Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

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martin1986
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Linksanwalt hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Mai 2026, 22:20
martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Mai 2026, 22:07
clayz hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Mai 2026, 21:23 Ich liebe auch dieses ganze "man sollte Dinge. klar kennzeichen/einordnen usw."

Beim besten Willen. Alle Zeitungen kämpfen um Auflage und größtenteils ums Überleben.
Das ist aber eine der zentralen Rechtfertigungen für die Finanzierung des ÖRR durch die GEZ - eben Berichterstattungen zu ermöglichen, die etwas freier sind von Faktoren wie Auflage und Einschaltquote.

Dass es so etwas bei den RTL ABendnachrichten oder Bild Zeitung nicht geben kann, ist schon klar. Habe mich explizit auf den ÖRR bezogen.
Und diese Rechtfertigung bzw. die Lüge der "freien" Berichterstattungen sind aber ein gewaltiger Trugschluss, martin. Das Sagen über den ÖRR hat der Rundfunkrat, der nicht demokratisch vom Volk gewählt wird sondern welcher sich aus Personen zusammensetzt, die von diversen Institutionen entsandt werden. Zu den entsendenden Organisationen gehören politische Parteien (Landtage), Kirchen, Gewerkschaften, Wirtschaftsverbände sowie Bildungs- und Kultureinrichtungen.
Da sitzen also hauptsächlich CDUler, SPDler & co. und das merkt man auch an der Berichterstattung. Zumal der Beruf des Journalismus von der politischen Einstellung her sowieso schon ein sehr Linker ist.

Das zahlt hier genau auf den Beitrag von clayz ein: die Party des ÖRR finanziert zwar der Steuerzahler, wird aber von den Regierungsparteien maßgeblich beeinflusst - man wäre ja auch doof, wenn man sich dieses mächtige Instrument nicht für die eigenen Zwecke zunutze macht.

Ein relativ neuer Artikel hierzu:

https://www.zeit.de/kultur/2025-02/oeff ... k-einfluss
Eine neue Studie sieht einen übermäßigen Einfluss der Politik auf die Rundfunk- und Verwaltungsräte des Landes. Konkret wurde in der Erhebung der gewerkschaftsnahen Otto-Brenner-Stiftung die Besetzung der Räte betrachtet. Das Ergebnis: Der politische Einfluss in den Gremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks reiche weit über die gesetzlich vorgeschriebene Präsenz hinaus.

[...]

Wird allerdings auch die Parteizugehörigkeit der Mitglieder betrachtet, ergebe sich ein anderes Bild: "41 Prozent der Rundfunkratsmitglieder der untersuchten zwölf Anstalten lassen sich politischen Parteien zuzuordnen, beim ZDF sind es 60 Prozent." Neben Politikern sitzen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Gruppen in den Rundfunkräten: aus Gewerkschaften, Kirchen, Sportvereinen oder Wohlfahrtseinrichtungen, teilweise auch von Umweltschutzorganisationen, Künstler- oder LGBTQ-Verbänden.

Ähnlich sieht es der Studie zufolge bei den Verwaltungsräten aus. Nach klassischer Lesart liege der Anteil politischer Vertreter hier bei 15 Prozent; werde die Parteizugehörigkeit mit einbezogen, seien es hingegen 53 Prozent. Auch hier sei das ZDF mit 83 Prozent Spitzenreiter.
Viele Jahrzehnte haben CDU und SPD in der Bundesrepublik aber das demokratische Spektrum von links bis rechts relativ umfassend abgedeckt, so dass diese Struktur grundsätzlich lange funktioniert hat.
In den letzten 15-20 Jahren ist hier einfach einiges ins Rutschen gekommen: SPD/Linke/Grüne sind so links wie eh und je (oder noch mehr), die CDU hat die rechte Seite freigegeben und ist in Richtung Mitte-Links gedriftet. Dazu ist der linksideologische Einfluss auf die 'Zivilgesellschaft' viel stärker geworden. Früher hatte man vor allem Gewerkschaften und Unternehmerverbände, die über Fragen wie Lohn und Steuern stritten, dabei aber identitätspolitisch gar nicht auseinander waren, und dazu vielleicht noch Kirchen, die wertkonservative Positionen einbrachten - heute hingegen hat man einen Haufen von komplett linksideologisch verdrehten Playern. Auf bürgerlich-konservativer Seite hingegen hat kaum eine Entwicklung in diesem Bereich stattgefunden und die parlamentarisch-politische Vertretung von bürgerlich-rechts (AfD) bekämpft man.

