flow. hat geschrieben: zum Beitrag navigieren25. Aug 2026, 13:08
Dafür muss man weder ein großes Vermögen haben, noch ein enorm hohes Einkommen haben.
Ein paar Immobilien sind für fast jeden absolut machbar.
Natürlich hast du aber trotzdem Recht, dass hohe Vermögen / hohe Einkommen davon am meisten profitieren.
Das kann man so sehen und theoretisch stimmt es auch, in der Realität haben aber die allermeisten Deutschen: Keine Immobilien, schon gar keine, die sie nicht selbst bewohnen.
Aus der Investor-Bubble heraus ist es völlig richtig, dass "jeder" sich theoretisch eine Bude auf Pump holen und die dann lukrativ vermieten kann. In der echten Welt haben davon aber die allermeisten Menschen a) überhaupt keine Ahnung und b) auch ganz andere Probleme und Hindernisse, die sie davon abhalten, a) zu ändern.
Was bleibt, ist ein Steuervehikel, das vor allem Leuten hilft, die viel Geld haben. Das muss aber leider auch so sein, weil sonst keiner mehr Buden kaufen und vermieten würde.
Der größte Teil der Bevölkerung sind normale Angestellte deren Steuererklärung über die drei Kniffe hinaus, die jede AI beherrscht, keine Gestaltungsmöglichkeiten bietet.
Und genau bei vielen "normalen" Angestellten wäre das ein großer Hebel für den Vermögensaufbau.
Viele versuchen die Kosten zu senken und zu sparen bei Einkäufen oder was auch immer, oder es wird versucht 100€ monatlich in einen ETF zu sparen. (besser als nichts, aber wirklich bringen tut das auch nichts). Die größten Kosten - Steuern - werden aber einfach so hingenommen.
Hier würden meistens schon 1-5 Immobilien reichen, um die Ausgaben- und Vermögensseite deutlich zu optimieren. Und das ist für "jeden" mit einem Einkommen von mehr als 3.000€ netto eigentlich ohne Probleme machbar.
Das Problem ist einfach die finanzielle Bildung in Deutschland, verbunden mit der Angst und auch der negativen Berichterstattung.
Natürlich hast du Recht, dass es auch ein Steuervehikel ist, das Leuten mit viel Geld / Einkommen hilft. Oftmals sind diese aber eben einfach nur schlauer und haben weniger Angst, diese auch zu nutzen...
Wie du sagst - ohne diese steuerlichen Möglichkeiten im Immobilienbereich wäre es nicht mehr wirklich spannend und der Markt würde hier noch mehr zum Erliegen kommen.
Erstmal - Karl, bist du es? Haste schon Internetzugang in der JVA?
Und jetzt ernsthaft- hast du Bücher, YouTube Channel oder ähnliches, die du empfehlen kannst um mit dem Thema zu beginnen?
Hatte es damals auch aus dem Rechner, ist aber schon ein paar Jahre her und bezog sich auf Singles:
Screenshot 2026-08-25 165719.png
Gesamtbevölkerung ist beim Haushaltsnetto natürlich wohlhabender, aber da verzerren ja weitere Faktoren wie weitere Verdiener.
3k netto sind nicht mehr das, was sie ~2020 (weiß nicht mehr welche Version des Rechners ich damals benutzt hab) oder so waren, deshalb wird die Aussage mit den 15% jetzt vermutlich eher auf 3,3k netto oder so zutreffen.
Denke an der Kernaussage, dass das nur auf eine relativ kleine Gruppe zutrifft, ändert das aber nichts.
Widerspreche dir keineswegs, mich hatte nur interessiert wo die Zahl herkommt
Damals in der Ausbildung, vor über zehn Jahren, erschienen mir 3k netto wie ein Traumgehalt. Mittlerweile liegen meine Fixkosten schon bei 2,5k oder so
haha, fühle ich
3k netto aka 60k Jahresbrutto war auch mal so ein Topgehalt ohne Führung im Marketingbereich, wo ich unterwegs bin. Als ich ganz am Anfang mit 40k eingestiegen bin kam mir das utopisch viel vor. Heute käme ich damit nicht mehr weit, Haus, Kinder usw. Würde tatsächlich nicht mal mehr für die Fixkosten reichen.
flow. hat geschrieben: zum Beitrag navigieren25. Aug 2026, 13:08
Dafür muss man weder ein großes Vermögen haben, noch ein enorm hohes Einkommen haben.
Ein paar Immobilien sind für fast jeden absolut machbar.
Natürlich hast du aber trotzdem Recht, dass hohe Vermögen / hohe Einkommen davon am meisten profitieren.
Das kann man so sehen und theoretisch stimmt es auch, in der Realität haben aber die allermeisten Deutschen: Keine Immobilien, schon gar keine, die sie nicht selbst bewohnen.
