Es ist halt jedes noch so bescheidene Investment besser als gar nicht Sparen.

Glaskugel ob's jetzt ein guter oder schlechter Zeitpunkt ist hat halt keiner
ImShy
Top Lounger
Beiträge: 2405
Registriert: 3. Jun 2023, 22:47

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Stefan@05 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 14:13
Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 13:55 60k sparen pro Jahr ist wirklich ne Hausnummer.
Komme auf 25-30k pro Jahr und ich hab ein Jahressalär in den oberen 5% und meine Sparraten waren teilweise bei 50% vom Netto.

Also immer in Relation sehen. Dennoch Hut ab vor der Leistung an der Stelle, aber möglich für jeden ist das allein rein rechnerisch nicht.
24K. Und was man so liest... Manche bekommen nicht mal 25 Euro hin. Statistik war glaub von der Sparkasse und gemeint 50% der Kunden.

Wir leben und schreiben hier aber auch in einer Blase. Darf man nie vergessen 😁
Kein Wunder, weil kein Forum mehr Millionäre als Lifters Lounge hat.
Stefan@05
Top Lounger
Beiträge: 2294
Registriert: 9. Mär 2023, 21:31

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

ImShy hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 14:16
Stefan@05 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 14:13
Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 13:55 60k sparen pro Jahr ist wirklich ne Hausnummer.
Komme auf 25-30k pro Jahr und ich hab ein Jahressalär in den oberen 5% und meine Sparraten waren teilweise bei 50% vom Netto.

Also immer in Relation sehen. Dennoch Hut ab vor der Leistung an der Stelle, aber möglich für jeden ist das allein rein rechnerisch nicht.
24K. Und was man so liest... Manche bekommen nicht mal 25 Euro hin. Statistik war glaub von der Sparkasse und gemeint 50% der Kunden.

Wir leben und schreiben hier aber auch in einer Blase. Darf man nie vergessen 😁
Kein Wunder, weil kein Forum mehr Millionäre als Lifters Lounge hat.
Ist in anderen Foren nicht besser.

Da hat jeder mindestens 6 Stellig in Penny Stocks 😁
Benutzeravatar
Linksanwalt
Top Lounger
Beiträge: 2008
Registriert: 9. Mär 2023, 19:24

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Stefan@05 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 14:13
Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 13:55 60k sparen pro Jahr ist wirklich ne Hausnummer.
Komme auf 25-30k pro Jahr und ich hab ein Jahressalär in den oberen 5% und meine Sparraten waren teilweise bei 50% vom Netto.

Also immer in Relation sehen. Dennoch Hut ab vor der Leistung an der Stelle, aber möglich für jeden ist das allein rein rechnerisch nicht.
24K. Und was man so liest... Manche bekommen nicht mal 25 Euro hin. Statistik war glaub von der Sparkasse und gemeint 50% der Kunden.

Wir leben und schreiben hier aber auch in einer Blase. Darf man nie vergessen 😁
Letztens bei nem alten Kollegen gewesen, der vor kurzem sein Kind bekommen hat. Er verdient durchschnittlich (weit weg vom LiLo Standard) und seine Frau kriegt nicht mal nen Taui Elterngeld. Wie jeder weiß sind Babys - gerade wenn es das erste ist - arschteuer und ihnen bleibt nach Abzug von Miete, Auto & co. grade mal 1k zum Leben. Davon ist noch kein Essen bezahlt, keine neuen Klamotten und Schuhe und Urlaub sowieso nicht.

Mittlerweile geht er jeden Samstag für 6h im nahegelegenen Supermarkt Ware einräumen auf Minijob-Basis, damit er sich für seine Familie einen kleinen Puffer erarbeitet (er meinte, er kriegt an nem Tag nen Grünen ca.).
Achja, kaufen würde er auch gerne Wohneigentum aber bei den Preisen, Zinsen und seinem vergleichsweise kleinem angesparten EK bleibt das Utopie.

Damit einige mal wieder auf den Boden der Tatsachen des Großteils der deutschen Familien/Bürger geholt werden. :) Wir diskutieren hier über Luxusprobleme (mich eingeschlossen natürlich).
Bb.adept
Moderator
Beiträge: 3417
Registriert: 9. Mär 2023, 15:53

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Ich bin natürlich mirin auf die o.g. Kohle im Depot, aber mehr wegen des Gedankens "was könnte ich mir dafür kaufen", was wohl eineer der Gründe sein mag, warum ich sie nicht habe.

Inb4 die Immobilie, langes Studium und Kind sind Schuld.

