Und damit wäre die Selbstäuflösung der CDU ja endgültig vollzogen und wir sind endlich wieder im realexistierenden Sozialismus angekommenCerta hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 08:16Stand heute ist es sehr unwahrscheinlich, dass jemand eine Regierung mit der AFD bilden wird. Es ist hingegen wesentlich wahrscheinlicher, dass die Linkspartei in der Regierung landet. Die Union hat mit der Linkspartei in den letzten Monaten ja schon aktiv zusammengearbeitet.BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 08:13Du sagst doch bis zur nächsten BT-Wahl.Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 08:12
Aus der Opposition kann sie das aber nicht.
Kennst du die Wahlergebnisse schon?
Es besteht ja die Möglichkeit, dass Blau dann nicht mehr nur in der Opposition landet.
Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Du kannst es dir zusammen reimen wie du willst. Deine Aussage war "Es gibt keine Alternative"Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 08:16Stand heute ist es sehr unwahrscheinlich, dass jemand eine Regierung mit der AFD bilden wird. Es ist hingegen wesentlich wahrscheinlicher, dass die Linkspartei in der Regierung landet. Die Union hat mit der Linkspartei in den letzten Monaten ja schon aktiv zusammengearbeitet.BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 08:13Du sagst doch bis zur nächsten BT-Wahl.Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 08:12
Aus der Opposition kann sie das aber nicht.
Kennst du die Wahlergebnisse schon?
Es besteht ja die Möglichkeit, dass Blau dann nicht mehr nur in der Opposition landet.
Und das ist unwahr. Fertig.
Ob Sie nun wahrscheinlich ist, davon war nicht die Rede.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Okay blackyBlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 09:51Du kannst es dir zusammen reimen wie du willst. Deine Aussage war "Es gibt keine Alternative"Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 08:16Stand heute ist es sehr unwahrscheinlich, dass jemand eine Regierung mit der AFD bilden wird. Es ist hingegen wesentlich wahrscheinlicher, dass die Linkspartei in der Regierung landet. Die Union hat mit der Linkspartei in den letzten Monaten ja schon aktiv zusammengearbeitet.BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 08:13
Du sagst doch bis zur nächsten BT-Wahl.
Kennst du die Wahlergebnisse schon?
Es besteht ja die Möglichkeit, dass Blau dann nicht mehr nur in der Opposition landet.
Und das ist unwahr. Fertig.
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Man kann also eine Alternative wählen, was allerdings zur Folge hat, dass die Politik immer mehr Links wird, weil die Alternative zu dämlich ist sich koalitionsfähig zu machen
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Die Meinung kann man haben, alles gut.Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 09:55Okay blackyBlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 09:51Du kannst es dir zusammen reimen wie du willst. Deine Aussage war "Es gibt keine Alternative"Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 08:16
Stand heute ist es sehr unwahrscheinlich, dass jemand eine Regierung mit der AFD bilden wird. Es ist hingegen wesentlich wahrscheinlicher, dass die Linkspartei in der Regierung landet. Die Union hat mit der Linkspartei in den letzten Monaten ja schon aktiv zusammengearbeitet.
Und das ist unwahr. Fertig.
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Man kann also eine Alternative wählen, was allerdings zur Folge hat, dass die Politik immer mehr Links wird, weil die Alternative zu dämlich ist sich koalitionsfähig zu machen
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Das hat den Vorteil, dass der Wähler vorab Bescheid weiß. Eine starke AFD bringt linkere Politik. Kann sich am Ende des Tages niemand drüber beschweren, dass er es nicht gewusst hat.BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 09:57Die Meinung kann man haben, alles gut.Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 09:55Okay blackyBlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 09:51
Du kannst es dir zusammen reimen wie du willst. Deine Aussage war "Es gibt keine Alternative"
Und das ist unwahr. Fertig.
Ob Sie nun wahrscheinlich ist, davon war nicht die Rede.
Man kann also eine Alternative wählen, was allerdings zur Folge hat, dass die Politik immer mehr Links wird, weil die Alternative zu dämlich ist sich koalitionsfähig zu machen
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Vielleicht sollte hier irgendjemand Dobby was schenken,damit er endlich frei ist.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Das hat gar keinen Vorteil.Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 10:27Das hat den Vorteil, dass der Wähler vorab Bescheid weiß. Eine starke AFD bringt linkere Politik. Kann sich am Ende des Tages niemand drüber beschweren, dass er es nicht gewusst hat.BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 09:57Die Meinung kann man haben, alles gut.Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 09:55
Okay blacky
Man kann also eine Alternative wählen, was allerdings zur Folge hat, dass die Politik immer mehr Links wird, weil die Alternative zu dämlich ist sich koalitionsfähig zu machen
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Was du versuchst ist den Punkt zu setzen "Rechts wählen ist in Wahrheit links wählen"
Hallo Orwell.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Das ist halt die Realität. Je schwächer die Union wird, desto mehr linke Kraft braucht sie zur Regierungsbildung. Und das merkt man dann in der Politik. Relativ simpelBlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 10:42Das hat gar keinen Vorteil.Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 10:27Das hat den Vorteil, dass der Wähler vorab Bescheid weiß. Eine starke AFD bringt linkere Politik. Kann sich am Ende des Tages niemand drüber beschweren, dass er es nicht gewusst hat.BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 09:57
Die Meinung kann man haben, alles gut.
