Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

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Skagerath
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

https://www.welt.de/debatte/plus6a3a490 ... xtrem.html
"Überraschung! Linksextreme sind linksextrem

Das geschmacklose Video von drei betrunkenen Poppern auf Sylt sorgte über Wochen für einen medialen Ausnahmezustand. Aber Linksextremen ließ die Öffentlichkeit so ziemlich alles durchgehen. Die Quittung sehen wir jetzt.

Es ist ein Rührstück: Was, die Linke ist linksradikal, in Teilen linksextrem, antisemitisch? Die lächerliche Aufgeregtheit um die stoßdummen Faschismus-Äußerungen des neuen Parteichefs Luigi Pantisano verdeutlicht, wie ignorant die selbsterklärte Mitte in den letzten Jahren die politische Landschaft reflektiert hat. Die Linksradikalisierung weiter Teile des politischen Diskurses wurde so lange bagatellisiert, bis die aufrechten Linken in der Linkspartei am vergangenen Wochenende beim Parteitag einmal so richtig zeigten, wo der Hammer hängt.
Bislang wurde linksradikale Exotik verniedlicht. Wir erinnern uns noch an eine Strategiekonferenz der Linken, bei der die Erschießung von Reichen einfach mal so, höhö, in den Raum geschoben wurde, während der damalige Parteivorsitzende Bernd Riexinger, ein klassischer Gewerkschafts-Westler, erwiderte, man könne es auch mit Zwangsarbeit versuchen.
Anders als die Maximalaufregung über jede politische Halbkorrektheit in der bürgerlichen Mitte, sei es bei der Union, bei der FDP oder – wir erinnern uns – bei den braven Professoren der Gründungs-AfD, sorgte kompletter Linksirrsinn kein einziges Mal für Exzesse gesellschaftlicher und medialer Ächtung und Repression.

Das geschmacklose Video von drei betrunkenen Poppern auf Sylt sorgte über Wochen für eine Art medialen Ausnahmezustand, und die selbstgefällige Grusellust der Weimarer-Republik-Apokalyptiker ging viral. Wir erinnern uns an den „Stern“-Titel mit Champagnerglas und Hakenkreuz. Der Feind aller bundesrepublikanischen Debatten steht rechts. Spiegelbildlich gilt die universelle Unschuldsvermutung für linke Umtriebe.

Der Kampf gegen rechts hat, wie von vielen bürgerlichen Kritikern vorhergesagt, vor allem zwei Dinge hervorgebracht: erstens eine Art Entgrenzung vieler Debatten nach links unter dem Schlagwort „Antifaschismus“, ein Wort, das auch Karin Prien schick findet. Und zweitens eine gesellschaftliche Akzeptanz für Vorfeldorganisationen der radikalen Linken. Wir erinnern uns, dass eine vom Verfassungsschutz beobachtete Aktivistin in München sogar CSU- und FDP-Mitglieder zu Demonstrationen gegen rechts mobilisieren konnte.

Diese bürgerliche Travestie eines selbstverliebten Antifaschismus konnte von den Vertretern der radikalen Linken kaum anders gelesen werden, als dass die bürgerliche Mitte bereit war, ihnen einen Platz an den Futtertrögen der Staatsfinanzierung zuzuschustern. Und einmal mehr war die Linkspartei auf einem Parteitag sehr offen, als ein bayerischer Delegierter erklärte, dass man auch, höhö, andere Mittel habe als Argumente, um Gastwirte davon abzuhalten, rechte Veranstaltungen in ihren Räumen zu dulden.

Während jede patriotische Regung unter nationalsozialistischen Generalverdacht gestellt wurde, räumte man den großen kommunistischen Philosophen und Ökonomen und ihren autoritären Untergangsfantasien selbst im bürgerlichen Feuilleton und in Wirtschaftszeitungen einen Raum ein, der nur durch eine umfassende Vernebelung der aufgeklärten Sinne erklärt werden konnte.

Antikapitalismus und Antisemitismus

Der größte Triumph der Klimabewegung bestand darin, unter dem Deckmantel ökologischer Romantik knallharte antikapitalistische Agitation hoffähig zu machen. Hinzu kam eine Duldsamkeit gegenüber kriminellem Aktivismus, die oft genug von Richtern mitgetragen wurde, die kein Hehl daraus machten, dass sie diese jungen Menschen ziemlich süß und wunderbar fanden. Auch dies führte in diesem Bereich des Linksextremismus zu einer Verschärfung und Militarisierung des Widerstands.

Wie schlagkräftig der neue Linksextremismus geworden ist, konnten die Bewohner bürgerlicher Viertel im Südwesten Berlins beim Brandanschlag auf das Stromnetz Anfang des Jahres am eigenen Leib erfahren. Doch genauso wie bei den Gefahren eines entgrenzten Islamismus, der ein Bündnispartner der Linken geworden ist, wird bis heute jede Form linksextremistischer Aktivität übergangen.

