Weltraumsoldat hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Apr 2025, 11:41
Sollte die angekündigte KI-Revolution kommen, ist der 35h IG Metall-Bürojob evtl. demnächst weg.
Vielleicht chillen wir dann alle mit bedingungslosem Grundeinkommen, während die Arbeiter das Gebäude auf dem Bild von Quickhatch fertigstellen.
Oder generell irgendwelche "Bürojobs". Aber ja, in der Wirtschaft vermutlich eher als im ÖD/Staatsdienst.
Aber irgendein Gefühl sagt mir, dass es wie immer anders kommt, als man denkt.
Hab aber auch keine Glaskugel
Die haben wir alle nicht. Kann's mir trotzdem nicht verkneifen, mir vor Augen zu führen, seit wie lange Großteile meiner Tätigkeit angeblich schon durch KI ersetzt sind.
Weltraumsoldat hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Apr 2025, 08:42
Frage mich auch immer, was sich alle bei der Milchmädchenrechnung gedacht haben, dass, wenn alle studieren gehen dann alle ganz toll verdienen?
War doch klar, dass da irgendwann Angebot und Nachfrage nicht mehr passen, bzw. es einen Inflationseffekt geben würde.
Was würdest du deinen Kindern denn raten? Studium und Bürojob mit Gleitzeit/35h IG Metall Woche oder gottlose Ausbeuter Ausbildung und unbezahlte Überstunden auf der Baustelle?
Ist natürlich sehr überspitzt dargestellt mit den extremen, der Kern bleibt jedoch.
Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Heute weiß man ja nicht mehr, was übermorgen los ist.
Du bist doch selbst recht "KI gläubig". Sollte die angekündigte KI-Revolution kommen, ist der 35h IG Metall-Bürojob evtl. demnächst weg.
Vielleicht chillen wir dann alle mit bedingungslosem Grundeinkommen, während die Arbeiter das Gebäude auf dem Bild von Quickhatch fertigstellen. Aber irgendein Gefühl sagt mir, dass es wie immer anders kommt, als man denkt.
Hab aber auch keine Glaskugel
Also ich würde meinen Töchtern definitv empfehlen zu studieren, egal ob direkt nach der Schule oder nach einer Ausbildung (so wie ich).
Knolle hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Apr 2025, 11:37
Klar, aber die Ingenieure werden dran arbeiten, den Handwerker durch Roboter zu ersetzen.
Im Endeffekt muss man flexibel sein und darauf einstellen, dass man sich auf neue Gegebenheiten gut einstellen kann.
Flexibilität ist immer gut, würde jedoch vermuten, dass dieser Ingenieur bereits ganz oder teilweise durch eine KI ersetzt ist bis er den Handwerker durch den Roboter ersetzt. Und konkret im Baubereich: Jede Wette, der Bauphysiker, der Statiker, der Architekt und viele andere sind bereits lange ganz oder teilweise ersetzt bevor der Zimmermann ersetzt wird. Und im unerwarteten, aber nicht gänzlich unwahrscheinlichen Fall einer größeren gesellschaftlichen Krise sind handwerkliche Fähigkeiten Gold wert. Ist aber nur meine Meinung, mein Nachwuchs, die machen eh, was sie wollen.
Da bin ich ganz bei dir.
Im Endeffekt geht es in alle Richtungen und wird das Leben umkrempeln.
Der Ingenieur bedient aber vielleicht die KI als Prompter, während der Zimmermann den Schrank baut. Ist vielleicht für beide gesorgt.
Ich mag ja Snicklink, fand sein 3 Minuten Video recht gut, sehr ungefiltert und direkt:
Was würdest du deinen Kindern denn raten? Studium und Bürojob mit Gleitzeit/35h IG Metall Woche oder gottlose Ausbeuter Ausbildung und unbezahlte Überstunden auf der Baustelle?
Ist natürlich sehr überspitzt dargestellt mit den extremen, der Kern bleibt jedoch.
Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Heute weiß man ja nicht mehr, was übermorgen los ist.
Du bist doch selbst recht "KI gläubig". Sollte die angekündigte KI-Revolution kommen, ist der 35h IG Metall-Bürojob evtl. demnächst weg.
Vielleicht chillen wir dann alle mit bedingungslosem Grundeinkommen, während die Arbeiter das Gebäude auf dem Bild von Quickhatch fertigstellen. Aber irgendein Gefühl sagt mir, dass es wie immer anders kommt, als man denkt.
Hab aber auch keine Glaskugel
Also ich würde meinen Töchtern definitv empfehlen zu studieren, egal ob direkt nach der Schule oder nach einer Ausbildung (so wie ich).
Würde meiner Tochter eher empfehlen, das zu tun was zu ihr passt. Wenn sie so quirlig ist und gerne draußen spielt, dann kann ich schon davon ausgehen daß es eine Qual für sie Wäre im Büro abzuhängen.
Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Heute weiß man ja nicht mehr, was übermorgen los ist.
Du bist doch selbst recht "KI gläubig". Sollte die angekündigte KI-Revolution kommen, ist der 35h IG Metall-Bürojob evtl. demnächst weg.
Vielleicht chillen wir dann alle mit bedingungslosem Grundeinkommen, während die Arbeiter das Gebäude auf dem Bild von Quickhatch fertigstellen. Aber irgendein Gefühl sagt mir, dass es wie immer anders kommt, als man denkt.
