Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren1. Apr 2026, 10:33
Ich vermute das bei vielen Landwirten die der CDU/CSU nach wie vor ihre Stimme geben ein Mischung aus Hoffnung und Verzweiflung ausschlag gebend sind wenn es um entsprechende Wahlen geht.
Ich denke das ist auch so, weil viele Bauern in den Ortsverbänden der CDU sitzen. Weil der Vater war ja auch schon bei der CDU und tradition wird da ja noch groß geschrieben. Man wählt sich eben selbst, bzw. versucht es und vergisst dabei, dass die, die man da nach Brüssel schickt, nicht unbedingt immer dieselben sind, die Sonntag morgens um 6 den Milchlaster betanken, sondern Karrieristen wie man ja auch schon auf Landesebene in Ba-Wü im Wahlkampf schön sehen konnte. Dieser Kontrast derer, die da im Publikum saßen zu denen die da vortrugen, wie böse alle anderen sind, war schon ein bisschen unterhaltsam.
Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren1. Apr 2026, 10:33
Man wünscht sich quasi eine CDU/CSU aus 80er/90ern zurück die es aber nicht mehr gibt (ähnlich wie bei der SPD) und man sieht in der AfD noch immer keine tatsächliche und verlässliche Alternative zu den "Altparteien"
Mir persönlich geht es da ja nicht anders und nach den letzten Äusserungen zum Thema "Ami go home" von Chrupalla verstärkt sich bei mir die Skepsis wieder deutlich
Kann ich verstehen, aber alleine schon die AfD oder Vergleichbares im Nacken zu haben, wird Entscheidungen beeinflussen. Ich will gar nicht wissen, wie viel mehr Migration wir jetzt bereits gehabt hätte, hätte die AfD bei den Wahlen nicht so abgeschnitten. Und ähnlich sieht es in Brüssel aus, wo man ja skandalöserweise bereits mit ihnen paktiert hat. Beim Landwirtschaftsthema ist es ähnlich. Bei genügend der aktuellen EU gegenüber kritischen Stimmen, wird es zunehmend schwerer mehr EU-Irrsinn zu verkaufen.