Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Jedes Jahr sind das rund 40.000 Ersatzfreiheitstrafen in Deutschland, klingt erst mal viel aber das sind nicht nur "Schwarzfahrer" sondern ALLE Ersatzfreiheitstrafen. 10 Prozent Anteil an der Gesamtanzahl an Gefangen ist zwar tatsächlich nicht nichts aber diese Gefangenen stellen nicht das Hauptproblem in deutschen JVAs dar.Abraxas hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 07:59
Angesichts überlasteter Gerichte und Gefängnisse stellte sie die derzeit geltende Praxis infrage: „Gehören Menschen, die sich keinen Fahrschein leisten können und schließlich mit einer Ersatzfreiheitsstrafe im Gefängnis landen, wirklich dorthin?“![]()
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https://www.berliner-zeitung.de/gesundh ... 698bc31d51
Endlich auch mal Erster. Knapp 14% einfach krass. Inb4: wen wunderts hehe
Berlin ist trauriger Spitzenreiter: Vom Leben mit Depressionen in der Metropole
Berlin ist traurige Spitze bei Depressionen: Rund 439.000 Menschen leben hier mit der Diagnose. Mehr als im Rest des Landes – Tendenz steigend.Depression ist längst eine Volkskrankheit. Und Berlin ist besonders stark betroffen. Laut AOK-Gesundheitsatlas wurde 2023 bei 13,93 Prozent der Berlinerinnen und Berliner eine Depression diagnostiziert.
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AlexKettererFPS
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Das ist der Weg. Ostmullen vom Dorf ziehen nach Berlin und knuspern Citalopram wie Smarties, während die eigenen Kinder "gesundheitliche Probleme" habenHarun hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 08:23 Würde ich in Berlin wohnen, hätte ich auch Depressionen.
Aber Grunewald kann man's aushalten. Da trifft man diese Leute auch nicht
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AlexKettererFPS
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Da werden die Ärmel hochgekrempelt und das reüssieren vorbereitet
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
https://www.welt.de/kultur/stuetzen-der ... -sein.html
Gut, bissig und mit einem Augenzwinkern geschrieben !"Töten und sterben? Für welche Nation soll das bitte sein?"
Schlechter Staat, wenig Patriotismus: Eine identitätsfreie Hedonisten- und Abschöpferversorgungsanstalt ist nach 11 Jahren offener Grenzen kein Grund zum Opfergang.
Das ist überhaupt nicht lustig, schnauzte mich der alte Mann an, nachdem mir anderthalb Jahre Leben geschenkt worden waren. Er saß zwischen zwei anderen, alten und schlecht gelaunten Männern und hatte mir gerade widerwillig eröffnen müssen, dass ich wegen Asthma und anderer Probleme völlig untauglich war, obendrein auch noch fürs Vaterland zu sterben. Darauf habe ich meiner Freude freien Lauf gelassen, und das passte so gar nicht vor dieses Sitzgericht mit deutscher Fahne. Ich hatte auch nie vor, Rucksäcke durch die Oberpfalz zu schleppen, mich von gewöhnlichen Sterblichen schikanieren zu lassen und lange Monate in Kasernen zu nächtigen: Ich wollte einfach Zivilist bleiben und durfte es. Hurra! Ich lümmelte da also in meinem Stuhl, hörte mir noch etwas Rechtsklimbim an, etwa, dass man in einem Verteidigungsfall trotzdem was von mir wollen könnte, und tat das, was ich schon immer am besten konnte: Ich verdrückte mich.
Zwei Jahre darauf wurde ich trotzdem beinahe zum Verbrecher, weil ein Freund dem Druck des Wehrdienstes nicht standgehalten hat und sich in eine Klinik einweisen ließ. Hospitäler sind im Sommer auch nicht das, was man sich unter einem erfüllten Dasein verspricht, und weil wir den ganzen Wehrkram nicht ernst nahmen, schmuggelte ich ihn eines schönen Tages hinaus. Wir fuhren einfach so, ohne es jemandem zu verraten, an den Gardasee. Wir waren jung. Wir wollten Mädchen. Gern aus der Oberpfalz, deren Freunde beim Bund sein mussten und nicht mit an den See konnten. Das alles war zwar de facto Fahnenflucht, beziehungsweise in meinem Fall Beihilfe dazu nach § 16 WStG Absatz 4, aber das wusste ich als Zivilist natürlich nicht. Und wie es so ist: Als wir wieder daheim aufgetaucht sind, gab es neben der knorrigen, alten Bundeswehr des Kalten Krieges auch noch die eingespielten Beziehungen der besseren Kreise dieser Stadt: Wir haben uns verdrückt und einen schönen Sommer genossen, und es ist nichts passiert.
