Ukraine Konflikt
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Re: Ukraine Konflikt
vor einem Jahr wäre so ein Angriff noch komplett untergegangen in der russischen Luftabwehr, mittlerweile kommen die ukrainisch produzierten Marschflugkörper durch.
Ziel war ein Rüstungswerk in Wolgograd welches Artilleriesysteme und Teile für Raketenwerfer herstellt.
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Re: Ukraine Konflikt
Sind wir mal gespannt, wie lange Putin da noch Bock drauf hat, sich jeden Tag die Bude von oben bis unten zerballern zu lassen.
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Re: Ukraine Konflikt
Seine Buden sind ja geschütztCerta hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Jun 2026, 12:33 Sind wir mal gespannt, wie lange Putin da noch Bock drauf hat, sich jeden Tag die Bude von oben bis unten zerballern zu lassen.
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Re: Ukraine Konflikt
Bzgl. einlenken von Putin bin ich pessimistisch, es gibt ja bereits Gerüchte das nach der russischen Dumawahl im September eine neue Mobilmachung durchgeführt wird.
https://www.merkur.de/politik/ukraine-k ... 71778.htmlPutin plant neue Mobilisierung – und riskiert damit den Volkszorn der Russen
Wladimir Putin soll eine neue Mobilisierungswelle planen, da der Zustrom von Soldaten in die Ukraine versiegt. Der Schritt könnte nach den Wahlen zur Staatsduma im September erfolgen, berichteten Quellen russischen Medien zufolge, wobei neue Abgeordnete damit beauftragt würden, der Bevölkerung die Mobilisierung „zu verkaufen“, meldeten russische Telegram-Kanäle. Der Kreml steht unter zunehmendem Druck, seine Armee aufzufüllen, die an der Front kaum Fortschritte macht und mit mehr als 30.000 Todesopfern pro Monat rekordhohe Verluste erleidet.
Der Zustrom neuer Rekruten, die sich für den Kampf in der Ukraine melden, ist in diesem Frühjahr im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel zurückgegangen, wie aus Daten hervorgeht, die Verstka erhalten hat. Acht Quellen aus der Präsidialverwaltung und dem Wehrersatzwesen teilten Verstka und Vazhnyye Istorii, zwei unabhängigen russischen Medien, mit, dass der Gedanke an eine Mobilisierung erstmals seit der desaströsen Einberufung im Jahr 2022 wieder auf dem Tisch liege. Russlands einzige frühere Mobilisierung im September 2022 löste eine Ausreisewelle von rund 700.000 Russen aus – eine Zahl, die in etwa der Größe der gesamten in der Ukraine eingesetzten Streitmacht Moskaus entspricht.
Ukraine-Krieg: Folgen der ersten Mobilisierung und ökonomischer Aderlass in Russland
Diese Gruppe stammte überproportional aus den jungen, gebildeten und wohlhabenden Schichten des Landes: 85 Prozent waren unter 35 Jahre alt, 80 Prozent verfügten über irgendeine Form höherer Bildung. Fast 11,5 Prozent der Bankersparnisse der Russen, rund 4 Billionen Rubel (40,5 Mrd. Pfund), verließen 2022 das Land. Putin soll sich seither gescheut haben, erneut zur Mobilisierung zu greifen, und stattdessen auf lukrative Löhne und Prämien für Freiwillige sowie auf Rekrutierung an den Rändern der Gesellschaft gesetzt haben, darunter Häftlinge, Arbeitsmigranten und Schuldner.
Andere Quellen, die mit den Medien sprachen, sagten jedoch, dass sie wegen der politischen Risiken eher damit rechneten, dass der Kreml auf alternative Maßnahmen wie die Einberufung von Reservisten zurückgreifen werde. Ukrainische Militärvertreter gehen zudem davon aus, dass der Kreml auch 18.500 Ausländer anwerben will. Bislang haben sich laut einem neuen Bericht, der gemeinsam von Truth Hounds, der International Federation for Human Rights (FIDH) und regionalen Partnern erstellt wurde, mindestens 27.000 ausländische Staatsangehörige aus mehr als 130 Ländern zum Dienst in der russischen Armee gemeldet.