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Nur das im vorab eine Möglichkeit ausgeschlossen wird ist grundsätzlich gefährlich und undemokratisch. Das sollte bedacht werden. Das ist meine Meinung.
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Hallo Orwell.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Die Welt ist nicht binär. Zutreffender wäre "Rechtsextreme wählen zwingt Rechtskonservative zur Kooperation mit Mitte-Links".BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 10:42Das hat gar keinen Vorteil.Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 10:27Das hat den Vorteil, dass der Wähler vorab Bescheid weiß. Eine starke AFD bringt linkere Politik. Kann sich am Ende des Tages niemand drüber beschweren, dass er es nicht gewusst hat.BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 09:57
Die Meinung kann man haben, alles gut.
Ich habe auch nichts gegen diese Meinung.
Nur das im vorab eine Möglichkeit ausgeschlossen wird ist grundsätzlich gefährlich und undemokratisch. Das sollte bedacht werden. Das ist meine Meinung.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
https://www.nzz.ch/international/polize ... ld.1934385
Das Alles dürfte eigentlich niemanden überraschen aber ich kann mir durchaus vorstellen das es der Eine oder die Andere nach wie vor nicht wahrhaben will obwohl die Zahlen dazu auf dem Tisch liegen.Deutschland verzeichnet einen Rückgang der angezeigten Straftaten. Doch es kommt zu mehr Messergewalt, Morden und Sexualdelikten
Die Kriminalität sei «digitaler, internationaler, brutaler» geworden, sagte Holger Münch, der Präsident des Bundeskriminalamts. In Bezug auf die Straftaten ausländischer Tatverdächtiger hebt seine Behörde nun auch den Einfluss kultureller Normen hervor.
Der christlichsoziale deutsche Innenminister Alexander Dobrindt begann mit einer guten Nachricht, als er die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025 vorstellte. Die angezeigten Straftaten seien um 5,6 Prozent auf insgesamt 5,5 Millionen Fälle zurückgegangen, sagte er am Montagvormittag. Wenn man den Effekt der Cannabis-Teillegalisierung herausrechne – seit der Konsum von Cannabis legal ist, werden weniger Drogendelikte angezeigt –, komme man auf einen leichten Rückgang in Höhe von 4,7 Prozent.
Doch die schlechte Nachricht folgte gleich auf dem Fuss: Bei den schweren Straftaten verzeichnete das Bundeskriminalamt einen deutlichen Anstieg.
2025 wurden 2453 Morde und andere Tötungsdelikte angezeigt, das entspricht einem Zuwachs von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der erfassten Sexualstraftaten stieg um 8,5 Prozent auf 14 454 Fälle. Laut dem Bundeskriminalamt könnte das damit zusammenhängen, dass mehr Fälle angezeigt werden als in der Vergangenheit. Auch die Zahl der Messerdelikte ist im Vergleich zum Vorjahr gewachsen, und zwar um 0,8 Prozent auf 29 234 Fälle. Dazu zählt die Statistik nicht nur den Einsatz von Messern, sondern auch die angedrohte Messergewalt.
Dass die Kriminalitätsbelastung in Deutschland anhaltend hoch ist, zeigt auch ein Vergleich mit den vergangenen Jahren. Nach dem massiven Rückgang der Straftaten in der Corona-Pandemie stiegen diese 2022 und 2023 an, um anschliessend wieder leicht zurückzugehen. Im Vergleich zum Jahr 2019 wurden im vergangenen Jahr immer noch 1,3 Prozent mehr Straftaten erfasst. Die angezeigten Straftaten aus dem Bereich der Gewaltkriminalität sind im gleichen Zeitraum um 17,3 Prozent gestiegen. Der leichte Rückgang der Kriminalitätszahlen geht somit mit einer Verschärfung der Kriminalität einher.