Bei dem gar nicht so geheimen „Geheimtreffen“ von Potsdam hingegen steigerte sich die Zivilgesellschaft in eine Art Widerstandsemphase hinein – so als könnten die Kartoffel-Deutschen nachträglich endlich einmal jenen Widerstand ausleben, den ihre Großeltern und Urgroßeltern nie zu leisten in der Lage und willens waren. Dieser antifaschistische Widerstand gegen die Nazis ist 2026 lächerlich. Insbesondere in Kombination mit einem hochaggressiven Antisemitismus, der längst Standard geworden ist auf der Linken.

Der Parteitag der Linken war ein Laborexperiment, an dem beobachtet werden konnte, wo eine linke Rhetorik bis hinein in die bürgerliche Mitte letztlich endet: bei Enteignungsfantasien, blankem Hass auf die Reichen, die man im Zweifelsfall nicht nur besteuern, sondern auch essen will, und bei jenen Fantasien einer kommunistischen Arbeiterdiktatur, die relativ unverhohlen in den Reden aufschienen.

Das gebückte Bürgertum und die Dummheit der Mitte

Es ist dem tölpelhaften neuen Parteivorsitzenden zu verdanken, dass seine ziemlich unhöflichen und absurden Bemerkungen über die CDU nun dazu geführt haben, dass Genosse Günther und all die Vordenker aus der politischen Mitte, die die Linkspartei nur zu gern in die große Koalition gegen die AfD eingemeinden wollen, vorerst nicht richtig weiterkommen.
Viel entsetzlicher ist, dass auch die Gewerkschaften längst bei diesem Sound angekommen sind – und die Talkshows voll mit linksradikalen Nieten, die so ihren ChatGPT-Stalinismus unter die Leute bringen können. Einmal mehr hat das gebückte Bürgertum all das geschluckt und mitgemacht – auch wenn sich am rechten Rand inzwischen eine wirklich vehemente Kraft zusammenschiebt, die diesem Wahnsinn nicht weniger radikal entgegentreten will.

Die Dummheit der Mitte besteht darin, sich nicht als selbstbewussten Ort zu bestimmen, sondern sich jeweils durch Antithesen in den Bann radikaler Ideologien ziehen zu lassen.
Die Rolle der Universitäten, des politischen Raums, der Kultur und der Kirchen ist einmal mehr gespenstisch. Auf jedem Kirchentag kann man seinen antikapitalistischen Müll abladen und als Gebet verkaufen. An den Universitäten hat nicht nur ein widerwärtiger Antisemitismus Einzug gehalten, sondern eben auch dieselbe larmoyante Leier über die Ungerechtigkeit der Welt, die vor allem von jenen laut gesungen wird, die zu faul und zu bequem sind, sich aus ihrer eigenen Mittelmäßigkeit zu befreien.

Anders als die intellektuell glorreiche Linke von 1968 ist die zeitgenössische radikale Linke eine günstige Raubkopie: ohne intellektuelle Tiefe, ohne sprachliche Fantasie, ohne freiheitliche Radikalität und ohne jene bezaubernde Revolutionsfantasie, die eine neue Welt erst denkbar werden lässt. Die Welt der Linkspartei riecht nach DDR, sie riecht nach den Enteignungen und Verboten, und sie riecht nach den Gulags, die kommen werden. Es ist eine kaputte, erledigte Utopie, die ohne jede neue Vorstellung einfach in ein „Weiter so“ gekippt wird.

Und niemand muss sich wundern, wenn es so weitergeht, weil entsprechende Figuren in Kultur und Medien, aber auch in bürgerlichen Parteien (bis zum Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein), diesen Radikalismus weiterhin bagatellisieren – und damit die bürgerlichen Kräfte in seinem Bann halten.
Ulf Poschardt einfach der Beste :-) :D
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Abraxas
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren24. Jun 2026, 11:56
Abraxas hat geschrieben: zum Beitrag navigieren24. Jun 2026, 11:43
Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren24. Jun 2026, 11:36

Genau, welcher darüber ein relativ bekanntes Lied gemacht hat, was und was nicht von der Kunstfreiheit gedeckt ist.
Danger Dan..
My.fault! Du kennst dich da besser aus bei diesen Leuten :guenni:
Manche Sachen von denen waren, man mag es kaum glauben, früher gar nicht so schlecht. Das war aber eher noch kulturpessimistisch und anti alles angehaucht. "Fick die Uni" kennt man vielleicht. Da bekam auch das Juste Milieu sein Fett weg, von dem man heute hofiert wird und dem man sich nun anbiedert.

Würde vermutlich als rechts gelten wenn es heutzutage herauskäme lel:



Abstieg begann mit Klamauk wie "Beate Zschäpe hört U2" und dem Signing bei den Regierungspunkern der Toten Hosen, die jetzt bald ernst machen wollen wenn das alles hier so weitergeht.

:guenni: :kappa:

Aber genug off topic.

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Harun
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Wer Campino postet, sollte eine 24h Sperre bekommen.
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Harun
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

https://www.n-tv.de/politik/Pistorius-s ... wtab-de-de
Pistorius stoppt größtes Rüstungsprojekt der Marine

Verteidigungsminister Boris Pistorius beendet das größte Rüstungsprojekt in der Geschichte der Marine: Der Bau der F126-Fregatten wird nicht fortgesetzt. Stattdessen sollen Meko-Fregatten angeschafft werden. Der Schaden liegt in Milliardenhöhe.