Ich habe das mit dem Sterben für das Vaterland einfach nicht eingesehen. In der kleinen, dummen Stadt an der Donau war ich aus mehreren Gründen eher ein Außenseiter und konnte mit der damals relativ fest gefügten Nation unter Kohl und Strauß wenig anfangen. Das war überhaupt nicht meine Welt, ich gehörte nicht dazu, und diese Welt wollte mich auch nicht haben. Es war nicht der eine große Konflikt, sondern viele, viele kleine Details. Ich konnte nie einen geraden Aufsatz schreiben und war nur auf einem naturwissenschaftlichen Gymnasium, weil ich überall sonst noch schlechter war – besonders in Deutsch übrigens. Andere rannten in „Top Gun“ und wollten Piloten werden oder kostenlos den Führerschein machen. Ich fand Gewalt einfach blöd und habe auch beim Hockey nie jemandem von hinten den Schädel eingeschlagen. Ein Lehrer meinte, mich bis zum Asthmaanfall joggen lassen zu müssen. Da wusste ich: Ich möchte nach dem Abitur nach Kalifornien und auf keinen Fall in den Schlamm der Oberpfalz. Obendrein war das auch ein wenig rebellisch in jenen Tagen, und das hat den Mädchen gefallen. Mit einem 5er bei der Musterung konnte man sogar recht gut angeben. Also, zumindest habe ich es versucht, und mein Bett war nicht leer, weil unter anderem die Freundin vom Oli, der sich für zwei Jahre verpflichtet hat, die Kend...
Was wollte ich, ach so, ja richtig, ähm, also, was man an mir vaterlandslosem Gesellen recht schön gesehen hat, ist der Umstand, dass der knallschwarze Reservistenvereins-Patriotismus mit dem Bedauern, dass man damals nicht nach Moskau kam, mit den Lehrern, die bei der Partisanenbekämpfung waren und stolz davon berichteten, oder denen, die in den letzten Tagen eine SS-Uniform bekamen und immer noch einen Knacks hatten, weil der Russe sie mitnahm und 48, als er sie laufen ließ, vom alten Königsberg nichts mehr da war – dass man mit solchen Erfahrungen manche überhaupt nicht begeistert und eher abschreckt. Zu meiner Zeit gab es noch Karten von Deutschland in den Grenzen von 1938 und Vertriebenenverbände, die sich lieber heute als morgen wieder in den Panzer nach Schlesien gesetzt hätten. Das hat eher gespalten, und so haben viele verweigert. Einer zivil und eloquent auftretenden Bundeswehr, die meine halbe Klasse nicht mit Kettenraucherei und Alkoholproblemen aus den Käffern an der Zonengrenze entlassen hätte, wäre ich vielleicht anders begegnet. Aber so: Hurra!
Seitdem habe ich beruflich viel erlebt und war in anderen Ländern mit sehr viel natürlichem und vor allem freundlichem Patriotismus. Die Menschen in Italien, in Frankreich, in der Schweiz, in Amerika, in Israel sind keine blutrünstigen Revanchisten, sondern sie haben eine innere, angenehme Verbindung mit dem Land und Ihresgleichen. Es gibt überall eine sehr unaufgeregte Heimatliebe vor allem im Kleinen, die sich aus vielen guten Taten speist. Es hat eine Weile gedauert, bis ich das auch in Deutschland erkannt habe. Es mag sein, dass es mit dem Aussterben der verbitterten Kriegsteilnehmergeneration zu tun hat, die eine absolut bescheidene Jugend hatte und dann in dieser Jahrhundertkatastrophe so viel mitverantwortet hat. Ab den 90ern hat sich in Deutschland eine entspannte, gastfreundliche Landkultur entwickelt. Kein Vergleich zu früher, als die Toleranz an den zertrümmerten Schienbeinen der D-Jugend im Nachbardorf endete. Mitte, Ende der Nullerjahre konnte man den Eindruck bekommen, dass dieses dicke Deutschland neben seiner sanften, internationalen Rolle auch so etwas wie ein leichtes Nationalgefühl entwickelt, in das sich weite Teile der Bevölkerung einfinden können. FC Bayern, Oktoberfest und Loveparade müssen nicht jedem gefallen, aber da war was. Ganz ohne Militarismus.
