https://www.bild.de/politik/inland/pers ... d#fromWall
Auch nach ihrer Amtszeit stehen ehemaligen Bundeskanzlern viele Privilegien auf Kosten der Steuerzahler zu. Sie repräsentieren, reisen, halten internationale Kontakte aufrecht – oder werben für ihre eigenen Bücher. Dafür haben sie Büros mit hoch bezahlten Mitarbeitern. Und bei Altkanzlerin Angela Merkel (71, CDU) zahlt der Staat sogar weiterhin für das richtige Styling. Insgesamt fällt jedes Jahr ein Millionenbetrag an.
Seit Dezember 2021 ist Merkel nicht mehr im Amt. Aktuell beschäftigt sie in ihrem Büro neun Mitarbeiter. Olaf Scholz (67, SPD) musste im Mai 2025 das Kanzleramt verlassen und hat acht Mitarbeiter. Dafür fielen im vergangenen Jahr insgesamt Personalkosten von 1,4 Millionen Euro an. Für 2026 ist absehbar, dass der Betrag weiter steigen wird: 408.174 Euro fielen bis Ende März an. Hochgerechnet wären es bis Jahresende mindestens 1,6 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD im Bundestag hervor.
Kosten für Büroräume, Personenschutz und das Dienstfahrzeug sind in diesen Zahlen noch nicht enthalten. Allerdings fallen weitere Posten an. So nahm Angela Merkel die Leistungen von Friseuren und Visagisten in Anspruch. Von Juli 2024 bis März 2026 kamen auf diesem Weg Kosten von 64.677 Euro zusammen. Sie variieren – je nach Monat – zwischen 1309 Euro im Juni 2025 und 4724 Euro im April 2025. Bei Olaf Scholz hingegen sind für das Styling keine Kosten entstanden.
Die Reisekosten lagen zwischen Juli 2024 und März 2026 bei gut 100.000 Euro. Merkel rechnete in dem Zeitraum neun Reisen für 10.558,17 Euro ab, darunter ein Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (48) in Paris (1223,47 Euro) und eine Preisverleihung in Tel Aviv (3075,64 Euro). Aber auch die Teilnahme am Neujahrsempfang der NRW-CDU in Düsseldorf (928,76 Euro) und am Bundesparteitag in Stuttgart (532,96 Euro) wurden abgerechnet.
Bei Scholz waren es in knapp elf Monaten vier Reisen für 6.001,65 Euro. Die Teilnahme am German Symposium der London School of Economics in der britischen Hauptstadt kostete 3207,10 Euro, ein Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Brüssel 1647,11 Euro. Für Büromitarbeiter, die die Touren beider Altkanzler begleiteten, fielen seit Juli 2024 Reisekosten von 84.382,50 Euro an.
Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Einfach top wie sich hier über den Tod eines Menschen lustig gemacht wird von den Leuten, die aber ansonsten die moralisch-abendländische Keule gegen den Untergang Deutschlands durch Menschen aus fernen Ländern echauffieren, die entmenschlichendes Verhalten mitbringen.
Besondere Grüße wiedermal an den kopfvermessenden Vorschreier der neuen Rechten.
Besondere Grüße wiedermal an den kopfvermessenden Vorschreier der neuen Rechten.
genetiKK hat geschrieben: zum Beitrag navigieren23. Sep 2024, 22:22 Wäre ich Kanzler wäre meine erste Amtshandlung die Respektschelle als straffrei einzuführen. Hat noch niemanden geschadet, erst Recht in der heutigen Gesellschaft nicht.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Wer macht sich denn hier über den Tod der Person lustig?
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Und wenn man nicht drin ist, trifft einem auch keiner. Sicherheitsfenster hin oder her. Aber vllt. will man die Wohnung auch anderweitig nutzen. Is ja quasi ein Safehouse.Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Aug 2026, 11:11Es gibt immer kranke Leute, die dir was wollen.Jck hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Aug 2026, 11:10 Zweitwohnung von Olaf Scholz: Kritik an Einbau von Sicherheitsfenstern
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/ ... z-106.html
Dekadenz und Hochmut.
Aber wenn du vernünftige Politik machst, fürs Volk, wird sicher auch keiner in deine Wohnung ballern.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Dies. Und ich mein das bierernst: Der Kerl ist ebenso ein bitteres Opfer der äußeren Umstände. Und damit mein ich sicher nicht irgendwelche Rassismus Fantasien, die jetzt ihr Unwesen treiben.Dreadlift hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Aug 2026, 12:44 Wer macht sich denn hier über den Tod der Person lustig?