Die Bundesregierung stoppt das milliardenschwere Rüstungsprojekt für die Fregatte F126 und will stattdessen acht andere Kriegsschiffe für die U-Boot-Jagd beschaffen. Das teilte das Verteidigungsministerium mit. Es reagiere damit auf erhebliche Verzögerungen und drohende Kostensteigerungen bei dem Vorhaben. Anstelle der ursprünglich geplanten sechs Fregatten vom Typ F126 sollten nun acht MEKO-Fregatten des Typs A-200 gekauft werden, vorbehaltlich der Billigung durch den Haushaltsausschuss des Bundestages. Diese würden von Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) gebaut.
Ein Europa usw., aber finde es trotzdem gut, dass das Projekt in DE bleibt.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Bei der f126 wurde aber auch brutal reingeschissen.
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Moseltaler
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Beschaffung läuft bei uns halt weiterhin blendend
H_D
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren24. Jun 2026, 12:33 https://www.welt.de/debatte/plus6a3a490 ... xtrem.html
"Überraschung! Linksextreme sind linksextrem

Das geschmacklose Video von drei betrunkenen Poppern auf Sylt sorgte über Wochen für einen medialen Ausnahmezustand. Aber Linksextremen ließ die Öffentlichkeit so ziemlich alles durchgehen. Die Quittung sehen wir jetzt.

Es ist ein Rührstück: Was, die Linke ist linksradikal, in Teilen linksextrem, antisemitisch? Die lächerliche Aufgeregtheit um die stoßdummen Faschismus-Äußerungen des neuen Parteichefs Luigi Pantisano verdeutlicht, wie ignorant die selbsterklärte Mitte in den letzten Jahren die politische Landschaft reflektiert hat. Die Linksradikalisierung weiter Teile des politischen Diskurses wurde so lange bagatellisiert, bis die aufrechten Linken in der Linkspartei am vergangenen Wochenende beim Parteitag einmal so richtig zeigten, wo der Hammer hängt.
Bislang wurde linksradikale Exotik verniedlicht. Wir erinnern uns noch an eine Strategiekonferenz der Linken, bei der die Erschießung von Reichen einfach mal so, höhö, in den Raum geschoben wurde, während der damalige Parteivorsitzende Bernd Riexinger, ein klassischer Gewerkschafts-Westler, erwiderte, man könne es auch mit Zwangsarbeit versuchen.
Anders als die Maximalaufregung über jede politische Halbkorrektheit in der bürgerlichen Mitte, sei es bei der Union, bei der FDP oder – wir erinnern uns – bei den braven Professoren der Gründungs-AfD, sorgte kompletter Linksirrsinn kein einziges Mal für Exzesse gesellschaftlicher und medialer Ächtung und Repression.

Das geschmacklose Video von drei betrunkenen Poppern auf Sylt sorgte über Wochen für eine Art medialen Ausnahmezustand, und die selbstgefällige Grusellust der Weimarer-Republik-Apokalyptiker ging viral. Wir erinnern uns an den „Stern“-Titel mit Champagnerglas und Hakenkreuz. Der Feind aller bundesrepublikanischen Debatten steht rechts. Spiegelbildlich gilt die universelle Unschuldsvermutung für linke Umtriebe.

Der Kampf gegen rechts hat, wie von vielen bürgerlichen Kritikern vorhergesagt, vor allem zwei Dinge hervorgebracht: erstens eine Art Entgrenzung vieler Debatten nach links unter dem Schlagwort „Antifaschismus“, ein Wort, das auch Karin Prien schick findet. Und zweitens eine gesellschaftliche Akzeptanz für Vorfeldorganisationen der radikalen Linken. Wir erinnern uns, dass eine vom Verfassungsschutz beobachtete Aktivistin in München sogar CSU- und FDP-Mitglieder zu Demonstrationen gegen rechts mobilisieren konnte.

Diese bürgerliche Travestie eines selbstverliebten Antifaschismus konnte von den Vertretern der radikalen Linken kaum anders gelesen werden, als dass die bürgerliche Mitte bereit war, ihnen einen Platz an den Futtertrögen der Staatsfinanzierung zuzuschustern. Und einmal mehr war die Linkspartei auf einem Parteitag sehr offen, als ein bayerischer Delegierter erklärte, dass man auch, höhö, andere Mittel habe als Argumente, um Gastwirte davon abzuhalten, rechte Veranstaltungen in ihren Räumen zu dulden.

Während jede patriotische Regung unter nationalsozialistischen Generalverdacht gestellt wurde, räumte man den großen kommunistischen Philosophen und Ökonomen und ihren autoritären Untergangsfantasien selbst im bürgerlichen Feuilleton und in Wirtschaftszeitungen einen Raum ein, der nur durch eine umfassende Vernebelung der aufgeklärten Sinne erklärt werden konnte.

