https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen- ... l-100.html
Fordern immer gut. Überfliegerin Batoul bringt unsere Wirtschaft voran, denn sie hilft ihren Leuten dabei besser hier anzukommen und fragt sich wie Integration überhaupt gehen soll.
Landtagswahl im September
Migranten in Sachsen-Anhalt: "Wir sitzen auf gepackten Koffern"
Nach Angaben von Lamsa überlegen 80 Prozent der Migrantinnen und Migranten, Sachsen-Anhalt zu verlassen, sollte die nächste Regierung von der AfD geführt werden.
Doch im Gespräch nach der Pressekonferenz wird Undra Dreßler, die Lamsa-Vorsitzende, konkreter: "Wir fordern die anderen 15 Bundesländer auf, Aufnahmeprogramme für geflüchtete Menschen aus Sachsen-Anhalt aufzustellen. Für den Fall, dass ihre Situation nach der Landtagswahl hier deutlich verschärft wird."
Stattdessen wird ein Katalog mit elf Forderungen vorgestellt. "Zukunft nur mit uns!", steht oben drüber. Damit gemeint sind die 192.155 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die in Sachsen-Anhalt leben. Direkt danach die Frage: "Ist das Bundesland Sachsen-Anhalt ein Ort, an dem es sich zu leben lohnt?". Die Forderungen von Lamsa klingen zunächst allgemein: "Bedingungslose Menschenwürde", "Rassismus bekämpfen".
Batoul Nayouf ist aus Syrien nach Sachsen-Anhalt gekommen. Heute arbeitet sie als Beraterin beim Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (Lamsa), um andere Menschen beim Ankommen zu unterstützen. Doch ihre Sorge vor einer AfD-geführten Landesregierung wächst. Sie hat Angst, ihre neue Heimat wieder verlassen zu müssen, obwohl sie gerne bleiben würde. Lamsa stellt deswegen Forderungen an die aktuelle und zukünftige Regierung Sachsen-Anhalts.
Das Ankommen sei ihr schwer gefallen. Gerade noch im Kriegsgebiet, im Überlebensmodus. Jetzt in Deutschland, das sie als "Disneyland" bezeichnet. Und alle erwarten: Du musst funktionieren! Du musst dich integrieren! Batoul fragt sich: Wie soll das überhaupt gehen?