Beneide es immer wenn Leute hier mit do wenig Geld für Hedonismus auskommen. Dafür habe ich zu viel Spaß an manchen Gegenständen.
Hybridtri89
Neuer Lounger
Beiträge: 19
Registriert: 16. Mär 2023, 22:08

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 13:55 60k sparen pro Jahr ist wirklich ne Hausnummer.
Komme auf 25-30k pro Jahr und ich hab ein Jahressalär in den oberen 5% und meine Sparraten waren teilweise bei 50% vom Netto.

Also immer in Relation sehen. Dennoch Hut ab vor der Leistung an der Stelle, aber möglich für jeden ist das allein rein rechnerisch nicht.
25k/ Jahr sind auch schon mega. Ich meinte eher in die Richtung ne Million mit 50 ist für die meisten machbar. Wer 2k 25 Jahre spart und mit 10k anfängt hat nach 25 Jahren bei 7% im Schnitt knapp 1,7 Mio. VOR Kest. Entspricht dann einer Kaufkraft von heute 1,08 Mio. €.

Ob man das erreichen will, ist eine andere Frage, wenn auch aus meiner Sicht sehr erstrebenswert, solange man nicht auf Lebensqualität verzichtet (und hier ist es EXTREM individuell, was Lebensqualität bedeutet). Bei der Million vor 40 müssen natürlich dann wiederum mehr glückliche Fügungen zusammen kommen. Ich habe bspw. Zuhause kein Smarthome, da ich kein Bock habe mich um Wartung, Updates etc. zu kümmern - ein anderer mag das mega sinnvoll finden. Ich muss dann natürlich jeden Abend den Lichtschalter selbst bedienen und kann wenn ich nicht im HO bin nicht sehen, was der Hund gerade zu Hause treibt.

Tatsächlich finde ich, dass ein gesunder Lebensstil oft eine gewisse Ausgabenreduktion in vielen Bereichen mit sich bringt - ich saufe nicht, laufe oft in Sportkleidung rum und esse meistens zu Hause, da ich dann weiß, was drin ist (früher immer selbst gekocht, nun mehr und mehr Convenience). Kraftsport auch ein ziemlich günstiger Sport, wenn man nicht jedes neue Wundermittel direkt probiert, sondern sich an die erprobten Basics hält.

Zudem resette ich bei Reisen bewusst auch mal mein Zufriedenheitslevel: Wer mal durch Malawi gereist ist, wird kulturell viel erleben und sehen wie lächerlich der Großteil der Fragestellungen in Bezug auf Konsum ist mit denen sich 95 % der Deutschen tagtäglich beschäftigt - für die Zufriedenheit ist es ebenfalls gleich viel besser, wenn die eigenen Ansprüche/ Erwartungen abnehmen und somit ein automatisch höheres Zufriedenheitsniveau bei konstantem Konsum entsteht.
Zuletzt geändert von Hybridtri89 am 11. Jan 2026, 14:56, insgesamt 5-mal geändert.
Benutzeravatar
nn-
Edler Spender
Beiträge: 415
Registriert: 6. Mär 2023, 05:17

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Baulöwenstier hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 09:39
BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 08:33 Wahnsinn. Danke für den Einblick. Die pure Transparenz :-)


Mir kam gestern der Gedanke das es theoretisch auch möglich wäre einfach bis zur Millionen zu sparen.

Dem steht aber ein potentieller Hauskauf entgegen in sagen wir 6 Jahren.

Hat sich jemand von euch schon mal damit auseinander gesetzt? Rein betriebswirtschaftlich?

Also natürlich könnte ich das auf sagen wir 25 Jahre berechnen und dann geht viel Geld alleine für den Hauskredit drauf, während das Depot gewachsen wäre. Am Ende ist das Haus aber auch mehr Wert als zu Beginn der Finanzierung, doch da wird es dann knifflig. Wie viel mehr Wert und macht dies Zinsen + Börsenplus wieder wett oder bleibe ich am Ende finanztechnisch hinter der Sparlösung? Man könnte ja bei 600 o. 700k immer noch ein Haus kaufen, dann ganz ohne Zinslast. Vielleicht auch ein Modell?

Ich meine ich brauche nicht unbedingt eine Million aufm Konto aber lusrig wäre es schon sich Millionär nennen zu können durch Arbeit :-)

Es gibt natürlich noch den nicht in Geld bemessbaren Mehrwert, den ein eigenes Haus bietet, schon klar.