Hab aber auch keine Glaskugel
Also ich würde meinen Töchtern definitv empfehlen zu studieren, egal ob direkt nach der Schule oder nach einer Ausbildung (so wie ich).
Würde meiner Tochter eher empfehlen, das zu tun was zu ihr passt. Wenn sie so quirlig ist und gerne draußen spielt, dann kann ich schon davon ausgehen daß es eine Qual für sie Wäre im Büro abzuhängen.
Eric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Apr 2025, 13:32
Ihr könnt empfehlen, was ihr wollt. Ab einem gewissen Alter machen sie aber sowieso, was sie wollen.
Glaube die sehen, wie Mama und Papa sich in ihren Jobs so fühlen. Wer ständig am Bitchen über seinen Berufszweig ist - das überlegen sich die Kinder vielleicht eher als wenn die Eltern grundsätzlich zufrieden wirken. Was empfohlen wird oder nicht, dürfte tatsächlich ziemlich egal sein.
Ob im Hinblick auf wirtschaftliche Entwicklung die gewünschte Ausbildung "brotlos" erscheint oder nicht... ich weiß nicht, inwiefern mich das im entsprechenden Alter der Entscheidung beeinflusst hätte. Vermutlich eher weniger.
Eric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Apr 2025, 13:32
Ihr könnt empfehlen, was ihr wollt. Ab einem gewissen Alter machen sie aber sowieso, was sie wollen.
Eric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Apr 2025, 13:32
Ihr könnt empfehlen, was ihr wollt. Ab einem gewissen Alter machen sie aber sowieso, was sie wollen.
Glaube die sehen, wie Mama und Papa sich in ihren Jobs so fühlen. Wer ständig am Bitchen über seinen Berufszweig ist - das überlegen sich die Kinder vielleicht eher als wenn die Eltern grundsätzlich zufrieden wirken. Was empfohlen wird oder nicht, dürfte tatsächlich ziemlich egal sein.
Ob im Hinblick auf wirtschaftliche Entwicklung die gewünschte Ausbildung "brotlos" erscheint oder nicht... ich weiß nicht, inwiefern mich das im entsprechenden Alter der Entscheidung beeinflusst hätte. Vermutlich eher weniger.
Man kann schon das Interesse für gewisse Dinge wecken.
Weiss nicht. Was ich so beobachte ... Wenn zb die Eltern Ärzte sind, studieren die Kinder fast auch immer Medizin. Auf biegen und brechen und wenn's in Rumänien ist. Da werden dann kleine Dynastien aufgebaut. Ist sicher in anderen hochqualifizierten Bereichen ebenso.
Knolle hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Apr 2025, 11:37
Klar, aber die Ingenieure werden dran arbeiten, den Handwerker durch Roboter zu ersetzen.
Im Endeffekt muss man flexibel sein und darauf einstellen, dass man sich auf neue Gegebenheiten gut einstellen kann.
Flexibilität ist immer gut, würde jedoch vermuten, dass dieser Ingenieur bereits ganz oder teilweise durch eine KI ersetzt ist bis er den Handwerker durch den Roboter ersetzt. Und konkret im Baubereich: Jede Wette, der Bauphysiker, der Statiker, der Architekt und viele andere sind bereits lange ganz oder teilweise ersetzt bevor der Zimmermann ersetzt wird. Und im unerwarteten, aber nicht gänzlich unwahrscheinlichen Fall einer größeren gesellschaftlichen Krise sind handwerkliche Fähigkeiten Gold wert. Ist aber nur meine Meinung, mein Nachwuchs, die machen eh, was sie wollen.
Da bin ich ganz bei dir.
Im Endeffekt geht es in alle Richtungen und wird das Leben umkrempeln.
Der Ingenieur bedient aber vielleicht die KI als Prompter, während der Zimmermann den Schrank baut. Ist vielleicht für beide gesorgt.
Ich mag ja Snicklink, fand sein 3 Minuten Video recht gut, sehr ungefiltert und direkt:
Beobachter hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Apr 2025, 15:06
Weiss nicht. Was ich so beobachte ... Wenn zb die Eltern Ärzte sind, studieren die Kinder fast auch immer Medizin. Auf biegen und brechen und wenn's in Rumänien ist. Da werden dann kleine Dynastien aufgebaut. Ist sicher in anderen hochqualifizierten Bereichen ebenso.
War ja schon immer so. Liegt halt auch stark daran, dass man sich gern auf das einlässt, was man schon kennt. "Wat der Buur nich kennt, dat frett er nich"
Tendenziell hat man in dem Job/Studiengang dann ja auch klare Startvorteile.
Dazu kommt bei Akademikern wie Ärzten natürlich, dass man nicht "absteigen" möchte.
Ob man die Zahlungen jetzt BGE, Bürgergeld oder Hartz 4 nennt, ist dann auch egal.
Wie stellt man sich das eigentlich vor? Einige sog. "Qualifizierte" gehen Vollzeit buckeln während andere chillen, weil deren Arbeitskraft nicht gebraucht wird auf dem Arbeitsmarkt? BGE natürlich so hoch, dass dadurch ein total tolles Leben möglich ist. "Preisanpassungen" für Lebenshaltungskosten gibt's nicht mehr. Bleibt alles günstig. Das wird sicher total gut funktionieren.