Schlüsselfaktor «gewaltlegitimierende Einstellungen»
An der Polizeilichen Kriminalstatistik ist auch etwas anderes auffällig: dass ausländische Tatverdächtige gemessen am Ausländeranteil in Deutschland deutlich überrepräsentiert sind. Das lässt sich an der sogenannten Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) ablesen. Die Statistik versteht darunter die Zahl der Tatverdächtigen, die auf 100 000 Einwohner kommen. Selbst wenn man ausländerrechtliche Verstösse wie etwa unerlaubte Einreisen herausrechnet, kommen nichtdeutsche Tatverdächtige auf einen Durchschnittswert von 4788, deutsche auf einen Wert von 1813.
Ausländische Tatverdächtige haben also eine mehr als doppelt so grosse Belastung wie deutsche – über alle Altersgruppen hinweg. Dass Ausländer in der Kriminalstatistik als Tatverdächtige überrepräsentiert sind, ist nicht neu. Es lässt aber aufhorchen, wie das Bundeskriminalamt dieses Übergewicht begründet. Ein wesentlicher Faktor seien «gewaltlegitimierende Einstellungen», heisst es im Jahresbericht.
Unter einer gewaltlegitimierenden Einstellung versteht das Bundeskriminalamt eine Haltung, die Straf- oder Gewalttaten in besonderen Situationen nicht nur als gerechtfertigt, sondern auch als Ausdruck von Männlichkeit ansieht. Sie sei insbesondere «in einigen migrantischen Bevölkerungsgruppen verstärkt anzutreffen». Damit dürften aber vor allem Tatverdächtige aus dem islamischen Kulturkreis gemeint sein, Türken und Syrer etwa: Sie stellen 9,6 beziehungsweise 9,3 Prozent der nichtdeutschen Tatverdächtigen. Damit stehen sie an der Spitze der Statistik.
Über den Einfluss kultureller Normen auf Kriminalität zu sprechen, war in Deutschland lange verpönt. Oft wurden in Bezug auf ausländische Tatverdächtige soziale Aspekte wie etwa Gewalt- und Fluchterfahrungen angeführt – oder die Tatsache, dass viele Migranten junge Männer sind, die generell öfter kriminell sind als alle anderen grossen Bevölkerungsgruppen. Diese Aspekte werden auch in der aktuellen Kriminalitätsstatistik genannt. Dass nun auch vom kulturellen Faktor die Rede ist, ist aber neu: In der Statistik für das Jahr 2024 wurde er noch ausgespart. Hinsichtlich der Interpretation der Kriminalitätsursachen scheint sich im Bundeskriminalamt ein Kurswechsel anzubahnen.
Immer mehr Menschen werden Opfer von Online-Betrug
Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden in rund 40 Prozent der angezeigten Straftaten keine Tatverdächtigen ermittelt. Die Aussagekraft der Polizeilichen Kriminalstatistik wird ferner dadurch eingeschränkt, dass sie sich nur auf das sogenannte Hellfeld erstreckt. Damit sind Straftaten gemeint, die bei der Polizei angezeigt werden. Nicht angezeigte Delikte, im Jargon der Sicherheitsbehörden «Dunkelfeld» genannt, bleiben in der Polizeilichen Kriminalstatistik aussen vor. Sie werden in sogenannten Dunkelfeldstudien erforscht.
Holger Münch, der Präsident des Bundeskriminalamts, stellte am Montagvormittag eine solche Dunkelfeldstudie für das Jahr 2024 vor. Für die Studie «Sicherheit und Kriminalität in Deutschland» befragte das Bundeskriminalamt über 60 000 Männer und Frauen. Sie gibt darüber Aufschluss, welche Delikte besonders oft und welche selten angezeigt werden und wie sich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung seit 2020 entwickelt hat. Die meisten Befragten gaben an, sich an öffentlichen Orten wie Bahnhöfen und Parks nachts nicht sicher zu fühlen.
Dabei springen die Unterschiede zwischen den befragten Männern und den Frauen ins Auge. In Parks fühlen sich nachts nur 11,1 Prozent der Frauen sicher. Bei Männern sind es 34,8 Prozent. Im Bereich der Cyberkriminalität wurde in nur 16,7 Prozent der Fälle Anzeige erstattet. Bei Sexualdelikten liegt die Anzeigequote bei nur 6,2 Prozent.
Im Vergleich zum Jahr 2020 hat zudem der Anteil jener zugenommen, die angegeben haben, dass sie Opfer eines Online-Betrugs geworden seien. Pro 1000 Anwohner kommt die Dunkelfeldstudie auf 116 angegebene Fälle von sogenanntem Waren- und Dienstleistungsbetrug im Internet. 2020 waren es noch 87 Fälle.