Aus der Investor-Bubble heraus ist es völlig richtig, dass "jeder" sich theoretisch eine Bude auf Pump holen und die dann lukrativ vermieten kann. In der echten Welt haben davon aber die allermeisten Menschen a) überhaupt keine Ahnung und b) auch ganz andere Probleme und Hindernisse, die sie davon abhalten, a) zu ändern.
Was bleibt, ist ein Steuervehikel, das vor allem Leuten hilft, die viel Geld haben. Das muss aber leider auch so sein, weil sonst keiner mehr Buden kaufen und vermieten würde.
Der größte Teil der Bevölkerung sind normale Angestellte deren Steuererklärung über die drei Kniffe hinaus, die jede AI beherrscht, keine Gestaltungsmöglichkeiten bietet.
Und genau bei vielen "normalen" Angestellten wäre das ein großer Hebel für den Vermögensaufbau.
Viele versuchen die Kosten zu senken und zu sparen bei Einkäufen oder was auch immer, oder es wird versucht 100€ monatlich in einen ETF zu sparen. (besser als nichts, aber wirklich bringen tut das auch nichts). Die größten Kosten - Steuern - werden aber einfach so hingenommen.
Hier würden meistens schon 1-5 Immobilien reichen, um die Ausgaben- und Vermögensseite deutlich zu optimieren. Und das ist für "jeden" mit einem Einkommen von mehr als 3.000€ netto eigentlich ohne Probleme machbar.
Das Problem ist einfach die finanzielle Bildung in Deutschland, verbunden mit der Angst und auch der negativen Berichterstattung.
Natürlich hast du Recht, dass es auch ein Steuervehikel ist, das Leuten mit viel Geld / Einkommen hilft. Oftmals sind diese aber eben einfach nur schlauer und haben weniger Angst, diese auch zu nutzen...
Wie du sagst - ohne diese steuerlichen Möglichkeiten im Immobilienbereich wäre es nicht mehr wirklich spannend und der Markt würde hier noch mehr zum Erliegen kommen.
Was sind denn die gängigen Tricks um die Steuern zu meiden?
Das kann man so sehen und theoretisch stimmt es auch, in der Realität haben aber die allermeisten Deutschen: Keine Immobilien, schon gar keine, die sie nicht selbst bewohnen.
Aus der Investor-Bubble heraus ist es völlig richtig, dass "jeder" sich theoretisch eine Bude auf Pump holen und die dann lukrativ vermieten kann. In der echten Welt haben davon aber die allermeisten Menschen a) überhaupt keine Ahnung und b) auch ganz andere Probleme und Hindernisse, die sie davon abhalten, a) zu ändern.
Was bleibt, ist ein Steuervehikel, das vor allem Leuten hilft, die viel Geld haben. Das muss aber leider auch so sein, weil sonst keiner mehr Buden kaufen und vermieten würde.
Der größte Teil der Bevölkerung sind normale Angestellte deren Steuererklärung über die drei Kniffe hinaus, die jede AI beherrscht, keine Gestaltungsmöglichkeiten bietet.
Und genau bei vielen "normalen" Angestellten wäre das ein großer Hebel für den Vermögensaufbau.
Viele versuchen die Kosten zu senken und zu sparen bei Einkäufen oder was auch immer, oder es wird versucht 100€ monatlich in einen ETF zu sparen. (besser als nichts, aber wirklich bringen tut das auch nichts). Die größten Kosten - Steuern - werden aber einfach so hingenommen.
Hier würden meistens schon 1-5 Immobilien reichen, um die Ausgaben- und Vermögensseite deutlich zu optimieren. Und das ist für "jeden" mit einem Einkommen von mehr als 3.000€ netto eigentlich ohne Probleme machbar.
Das Problem ist einfach die finanzielle Bildung in Deutschland, verbunden mit der Angst und auch der negativen Berichterstattung.
Natürlich hast du Recht, dass es auch ein Steuervehikel ist, das Leuten mit viel Geld / Einkommen hilft. Oftmals sind diese aber eben einfach nur schlauer und haben weniger Angst, diese auch zu nutzen...
Wie du sagst - ohne diese steuerlichen Möglichkeiten im Immobilienbereich wäre es nicht mehr wirklich spannend und der Markt würde hier noch mehr zum Erliegen kommen.
Was sind denn die gängigen Tricks um die Steuern zu meiden?
Immobilien in eine Holding über eine GmbH und Co KG . Da ist auch die Personengesellschaft ganz praktisch falls du mal aus Deutschland raus willst und das Problem der wegzugsbesteuerung gleich mitbehandelst
Die steuerlich größten und relevantesten Hebel bei Immobilien sind einfach Afa, Finanzierungs- und Kaufnebenkosten.