Ein gesellschaftliches Klima, das Leute aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit hochjazzt und bedingungslos hofiert, trägt erheblich dazu bei.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Dass sich hier jemand über den Tod lustig gemacht hat ist mir ehrlichgesagt nirgends aufgefallen. Wäre nett wenn du da mal ein Beispiel bringen könntest.Stewardess hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Aug 2026, 12:40 Einfach top wie sich hier über den Tod eines Menschen lustig gemacht wird von den Leuten, die aber ansonsten die moralisch-abendländische Keule gegen den Untergang Deutschlands durch Menschen aus fernen Ländern echauffieren, die entmenschlichendes Verhalten mitbringen.
Besondere Grüße wiedermal an den kopfvermessenden Vorschreier der neuen Rechten.
Letztendlich hat er sich selbst in diese Situation manövriert. Er hat all die Jahre das Lügenkonstrukt immer größer werden lassen und hat die Welle der Begeisterung und des Zuspruches geritten und sich dabei auch ordentlich die Taschen vollgemacht. Dabei war er halt ganz einfach ein Betrüger und wäre er nicht ein PoC, wäre er mit deutlich mehr Häme überschüttet worden und kein Hahn würde danach krähen dass er sich das Leben nahm.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Vermutlich die 8.Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Aug 2026, 12:35 1.6 Mio für die 8 von Olaf oder 1.6 für die 8+9?
Für 17 wäre es auf dem Level eher unrealistisch.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Es wird wieder nachgelegt
https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... cc201ac1e1»Ich sehe in vielen Bereichen keinen Unterschied zur NSDAP«
Charlotte Knobloch empfiehlt, ein Verbotsverfahren gegen die AfD zu prüfen. Die Partei ähnele zunehmend der NSDAP. Im Kampf um die Demokratie hält die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden radikale Mittel für angemessen.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Nein, für 17 Personen.Harun hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Aug 2026, 13:04Vermutlich die 8.Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Aug 2026, 12:35 1.6 Mio für die 8 von Olaf oder 1.6 für die 8+9?
Für 17 wäre es auf dem Level eher unrealistisch.
https://dserver.bundestag.de/btd/21/053 ... hatgpt.com
Zum 31. März 2026 verfügte das Büro der Bundeskanzlerin a. D. Dr. Angela
Merkel über folgende Amtsausstattung: 2 x B 6, 1 x A 15, 1 x E 14, 1 x E 12, 1
x E 11, 1 x A 9m und 2 x E 5.
Am gleichen Stichtag verfügte das Büro des Bundeskanzlers a. D. Olaf Scholz
über folgende Amtsausstattung: 1 x B 6, 1 x B 3, 1 x A 14, 1 x E 12, 2 x A 9m
und 2 x E 5
jenachdem wie eingestuft wird:
Merkel gesamt:
Minimum: ca. 702.871 € brutto/Jahr
Maximum: ca. 851.297 € brutto/Jahr
Scholz Gesamt:
Minimum: ca. 571.181 € brutto/Jahr
Maximum: ca. 672.288 € brutto/Jahr
Merkel: Ø 78.100–94.600 € pro Stelle/Jahr
Scholz: Ø 71.400–84.000 € pro Stelle/Jahr
wobei das nicht die Gesamtkosten darstellt aus Arbeitgebersicht
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Hast Recht, war auch eher auf die unsaegliche Situation bezogen.Knolle hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Aug 2026, 11:34Das gif, wenn sich jemand umbringt.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
https://taz.de/Konzert-in-der-Columbiah ... /!6205424/
Da fährt ein Islamist in einen CSD-Umzug und üblichen Verdächtigen machen Soli-Front gegen Rechts.. ist das jetzt schon Schizophren oder nicht ?
"Benefizkonzert nach CSD-Anschlag
Baran Kok, Ikkimel und Grönemeyer twerken für Solidarität
Nach dem Angriff auf den CSD wird die Berliner Columbiahalle zum Ort queerer Wut auf Rechtsextreme, LGBTQIA*-Feindlichkeit und Friedrich Merz.
Zwischen sechs Polizeiwagen und einigen Sicherheitspollern versammeln sich schon Stunden vor Konzertbeginn Hunderte vor der Columbiahalle. Teenager in Antifa-Shirts suchen mit Pappschildern nach Tickets – sie werden keines mehr finden. Bereits wenige Stunden nach Verkaufsstart waren die Tickets für das Solikonzert in der Columbiahalle vergriffen.
16 Künstler*innen treten an diesem von Baran Kok organisierten Abend als Reaktion auf den islamistischen Anschlag beim diesjährigen Berliner CSD auf. Musikalisch findet sich an dem Abend von OG Lus Frankfurter Assi-Rap, Mariybus Technorap-Stil bis zu Indie-Pop von Blond und Grönemeyers Balladen alles.