Antikapitalismus und Antisemitismus

Der größte Triumph der Klimabewegung bestand darin, unter dem Deckmantel ökologischer Romantik knallharte antikapitalistische Agitation hoffähig zu machen. Hinzu kam eine Duldsamkeit gegenüber kriminellem Aktivismus, die oft genug von Richtern mitgetragen wurde, die kein Hehl daraus machten, dass sie diese jungen Menschen ziemlich süß und wunderbar fanden. Auch dies führte in diesem Bereich des Linksextremismus zu einer Verschärfung und Militarisierung des Widerstands.

Wie schlagkräftig der neue Linksextremismus geworden ist, konnten die Bewohner bürgerlicher Viertel im Südwesten Berlins beim Brandanschlag auf das Stromnetz Anfang des Jahres am eigenen Leib erfahren. Doch genauso wie bei den Gefahren eines entgrenzten Islamismus, der ein Bündnispartner der Linken geworden ist, wird bis heute jede Form linksextremistischer Aktivität übergangen.

Bei dem gar nicht so geheimen „Geheimtreffen“ von Potsdam hingegen steigerte sich die Zivilgesellschaft in eine Art Widerstandsemphase hinein – so als könnten die Kartoffel-Deutschen nachträglich endlich einmal jenen Widerstand ausleben, den ihre Großeltern und Urgroßeltern nie zu leisten in der Lage und willens waren. Dieser antifaschistische Widerstand gegen die Nazis ist 2026 lächerlich. Insbesondere in Kombination mit einem hochaggressiven Antisemitismus, der längst Standard geworden ist auf der Linken.

Der Parteitag der Linken war ein Laborexperiment, an dem beobachtet werden konnte, wo eine linke Rhetorik bis hinein in die bürgerliche Mitte letztlich endet: bei Enteignungsfantasien, blankem Hass auf die Reichen, die man im Zweifelsfall nicht nur besteuern, sondern auch essen will, und bei jenen Fantasien einer kommunistischen Arbeiterdiktatur, die relativ unverhohlen in den Reden aufschienen.

Das gebückte Bürgertum und die Dummheit der Mitte

Es ist dem tölpelhaften neuen Parteivorsitzenden zu verdanken, dass seine ziemlich unhöflichen und absurden Bemerkungen über die CDU nun dazu geführt haben, dass Genosse Günther und all die Vordenker aus der politischen Mitte, die die Linkspartei nur zu gern in die große Koalition gegen die AfD eingemeinden wollen, vorerst nicht richtig weiterkommen.
Viel entsetzlicher ist, dass auch die Gewerkschaften längst bei diesem Sound angekommen sind – und die Talkshows voll mit linksradikalen Nieten, die so ihren ChatGPT-Stalinismus unter die Leute bringen können. Einmal mehr hat das gebückte Bürgertum all das geschluckt und mitgemacht – auch wenn sich am rechten Rand inzwischen eine wirklich vehemente Kraft zusammenschiebt, die diesem Wahnsinn nicht weniger radikal entgegentreten will.

Die Dummheit der Mitte besteht darin, sich nicht als selbstbewussten Ort zu bestimmen, sondern sich jeweils durch Antithesen in den Bann radikaler Ideologien ziehen zu lassen.
Die Rolle der Universitäten, des politischen Raums, der Kultur und der Kirchen ist einmal mehr gespenstisch. Auf jedem Kirchentag kann man seinen antikapitalistischen Müll abladen und als Gebet verkaufen. An den Universitäten hat nicht nur ein widerwärtiger Antisemitismus Einzug gehalten, sondern eben auch dieselbe larmoyante Leier über die Ungerechtigkeit der Welt, die vor allem von jenen laut gesungen wird, die zu faul und zu bequem sind, sich aus ihrer eigenen Mittelmäßigkeit zu befreien.

Anders als die intellektuell glorreiche Linke von 1968 ist die zeitgenössische radikale Linke eine günstige Raubkopie: ohne intellektuelle Tiefe, ohne sprachliche Fantasie, ohne freiheitliche Radikalität und ohne jene bezaubernde Revolutionsfantasie, die eine neue Welt erst denkbar werden lässt. Die Welt der Linkspartei riecht nach DDR, sie riecht nach den Enteignungen und Verboten, und sie riecht nach den Gulags, die kommen werden. Es ist eine kaputte, erledigte Utopie, die ohne jede neue Vorstellung einfach in ein „Weiter so“ gekippt wird.

Und niemand muss sich wundern, wenn es so weitergeht, weil entsprechende Figuren in Kultur und Medien, aber auch in bürgerlichen Parteien (bis zum Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein), diesen Radikalismus weiterhin bagatellisieren – und damit die bürgerlichen Kräfte in seinem Bann halten.
Ulf Poschardt einfach der Beste :-) :D
Was hat die Linke eigentlich vor?

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Certa
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren24. Jun 2026, 14:08
Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren24. Jun 2026, 12:33 https://www.welt.de/debatte/plus6a3a490 ... xtrem.html
"Überraschung! Linksextreme sind linksextrem

Das geschmacklose Video von drei betrunkenen Poppern auf Sylt sorgte über Wochen für einen medialen Ausnahmezustand. Aber Linksextremen ließ die Öffentlichkeit so ziemlich alles durchgehen. Die Quittung sehen wir jetzt.

