Ich würde auch den starken kulturellen Einfluss des Neoliberalismus betonen, nämlich der Kult um das Individuum. Menschen werden hier quasi auf ein permanentes Selbstoptimierungs-Projekt reduziert. Man wird selbst zu einer Marke, die sich ständig optimieren/vermarkten muss oder sollte. Erfolg und Scheitern werden dabei individualisiert. Alle Lebensbereiche – Freundschaft, Beziehungen, Gesundheit, Bildung – werden tendenziell nach Nutzen und Effizienz bewertet und zur Ware gemacht.Abraxas hat geschrieben: zum Beitrag navigieren6. Jul 2026, 11:11 Eine Mini-USA - Willensnation ohne Sozialstaat und reiner Wirtschaftsstandort - in der jeder, der ein Plus erwirtschaftet, willkommen ist, die die Pressemitteilungen aus dem weißen Haus 1 zu 1 vorliest und als eigene ausgibt und weiterhin fleißig die Hauptlast für die Ukraine trägt, wäre nicht mehr meine Partei *Merkel-Voice*.
Man hört doch jetzt schon kein deutsches Wort mehr in Fußgängerzonen und es sind kaum noch einheimische Kinder in den Schulen. Wie masochistisch muss man veranlagt sein. Es geht doch darum, dass überhaupt noch ein bisschen Deutschland übrig bleibt und nicht um völkische Reinheit oder so einen Käse.
Im Grunde fördert das Einsamkeit, Leistungsdruck und ständigen Vergleich, weil Gemeinschaft und Solidarität keinen Wert mehr haben.
Dem entgegen fördert man aber Eigenverantwortung, Freiheit und Flexibilität. Man belohnt tendenziell Leistung und schafft mehr Chancen für individuelle Entfaltung und Innovation.