Kurz nach Öffnen 90 Minuten vor dem Konzert ist die Eventhalle fast vollständig gefüllt. Mädchengruppen neben Müttern mit ihren Söhnen und schwarz gekleideten Antifas. Progressive Prideflaggen werden gehisst, selbstgebastelte Schilder rausgeholt, „Papa Herbie und Mama ikki machen die Fresse auf für queere Rechte“ steht auf einem.
Als Dragqueen Barbie Breakout das Konzert eröffnet, jubelt die Menge. Der Raum wird sehr schnell still, als Barbie Breakout anfängt, über den Anschlag vom 25. Juli zu sprechen, bei welchem 31 Menschen verletzt wurden und eine 65-jährige Frau starb. „Ich bin scheiße wütend“, ruft die Dragqueen, „wütend auf die Regierung die unsere Gelder kürzt, Draglesungen verbietet und uns nicht respektiert“.
Wut auf die Regierung und explizit auf Merz
Als die ersten Acts zu spielen anfangen, ist das Publikum wieder da. Zu Ceren gehen die Hände hoch, zu OG Lu rappt der Saal den Text mit. Alle Künstler*innen spielen zwei Songs, zwischendurch halten die Schwulenberatung Berlin und CSD-Organisator*innen aus dem ländlichen ostdeutschen Raum Reden. An sie gehen auch die Spenden, die durch die Konzerttickets gesammelt wurden.
Sprüht die Straßen voll und besetzt Parteizentralen!
Gloria Viagra
Je länger der Abend wird, desto mehr „Alerta“- und „Merz leck Eier“-Sprechchöre ertönen aus dem Publikum. Soho Bani und Baran Kok ändern extra ihre Songtexte, um dem Kanzler einen mitzugeben. Auch Gloria Viagra, die zweite Drag an diesem Abend, ruft „Januar, Februar, Arschloch, April“ in die Menge. Viagra ist wütend und fordert eine radikalere queere Szene: „Sprüht die Straßen voll und besetzt Parteizentralen!“
Gloria Viagra spricht aber wie viele andere an diesem Abend nicht nur von LGBTQIA+-Themen – „Solidarität ist nicht teilbar!“ Der Schöneberger Apsilon rappt über die NSU-Morde, OG Lu über Molotowcocktails gegen die Polizei und Baran Kok solidarisiert sich mit Kurdistan und Palästina.
Solidarität über LGBTQIA+ hinaus
Die Columbiahalle erlebt ihren bis dahin lautesten Moment an diesem Abend, als der 70-jährige Herbert Grönemeyer die Bühne betritt. Seine Rede gegen Queerfeindlichkeit bejubelt das Publikum so sehr, dass die Hälfte der Worte untergeht. Anschließend liefert Grönemeyer dann ab, er singt, tanzt und twerkt, was das Zeug hält.
Die Einzigen, die an diesem Abend mehr twerken als Herbert Grönemeyer, sind Ikkimel und Baran Kok. Der Saal schreit zu Moshpits den Text von „Keta und Krawall“ auswendig mit. Der Abend endet mit einer Rede des Veranstalters Baran Kok, als er spricht, wird der ganze Raum noch einmal ruhig.
Der Freiburger redet an diesem Abend das erste Mal über sein Outing. Bisher habe er öffentlich nicht darüber sprechen wollen, weil er nicht von der Presse wegen seiner kurdischen Herkunft in eine Schublade gesteckt werden wollte. Baran Kok richtet sich auch ans Publikum, fordert von ihnen und der deutschen Musikszene mehr Haltung, mehr Fresse auf für queere Freiheit: „Wenn deine Lieblingskünstler dich nicht akzeptieren, sollten es nicht deine Lieblingskünstler sein.“
Da fährt ein Islamist in einen CSD-Umzug und üblichen Verdächtigen machen Soli-Front gegen Rechts.. ist das jetzt schon Schizophren oder nicht ?
- Jck
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Alleine schon der Aufruf zur Anarchie.Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Aug 2026, 14:53 https://taz.de/Konzert-in-der-Columbiah ... /!6205424/
"Benefizkonzert nach CSD-Anschlag
Baran Kok, Ikkimel und Grönemeyer twerken für Solidarität
Nach dem Angriff auf den CSD wird die Berliner Columbiahalle zum Ort queerer Wut auf Rechtsextreme, LGBTQIA*-Feindlichkeit und Friedrich Merz.