Es ist ein Rührstück: Was, die Linke ist linksradikal, in Teilen linksextrem, antisemitisch? Die lächerliche Aufgeregtheit um die stoßdummen Faschismus-Äußerungen des neuen Parteichefs Luigi Pantisano verdeutlicht, wie ignorant die selbsterklärte Mitte in den letzten Jahren die politische Landschaft reflektiert hat. Die Linksradikalisierung weiter Teile des politischen Diskurses wurde so lange bagatellisiert, bis die aufrechten Linken in der Linkspartei am vergangenen Wochenende beim Parteitag einmal so richtig zeigten, wo der Hammer hängt.
Bislang wurde linksradikale Exotik verniedlicht. Wir erinnern uns noch an eine Strategiekonferenz der Linken, bei der die Erschießung von Reichen einfach mal so, höhö, in den Raum geschoben wurde, während der damalige Parteivorsitzende Bernd Riexinger, ein klassischer Gewerkschafts-Westler, erwiderte, man könne es auch mit Zwangsarbeit versuchen.
Anders als die Maximalaufregung über jede politische Halbkorrektheit in der bürgerlichen Mitte, sei es bei der Union, bei der FDP oder – wir erinnern uns – bei den braven Professoren der Gründungs-AfD, sorgte kompletter Linksirrsinn kein einziges Mal für Exzesse gesellschaftlicher und medialer Ächtung und Repression.

Das geschmacklose Video von drei betrunkenen Poppern auf Sylt sorgte über Wochen für eine Art medialen Ausnahmezustand, und die selbstgefällige Grusellust der Weimarer-Republik-Apokalyptiker ging viral. Wir erinnern uns an den „Stern“-Titel mit Champagnerglas und Hakenkreuz. Der Feind aller bundesrepublikanischen Debatten steht rechts. Spiegelbildlich gilt die universelle Unschuldsvermutung für linke Umtriebe.

Der Kampf gegen rechts hat, wie von vielen bürgerlichen Kritikern vorhergesagt, vor allem zwei Dinge hervorgebracht: erstens eine Art Entgrenzung vieler Debatten nach links unter dem Schlagwort „Antifaschismus“, ein Wort, das auch Karin Prien schick findet. Und zweitens eine gesellschaftliche Akzeptanz für Vorfeldorganisationen der radikalen Linken. Wir erinnern uns, dass eine vom Verfassungsschutz beobachtete Aktivistin in München sogar CSU- und FDP-Mitglieder zu Demonstrationen gegen rechts mobilisieren konnte.

Diese bürgerliche Travestie eines selbstverliebten Antifaschismus konnte von den Vertretern der radikalen Linken kaum anders gelesen werden, als dass die bürgerliche Mitte bereit war, ihnen einen Platz an den Futtertrögen der Staatsfinanzierung zuzuschustern. Und einmal mehr war die Linkspartei auf einem Parteitag sehr offen, als ein bayerischer Delegierter erklärte, dass man auch, höhö, andere Mittel habe als Argumente, um Gastwirte davon abzuhalten, rechte Veranstaltungen in ihren Räumen zu dulden.

Während jede patriotische Regung unter nationalsozialistischen Generalverdacht gestellt wurde, räumte man den großen kommunistischen Philosophen und Ökonomen und ihren autoritären Untergangsfantasien selbst im bürgerlichen Feuilleton und in Wirtschaftszeitungen einen Raum ein, der nur durch eine umfassende Vernebelung der aufgeklärten Sinne erklärt werden konnte.

Antikapitalismus und Antisemitismus

Der größte Triumph der Klimabewegung bestand darin, unter dem Deckmantel ökologischer Romantik knallharte antikapitalistische Agitation hoffähig zu machen. Hinzu kam eine Duldsamkeit gegenüber kriminellem Aktivismus, die oft genug von Richtern mitgetragen wurde, die kein Hehl daraus machten, dass sie diese jungen Menschen ziemlich süß und wunderbar fanden. Auch dies führte in diesem Bereich des Linksextremismus zu einer Verschärfung und Militarisierung des Widerstands.

Wie schlagkräftig der neue Linksextremismus geworden ist, konnten die Bewohner bürgerlicher Viertel im Südwesten Berlins beim Brandanschlag auf das Stromnetz Anfang des Jahres am eigenen Leib erfahren. Doch genauso wie bei den Gefahren eines entgrenzten Islamismus, der ein Bündnispartner der Linken geworden ist, wird bis heute jede Form linksextremistischer Aktivität übergangen.

Bei dem gar nicht so geheimen „Geheimtreffen“ von Potsdam hingegen steigerte sich die Zivilgesellschaft in eine Art Widerstandsemphase hinein – so als könnten die Kartoffel-Deutschen nachträglich endlich einmal jenen Widerstand ausleben, den ihre Großeltern und Urgroßeltern nie zu leisten in der Lage und willens waren. Dieser antifaschistische Widerstand gegen die Nazis ist 2026 lächerlich. Insbesondere in Kombination mit einem hochaggressiven Antisemitismus, der längst Standard geworden ist auf der Linken.