Dieser kurze Sommer der postideologischen Zivilisten, frei von der Bundeswehr, ohne Kalten Krieg und voller Entsetzen über das, was irrer Nationalismus im ehemaligen Jugoslawien angerichtet hat, war kein politisch gestaltetes Ereignis, sondern eine Sache eines Volkes, das so eine Art Mitte des freundlichen Wohlstands gefunden hatte. Und allen ist natürlich bewusst, dass diese Zeiten vorbei sind. Die Schröder-SPD gibt es nicht mehr, und die konservative CDU auch nicht mehr. Was es gibt, ist eine wegbröckelnde Mittelschicht, die Angst um das Erreichte hat, und weite Teile der Bevölkerung, die gerade bemerken, dass sie damit kein Teil eines reichen Landes sind. Der Staat hat sich seitdem immer mehr bedient, die Zuständigkeiten wechseln in unwählbare Gremien, Politiker haben die Lust am Dauernotstand entdeckt, nie reichen die Einnahmen. Den netten Patriotismus hat man mit dem Generalverdacht der Meldestellen in ein schlechtes Licht gerückt. Die alten Krieger meiner Musterung mögen tot sein, aber ihre Schatten werden als Existenzberechtigung von Medien und Kulturbetrieb weiter ausgebeutet: Wer nicht Antisemiten und Islamisten aufnehmen will, vergisst ihnen zufolge das Unrecht, das die Deutschen den Juden angetan haben. Und damit das keiner vergisst, bezahlt der Staat frühere Stasis, die blonden Zöpfen hinterhergesinnungsschnüffeln.
Das kann man alles machen, und es garantiert die Herrschaft eines Elfenbeinturms, in dem sich eine politmediale Kaste zwischen Finanzkrisen und Gretischistenaufmärschen zur Deutungshoheit selbst ermächtigt. Wenn dabei manche die Schnauze voll haben und eine Antipartei wie die AfD aufbauen, ist es für das System wunderbar, weil es strategisch den Machterhalt des Systems garantiert und erlaubt, jeden Abweichler zu diskreditieren. Ganz oben wird aus dem Volk, das theoretisch ein Grundrecht der Selbstbestimmung hätte, irgendwelche Leute gemacht, die schon länger hier sind und das zu schaffen haben, was andere mit offenen Grenzen verursachen. Das Leben mit Migranten soll man gefälligst täglich neu aushandeln, und jetzt gibt es einen Osterappell, noch mehr Leute bei kriminellen Schleppern im Mittelmeer einzusammeln und nicht in den nächsten libyschen Hafen, sondern nach Europa zu bringen. Ein Beteiligter sagt, es hätte ja nur 40 islamistische Terroristen gegeben, während unsere Weihnachtsmärkte und Volksfeste wie Botschaften in Bagdad gesichert sind, Messermänner und Massenvergewaltigungen Alltagsphänomene wurden.
Es gab nicht den einen Nero-Befehl, aber am Ende dieses Kulturkampfes haben wir es mit einem Land zu tun, in dem die gemeinsame Basis gründlich und, ich denke auch, gezielt zertrümmert wurde. Und die suizidale Empathie der Verantwortlichen findet auch nicht, dass es nun genug wäre. Dummerweise, und das, obwohl man es hätte wissen können, gibt es einen Herrn Trump, der nicht mehr die Rechnung für den Schutzschirm zahlen will. Zudem gibt es in Russland und China zwei Länder, die nach imperialer und wirtschaftlicher Größe drängen, gern auch auf unsere Kosten. Statt russischem Gas als Ersatz für unsere grünen Dunkelflauten haben wir einen Krieg in Europa, mit einer Ukraine, deren kriegerisch-nationale Bemühungen bei uns die woken NGOs reihenweise zum Glühen brächten. Tatsache ist aber: Für diese Ukraine gehen Männer monatelang in die Schützengräben und bringen jedes Opfer. Ihr Nationalismus ist an Dekaden russischer Unterdrückung geschärft. So geht Armee. Oder so wie in Israel. Bei uns dagegen wird jetzt geheult, weil Männer sich abmelden müssen, wenn sie drei Monate ins Ausland wollen. Das ist der real existierende deutsche Patriotismus, wenn es nur weich auf weich kommt.