Die Kriminalität sei «digitaler, internationaler, brutaler» geworden, sagte Münch. Zur Entwarnung gibt es also keinen Anlass.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Das BKA relativiert es doch selbst:Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 11:36 https://www.nzz.ch/international/polize ... ld.1934385
Das Alles dürfte eigentlich niemanden überraschen aber ich kann mir durchaus vorstellen das es der Eine oder die Andere nach wie vor nicht wahrhaben will obwohl die Zahlen dazu auf dem Tisch liegen.Deutschland verzeichnet einen Rückgang der angezeigten Straftaten. Doch es kommt zu mehr Messergewalt, Morden und Sexualdelikten
Die Kriminalität sei «digitaler, internationaler, brutaler» geworden, sagte Holger Münch, der Präsident des Bundeskriminalamts. In Bezug auf die Straftaten ausländischer Tatverdächtiger hebt seine Behörde nun auch den Einfluss kultureller Normen hervor.
Der christlichsoziale deutsche Innenminister Alexander Dobrindt begann mit einer guten Nachricht, als er die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025 vorstellte. Die angezeigten Straftaten seien um 5,6 Prozent auf insgesamt 5,5 Millionen Fälle zurückgegangen, sagte er am Montagvormittag. Wenn man den Effekt der Cannabis-Teillegalisierung herausrechne – seit der Konsum von Cannabis legal ist, werden weniger Drogendelikte angezeigt –, komme man auf einen leichten Rückgang in Höhe von 4,7 Prozent.
Doch die schlechte Nachricht folgte gleich auf dem Fuss: Bei den schweren Straftaten verzeichnete das Bundeskriminalamt einen deutlichen Anstieg.
2025 wurden 2453 Morde und andere Tötungsdelikte angezeigt, das entspricht einem Zuwachs von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der erfassten Sexualstraftaten stieg um 8,5 Prozent auf 14 454 Fälle. Laut dem Bundeskriminalamt könnte das damit zusammenhängen, dass mehr Fälle angezeigt werden als in der Vergangenheit. Auch die Zahl der Messerdelikte ist im Vergleich zum Vorjahr gewachsen, und zwar um 0,8 Prozent auf 29 234 Fälle. Dazu zählt die Statistik nicht nur den Einsatz von Messern, sondern auch die angedrohte Messergewalt.
Dass die Kriminalitätsbelastung in Deutschland anhaltend hoch ist, zeigt auch ein Vergleich mit den vergangenen Jahren. Nach dem massiven Rückgang der Straftaten in der Corona-Pandemie stiegen diese 2022 und 2023 an, um anschliessend wieder leicht zurückzugehen. Im Vergleich zum Jahr 2019 wurden im vergangenen Jahr immer noch 1,3 Prozent mehr Straftaten erfasst. Die angezeigten Straftaten aus dem Bereich der Gewaltkriminalität sind im gleichen Zeitraum um 17,3 Prozent gestiegen. Der leichte Rückgang der Kriminalitätszahlen geht somit mit einer Verschärfung der Kriminalität einher.
Schlüsselfaktor «gewaltlegitimierende Einstellungen»
An der Polizeilichen Kriminalstatistik ist auch etwas anderes auffällig: dass ausländische Tatverdächtige gemessen am Ausländeranteil in Deutschland deutlich überrepräsentiert sind. Das lässt sich an der sogenannten Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) ablesen. Die Statistik versteht darunter die Zahl der Tatverdächtigen, die auf 100 000 Einwohner kommen. Selbst wenn man ausländerrechtliche Verstösse wie etwa unerlaubte Einreisen herausrechnet, kommen nichtdeutsche Tatverdächtige auf einen Durchschnittswert von 4788, deutsche auf einen Wert von 1813.
Ausländische Tatverdächtige haben also eine mehr als doppelt so grosse Belastung wie deutsche – über alle Altersgruppen hinweg. Dass Ausländer in der Kriminalstatistik als Tatverdächtige überrepräsentiert sind, ist nicht neu. Es lässt aber aufhorchen, wie das Bundeskriminalamt dieses Übergewicht begründet. Ein wesentlicher Faktor seien «gewaltlegitimierende Einstellungen», heisst es im Jahresbericht.
Unter einer gewaltlegitimierenden Einstellung versteht das Bundeskriminalamt eine Haltung, die Straf- oder Gewalttaten in besonderen Situationen nicht nur als gerechtfertigt, sondern auch als Ausdruck von Männlichkeit ansieht. Sie sei insbesondere «in einigen migrantischen Bevölkerungsgruppen verstärkt anzutreffen». Damit dürften aber vor allem Tatverdächtige aus dem islamischen Kulturkreis gemeint sein, Türken und Syrer etwa: Sie stellen 9,6 beziehungsweise 9,3 Prozent der nichtdeutschen Tatverdächtigen. Damit stehen sie an der Spitze der Statistik.