Freue mich, wenn da einer Gedanken zu hat oder Erfahrung. Vor allem Wertentwicklung von Kaufpreis bis zum Ende der Finanzierung wäre sehr interessant.
Zu genau diesem Thema gibt's gute YouTube-Videos, z. B. von Finanztipp oder Gerd Kommer. Im Prinzip hat Torben89 aber schon die am häufigsten vorgetragenen Punkte genannt.
Ich persönlich würde ein Haus eher als Lifestyle-Entscheidung als als optimales Investment sehen.
aber ma dumm gefragt.. auch laut zb kommer kann der aktienmarkt ja auch mal 20 jahre negativ sein, in der zeit könnte eine immo auch im wert enomrn steigen.
dh es ist weiterhin einfach auch glücksspiel, wo rein man investiert, oder nicht?
Benutzeravatar
nn-
Edler Spender
Beiträge: 415
Registriert: 6. Mär 2023, 05:17

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Hybridtri89 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 09:58
Baulöwenstier hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 09:39
BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 08:33 Wahnsinn. Danke für den Einblick. Die pure Transparenz :-)


Mir kam gestern der Gedanke das es theoretisch auch möglich wäre einfach bis zur Millionen zu sparen.

Dem steht aber ein potentieller Hauskauf entgegen in sagen wir 6 Jahren.

Hat sich jemand von euch schon mal damit auseinander gesetzt? Rein betriebswirtschaftlich?

Also natürlich könnte ich das auf sagen wir 25 Jahre berechnen und dann geht viel Geld alleine für den Hauskredit drauf, während das Depot gewachsen wäre. Am Ende ist das Haus aber auch mehr Wert als zu Beginn der Finanzierung, doch da wird es dann knifflig. Wie viel mehr Wert und macht dies Zinsen + Börsenplus wieder wett oder bleibe ich am Ende finanztechnisch hinter der Sparlösung? Man könnte ja bei 600 o. 700k immer noch ein Haus kaufen, dann ganz ohne Zinslast. Vielleicht auch ein Modell?

Ich meine ich brauche nicht unbedingt eine Million aufm Konto aber lusrig wäre es schon sich Millionär nennen zu können durch Arbeit :-)

Es gibt natürlich noch den nicht in Geld bemessbaren Mehrwert, den ein eigenes Haus bietet, schon klar.

Freue mich, wenn da einer Gedanken zu hat oder Erfahrung. Vor allem Wertentwicklung von Kaufpreis bis zum Ende der Finanzierung wäre sehr interessant.
Zu genau diesem Thema gibt's gute YouTube-Videos, z. B. von Finanztipp oder Gerd Kommer. Im Prinzip hat Torben89 aber schon die am häufigsten vorgetragenen Punkte genannt.
Ich persönlich würde ein Haus eher als Lifestyle-Entscheidung als als optimales Investment sehen.
Würde mit den Quellen zu 100% mitgehen. Kommer hat ein Buch in dem es um Mieten vs. Kaufen geht und dann eben Souverän Investieren als Standardwerk. Finanzfluss gibt ebenfalls einen guten Überblick.

Nach Recherche dieser Quellen wird man zu 99,9 %, wenn kein emotionales Bedürfnis nach Eigentum besteht, Mieten. :)
wenn du ein haus mietest hast du halt oft auch die gleichen kosten (inkl. tilgung), wenn du ein entsprechendes haus mietest. damit wäre hauskauf dann wieder sinnvoller. die meisten berechnungen der invest-gurus verschweigen das halt und gehen davon aus, dass man mit seiner frau und 2 kindern in irgendeiner wohnung mit akzeptabler miete leben will..
Hybridtri89
Neuer Lounger
Beiträge: 19
Registriert: 16. Mär 2023, 22:08

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

nn- hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 14:52
Hybridtri89 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 09:58
Baulöwenstier hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 09:39

Zu genau diesem Thema gibt's gute YouTube-Videos, z. B. von Finanztipp oder Gerd Kommer. Im Prinzip hat Torben89 aber schon die am häufigsten vorgetragenen Punkte genannt.
Ich persönlich würde ein Haus eher als Lifestyle-Entscheidung als als optimales Investment sehen.
Würde mit den Quellen zu 100% mitgehen. Kommer hat ein Buch in dem es um Mieten vs. Kaufen geht und dann eben Souverän Investieren als Standardwerk. Finanzfluss gibt ebenfalls einen guten Überblick.

Nach Recherche dieser Quellen wird man zu 99,9 %, wenn kein emotionales Bedürfnis nach Eigentum besteht, Mieten. :)
wenn du ein haus mietest hast du halt oft auch die gleichen kosten (inkl. tilgung), wenn du ein entsprechendes haus mietest. damit wäre hauskauf dann wieder sinnvoller. die meisten berechnungen der invest-gurus verschweigen das halt und gehen davon aus, dass man mit seiner frau und 2 kindern in irgendeiner wohnung mit akzeptabler miete leben will..