Zwischen sechs Polizeiwagen und einigen Sicherheitspollern versammeln sich schon Stunden vor Konzertbeginn Hunderte vor der Columbiahalle. Teenager in Antifa-Shirts suchen mit Pappschildern nach Tickets – sie werden keines mehr finden. Bereits wenige Stunden nach Verkaufsstart waren die Tickets für das Solikonzert in der Columbiahalle vergriffen.
16 Künstler*innen treten an diesem von Baran Kok organisierten Abend als Reaktion auf den islamistischen Anschlag beim diesjährigen Berliner CSD auf. Musikalisch findet sich an dem Abend von OG Lus Frankfurter Assi-Rap, Mariybus Technorap-Stil bis zu Indie-Pop von Blond und Grönemeyers Balladen alles.
Kurz nach Öffnen 90 Minuten vor dem Konzert ist die Eventhalle fast vollständig gefüllt. Mädchengruppen neben Müttern mit ihren Söhnen und schwarz gekleideten Antifas. Progressive Prideflaggen werden gehisst, selbstgebastelte Schilder rausgeholt, „Papa Herbie und Mama ikki machen die Fresse auf für queere Rechte“ steht auf einem.
Als Dragqueen Barbie Breakout das Konzert eröffnet, jubelt die Menge. Der Raum wird sehr schnell still, als Barbie Breakout anfängt, über den Anschlag vom 25. Juli zu sprechen, bei welchem 31 Menschen verletzt wurden und eine 65-jährige Frau starb. „Ich bin scheiße wütend“, ruft die Dragqueen, „wütend auf die Regierung die unsere Gelder kürzt, Draglesungen verbietet und uns nicht respektiert“.
Wut auf die Regierung und explizit auf Merz
Als die ersten Acts zu spielen anfangen, ist das Publikum wieder da. Zu Ceren gehen die Hände hoch, zu OG Lu rappt der Saal den Text mit. Alle Künstler*innen spielen zwei Songs, zwischendurch halten die Schwulenberatung Berlin und CSD-Organisator*innen aus dem ländlichen ostdeutschen Raum Reden. An sie gehen auch die Spenden, die durch die Konzerttickets gesammelt wurden.
Sprüht die Straßen voll und besetzt Parteizentralen!
Gloria Viagra
Je länger der Abend wird, desto mehr „Alerta“- und „Merz leck Eier“-Sprechchöre ertönen aus dem Publikum. Soho Bani und Baran Kok ändern extra ihre Songtexte, um dem Kanzler einen mitzugeben. Auch Gloria Viagra, die zweite Drag an diesem Abend, ruft „Januar, Februar, Arschloch, April“ in die Menge. Viagra ist wütend und fordert eine radikalere queere Szene: „Sprüht die Straßen voll und besetzt Parteizentralen!“
Gloria Viagra spricht aber wie viele andere an diesem Abend nicht nur von LGBTQIA+-Themen – „Solidarität ist nicht teilbar!“ Der Schöneberger Apsilon rappt über die NSU-Morde, OG Lu über Molotowcocktails gegen die Polizei und Baran Kok solidarisiert sich mit Kurdistan und Palästina.
Solidarität über LGBTQIA+ hinaus
Die Columbiahalle erlebt ihren bis dahin lautesten Moment an diesem Abend, als der 70-jährige Herbert Grönemeyer die Bühne betritt. Seine Rede gegen Queerfeindlichkeit bejubelt das Publikum so sehr, dass die Hälfte der Worte untergeht. Anschließend liefert Grönemeyer dann ab, er singt, tanzt und twerkt, was das Zeug hält.
Die Einzigen, die an diesem Abend mehr twerken als Herbert Grönemeyer, sind Ikkimel und Baran Kok. Der Saal schreit zu Moshpits den Text von „Keta und Krawall“ auswendig mit. Der Abend endet mit einer Rede des Veranstalters Baran Kok, als er spricht, wird der ganze Raum noch einmal ruhig.
Der Freiburger redet an diesem Abend das erste Mal über sein Outing. Bisher habe er öffentlich nicht darüber sprechen wollen, weil er nicht von der Presse wegen seiner kurdischen Herkunft in eine Schublade gesteckt werden wollte. Baran Kok richtet sich auch ans Publikum, fordert von ihnen und der deutschen Musikszene mehr Haltung, mehr Fresse auf für queere Freiheit: „Wenn deine Lieblingskünstler dich nicht akzeptieren, sollten es nicht deine Lieblingskünstler sein.“
Da fährt ein Islamist in einen CSD-Umzug und üblichen Verdächtigen machen Soli-Front gegen Rechts.. ist das jetzt schon Schizophren oder nicht ?
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