Über den Einfluss kultureller Normen auf Kriminalität zu sprechen, war in Deutschland lange verpönt. Oft wurden in Bezug auf ausländische Tatverdächtige soziale Aspekte wie etwa Gewalt- und Fluchterfahrungen angeführt – oder die Tatsache, dass viele Migranten junge Männer sind, die generell öfter kriminell sind als alle anderen grossen Bevölkerungsgruppen. Diese Aspekte werden auch in der aktuellen Kriminalitätsstatistik genannt. Dass nun auch vom kulturellen Faktor die Rede ist, ist aber neu: In der Statistik für das Jahr 2024 wurde er noch ausgespart. Hinsichtlich der Interpretation der Kriminalitätsursachen scheint sich im Bundeskriminalamt ein Kurswechsel anzubahnen.
Immer mehr Menschen werden Opfer von Online-Betrug
Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden in rund 40 Prozent der angezeigten Straftaten keine Tatverdächtigen ermittelt. Die Aussagekraft der Polizeilichen Kriminalstatistik wird ferner dadurch eingeschränkt, dass sie sich nur auf das sogenannte Hellfeld erstreckt. Damit sind Straftaten gemeint, die bei der Polizei angezeigt werden. Nicht angezeigte Delikte, im Jargon der Sicherheitsbehörden «Dunkelfeld» genannt, bleiben in der Polizeilichen Kriminalstatistik aussen vor. Sie werden in sogenannten Dunkelfeldstudien erforscht.
Holger Münch, der Präsident des Bundeskriminalamts, stellte am Montagvormittag eine solche Dunkelfeldstudie für das Jahr 2024 vor. Für die Studie «Sicherheit und Kriminalität in Deutschland» befragte das Bundeskriminalamt über 60 000 Männer und Frauen. Sie gibt darüber Aufschluss, welche Delikte besonders oft und welche selten angezeigt werden und wie sich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung seit 2020 entwickelt hat. Die meisten Befragten gaben an, sich an öffentlichen Orten wie Bahnhöfen und Parks nachts nicht sicher zu fühlen.
Dabei springen die Unterschiede zwischen den befragten Männern und den Frauen ins Auge. In Parks fühlen sich nachts nur 11,1 Prozent der Frauen sicher. Bei Männern sind es 34,8 Prozent. Im Bereich der Cyberkriminalität wurde in nur 16,7 Prozent der Fälle Anzeige erstattet. Bei Sexualdelikten liegt die Anzeigequote bei nur 6,2 Prozent.
Im Vergleich zum Jahr 2020 hat zudem der Anteil jener zugenommen, die angegeben haben, dass sie Opfer eines Online-Betrugs geworden seien. Pro 1000 Anwohner kommt die Dunkelfeldstudie auf 116 angegebene Fälle von sogenanntem Waren- und Dienstleistungsbetrug im Internet. 2020 waren es noch 87 Fälle.
Die Kriminalität sei «digitaler, internationaler, brutaler» geworden, sagte Münch. Zur Entwarnung gibt es also keinen Anlass.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 11:36 https://www.nzz.ch/international/polize ... ld.1934385
Das Alles dürfte eigentlich niemanden überraschen aber ich kann mir durchaus vorstellen das es der Eine oder die Andere nach wie vor nicht wahrhaben will obwohl die Zahlen dazu auf dem Tisch liegen.Deutschland verzeichnet einen Rückgang der angezeigten Straftaten. Doch es kommt zu mehr Messergewalt, Morden und Sexualdelikten
Die Kriminalität sei «digitaler, internationaler, brutaler» geworden, sagte Holger Münch, der Präsident des Bundeskriminalamts. In Bezug auf die Straftaten ausländischer Tatverdächtiger hebt seine Behörde nun auch den Einfluss kultureller Normen hervor.
Der christlichsoziale deutsche Innenminister Alexander Dobrindt begann mit einer guten Nachricht, als er die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025 vorstellte. Die angezeigten Straftaten seien um 5,6 Prozent auf insgesamt 5,5 Millionen Fälle zurückgegangen, sagte er am Montagvormittag. Wenn man den Effekt der Cannabis-Teillegalisierung herausrechne – seit der Konsum von Cannabis legal ist, werden weniger Drogendelikte angezeigt –, komme man auf einen leichten Rückgang in Höhe von 4,7 Prozent.
Doch die schlechte Nachricht folgte gleich auf dem Fuss: Bei den schweren Straftaten verzeichnete das Bundeskriminalamt einen deutlichen Anstieg.