Der Parteitag der Linken war ein Laborexperiment, an dem beobachtet werden konnte, wo eine linke Rhetorik bis hinein in die bürgerliche Mitte letztlich endet: bei Enteignungsfantasien, blankem Hass auf die Reichen, die man im Zweifelsfall nicht nur besteuern, sondern auch essen will, und bei jenen Fantasien einer kommunistischen Arbeiterdiktatur, die relativ unverhohlen in den Reden aufschienen.

Das gebückte Bürgertum und die Dummheit der Mitte

Es ist dem tölpelhaften neuen Parteivorsitzenden zu verdanken, dass seine ziemlich unhöflichen und absurden Bemerkungen über die CDU nun dazu geführt haben, dass Genosse Günther und all die Vordenker aus der politischen Mitte, die die Linkspartei nur zu gern in die große Koalition gegen die AfD eingemeinden wollen, vorerst nicht richtig weiterkommen.
Viel entsetzlicher ist, dass auch die Gewerkschaften längst bei diesem Sound angekommen sind – und die Talkshows voll mit linksradikalen Nieten, die so ihren ChatGPT-Stalinismus unter die Leute bringen können. Einmal mehr hat das gebückte Bürgertum all das geschluckt und mitgemacht – auch wenn sich am rechten Rand inzwischen eine wirklich vehemente Kraft zusammenschiebt, die diesem Wahnsinn nicht weniger radikal entgegentreten will.

Die Dummheit der Mitte besteht darin, sich nicht als selbstbewussten Ort zu bestimmen, sondern sich jeweils durch Antithesen in den Bann radikaler Ideologien ziehen zu lassen.
Die Rolle der Universitäten, des politischen Raums, der Kultur und der Kirchen ist einmal mehr gespenstisch. Auf jedem Kirchentag kann man seinen antikapitalistischen Müll abladen und als Gebet verkaufen. An den Universitäten hat nicht nur ein widerwärtiger Antisemitismus Einzug gehalten, sondern eben auch dieselbe larmoyante Leier über die Ungerechtigkeit der Welt, die vor allem von jenen laut gesungen wird, die zu faul und zu bequem sind, sich aus ihrer eigenen Mittelmäßigkeit zu befreien.

Anders als die intellektuell glorreiche Linke von 1968 ist die zeitgenössische radikale Linke eine günstige Raubkopie: ohne intellektuelle Tiefe, ohne sprachliche Fantasie, ohne freiheitliche Radikalität und ohne jene bezaubernde Revolutionsfantasie, die eine neue Welt erst denkbar werden lässt. Die Welt der Linkspartei riecht nach DDR, sie riecht nach den Enteignungen und Verboten, und sie riecht nach den Gulags, die kommen werden. Es ist eine kaputte, erledigte Utopie, die ohne jede neue Vorstellung einfach in ein „Weiter so“ gekippt wird.

Und niemand muss sich wundern, wenn es so weitergeht, weil entsprechende Figuren in Kultur und Medien, aber auch in bürgerlichen Parteien (bis zum Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein), diesen Radikalismus weiterhin bagatellisieren – und damit die bürgerlichen Kräfte in seinem Bann halten.
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Was hat die Linke eigentlich vor?

Die Antwort darauf könnte dich verunsichern. Ebenso wie der Umstand, dass die CDU alleine mittlerweile weniger als 7 Prozent Vorsprung zur Linkspartei hat
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Harun
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

https://www.bild.de/news/drogen-kontrol ... 9d9f5347b0
Drogen-Kontrolle in Frankfurt eskaliert: Hier stoppt die Polizei den Messer-Mann

Beängstigende Szenen am Frankfurter Hauptbahnhof. Polizisten mit gezogenen Dienstwaffen. Vor ihnen: ein Mann mit Messer, der weiter auf die Beamten zugeht. Drumherum mehrere Passanten und Schaulustige. Dann fallen Schüsse.
Einfach nur irre was in FFM und anderen deutschen Großstädten los ist.
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Karl_Lagerfeld
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Hab das Video gesehen.
Viel interessanter fand ich wie wenig Überlebensinstinkt die Generation Tiktok mittlerweile hat.
Da fallen bereits Schüsse und sie laufen weiter mit gezogenem Handy drauf zu, ist ja nicht so als könnten sie sich selber ne Kugel/Querschläger einfangen.
Karl Lagerfeld hat geschrieben:Wer die 100kg nicht 8 mal auf der Bank drückt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren
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Harun
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Die Oma in dem Blümchen Anzug steht da auch ganz entspannt :-)
FFM halt, die Leute sind es wohnt.
skiox
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren24. Jun 2026, 14:08
Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren24. Jun 2026, 12:33 https://www.welt.de/debatte/plus6a3a490 ... xtrem.html
"Überraschung! Linksextreme sind linksextrem

Das geschmacklose Video von drei betrunkenen Poppern auf Sylt sorgte über Wochen für einen medialen Ausnahmezustand. Aber Linksextremen ließ die Öffentlichkeit so ziemlich alles durchgehen. Die Quittung sehen wir jetzt.

