Ukraine Konflikt

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Shivus
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Re: Ukraine Konflikt

https://www.berliner-zeitung.de/politik ... le_default

Frauen in der Ukraine sind zu den führenden Kräften im Widerstand gegen die Zwangsmobilisierung geworden, die weithin als „Busifizierung“ bekannt ist. Damit ist die Praxis gemeint, Männer auf offener Straße festzunehmen, sie in Kleinbusse zu zerren und zu Territorialen Rekrutierungszentren (TCK) zu bringen, wo sie häufig unter Druck gesetzt werden, Einberufungspapiere zu unterschreiben

Reichen Worte nicht aus, greifen Frauen auch körperlich ein. Sie ziehen Männer weg, klettern in die Kleinbusse, um Festgehaltene zu befreien, blockieren Fahrzeuge oder werfen sogar Steine, um die Beamten zum Rückzug zu zwingen. Doch der Widerstand nimmt auch leisere Formen an. So verstecken sie Männer, die vor Einberufungskommandos fliehen, in Friseursalons, Geschäften oder in ihren Wohnungen und verwehren staatlichen Vertretern den Zutritt

Die Annahme, dass männliche Einberufungsbeamte davor zurückschrecken würden, gewalttätig gegen weibliche Protestierende vorzugehen, erweist sich zunehmend als gefährlicher Irrtum. Immer häufiger greifen die Beamten nicht nur zu verbalen Beschimpfungen, sondern auch zu körperlicher Gewalt gegen Frauen, die sich der „Busifizierung“ widersetzen. So kam es bereits zu Würgegriffen und dem Einsatz von Pfefferspray. Im Dorf Nowi Tscherwyschtscha in der Oblast Wolhynien schossen Einberufungsbeamte sogar auf zwei über siebzigjährige Frauen, die versucht hatten, einen Dorfbewohner vor der Mobilisierung zu schützen. Eine von ihnen musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Übel.
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Re: Ukraine Konflikt

Das machen sich nur die Russen, oder?
stabil
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Re: Ukraine Konflikt

brrrrrrrrrt :D

stabil
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Re: Ukraine Konflikt

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Zotto
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Re: Ukraine Konflikt

https://www.tagesschau.de/ausland/europ ... g-106.html
Westliche Staaten sind überzeugt, dass Kreml-Kritiker Nawalny mit einem Gift aus ecuadorianischen Fröschen getötet wurde. Das hätten Laboruntersuchungen ergeben.
"Seine sterblichen Reste enthielten ein besonders starkes Nervengift, Epibatidin, dessen Wirkung 200 Mal so stark ist wie Morphium", sagt Bundesaußenminister Johann Wadephul in München. "Es lähmt den Atem, die Muskulatur, die Opfer ersticken qualvoll." Nur die russischen Behörden hätten die Möglichkeiten gehabt, die Mittel und das Motiv, die Vergiftung durchzuführen.
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schlimmfinger
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Re: Ukraine Konflikt

Zotto hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Feb 2026, 17:04 https://www.tagesschau.de/ausland/europ ... g-106.html
Westliche Staaten sind überzeugt, dass Kreml-Kritiker Nawalny mit einem Gift aus ecuadorianischen Fröschen getötet wurde. Das hätten Laboruntersuchungen ergeben.
"Seine sterblichen Reste enthielten ein besonders starkes Nervengift, Epibatidin, dessen Wirkung 200 Mal so stark ist wie Morphium", sagt Bundesaußenminister Johann Wadephul in München. "Es lähmt den Atem, die Muskulatur, die Opfer ersticken qualvoll." Nur die russischen Behörden hätten die Möglichkeiten gehabt, die Mittel und das Motiv, die Vergiftung durchzuführen.
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Re: Ukraine Konflikt

schlimmfinger hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Feb 2026, 17:16
Zotto hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Feb 2026, 17:04 https://www.tagesschau.de/ausland/europ ... g-106.html
Westliche Staaten sind überzeugt, dass Kreml-Kritiker Nawalny mit einem Gift aus ecuadorianischen Fröschen getötet wurde. Das hätten Laboruntersuchungen ergeben.
"Seine sterblichen Reste enthielten ein besonders starkes Nervengift, Epibatidin, dessen Wirkung 200 Mal so stark ist wie Morphium", sagt Bundesaußenminister Johann Wadephul in München. "Es lähmt den Atem, die Muskulatur, die Opfer ersticken qualvoll." Nur die russischen Behörden hätten die Möglichkeiten gehabt, die Mittel und das Motiv, die Vergiftung durchzuführen.
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Er starb in Haft in Russland, wer soll's den unter den Umständen sonst gewesen sein?
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Zotto
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Re: Ukraine Konflikt

schlimmfinger hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Feb 2026, 17:16
Zotto hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Feb 2026, 17:04 https://www.tagesschau.de/ausland/europ ... g-106.html
Westliche Staaten sind überzeugt, dass Kreml-Kritiker Nawalny mit einem Gift aus ecuadorianischen Fröschen getötet wurde. Das hätten Laboruntersuchungen ergeben.
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Alles gut, Vladimir?
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Re: Ukraine Konflikt

