BigRon hat geschrieben: zum Beitrag navigieren3. Jan 2026, 19:36
Linksanwalt hat geschrieben: zum Beitrag navigieren3. Jan 2026, 19:29
Also eine Fortsetzung der Unterdrückung und des Leidens der dortigen Bevölkerung auf unbestimmte Zeit erachtest du als besser an als ihn durch amerikanische Spezialeinheiten zu entführen und vor ein Gericht zu stellen mit der Aussicht auf eine Besserung der dortigen Zustände?
Interessant.
Es ist nicht die Aufgabe anderer Länder, unliebsame Staatsoberhäupter zu entführen und Regime Changes durchzuführen. Wenn das wieder in Mode kommt, haben wir wieder Verhältnisse wie im 19. Jahrhundert.
Ansonsten:
Wenn sich die USA so um die Menschen sorgt, hätten sie ja auf eine Aufhebung der Sanktionen hinarbeiten können, die erst dazu geführt haben das Menschen für Klopapier anstehen müssen.
Der gleichen Logik zur Folge hätte man Hitler auch nicht besiegen und das Nazi Regime austauschen dürfen
Nur um das nochmal klarzustellen: Maduro hat nicht nur die Demokratie durch Wahlfälschung und die Ausschaltung politischer Gegner abgeschafft, sondern seinen Machterhalt durch systematische Menschenrechtsverletzungen, Folter und außergerichtliche Hinrichtungen gesichert. Maduro war ohne legitimes Mandant Staatsoberhaupt, also kann hier de facto nicht von einem "Regime Change" die Rede sein. Kann man hier von schon einem "Raub eines Staates" sprechen?!
BigRon hat geschrieben: zum Beitrag navigieren3. Jan 2026, 19:36
Wenn das wieder in Mode kommt, haben wir wieder Verhältnisse wie im 19. Jahrhundert.
Vielleicht versteht man das auch als ein notwendiges Zeichen der militärischen Stärke und Entschlossenheit des Westens an die Welt (die auch in Richtung Ukraine und den Iran positiv wirken kann -> denkst du, die Mullahs werden weiter den iranischen Protest gewaltsam niederschlagen, nachdem sie die Nachrichten hier und die Drohung Trumps erfahren haben?).
Die Antwort auf Verbrecher wie Maduro, Putin & co. muss eine konsequente Politik der westlichen Stärke und der Durchsetzung westlicher Interessen in Solidarität mit jenen Völkern sein, die beweisen, dass sie zu ihrem Recht auf wahre nationale Selbstbestimmung kommen wollen (Iran, Ukraine, Venezuela) und sich dafür dem Westen zuwenden. Diese Wischi-Waschi-Diplomatie hat die letzten Jahre einfach nicht funktioniert, daher ist es nun gut so, dass hier endlich mal die harte Hand gezeigt wird.
Mich freut es, dass die Venezolaner jubelnd auf den Strassen - ihre hoffetlich baldige Freiheit und wirtschaftliche Verbesserung - feiern. Alles andere ist für mich erstmal zweitrangig.