Es ist ein Rührstück: Was, die Linke ist linksradikal, in Teilen linksextrem, antisemitisch? Die lächerliche Aufgeregtheit um die stoßdummen Faschismus-Äußerungen des neuen Parteichefs Luigi Pantisano verdeutlicht, wie ignorant die selbsterklärte Mitte in den letzten Jahren die politische Landschaft reflektiert hat. Die Linksradikalisierung weiter Teile des politischen Diskurses wurde so lange bagatellisiert, bis die aufrechten Linken in der Linkspartei am vergangenen Wochenende beim Parteitag einmal so richtig zeigten, wo der Hammer hängt.
Bislang wurde linksradikale Exotik verniedlicht. Wir erinnern uns noch an eine Strategiekonferenz der Linken, bei der die Erschießung von Reichen einfach mal so, höhö, in den Raum geschoben wurde, während der damalige Parteivorsitzende Bernd Riexinger, ein klassischer Gewerkschafts-Westler, erwiderte, man könne es auch mit Zwangsarbeit versuchen.
Anders als die Maximalaufregung über jede politische Halbkorrektheit in der bürgerlichen Mitte, sei es bei der Union, bei der FDP oder – wir erinnern uns – bei den braven Professoren der Gründungs-AfD, sorgte kompletter Linksirrsinn kein einziges Mal für Exzesse gesellschaftlicher und medialer Ächtung und Repression.

Das geschmacklose Video von drei betrunkenen Poppern auf Sylt sorgte über Wochen für eine Art medialen Ausnahmezustand, und die selbstgefällige Grusellust der Weimarer-Republik-Apokalyptiker ging viral. Wir erinnern uns an den „Stern“-Titel mit Champagnerglas und Hakenkreuz. Der Feind aller bundesrepublikanischen Debatten steht rechts. Spiegelbildlich gilt die universelle Unschuldsvermutung für linke Umtriebe.

Der Kampf gegen rechts hat, wie von vielen bürgerlichen Kritikern vorhergesagt, vor allem zwei Dinge hervorgebracht: erstens eine Art Entgrenzung vieler Debatten nach links unter dem Schlagwort „Antifaschismus“, ein Wort, das auch Karin Prien schick findet. Und zweitens eine gesellschaftliche Akzeptanz für Vorfeldorganisationen der radikalen Linken. Wir erinnern uns, dass eine vom Verfassungsschutz beobachtete Aktivistin in München sogar CSU- und FDP-Mitglieder zu Demonstrationen gegen rechts mobilisieren konnte.

Diese bürgerliche Travestie eines selbstverliebten Antifaschismus konnte von den Vertretern der radikalen Linken kaum anders gelesen werden, als dass die bürgerliche Mitte bereit war, ihnen einen Platz an den Futtertrögen der Staatsfinanzierung zuzuschustern. Und einmal mehr war die Linkspartei auf einem Parteitag sehr offen, als ein bayerischer Delegierter erklärte, dass man auch, höhö, andere Mittel habe als Argumente, um Gastwirte davon abzuhalten, rechte Veranstaltungen in ihren Räumen zu dulden.

Während jede patriotische Regung unter nationalsozialistischen Generalverdacht gestellt wurde, räumte man den großen kommunistischen Philosophen und Ökonomen und ihren autoritären Untergangsfantasien selbst im bürgerlichen Feuilleton und in Wirtschaftszeitungen einen Raum ein, der nur durch eine umfassende Vernebelung der aufgeklärten Sinne erklärt werden konnte.

Antikapitalismus und Antisemitismus

Der größte Triumph der Klimabewegung bestand darin, unter dem Deckmantel ökologischer Romantik knallharte antikapitalistische Agitation hoffähig zu machen. Hinzu kam eine Duldsamkeit gegenüber kriminellem Aktivismus, die oft genug von Richtern mitgetragen wurde, die kein Hehl daraus machten, dass sie diese jungen Menschen ziemlich süß und wunderbar fanden. Auch dies führte in diesem Bereich des Linksextremismus zu einer Verschärfung und Militarisierung des Widerstands.

Wie schlagkräftig der neue Linksextremismus geworden ist, konnten die Bewohner bürgerlicher Viertel im Südwesten Berlins beim Brandanschlag auf das Stromnetz Anfang des Jahres am eigenen Leib erfahren. Doch genauso wie bei den Gefahren eines entgrenzten Islamismus, der ein Bündnispartner der Linken geworden ist, wird bis heute jede Form linksextremistischer Aktivität übergangen.

Bei dem gar nicht so geheimen „Geheimtreffen“ von Potsdam hingegen steigerte sich die Zivilgesellschaft in eine Art Widerstandsemphase hinein – so als könnten die Kartoffel-Deutschen nachträglich endlich einmal jenen Widerstand ausleben, den ihre Großeltern und Urgroßeltern nie zu leisten in der Lage und willens waren. Dieser antifaschistische Widerstand gegen die Nazis ist 2026 lächerlich. Insbesondere in Kombination mit einem hochaggressiven Antisemitismus, der längst Standard geworden ist auf der Linken.

Der Parteitag der Linken war ein Laborexperiment, an dem beobachtet werden konnte, wo eine linke Rhetorik bis hinein in die bürgerliche Mitte letztlich endet: bei Enteignungsfantasien, blankem Hass auf die Reichen, die man im Zweifelsfall nicht nur besteuern, sondern auch essen will, und bei jenen Fantasien einer kommunistischen Arbeiterdiktatur, die relativ unverhohlen in den Reden aufschienen.

