Stefan@05 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren2. Jul 2026, 10:41
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren2. Jul 2026, 10:36
Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren2. Jul 2026, 09:29
Ist das nicht der Inbegriff des Merz'sche Narrativ vom schlaff und leistungsschwach gewordenen Deutschen, der nur wieder fleißiger werden muss?
ja, aber dann ist der Deutsche halt seit 1990 oder sogar 1965 oder weiß der Geier wann faul.
Ich denke wir haben uns einfach den Wohlstand wegnehmen lassen. Wir haben ja inzwischen einen Haushalt, da schlackern einem die Ohren.
Aber wenn sich nur genügend Menschen am Raubzug beteiligen, dann ist das Geld irgendwann immer weg. Egal wie viel es ist.
Das fängt dann bei den ganzen Flüchtlingen an, die hier Bürgergeld bekommen, während sie woanders in der Welt längst arbeiten müssen, über die Dauerfaulpelze, hin zu den NGOs, die irgendwas tun, um ihre viel zu hohen Gehälter abzukasieren. Usw. Und zur Not bauen wir eben den Paraguayern äääääh Peruanern ein paar Fahrradwege. Dafür setzen wir dann den Spitzensteuersatz einfach auf 44%. Warum auch nicht? Die Leute wollen es ja so. Sie wählen das ja sogar noch
Ich lehne mich vermutlich nicht aus dem Fenster, wenn ich sage, dass Deutschland in den kommenden Jahren, das absolut blaue Wunder erleben wird. Und dann bin ich mal gespannt wie das wird. Vielleicht haben wir Glück und es wird wirklich besser.
Manches davon stimmt sicher, aber dann haben sich praktisch alle Industrienationen den Wohlstand wegnehmen lassen. Wir könnten hier sicher viel intern tun und einige der genannten Dinge sind richtig, aber der Effekt ist massiv getrieben von der Tatsache dass sich der Wohlstand global umverteilt hat in den letzten 35 Jahren. Und zwar einfach im Sinne dessen, dass Staaten wie China oder auch Brasilien und Indien massiv nachgezogen haben und es eben nicht mehr nur der Westen + Japan und Südkorea sind, die den Rest ausbeuten, während die als Entwicklungsländer vor sich hin dümpeln.
Die Entwicklung dieser Länder hat ja wegen ihres Kernkapitals, der billigen Arbeitskraft, überhaupt dafür gesorgt, dass bei uns so "billiges" Wachstum und der dafür nötige Konsum möglich waren. Jetzt ist die große Überraschung, dass der Chinese nicht ewig der Lohnsklave des Westens bleiben möchte, sondern eigene Ambitionen hat, hoppla.
Zu den innenpolitischen Sachen bzgl. Deutschland möchte ich gar nicht viel sagen, weil sonst die Nachrichtenfraktion über mich herfällt, aber: Alle Industrienationen haben demografische und bürokratische bzw. regulatorische Probleme und entsprechend sehen die Haushalte / Staatsquoten aus. Man kann jetzt mit den USA kommen, die so toll gewachsen sind in der Zeit, aber da geht es wegen der ungleichen Verteilung einem großen Teil der Leute beschissen und der Mehrheit trotz Wachstum nicht besser als vor 20 Jahren.
Es ist einfach zu billig, ein solches Phänomen nur mit internen Effekten auf Staatsebene erklären zu wollen. Die kommenden Jahre werden bei allen etablierten teuer. Es ist auch keine Überraschung, dass das Zechezahlen jetzt zu Unzufriedenheit führt und zu entsprechenden politischen Bewegungen.