Russland und der Ukraine-Krieg: Finanzielle Anreize und irreführende Versprechen
Angesichts sinkender Zahlen neuer Rekruten im Inland haben sich die durchschnittlichen monatlichen regionalen Zahlungen für Werber in diesem Jahr mehr als verdoppelt, während auch die Prämien für Rekruten stark gestiegen sind. „Aktionen“ versprechen zudem höhere Vergütungen für den Abschluss eines Vertrags vor einem bestimmten Stichtag. Bewerbern werden zunehmend „Rückraum“-Tätigkeiten als Fahrer, Wachpersonal und Bauarbeiter oder sogar als „Friedenstruppen“ angeboten – eine Rolle, die offenbar gar nicht existiert –, bevor sie an die Kontaktlinie geschickt werden.
Truppenmangel hat zu viralen Videos aus der Stadt Pensa geführt, in denen vermummte Wehrersatzoffiziere Menschen auf offener Straße aufgreifen und in Musterungsämter bringen. Suchanfragen nach Begriffen rund um „Mobilisierung“ bei Yandex, dem russischen Google, haben sich zwischen Januar und April mehr als vervierfacht. „Die Dinge entwickeln sich nicht ganz wie geplant, und die am Prozess Beteiligten werden kreativ“, sagte eine dem Kreml nahestehende Quelle gegenüber Verstka. „Es ist unklar, was die Mobilisierung grundsätzlich ändern würde, außer Protest zu mobilisieren und einen wirtschaftlichen Kollaps auszulösen.“
Russlanns im Ukraine-Krieg: Militärische Rückschläge und sinkende Rekrutenqualität
„Im Frühjahr gab es keine wirkliche politische Vorbereitung, aber es gibt jetzt viele Gründe für diese Entscheidung: die gescheiterte Offensive, den Verlust der Initiative, die Ineffektivität der Luftverteidigung“, sagte eine weitere dem Kreml nahe stehende Quelle. Nach Angaben russischer Soldaten an der Front, die mit Verstka sprachen, hat sich die Qualität der eintreffenden Rekruten drastisch verschlechtert, da sich die Lage vor Ort weiter zuspitzt. Ein einberufener Soldat sagte, viele Soldaten seien „kampfunfähig“.
„Einige werden aus dem Gefängnis geholt, andere von der Straße ... auch Kriminelle, oft bereits in einem Alter und einem so schlechten Gesundheitszustand, dass sie kaum noch stehen können ... Menschen, die buchstäblich bis vor Kurzem noch auf der Straße lagen“, sagte er. „Sie sind Verbrauchsmaterial.“ Ein anderer, der an der Front bei Charkiw dient, sagte: „Wir kämpfen seit Januar um etwa 300 Quadratmeter – ständiges Artillerie-Pingpong, viele Tote und Verwundete ... Uns fehlt alles: Personal, Granaten, Drohnen. Wir essen Viehfutter.“
Hohe Verluste und begrenzte Geländegewinne für Russland im Ukraine-Krieg
„Neue Zeitsoldaten überleben nicht länger als einen Monat, wenn sie keine Beziehungen haben“, sagte eine weitere Militärquelle und fügte hinzu, von denen, die überlebten, desertiere etwa die Hälfte. Seit Beginn der groß angelegten Invasion sind laut Anne Keast-Butler, der Chefin des britischen Nachrichtendienstes GCHQ, fast 500.000 russische Soldaten getötet worden. Moskaus Truppen konnten in der Ukraine in diesem Jahr nur minimale Geländegewinne feiern.