Das gebückte Bürgertum und die Dummheit der Mitte

Es ist dem tölpelhaften neuen Parteivorsitzenden zu verdanken, dass seine ziemlich unhöflichen und absurden Bemerkungen über die CDU nun dazu geführt haben, dass Genosse Günther und all die Vordenker aus der politischen Mitte, die die Linkspartei nur zu gern in die große Koalition gegen die AfD eingemeinden wollen, vorerst nicht richtig weiterkommen.
Viel entsetzlicher ist, dass auch die Gewerkschaften längst bei diesem Sound angekommen sind – und die Talkshows voll mit linksradikalen Nieten, die so ihren ChatGPT-Stalinismus unter die Leute bringen können. Einmal mehr hat das gebückte Bürgertum all das geschluckt und mitgemacht – auch wenn sich am rechten Rand inzwischen eine wirklich vehemente Kraft zusammenschiebt, die diesem Wahnsinn nicht weniger radikal entgegentreten will.

Die Dummheit der Mitte besteht darin, sich nicht als selbstbewussten Ort zu bestimmen, sondern sich jeweils durch Antithesen in den Bann radikaler Ideologien ziehen zu lassen.
Die Rolle der Universitäten, des politischen Raums, der Kultur und der Kirchen ist einmal mehr gespenstisch. Auf jedem Kirchentag kann man seinen antikapitalistischen Müll abladen und als Gebet verkaufen. An den Universitäten hat nicht nur ein widerwärtiger Antisemitismus Einzug gehalten, sondern eben auch dieselbe larmoyante Leier über die Ungerechtigkeit der Welt, die vor allem von jenen laut gesungen wird, die zu faul und zu bequem sind, sich aus ihrer eigenen Mittelmäßigkeit zu befreien.

Anders als die intellektuell glorreiche Linke von 1968 ist die zeitgenössische radikale Linke eine günstige Raubkopie: ohne intellektuelle Tiefe, ohne sprachliche Fantasie, ohne freiheitliche Radikalität und ohne jene bezaubernde Revolutionsfantasie, die eine neue Welt erst denkbar werden lässt. Die Welt der Linkspartei riecht nach DDR, sie riecht nach den Enteignungen und Verboten, und sie riecht nach den Gulags, die kommen werden. Es ist eine kaputte, erledigte Utopie, die ohne jede neue Vorstellung einfach in ein „Weiter so“ gekippt wird.

Und niemand muss sich wundern, wenn es so weitergeht, weil entsprechende Figuren in Kultur und Medien, aber auch in bürgerlichen Parteien (bis zum Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein), diesen Radikalismus weiterhin bagatellisieren – und damit die bürgerlichen Kräfte in seinem Bann halten.
Ulf Poschardt einfach der Beste :-) :D
Was hat die Linke eigentlich vor?

Kann ich dir beantworten - die "Überwindung" des demokratischen Fundamentes, welches im deutschen Grundgesetz verankert ist. Hier steht man mit beiden Beinen soweit außerhalb des Erduldbaren wie es ein politisches Erbe aus SED oder Vorfeldgruppen aus Terrororganisationen wie RAF und Antifa nur erwarten lässt.
Der Diskurs eines Parteiverbotverfahrens ist längst überfällig - stellt euch mal vor, was los wäre, wenn AfD-Politiker sich mit dem NSU solidarisieren würden.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Karl_Lagerfeld hat geschrieben: zum Beitrag navigieren24. Jun 2026, 14:50 Hab das Video gesehen.
Viel interessanter fand ich wie wenig Überlebensinstinkt die Generation Tiktok mittlerweile hat.
Da fallen bereits Schüsse und sie laufen weiter mit gezogenem Handy drauf zu, ist ja nicht so als könnten sie sich selber ne Kugel/Querschläger einfangen.
Ist mir auch bei den Videos in Moskau aufgefallen. Da pfeifen die Drohnen umher, Luftabwehr Raketen sausen durch die Luft und nebenan fliegt ein Öl Depot in die Luft. Die Passanten sind aber ganz gechillt und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Währenddessen in Afghanistan:
Die Sittenpolizei der Taliban-Regierung in Afghanistan hat nach Angaben aus Kreisen von Hilfsorganisationen rund 20 Helfer festgenommen, weil deren Bärte nicht lang genug waren.
https://de.yahoo.com/nachrichten/b%C3%A ... 58149.html

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Knolle
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Karl_Lagerfeld hat geschrieben: zum Beitrag navigieren24. Jun 2026, 14:50 Hab das Video gesehen.
Viel interessanter fand ich wie wenig Überlebensinstinkt die Generation Tiktok mittlerweile hat.
Da fallen bereits Schüsse und sie laufen weiter mit gezogenem Handy drauf zu, ist ja nicht so als könnten sie sich selber ne Kugel/Querschläger einfangen.
Liegt wahrscheinlich auch an der Klientel und dem Drogenkonsum. Sowas passiert da relativ häufig und das kennt man ja schon.
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