2025 wurden 2453 Morde und andere Tötungsdelikte angezeigt, das entspricht einem Zuwachs von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der erfassten Sexualstraftaten stieg um 8,5 Prozent auf 14 454 Fälle. Laut dem Bundeskriminalamt könnte das damit zusammenhängen, dass mehr Fälle angezeigt werden als in der Vergangenheit. Auch die Zahl der Messerdelikte ist im Vergleich zum Vorjahr gewachsen, und zwar um 0,8 Prozent auf 29 234 Fälle. Dazu zählt die Statistik nicht nur den Einsatz von Messern, sondern auch die angedrohte Messergewalt.
Dass die Kriminalitätsbelastung in Deutschland anhaltend hoch ist, zeigt auch ein Vergleich mit den vergangenen Jahren. Nach dem massiven Rückgang der Straftaten in der Corona-Pandemie stiegen diese 2022 und 2023 an, um anschliessend wieder leicht zurückzugehen. Im Vergleich zum Jahr 2019 wurden im vergangenen Jahr immer noch 1,3 Prozent mehr Straftaten erfasst. Die angezeigten Straftaten aus dem Bereich der Gewaltkriminalität sind im gleichen Zeitraum um 17,3 Prozent gestiegen. Der leichte Rückgang der Kriminalitätszahlen geht somit mit einer Verschärfung der Kriminalität einher.
Schlüsselfaktor «gewaltlegitimierende Einstellungen»
An der Polizeilichen Kriminalstatistik ist auch etwas anderes auffällig: dass ausländische Tatverdächtige gemessen am Ausländeranteil in Deutschland deutlich überrepräsentiert sind. Das lässt sich an der sogenannten Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) ablesen. Die Statistik versteht darunter die Zahl der Tatverdächtigen, die auf 100 000 Einwohner kommen. Selbst wenn man ausländerrechtliche Verstösse wie etwa unerlaubte Einreisen herausrechnet, kommen nichtdeutsche Tatverdächtige auf einen Durchschnittswert von 4788, deutsche auf einen Wert von 1813.
Ausländische Tatverdächtige haben also eine mehr als doppelt so grosse Belastung wie deutsche – über alle Altersgruppen hinweg. Dass Ausländer in der Kriminalstatistik als Tatverdächtige überrepräsentiert sind, ist nicht neu. Es lässt aber aufhorchen, wie das Bundeskriminalamt dieses Übergewicht begründet. Ein wesentlicher Faktor seien «gewaltlegitimierende Einstellungen», heisst es im Jahresbericht.
Unter einer gewaltlegitimierenden Einstellung versteht das Bundeskriminalamt eine Haltung, die Straf- oder Gewalttaten in besonderen Situationen nicht nur als gerechtfertigt, sondern auch als Ausdruck von Männlichkeit ansieht. Sie sei insbesondere «in einigen migrantischen Bevölkerungsgruppen verstärkt anzutreffen». Damit dürften aber vor allem Tatverdächtige aus dem islamischen Kulturkreis gemeint sein, Türken und Syrer etwa: Sie stellen 9,6 beziehungsweise 9,3 Prozent der nichtdeutschen Tatverdächtigen. Damit stehen sie an der Spitze der Statistik.
Über den Einfluss kultureller Normen auf Kriminalität zu sprechen, war in Deutschland lange verpönt. Oft wurden in Bezug auf ausländische Tatverdächtige soziale Aspekte wie etwa Gewalt- und Fluchterfahrungen angeführt – oder die Tatsache, dass viele Migranten junge Männer sind, die generell öfter kriminell sind als alle anderen grossen Bevölkerungsgruppen. Diese Aspekte werden auch in der aktuellen Kriminalitätsstatistik genannt. Dass nun auch vom kulturellen Faktor die Rede ist, ist aber neu: In der Statistik für das Jahr 2024 wurde er noch ausgespart. Hinsichtlich der Interpretation der Kriminalitätsursachen scheint sich im Bundeskriminalamt ein Kurswechsel anzubahnen.
Immer mehr Menschen werden Opfer von Online-Betrug
Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden in rund 40 Prozent der angezeigten Straftaten keine Tatverdächtigen ermittelt. Die Aussagekraft der Polizeilichen Kriminalstatistik wird ferner dadurch eingeschränkt, dass sie sich nur auf das sogenannte Hellfeld erstreckt. Damit sind Straftaten gemeint, die bei der Polizei angezeigt werden. Nicht angezeigte Delikte, im Jargon der Sicherheitsbehörden «Dunkelfeld» genannt, bleiben in der Polizeilichen Kriminalstatistik aussen vor. Sie werden in sogenannten Dunkelfeldstudien erforscht.