Was hat das mit dem Krieg in der UKR zu tun?
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Zotto
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Re: Ukraine Konflikt

Moseltaler hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Feb 2026, 17:36 Was hat das mit dem Krieg in der UKR zu tun?
Dass das auf der Münchener Sicherheitskonferenz, wo der Krieg als Thema Nummer 1 auf der Agenda steht, gemeinsam von westlichen Staaten verkündet wird? Lies doch erstmal in Ruhe den Artikel.
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Re: Ukraine Konflikt

Zotto hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Feb 2026, 17:40 Dass das auf der Münchener Sicherheitskonferenz, wo der Krieg als Thema Nummer 1 auf der Agenda steht, gemeinsam von westlichen Staaten verkündet wird? Lies doch erstmal in Ruhe den Artikel.
Hatte ich schon vor deinem Post … und nochmal: was hatte der Tod von Nawalny und jetzt die mögliche Todesursache mit dem UKR-Krieg zu tun? Bekanntlich geht es bei der Sicherheitskonferenz nicht nur um die UKR.
Und warum das jetzt in München verkündet wird, liegt ja wohl auf der Hand, oder?
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Re: Ukraine Konflikt

Moseltaler hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Feb 2026, 17:53
Zotto hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Feb 2026, 17:40 Dass das auf der Münchener Sicherheitskonferenz, wo der Krieg als Thema Nummer 1 auf der Agenda steht, gemeinsam von westlichen Staaten verkündet wird? Lies doch erstmal in Ruhe den Artikel.
Hatte ich schon vor deinem Post … und nochmal: was hatte der Tod von Nawalny und jetzt die mögliche Todesursache mit dem UKR-Krieg zu tun? Bekanntlich geht es bei der Sicherheitskonferenz nicht nur um die UKR.
Und warum das jetzt in München verkündet wird, liegt ja wohl auf der Hand, oder?
Ihr könnt es gern in "Aktuelle Nachrichten" verschieben :up: hatte es eher hier verortet, aber macht ja keinen Unterschied.
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Re: Ukraine Konflikt

die Auswirkung der Abschaltung von Starlink sind in den Januar Zahlen noch garnicht enthalten
Russische Verluste übersteigen Rekrutierung: Plötzlich könnte ein Mangel an Soldaten zum Problem für Putin werden
Es war ein ungeschriebenes Gesetz im Ukraine-Krieg: Egal, wie hoch die russischen Verluste sind, die Soldaten würden Moskau nicht ausgehen. Doch genau das könnte sich gerade ändern.

Putin hat mehr Soldaten als Kugeln. Diese makabre Feststellung prägte die Einschätzung der Kräfteverhältnisse in den ersten Monaten des russischen Krieges gegen die Ukraine maßgeblich. Dahinter steht die Annahme, dass Moskaus Truppen noch so viele Menschen verlieren können – an Soldaten würde kein Mangel herrschen. Deshalb würde Russland, egal wie sehr sich die Ukraine wehrt, egal wie sehr der Westen sie mit Waffen unterstützt, den Abnutzungskrieg gegen Kiew am Ende gewinnen.

So lautete auch das Argument vieler, die Verhandlungen mit Putin um fast jeden Preis forderten: Russland habe quasi einen unerschöpflichen Pool an Soldaten, gegen den die Ukraine keine Chance habe. Ein Volk von 40 Millionen Menschen könne nicht gegen ein Volk von 150 Millionen bestehen. Und lange Zeit schien das auch zu stimmen.

Doch inzwischen zeigt sich: Die Rechnung ist komplizierter.

Der Stand nach vier Jahren Krieg: Rund 1,2 Millionen russische Soldaten sollen im Ukraine-Krieg inzwischen getötet oder schwer verwundet worden sein, die Verluste der Ukrainer liegen wohl bei rund der Hälfte. Zu einem Umdenken bei den russischen Generälen hat dieses Verhältnis allerdings nicht geführt.

Russlands Verluste übersteigen Zahl der Rekrutierung
An der verlustreichen Strategie, Infanteristen weitestgehend ungeschützt auf ukrainische Stellungen losstürmen zu lassen, hat sich in den vergangenen zwei Jahren kaum etwas geändert. Als „Fleischwolf“ ist dieses Vorgehen sprichwörtlich geworden. Große Durchbrüche gelingen damit nicht – aber der Fortschritt ist langsam und stetig. Mit dem Tempo einer „Gartenschnecke“ verglich Nato-Chef Mark Rutte das Vorrücken der Russen zuletzt.