Im Mai verbuchte Russland trotz um 37,5 Prozent verstärkter Angriffe seine geringsten monatlichen Gebietsgewinne seit Oktober 2023. Die mittelfristige Logistikkampagne der Ukraine und ihre Langstreckenangriffe auf Raffinerien und militärische Infrastruktur haben zudem eine wachsende militärische und politische Bedrohung dargestellt. Am Mittwoch sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, Russland sei gezwungen gewesen, Luftabwehrsysteme nach Moskau und zur Krim-Brücke, einer Nachschubroute, die die Krim mit dem russischen Festland verbindet, zu verlegen, um sich gegen Drohnen aus Kiew zu schützen. (Dieser Artikel von Antonia Langford entstand in Kooperation mit telegraph.co.uk)
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Re: Ukraine Konflikt
Was du nicht vergessen darfst, das ist alles schön und gut aber vergleichbar mit den Luftangriffen der USA auf Iran und alle anderen Kampagnen, die solche Attacken durchführen.Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Jun 2026, 12:33 Sind wir mal gespannt, wie lange Putin da noch Bock drauf hat, sich jeden Tag die Bude von oben bis unten zerballern zu lassen.
Irgendjemand muss physisch am Boden eine Entscheidung herbeiführen und solange die Ukraine dazu nicht in der Lage ist, wird die Rechnung sein, dass Russland mehr Männer herbeiführen kann (s.o.) um diese Entscheidung herbeizuführen. Das wird vermutlich das simple Kalkül sein.
Menschen Material soll die Ukraine übersättigen. Ob das erfolgreich ist, wird die Zukunft zeigen.
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Re: Ukraine Konflikt
Das ist richtig. Aber aktuell kann Russland sich ja nicht mal eigenständig mit Treibstoff versorgen oder die Front logistisch ausreichend bedienen. Wenn dann noch die wirtschaftliche Komponente einschlägt (Produktion/Export muss drastisch gedrosselt werden, Ölpreis sinkt parallel und USA haben Sanktionen wieder hochgefahren), dann trübt sich das Bild halt immer weiter ein. Das heißt natürlich nicht, dass die Sache nicht noch X Jahre weiter gehen kann.Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Jun 2026, 14:24Was du nicht vergessen darfst, das ist alles schön und gut aber vergleichbar mit den Luftangriffen der USA auf Iran und alle anderen Kampagnen, die solche Attacken durchführen.Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Jun 2026, 12:33 Sind wir mal gespannt, wie lange Putin da noch Bock drauf hat, sich jeden Tag die Bude von oben bis unten zerballern zu lassen.
Irgendjemand muss physisch am Boden eine Entscheidung herbeiführen und solange die Ukraine dazu nicht in der Lage ist, wird die Rechnung sein, dass Russland mehr Männer herbeiführen kann (s.o.) um diese Entscheidung herbeizuführen. Das wird vermutlich das simple Kalkül sein.
Menschen Material soll die Ukraine übersättigen. Ob das erfolgreich ist, wird die Zukunft zeigen.
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Re: Ukraine Konflikt
Absolute Zustimmung, die sind ergänzend zu meinen zu sehen.
Solange die Ukraine keine Raumgewinne holen kann, hilft alles nichts.
Also eine restlose Säuberung der Bodentruppen. Das wird hart
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Re: Ukraine Konflikt
Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Jun 2026, 14:55 Das wird hart ist unmöglich
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Re: Ukraine Konflikt
Schauen wir mal, wie lange die Russen die Gebiete halten können, wenn von hinten kaum noch Nachschub durch kommt. Und wie lange das Militär Bock darauf hat, sich weiterhin so aufreiben zu lassen
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Re: Ukraine Konflikt
Die Ukraine hat ein Aufwuchs Problem. Alle die bereit sind freiwillig zu dienen, sind bereits da. Es gibt wenig Potenzial für weiteren Aufwuchs. Der Russe kann weiter mobilisieren - und so eine personelle Überlegenheit generieren.Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Jun 2026, 15:08 Schauen wir mal, wie lange die Russen die Gebiete halten können, wenn von hinten kaum noch Nachschub durch kommt. Und wie lange das Militär Bock darauf hat, sich weiterhin so aufreiben zu lassen
Das ist reines Zahlenwerk. Selbst wenn die zu Fuß unterwegs sind und nur ein Sturmgewehr haben, so braucht die Ukraine trotzdem wirkmittel und Leute die diese bedienen - wohlgemerkt in der Verteidigung.