Ich denke, man muss das verstehen. Die Jungs, die bei uns damals zum Bund gingen oder verweigerten, stellten sich alle die gleiche Frage: Was ist für mich drin? Das ist völlig legitim, schließlich ging es um anderthalb Jahre Zeit und, falls der Russe ernst macht, tatsächlich um das Leben. In der freien Gesellschaft hat sich jeder eine Antwort herausgesucht, und wegen des damals eher bräunlichen Patriotismus wollten viele nicht. Andere wollten genau deswegen. Manche dachten, sie würden bis nach Moskau kommen. Gutmütige, und das waren schon recht viele, wollten einfach dem Land dienen, in einer Art Geschäft auf Gegenseitigkeit. Es gibt nun mal Rechte und Pflichten in einer Gesellschaft für alle, und den 5er bei der Musterung für mich. Mich hat beim Marsch niemand vermisst, und weil ich nichts Medizinisches ertrage, hätte ich auch nicht ins Krankenhaus gepasst. Wie auch immer: Es gab gute Gründe dafür und dagegen, und der normalste Grund war, dass man in einer Gesellschaft auch mal für andere einstehen muss. Früher war es anders, da ging es Soldaten noch um Geld, Plündern und leichte Dirnen.
Heute jedoch? Mit einem positiven Nationalbegriff des deutschen Volkes rangiert man im medialen Mainstream irgendwo zwischen Reichsbürgern, Identitären und Neonazis. Oktoberfestbesucher neigen angeblich zu Vergewaltigungen, Tracht war eine Nazisache und Wiesnhits sind völkisch-sexistische Massenbelästigungen, so eine Art deutsche Kölner Domplatte. Wer aus Pflichtgefühl in die Kasernen zieht, schützt ein Land, in dem Millionen junger, wehrfähiger Menschen vom Bürgergeld und damit von den Steuern der hier Arbeitenden leben. Man schützt an der Waffe leistungslose Reservate, in denen viel gefördert wird, ohne dass Ergebnisse nötig wären. Man wundert sich eventuell beim tristen Wacheschieben im Grenzgebiet, was anderswo aus eingeschleusten Menschen wird, die an den erstklassigen Chancen hier kein Interesse haben. Man trägt die Pflichten einer Gesellschaft, die die Rechte ganz selbstverständlich verteilt und keinen Stress will, wenn sich ganze Gruppen gern nochmal im Bett umdrehen, bevor es in die Stadt geht, um Leuten zuzuschauen.
Das sieht man nicht, wenn es an die Front in der Bedrohungslage geht. Man dient für einen Überbau zwischen Ricarda Lang, Anja Reschke und Luisa Neubauer, die den Takt der Empörungen über Die Männer vorgeben. Man watet im Schlamm für die immer noch großen Nachfahren früherer großer Nazis, die einem um 6 Uhr von der Polizei die Tür eintreten lassen, wenn man einen harmlosen Witz über sie macht. Man kämpft eventuell gegen einen russischen Diktator, der jetzt Netzsperren errichtet, wie sie viele in diesem zu verteidigenden Land wollen, weil freie Meinung die politische Klasse stört. Man rückt ein auf Wunsch von Parteien, die sich damals zusammen mit mir gern selbst gedrückt haben, obwohl Breschnew früher auch nicht besser als Putin war, und die heute rückwärtige Gerontokraten wie damals Andropow sind. Man soll sich für eine Gesellschaft verantwortlich fühlen, in der parasitäre Meldestellen als dralle Metzen des politischen Establishments bestimmen, was in dieser Gesellschaft erlaubt sein kann, und welcher Gedanke darin keinen Platz hat.