Besonders lustig ist die Afa, weil die Abnutzung auch bei einem 150 Jahre alten Haus nach Verkauf wieder "von vorne" los geht. Man schreibt je nach Fall normalerweise zwischen 2 und 3 Prozent vom Gebäudewert pa ab. Je höher der Gebäudeanteil am Gesamtwert (= kleines Grundstück, großes Haus, also städtische MFH aka klassische Investitionsobjekte für Vermögende), desto höher ist praktisch die Abschreibung.
Wenn das gut passt, ist allein dadurch ein Großteil der Mieteinnahmen praktisch steuerfrei. Weil man ein altes Gebäude weiter abnutzt, das aber real im Markt idealerweise an Wert zunimmt, lol.
Dafür braucht man auch keine GmbH oder gar ne Stiftung, was beides je nach Situation einige Nachteile haben kann.
Man kann da jetzt komplexe Konstruke erdenken, aber im Kern gehts darum, dass man aus Immos durch die Abzugsmöglichkeiten sehr steuergünstig Einkünfte erzielen kann. Sonst würde das auch keiner machen, sondern einfach alle Reichen ihre 25% Kapitalertrag auf Aktien, Dividenden usw. blechen und gut.
PS: Das ist ja schon ein Anlagethema, auch wenns hier normalerweise mehr um die Börse geht.
Wer jetzt noch - in DE - in Wohnungen investiert - als Privatanleger - hat den Verstand verloren.
Steuersparvorteile gegenüber:
1.Enteignungsfantasien der Linken
2. CO2 EU Verordnungen zur Dämmpflicht bis 2035/45 bei vorhandenen Bauten
3. Mietendeckel
4. Hohe Grunderwerbsteuer 3,5% bis 6,5% --> brauchst 2 Jahre Mieteinnahmen um das alleine zu kompensieren
5. relativ hohe Zinsen derzeit , somit sehr geringe Rendite bei 80% Kreditfinanzierung
6. Hohe Baukosten und damit geringe Mietrenditen
7. höheres Mietausfallrisiko aufgrund mehr Arbeitslosigkeit
Und Themen wie Mieter die nicht zahlen, demolieren und 2 Jahre Klagen bis zur Räumung kommen noch hinzu.
Zuletzt geändert von schlimmfinger am 25. Aug 2026, 21:01, insgesamt 1-mal geändert.
Ich habe heute nach dem erneuten Anstieg von Moderna die Hälfte meiner Spielsteine vom Tisch genommen. Ich bin per se weiterhin bullisch für das Unternehmen Moderna, aber bis dieser klinische Erfolg sich im Umsatz bemerkbar macht, werden wohl noch ein paar Jahre ins Land ziehen und ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass die Investoren temporär das Interesse an der Aktie verlieren. Und da ich in letzter Zeit schon mehrmals erfolgreich Dreistellige Kursgewinne ausgesessen habe, dachte ich mir, versilbere ich ein Teil der Aktien.
Das frei gewordene Kapital werde ich wohl nach guten Vorbild aus diesem Thread in Sachwerte umschichten, vielleicht liest man bald mal wieder was von mir im Uhren Thread. Der letzte Mittwoch war aber wirklich sehr wild, vermutlich habe ich nun mit meinen 31 Jahren den grössten prozentualen Kursgewinn pro Tag meines Lebens schon hinter mir.
schlimmfinger hat geschrieben: zum Beitrag navigieren25. Aug 2026, 20:51
Wer jetzt noch - in DE - in Wohnungen investiert - als Privatanleger - hat den Verstand verloren.
Steuersparvorteile gegenüber:
1.Enteignungsfantasien der Linken -> politisch irrelevant
2. CO2 EU Verordnungen zur Dämmpflicht bis 2035/45 bei vorhandenen Bauten -> gibt keine allgemeine "EU Dämmpflicht", LG Robert
3. Mietendeckel -> wird eh umgangen bzw. nicht durchgesetzt
4. Hohe Grunderwerbsteuer 3,5% bis 6,5% --> brauchst 2 Jahre Mieteinnahmen um das alleine zu kompensieren -> ist abzugsfähig
5. relativ hohe Zinsen derzeit , somit sehr geringe Rendite bei 80% Kreditfinanzierung -> korrekt, dafür steigen zumindest die Mieten
6. Hohe Baukosten und damit geringe Mietrenditen -> Bestand
7. höheres Mietausfallrisiko aufgrund mehr Arbeitslosigkeit -> statistisch eher irrelevant
Und Themen wie Mieter die nicht zahlen, demolieren und 2 Jahre Klagen bis zur Räumung kommen noch hinzu. -> Gab es schon immer