Bei Raum Rückgewinnung braucht es doch davon noch mehr um an gewissen Schwerpunkten Durchbrüche zu erzielen. Dann sind die Rollen umgekehrt.
Daher: das wird hart/ist unmöglich.
Und darauf wartet Putin vermutlich, wissend dass er jeden Tag 1000 weitere Verluste haben kann. Wenn die Ukraine 100-200 Verluste am Tag hat, gewinnt Russland langfristig den Krieg.
Die Bevölkerung nicht.
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Re: Ukraine Konflikt
Das ist doch vermutlich der Grund, weshalb die Ukraine so aggressiv auf die Schlüsselwirtschaft geht oder? Dann ist am Ende die Frage, gehen der Ukraine zu Erst die Soldaten oder Russland zu erst das Geld aus.Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Jun 2026, 15:29Die Ukraine hat ein Aufwuchs Problem. Alle die bereit sind freiwillig zu dienen, sind bereits da. Es gibt wenig Potenzial für weiteren Aufwuchs. Der Russe kann weiter mobilisieren - und so eine personelle Überlegenheit generieren.Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Jun 2026, 15:08 Schauen wir mal, wie lange die Russen die Gebiete halten können, wenn von hinten kaum noch Nachschub durch kommt. Und wie lange das Militär Bock darauf hat, sich weiterhin so aufreiben zu lassen
Das ist reines Zahlenwerk. Selbst wenn die zu Fuß unterwegs sind und nur ein Sturmgewehr haben, so braucht die Ukraine trotzdem wirkmittel und Leute die diese bedienen - wohlgemerkt in der Verteidigung.
Bei Raum Rückgewinnung braucht es doch davon noch mehr um an gewissen Schwerpunkten Durchbrüche zu erzielen. Dann sind die Rollen umgekehrt.
Daher: das wird hart/ist unmöglich.
Und darauf wartet Putin vermutlich, wissend dass er jeden Tag 1000 weitere Verluste haben kann. Wenn die Ukraine 100-200 Verluste am Tag hat, gewinnt Russland langfristig den Krieg.
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Aber in diesem Krieg sind ja schon viele unerwartete Dinge passiert. Vor 3 Jahren sind ja auch schon mal die Wagner Leute auf dem Posten umgedreht und Richtung Moskau gefahren, weil es denen zu bunt geworden ist
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Re: Ukraine Konflikt
Traue der Ukraine tbh zu, die russischen Truppen so auszudünnen, dass die besetzten Gebiete nicht zu halten sein werden.Moseltaler hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Jun 2026, 15:03Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Jun 2026, 14:55 Das wird hart ist unmöglich
Volksrepublik Donezk und Luhansk mal ausgenommen
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Re: Ukraine Konflikt
Also das mit einem möglichen Sieg des Kaiserreichs gegen die Entente wage ich mal stark zu bezweifeln, aber bei dem Rest klingt es einleuchtend und der Vergleich ist auch gut gewählt.
Bezüglich den Vorrednern. Ohne Nachschub bringt es den Russen auch nichts eine 1:10 Überlegenheit zu haben. Wenn die Ukraine es schafft diesen so massiv zu stören, dass Geländegewinne unmöglich werden muss man den Gegner im Anschluss so zermürben, dass ein Vorstoß wieder realistisch wird. Aber das ist noch „wenn/würde/wäre“.
Stand jetzt laut Medien scheinen die Maßnahmen ja wirklich schmerzhaft zu sein. Aber sehe da ebenfalls das Nachschubproblem an Truppen für die Ukraine, um wirklich gezielt wieder in die Offensive gehen zu können.