Wenn man Deserteure nicht einfach erschießen kann, muss man Antworten auf die Frage finden, was für die Betroffenen drin ist. Ein Staat, der einen achtet, schützt und wertschätzt und nicht die Meldestellen auf einen ansetzt, wäre praktisch, speziell, wenn es um Patriotismus geht. Der Patriotismus wurde mir zumindest in den vergangenen 15 Jahren gründlich ausgetrieben. Ich sage das ganz offen: Für meine Familie werde ich zum Tier und für mein Dorf empfinde ich etwas. Aber ich werde keinen Finger für das persönliche Wohlergehen der Herrschaften krümmen, die hier illegal eingewandert sind und meine Räder in ihrem vom Steuerzahler finanzierten Keller hatten. Das mag sich wieder ändern, sobald ich den Eindruck habe, dass es ein vernünftiges Verhältnis zwischen meinen Beiträgen und den Leistungen gibt, die von diesem Staat bei mir und beim restlichen Staatsvolk ankommen. Patriotismus wird sicher gern gelebt, wenn der Staat effektiv, kompetent und verantwortungsvoll mit dem Geld des Souveräns umgeht. Genau diese Bindung durch Vertrauen jedoch scheint in weiten Teilen der Bevölkerung verloren zu sein. Mit jedem Benzinpreisdebakel bröckelt es mehr. Warum sollte man für die fetten Dienstautos derjenigen sterben, die im Land der weltweit zweithöchsten Abgaben auf den CO₂-Preis 19 Prozent Mehrwertsteuer erheben?
Ich habe die drei alten Knacker bei der Musterung überlebt, und wenn Herr Klüssendorf nun davon träumt, mich mit Steuern auf das Vermögen hart ranzunehmen, möchte ich auch nicht vor ihm sterben, um meine Absichten höflich zu umschreiben. Herr Klingbeil will mit dem Ende des Ehegattensplittings und der kostenlosen Mitversicherung bei Paaren gern 11.000 Euro pro Jahr abkassieren – wieso sollte man für so jemanden ins Feld ziehen, wenn man auch bei der Frau im Bett bleiben kann? 15 Jahre hat diese Kaste, den Kulturkampf mit ihren linksbizarren Stichwortgebern gegen das Normale, das Kleinbürgerliche, das Patriotische und das Heimatgefühl geführt. Selbstverständlich brauchen wir jetzt eine Armee, nachdem sich die meisten so drastisch in Putin getäuscht und die Friedensdividende veruntreut haben. Sie haben eine neue Berliner Innenstadtnation geschaffen und das Geld des Volkes missbraucht, um sie üppig zu alimentieren. Ich denke auch, sie lieben sie heiß und innig, diese fette Apparatschikrepublik ihrer Freunde und Trusted Flagger, ihrer Arbeitskreise und Presseempfänge. Lassen Sie sich da bloß nichts anderes einreden, süß und ehrenvoll ist es, für dieses Vaterland zu sterben.
Ich dagegen habe in meinem Leben noch viel vor und bin gern bereit, in einem Land zu wirken, zu dem weitere Schichten wieder mehr Vertrauen, Achtung und, ja, auch Liebe empfinden. Ich sehe bei uns die Freiwillige Feuerwehr, das THW, die Bergwacht und die Gemeindefrauen, die Ostergestecke binden: Das ist in den Menschen vorhanden, und darauf könnte man sicher auch den Willen aufbauen, all das gemeinschaftlich zu verteidigen.
Momentan dagegen sieht es in Sachen Wehrbereitschaft eher schlecht für uns und gut für die Russen aus. Aber wenn das erste Aufgebot der Grünen Jugend und der alten Merkelianer für ihr neues Deutschland im Unimog auf dem Weg nach Osten die Springerstiefel schnürt, kann es nachdenken, wieso es so weit gekommen ist.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
"Wir haben genügend Gas und Öl."AlexKettererFPS hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 10:07 Da werden die Ärmel hochgekrempelt und das reüssieren vorbereitet
Wir fördern aktuell 5% unseres Gasbedarfs und 2% unseres Ölbedarfs selbst. Afaik könnte Gas mit Fracking auf ~30% steigen, Öl eher so auf 5-7%. Soll das jetzt wirklich die neue Strategie der FDP sein?