Holger Münch, der Präsident des Bundeskriminalamts, stellte am Montagvormittag eine solche Dunkelfeldstudie für das Jahr 2024 vor. Für die Studie «Sicherheit und Kriminalität in Deutschland» befragte das Bundeskriminalamt über 60 000 Männer und Frauen. Sie gibt darüber Aufschluss, welche Delikte besonders oft und welche selten angezeigt werden und wie sich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung seit 2020 entwickelt hat. Die meisten Befragten gaben an, sich an öffentlichen Orten wie Bahnhöfen und Parks nachts nicht sicher zu fühlen.
Dabei springen die Unterschiede zwischen den befragten Männern und den Frauen ins Auge. In Parks fühlen sich nachts nur 11,1 Prozent der Frauen sicher. Bei Männern sind es 34,8 Prozent. Im Bereich der Cyberkriminalität wurde in nur 16,7 Prozent der Fälle Anzeige erstattet. Bei Sexualdelikten liegt die Anzeigequote bei nur 6,2 Prozent.
Im Vergleich zum Jahr 2020 hat zudem der Anteil jener zugenommen, die angegeben haben, dass sie Opfer eines Online-Betrugs geworden seien. Pro 1000 Anwohner kommt die Dunkelfeldstudie auf 116 angegebene Fälle von sogenanntem Waren- und Dienstleistungsbetrug im Internet. 2020 waren es noch 87 Fälle.
Die Kriminalität sei «digitaler, internationaler, brutaler» geworden, sagte Münch. Zur Entwarnung gibt es also keinen Anlass.
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Bei der Kriminalität zeichnet sich eine Trendwende ab – zum Guten
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Achso.. na dann ist ja alles gutCerta hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 11:37Das BKA relativiert es doch selbst:Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Apr 2026, 11:36 https://www.nzz.ch/international/polize ... ld.1934385
Das Alles dürfte eigentlich niemanden überraschen aber ich kann mir durchaus vorstellen das es der Eine oder die Andere nach wie vor nicht wahrhaben will obwohl die Zahlen dazu auf dem Tisch liegen.Deutschland verzeichnet einen Rückgang der angezeigten Straftaten. Doch es kommt zu mehr Messergewalt, Morden und Sexualdelikten
Die Kriminalität sei «digitaler, internationaler, brutaler» geworden, sagte Holger Münch, der Präsident des Bundeskriminalamts. In Bezug auf die Straftaten ausländischer Tatverdächtiger hebt seine Behörde nun auch den Einfluss kultureller Normen hervor.
Der christlichsoziale deutsche Innenminister Alexander Dobrindt begann mit einer guten Nachricht, als er die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025 vorstellte. Die angezeigten Straftaten seien um 5,6 Prozent auf insgesamt 5,5 Millionen Fälle zurückgegangen, sagte er am Montagvormittag. Wenn man den Effekt der Cannabis-Teillegalisierung herausrechne – seit der Konsum von Cannabis legal ist, werden weniger Drogendelikte angezeigt –, komme man auf einen leichten Rückgang in Höhe von 4,7 Prozent.
Doch die schlechte Nachricht folgte gleich auf dem Fuss: Bei den schweren Straftaten verzeichnete das Bundeskriminalamt einen deutlichen Anstieg.
2025 wurden 2453 Morde und andere Tötungsdelikte angezeigt, das entspricht einem Zuwachs von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der erfassten Sexualstraftaten stieg um 8,5 Prozent auf 14 454 Fälle. Laut dem Bundeskriminalamt könnte das damit zusammenhängen, dass mehr Fälle angezeigt werden als in der Vergangenheit. Auch die Zahl der Messerdelikte ist im Vergleich zum Vorjahr gewachsen, und zwar um 0,8 Prozent auf 29 234 Fälle. Dazu zählt die Statistik nicht nur den Einsatz von Messern, sondern auch die angedrohte Messergewalt.
Dass die Kriminalitätsbelastung in Deutschland anhaltend hoch ist, zeigt auch ein Vergleich mit den vergangenen Jahren. Nach dem massiven Rückgang der Straftaten in der Corona-Pandemie stiegen diese 2022 und 2023 an, um anschliessend wieder leicht zurückzugehen. Im Vergleich zum Jahr 2019 wurden im vergangenen Jahr immer noch 1,3 Prozent mehr Straftaten erfasst. Die angezeigten Straftaten aus dem Bereich der Gewaltkriminalität sind im gleichen Zeitraum um 17,3 Prozent gestiegen. Der leichte Rückgang der Kriminalitätszahlen geht somit mit einer Verschärfung der Kriminalität einher.