Nun scheint es erste Anzeichen dafür zu geben, dass die russische Taktik an ihr Ende kommen könnte.

Wie die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ und die britische Tageszeitung „Financial Times“ unter Berufung auf europäische und ukrainische Regierungs- und Militärvertreter berichten, hat die russische Armee im Januar 9000 mehr Soldaten verloren, als in Russland rekrutiert werden konnten.

Zum Hintergrund: Die Gesamtverluste lagen laut mehreren Quellen im Jahr 2025 zwischen 30.000 und 35.000 Soldaten pro Monat. Gleichzeitig nahm laut Berichten auch die Zahl der Desertationen zu. Um die Verluste auszugleichen, soll Russland im Jahr 2025 rund 400.000 Soldaten rekrutiert haben.

Die aktuellen Zahlen aus Medienberichten deuten darauf hin, dass Russlands Verluste im Januar noch einmal gestiegen sind. Das korrespondiert wiederum mit dem Ziel, das der neue Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov nun verfolgt: Pro Monat sollen die Ukrainer 50.000 russische Soldaten kampfunfähig machen.

Konkret würde das bedeuten, dass die Fähigkeit im Bereich der Drohnenkriegsführung noch einmal signifikant ausgebaut werden dürfte. Denn 80 Prozent der russischen Verluste gehen inzwischen auf ukrainische Drohnenangriffe zurück, die vornehmlich in einem rund 20 Kilometer breiten Streifen entlang der Frontlinie stattfinden.

....
https://www.tagesspiegel.de/internation ... 64226.html
Leoric
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Re: Ukraine Konflikt

Absolut gestört, wenn man sich mal die Zahlen vor Augen hält.
Jeden Monat ein kleines Fußballstadion voller Fans krepiert, um das mal zu veranschaulichen. Und das ist nur eine Seite.
So traurig…
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Eric
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Re: Ukraine Konflikt


Falls der ukrainische Präsident die Öllieferungen an die Slowakei am Montag nicht wieder aufnimmt, werde ich am selben Tag die zuständigen slowakischen Unternehmen auffordern, die Notstromversorgung der Ukraine einzustellen.

Seit Kriegsbeginn unterstützt die Slowakei die Ukraine. Rund 180.000 Ukrainer befinden sich derzeit auf unserem Territorium. Wir leisten humanitäre Hilfe und organisieren gemeinsame Regierungstreffen. Wir tun deutlich mehr für die Ukraine als so manches andere Land.

Der ukrainische Präsident weigert sich, unseren friedensorientierten Ansatz zu verstehen, und verhält sich der Slowakei gegenüber bösartig, weil wir den Krieg nicht unterstützen. Zuerst stoppte er die Gaslieferungen in die Slowakei, wodurch uns ein Schaden von 500 Millionen € pro Jahr entsteht. Nun hat er die Öllieferungen gestoppt, was uns weitere Verluste und logistische Schwierigkeiten bereitet.

Wenn es dem Westen egal ist, dass die Gaspipeline Nord Stream gesprengt wurde, kann die Slowakei die slowakisch-ukrainischen Beziehungen nicht als einseitige Angelegenheit akzeptieren, die nur der Ukraine zugutekommt. Die Slowakei ist ein stolzes und souveränes Land, und ich bin ein stolzer und souveräner Slowake. Sollten die Öllieferungen an die Slowakei am Montag nicht wieder aufgenommen werden, werde ich SEPS, das staatliche Unternehmen, auffordern, die Notstromlieferungen an die Ukraine einzustellen. Allein im Januar 2026 wurden diese Notstromlieferungen, die zur Stabilisierung des ukrainischen Stromnetzes benötigt werden, doppelt so häufig benötigt wie im gesamten Jahr 2025.

Angesichts des inakzeptablen Verhaltens von Präsident Selenskyj gegenüber der Slowakei, die er wie ein feindliches Land behandelt, halte ich es für absolut richtig, dass ich mich geweigert habe, die Slowakische Republik in den jüngsten Militärkredit in Höhe von 90 Milliarden € für die Ukraine einzubeziehen.



Die Entscheidung der Ukrainer, die Öllieferungen durch die Freundschaftspipeline nach Ungarn zu blockieren, ist eklatante politische Erpressung. Sie versuchen, uns unter Druck zu setzen, ihre EU-Mitgliedschaft zu unterstützen und Gelder ungarischer Familien herauszugeben. Als Reaktion darauf hat Ungarn beschlossen, die Diesellieferungen an die Ukraine einzustellen. Glücklicherweise hat Ungarn eine Regierung, die sich nicht erpressen lässt. Wir haben alle notwendigen Schritte unternommen, um unsere Versorgung zu sichern, und wir werden nicht nachgeben.

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