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es um "Wohlstand sichern und Wettbewerbsfähigkeit stärken" - und heimische Energieressourcen zu nutzen nur ein Beispiel hierfür. Denke/hoffe nicht, dass sich dieses wichtige Thema hierin erschöpft.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Er brauchte halt einen Vorwand um gegen die Grünen zu schießen, die alles vermiesen. Gegen die Grünen zu sein, reicht bei manchen Bevölkerungsschichten schon aus, um gewählt zu werden, auch wenn die gewählten konservativen Parteien dann agieren wie Grüne auf Steroiden
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Wenn die Abschaffung des §188 einer der wichtigsten Punkte von "Rechtsstaat verteidigen" ist, dann gute Nacht.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt, da müssen wir mutig seinGoldenInside hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 11:20"Wir haben genügend Gas und Öl."AlexKettererFPS hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 10:07 Da werden die Ärmel hochgekrempelt und das reüssieren vorbereitet
Wir fördern aktuell 5% unseres Gasbedarfs und 2% unseres Ölbedarfs selbst. Afaik könnte Gas mit Fracking auf ~30% steigen, Öl eher so auf 5-7%. Soll das jetzt wirklich die neue Strategie der FDP sein?
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Man hat tbh das Gefühl, dass er die Triggerpoints von rechten Boomern bedienen will. Wenn die FDP regiert, darf man wieder Öl und Gas verheizen, nachdem Habeck die Heizungen persönlich rausgerissen hat. Und als Dummkopf darf man ihn auch wieder bezeichnen.Harun hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 11:30 Wenn die Abschaffung des §188 einer der wichtigsten Punkte von "Rechtsstaat verteidigen" ist, dann gute Nacht.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Die Datenlage zum durchschnittlichen FDP Wähler sind eindeutig. Muss man nicht rumschwurbeln.GoldenInside hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 11:33Man hat tbh das Gefühl, dass er die Triggerpoints von rechten Boomern bedienen will. Wenn die FDP regiert, darf man wieder Öl und Gas verheizen, nachdem Habeck die Heizungen persönlich rausgerissen hat. Und als Dummkopf darf man ihn auch wieder bezeichnen.Harun hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 11:30 Wenn die Abschaffung des §188 einer der wichtigsten Punkte von "Rechtsstaat verteidigen" ist, dann gute Nacht.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Macher kriegen 2-3%.AlexKettererFPS hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 11:38Die Datenlage zum durchschnittlichen FDP Wähler sind eindeutig. Muss man nicht rumschwurbeln.GoldenInside hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 11:33Man hat tbh das Gefühl, dass er die Triggerpoints von rechten Boomern bedienen will. Wenn die FDP regiert, darf man wieder Öl und Gas verheizen, nachdem Habeck die Heizungen persönlich rausgerissen hat. Und als Dummkopf darf man ihn auch wieder bezeichnen.Harun hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 11:30 Wenn die Abschaffung des §188 einer der wichtigsten Punkte von "Rechtsstaat verteidigen" ist, dann gute Nacht.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Die Anzahl der durchschnittlichen FDP Wähler kann man halt an einer Hand abzählen, weshalb die FDP ja auch aus allen Parlamenten rausfliegt. Kubicki will offenbar wütende boomer als Wählerschaft rekrutieren, um wieder die 5 Prozent zu schaffenAlexKettererFPS hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 11:38Die Datenlage zum durchschnittlichen FDP Wähler sind eindeutig. Muss man nicht rumschwurbeln.GoldenInside hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 11:33Man hat tbh das Gefühl, dass er die Triggerpoints von rechten Boomern bedienen will. Wenn die FDP regiert, darf man wieder Öl und Gas verheizen, nachdem Habeck die Heizungen persönlich rausgerissen hat. Und als Dummkopf darf man ihn auch wieder bezeichnen.Harun hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 11:30 Wenn die Abschaffung des §188 einer der wichtigsten Punkte von "Rechtsstaat verteidigen" ist, dann gute Nacht.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Klar. Noch. Man sieht ja die blanke Angst und panischen Relativierungen der GutenGoldenInside hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 11:38Macher kriegen 2-3%.AlexKettererFPS hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 11:38Die Datenlage zum durchschnittlichen FDP Wähler sind eindeutig. Muss man nicht rumschwurbeln.GoldenInside hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Apr 2026, 11:33
Man hat tbh das Gefühl, dass er die Triggerpoints von rechten Boomern bedienen will. Wenn die FDP regiert, darf man wieder Öl und Gas verheizen, nachdem Habeck die Heizungen persönlich rausgerissen hat. Und als Dummkopf darf man ihn auch wieder bezeichnen.
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