Schlüsselfaktor «gewaltlegitimierende Einstellungen»
An der Polizeilichen Kriminalstatistik ist auch etwas anderes auffällig: dass ausländische Tatverdächtige gemessen am Ausländeranteil in Deutschland deutlich überrepräsentiert sind. Das lässt sich an der sogenannten Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) ablesen. Die Statistik versteht darunter die Zahl der Tatverdächtigen, die auf 100 000 Einwohner kommen. Selbst wenn man ausländerrechtliche Verstösse wie etwa unerlaubte Einreisen herausrechnet, kommen nichtdeutsche Tatverdächtige auf einen Durchschnittswert von 4788, deutsche auf einen Wert von 1813.
Ausländische Tatverdächtige haben also eine mehr als doppelt so grosse Belastung wie deutsche – über alle Altersgruppen hinweg. Dass Ausländer in der Kriminalstatistik als Tatverdächtige überrepräsentiert sind, ist nicht neu. Es lässt aber aufhorchen, wie das Bundeskriminalamt dieses Übergewicht begründet. Ein wesentlicher Faktor seien «gewaltlegitimierende Einstellungen», heisst es im Jahresbericht.
Unter einer gewaltlegitimierenden Einstellung versteht das Bundeskriminalamt eine Haltung, die Straf- oder Gewalttaten in besonderen Situationen nicht nur als gerechtfertigt, sondern auch als Ausdruck von Männlichkeit ansieht. Sie sei insbesondere «in einigen migrantischen Bevölkerungsgruppen verstärkt anzutreffen». Damit dürften aber vor allem Tatverdächtige aus dem islamischen Kulturkreis gemeint sein, Türken und Syrer etwa: Sie stellen 9,6 beziehungsweise 9,3 Prozent der nichtdeutschen Tatverdächtigen. Damit stehen sie an der Spitze der Statistik.
Über den Einfluss kultureller Normen auf Kriminalität zu sprechen, war in Deutschland lange verpönt. Oft wurden in Bezug auf ausländische Tatverdächtige soziale Aspekte wie etwa Gewalt- und Fluchterfahrungen angeführt – oder die Tatsache, dass viele Migranten junge Männer sind, die generell öfter kriminell sind als alle anderen grossen Bevölkerungsgruppen. Diese Aspekte werden auch in der aktuellen Kriminalitätsstatistik genannt. Dass nun auch vom kulturellen Faktor die Rede ist, ist aber neu: In der Statistik für das Jahr 2024 wurde er noch ausgespart. Hinsichtlich der Interpretation der Kriminalitätsursachen scheint sich im Bundeskriminalamt ein Kurswechsel anzubahnen.
Immer mehr Menschen werden Opfer von Online-Betrug
Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden in rund 40 Prozent der angezeigten Straftaten keine Tatverdächtigen ermittelt. Die Aussagekraft der Polizeilichen Kriminalstatistik wird ferner dadurch eingeschränkt, dass sie sich nur auf das sogenannte Hellfeld erstreckt. Damit sind Straftaten gemeint, die bei der Polizei angezeigt werden. Nicht angezeigte Delikte, im Jargon der Sicherheitsbehörden «Dunkelfeld» genannt, bleiben in der Polizeilichen Kriminalstatistik aussen vor. Sie werden in sogenannten Dunkelfeldstudien erforscht.
Holger Münch, der Präsident des Bundeskriminalamts, stellte am Montagvormittag eine solche Dunkelfeldstudie für das Jahr 2024 vor. Für die Studie «Sicherheit und Kriminalität in Deutschland» befragte das Bundeskriminalamt über 60 000 Männer und Frauen. Sie gibt darüber Aufschluss, welche Delikte besonders oft und welche selten angezeigt werden und wie sich das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung seit 2020 entwickelt hat. Die meisten Befragten gaben an, sich an öffentlichen Orten wie Bahnhöfen und Parks nachts nicht sicher zu fühlen.
Dabei springen die Unterschiede zwischen den befragten Männern und den Frauen ins Auge. In Parks fühlen sich nachts nur 11,1 Prozent der Frauen sicher. Bei Männern sind es 34,8 Prozent. Im Bereich der Cyberkriminalität wurde in nur 16,7 Prozent der Fälle Anzeige erstattet. Bei Sexualdelikten liegt die Anzeigequote bei nur 6,2 Prozent.
Im Vergleich zum Jahr 2020 hat zudem der Anteil jener zugenommen, die angegeben haben, dass sie Opfer eines Online-Betrugs geworden seien. Pro 1000 Anwohner kommt die Dunkelfeldstudie auf 116 angegebene Fälle von sogenanntem Waren- und Dienstleistungsbetrug im Internet. 2020 waren es noch 87 Fälle.
Die Kriminalität sei «digitaler, internationaler, brutaler» geworden, sagte Münch. Zur Entwarnung gibt es also keinen Anlass.
Laut dem Bundeskriminalamt könnte das damit zusammenhängen, dass mehr Fälle angezeigt werden als in der Vergangenheit