Nein, du musst bedenken, dass das Hebeln ja immer weniger wird, je mehr du abzahlst. Zudem, dass das gebundene Kapital am Kapitalmarkt Rendite erwirtschaften könnte. Gerd Kommer in Mieten vs. Kaufen bereitet das ziemlich verständlich auf.

Hier in Kurzform:

https://gerd-kommer.de/blog/mieten-oder-kaufen/

Natürlich mag die Betrachtung in einzelnen Perioden anders aussehen - aber der Homo oeconomicus trifft seine Entscheidung nach der durchschnittlich rentabelsten Entscheidung...
Zuletzt geändert von Hybridtri89 am 11. Jan 2026, 15:00, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Gurkenplatzer
Taktische Gurke
Beiträge: 5044
Registriert: 5. Mär 2023, 20:10
Alter: 35
Geschlecht: Apache
Körpergröße: 180
Körpergewicht: 83
Sportart: Judo/BJJ
Lieblingsübung: Hexbar DL
Ich bin: Vlad der Pfähler

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Hybridtri89 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 14:48
Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 13:55 60k sparen pro Jahr ist wirklich ne Hausnummer.
Komme auf 25-30k pro Jahr und ich hab ein Jahressalär in den oberen 5% und meine Sparraten waren teilweise bei 50% vom Netto.

Also immer in Relation sehen. Dennoch Hut ab vor der Leistung an der Stelle, aber möglich für jeden ist das allein rein rechnerisch nicht.
25k/ Jahr sind auch schon mega. Ich meinte eher in die Richtung ne Million mit 50 ist für die meisten machbar. Wer 2k 25 Jahre spart und mit 10k anfängt hat nach 25 Jahren bei 7% im Schnitt knapp 1,7 Mio. VOR Kest. Entspricht dann einer Kaufkraft von heute 1,08 Mio. €.

Ob man das erreichen will, ist eine andere Frage, wenn auch aus meiner Sicht sehr erstrebenswert, solange man nicht auf Lebensqualität verzichtet (und hier ist es EXTREM individuell, was Lebensqualität bedeutet). Bei der Million vor 40 müssen natürlich dann wiederum mehr glückliche Fügungen zusammen kommen. Ich habe bspw. Zuhause kein Smarthome, da ich kein Bock habe mich um Wartung, Updates etc. zu kümmern - ein anderer mag das mega sinnvoll finden. Ich muss dann natürlich jeden Abend den Lichtschalter selbst bedienen und kann wenn ich nicht im HO bin nicht sehen, was der Hund gerade zu Hause treibt.

Tatsächlich finde ich, dass ein gesunder Lebensstil oft eine gewisse Ausgabenreduktion in vielen Bereichen mit sich bringt - ich saufe nicht, laufe oft in Sportkleidung rum und esse meistens zu Hause, da ich dann weiß, was drin ist (früher immer selbst gekocht, nun mehr und mehr Convenience). Kraftsport auch ein ziemlich günstiger Sport, wenn man nicht jedes neue Wundermittel direkt probiert, sondern sich an die erprobten Basics hält.

Zudem resette ich bei Reisen bewusst auch mal mein Zufriedenheitslevel: Wer mal durch Malawi gereist ist, wird kulturell viel erleben und sehen wie lächerlich der Großteil der Fragestellungen in Bezug auf Konsum ist mit denen sich 95 % der Deutschen tagtäglich beschäftigt - für die Zufriedenheit ist es ebenfalls gleich viel besser, wenn die eigenen Ansprüche/ Erwartungen abnehmen und somit ein automatisch höheres Zufriedenheitsniveau bei konstantem Konsum entsteht.
Natürlich, aber man muss diese Dinge aus der Blase und aus seinem geographischen Standpunkt bewerten.
Ich war in vielen Teilen der Erde unterwegs. Asien, Afrika, Naher Osten, Balkan und immer in einem nicht-Urlaubsszenario. Man ist aufgrund des Glücks des Geburtsorts schon so verdammt privilegiert, dass ist Wahnsinn.
Hybridtri89
Neuer Lounger
Beiträge: 19
Registriert: 16. Mär 2023, 22:08

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 15:00
Hybridtri89 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 14:48
Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 13:55 60k sparen pro Jahr ist wirklich ne Hausnummer.
Komme auf 25-30k pro Jahr und ich hab ein Jahressalär in den oberen 5% und meine Sparraten waren teilweise bei 50% vom Netto.

