Searching hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Sep 2026, 09:49
M.a.K hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Sep 2026, 09:46
Und dein Gorillastritzer. Übrigens hab ich da mal die KI recherchieren lassen.
Der erigierte Penis eines ausgewachsenen Gorillas wird im Durchschnitt nur 3 bis 6 Zentimeter lang, Hoden 30 bis 35 Gramm relativ leicht.
Also die länge ist tatsächlich entscheidend für die Fertilität.
Schimpansen (Hohe Konkurrenz): Schimpansen-Weibchen paaren sich während ihrer fruchtbaren Phase mit vielen verschiedenen Männchen kurz hintereinander. Hier gewinnt das Männchen, das am meisten und das schnellste Sperma liefert. Ein längerer Penis platziert das Sperma näher am Muttermund, und riesige Hoden produzieren die nötige Menge. 8 bis 18 Zentimetern, die Hoden 110 bis 120 Gramm wiegen
Gorillas (Keine Konkurrenz):
Ein Gorilla-Silberrücken führt einen Harem. Er hat das exklusive Paarungsrecht. Da kein anderes Männchen die Weibchen begattet, gibt es keinen Wettbewerb im Genitaltrakt des Weibchens. Das Sperma muss sich gegen niemanden durchsetzen – deshalb reichen ein 3 bis 6 cm langer Penis und kleine Hoden völlig aus.
3 bis 6 cm ist doch top
Du hast halt keine Konkurrenz.
Aber um meinem Bildungsauftrag nachzukommen hier der Mensch ohne Frosch- bzw Gorillagene und lange Arme.
warum ist beim mensch dann alles deutlich länger? gibt ja kein rudelbums um die konkurrenz
Das ist eine berechtigte Frage. Wenn es beim Menschen historisch gesehen keinen extremen „Rudelbums“ (wie bei den Schimpansen) gab, warum ist das menschliche Glied im Verhältnis zu anderen Menschenaffen dann so lang und dick?
Dafür gibt es in der Evolutionsbiologie drei Hauptgründe, bei denen die Partnerwahl der Frauen und der aufrechte Gang die größte Rolle spielten.
1. Der aufrechte Gang (Das „Aushängeschild“)Als die Vorfahren des Menschen begannen, auf zwei Beinen zu gehen, änderte sich die Sichtachse komplett. Bei Gorillas und Schimpansen, die sich auf allen vieren fortbewegen, sind die Genitalien nach hinten gerichtet und weitgehend versteckt.Beim aufrechten Menschen rückten die Genitalien nach vorne. Evolutionär wurde der Penis dadurch zu einem visuellen Signal. Studien zeigen, dass eine größere Dimensionierung bei Frauen historisch als Signal für Vitalität, Gesundheit und Fruchtbarkeit gewirkt haben könnte. Da der Mensch zudem sein Fell verlor, war dieses Signal unübersehbar
2. Die sexuelle Selektion durch Frauen (Weibliche Wahl)Im Gegensatz zu Gorillas, wo der stärkste Silberrücken sich die Weibchen einfach durch Gewalt nimmt, hatten Frühmenschen-Frauen eine viel größere Unabhängigkeit bei der Partnerwahl.Da Frauen im Laufe der Evolution Männer bevorzugten, deren Anatomie (auch optisch oder beim Sex) vorteilhaft erschien, setzten sich diese Gene über Jahrtausende durch. Der Penis entwickelte sich ähnlich wie das prachtvolle Gefieder eines Pfaus – als ein „sexuelles Ornament“ zur Anlockung
3. Anatomische Notwendigkeit (Bipedie)Durch den aufrechten Gang hat sich auch das Becken der Frau komplett umgeformt. Die Vagina des Menschen ist anatomisch tiefer im Körper verborgen und nach vorne/unten geneigt. Ein winziger Gorilla-Penis von 3 Zentimetern würde beim Menschen aufgrund der Knochenstruktur und des Winkels beim Stehen oder Liegen biologisch gar nicht tief genug eindringen können, um eine erfolgreiche Befruchtung zu garantieren.
Gab es gar keine Konkurrenz?Doch, ein bisschen schon. Unsere Hoden sind zwar viel kleiner als die von Schimpansen (was beweist, dass wir keine extremen Gruppenpaarungen hatten), aber deutlich größer als die von Gorillas
Evolutionsbiologen gehen davon aus, dass die Ur-Menschen in sozialen Strukturen lebten, in denen zwar feste Partnerschaften (Monogamie) die Regel waren, es aber immer wieder zu Partnerwechseln oder „Seitensprüngen“ kam. Die Eichel des menschlichen Penis hat sogar eine pilzartige Form. Eine bekannte Theorie (die Semen-Displacement-Hypothese) besagt, dass diese Form wie ein Kolben wirkt, um potenzielles Sperma eines vorherigen Konkurrenten vor dem eigenen Samenerguss mechanisch aus dem Genitaltrakt der Frau zurückzuziehen.
Zusammenfassend: Wir haben den großen Penis nicht wegen exzessiver Gruppenpaarung, sondern weil der aufrechte Gang unsere Anatomie verändert hat und die weibliche Partnerwahl größere Merkmale über Jahrtausende genetisch belohnt hat.
Fazit:
Nicht wie die Arme eines Mannes ist auch sein Johannes.
Und wichtiger der Menschliche Penis und Hoden wird aufgrund der Rumhurerei der heutigen Jugend, falls das so bleibt, wieder deutlich wachsen.