Also immer in Relation sehen. Dennoch Hut ab vor der Leistung an der Stelle, aber möglich für jeden ist das allein rein rechnerisch nicht.
25k/ Jahr sind auch schon mega. Ich meinte eher in die Richtung ne Million mit 50 ist für die meisten machbar. Wer 2k 25 Jahre spart und mit 10k anfängt hat nach 25 Jahren bei 7% im Schnitt knapp 1,7 Mio. VOR Kest. Entspricht dann einer Kaufkraft von heute 1,08 Mio. €.

Ob man das erreichen will, ist eine andere Frage, wenn auch aus meiner Sicht sehr erstrebenswert, solange man nicht auf Lebensqualität verzichtet (und hier ist es EXTREM individuell, was Lebensqualität bedeutet). Bei der Million vor 40 müssen natürlich dann wiederum mehr glückliche Fügungen zusammen kommen. Ich habe bspw. Zuhause kein Smarthome, da ich kein Bock habe mich um Wartung, Updates etc. zu kümmern - ein anderer mag das mega sinnvoll finden. Ich muss dann natürlich jeden Abend den Lichtschalter selbst bedienen und kann wenn ich nicht im HO bin nicht sehen, was der Hund gerade zu Hause treibt.

Tatsächlich finde ich, dass ein gesunder Lebensstil oft eine gewisse Ausgabenreduktion in vielen Bereichen mit sich bringt - ich saufe nicht, laufe oft in Sportkleidung rum und esse meistens zu Hause, da ich dann weiß, was drin ist (früher immer selbst gekocht, nun mehr und mehr Convenience). Kraftsport auch ein ziemlich günstiger Sport, wenn man nicht jedes neue Wundermittel direkt probiert, sondern sich an die erprobten Basics hält.

Zudem resette ich bei Reisen bewusst auch mal mein Zufriedenheitslevel: Wer mal durch Malawi gereist ist, wird kulturell viel erleben und sehen wie lächerlich der Großteil der Fragestellungen in Bezug auf Konsum ist mit denen sich 95 % der Deutschen tagtäglich beschäftigt - für die Zufriedenheit ist es ebenfalls gleich viel besser, wenn die eigenen Ansprüche/ Erwartungen abnehmen und somit ein automatisch höheres Zufriedenheitsniveau bei konstantem Konsum entsteht.
Natürlich, aber man muss diese Dinge aus der Blase und aus seinem geographischen Standpunkt bewerten.
Ich war in vielen Teilen der Erde unterwegs. Asien, Afrika, Naher Osten, Balkan und immer in einem nicht-Urlaubsszenario. Man ist aufgrund des Glücks des Geburtsorts schon so verdammt privilegiert, dass ist Wahnsinn.
Genau, das meine ich und wer diese Bewusstheit hat, wird viele Konsumwünsche einfach nicht mehr haben. Dankbarkeit führt zwangsläufig zu mehr Zufriedenheit im Jetzt und das widerrum zu weniger Konsumwünschen. Meditation Und Dankbarkeit praktizieren sind hier die besten Booster aus meiner Sicht! :)
Benutzeravatar
nn-
Edler Spender
Beiträge: 415
Registriert: 6. Mär 2023, 05:17

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Hybridtri89 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 14:58
nn- hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 14:52
Hybridtri89 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 09:58

Würde mit den Quellen zu 100% mitgehen. Kommer hat ein Buch in dem es um Mieten vs. Kaufen geht und dann eben Souverän Investieren als Standardwerk. Finanzfluss gibt ebenfalls einen guten Überblick.

Nach Recherche dieser Quellen wird man zu 99,9 %, wenn kein emotionales Bedürfnis nach Eigentum besteht, Mieten. :)
wenn du ein haus mietest hast du halt oft auch die gleichen kosten (inkl. tilgung), wenn du ein entsprechendes haus mietest. damit wäre hauskauf dann wieder sinnvoller. die meisten berechnungen der invest-gurus verschweigen das halt und gehen davon aus, dass man mit seiner frau und 2 kindern in irgendeiner wohnung mit akzeptabler miete leben will..

Nein, du musst bedenken, dass das Hebeln ja immer weniger wird, je mehr du abzahlst. Zudem, dass das gebundene Kapital am Kapitalmarkt Rendite erwirtschaften könnte.
ich rede davon dass tilgung+zinsen gleich hoch sind wie die miete.
wenn man dann mietet und den rest (0€) in ETF steckt, hat man garnichts vom kapitalmarkt.
Antworten