Daher ist das System aus der Zeit gefallen. Eine grundsätzliche Unreformierbarkeit würde ich daraus allerdings nicht ableiten. Würde bspw. der Rundfunkrat die demokratischen Verhältnisse im Land abbilden, könnte sich der Kurs mittelfristig wieder normalisieren.
martin1986
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

AlexKettererFPS hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 10:42
Abraxas hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 09:53
Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 08:31

Das Beamte und Richter eine (politische) Meinung haben und darüber hinaus auch nicht völlig wertneutral und unabhänig sein können dürfte auf der Hand liegen aber dabei dann von "installiert" halte ich dennoch für gewagt.
Brosius-Gersdorf ist doch das simpelste jüngste Beispiel :)
Gerade gesehen dass die immer noch nicht darüber weg ist und immer noch jede Woche in einem anderen Medium jammert und jetzt sogar noch ein Buch darüber schreibt lol. Was eine Narzisstin.

Ansonsten hatte ich ja schon zig mal hier das Benedikt Lux Zitat gepostet. Oder Merkels Abendmahl.
Lib-Kons (und nein, Merkel ist natürlich keine) glauben tatsächlich an so etwas wie Neutralität, Fairness und Würde des Amts. Das ist aber auch der Grund, warum sie immer verlieren. Die "Zivilgesellschaft" halten sie ja auch für neutral und nicht für ein Machtobjekt und eine politische Vorfeldorganisation. :o
Das trifft den Nagel auf den Kopf. Dieses "fair spielen" ist extrem dümmlich gegen einen moralisch bankrotten Kontrahenten. Aber gut. Kann man sich am Ende wieder auf die Schulter klopfen als die aufrechten.... Verlierer
Dass der Gegner "moralisch bankrott" ist, beruht dann auf der eigenen Einschätzung, oder wie? Und wenn man dann - da man nicht fair gespielt hat - den glorreichen Sieg eingefahren hat, schaltet man von heute auf morgen wieder auf moralisch integer, ja? Oder geht es dann genauso "moralisch bankrott" weiter, nur eben getrieben von der Ideologie der anderen Seite?

Ich fände das wirklich schwach, Werte über den Haufen zu werfen. Wir haben auf bürgerlich-konservativer Seite mehr als genug Wählerpotenzial, um "fair spielen" zu können.

Das Problem ist nicht, dass wir unfair und die anderen fair spielen. Die Probleme sind eher:
- Eine ehemals bürgerliche Partei, die nach der Wahl so ziemlich ALLE Positionen für die Macht opfert (CDU)
- Eine neue bürgerliche Partei, die aus ideologischen Gründen heraus es nicht klarbekommt, eine klare Haltung zu Despoten und Feinden (Putin etc.) einzunehmen oder einige wenige, aber umso lautere Spinner rauszuwerfen
- Eine sinnlose Brandmauer aus rein kurzfristigen, machttaktischen Erwägungen heraus (CDU, Medien) aufrechtzuerhalten


Würde man all das in den Griff bekommen, könnte man auch "fair spielend" die Politik im Land maßgeblich ändern.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 11:07
AlexKettererFPS hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 10:42
Abraxas hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 09:53

Brosius-Gersdorf ist doch das simpelste jüngste Beispiel :)
Gerade gesehen dass die immer noch nicht darüber weg ist und immer noch jede Woche in einem anderen Medium jammert und jetzt sogar noch ein Buch darüber schreibt lol. Was eine Narzisstin.

Ansonsten hatte ich ja schon zig mal hier das Benedikt Lux Zitat gepostet. Oder Merkels Abendmahl.
Lib-Kons (und nein, Merkel ist natürlich keine) glauben tatsächlich an so etwas wie Neutralität, Fairness und Würde des Amts. Das ist aber auch der Grund, warum sie immer verlieren. Die "Zivilgesellschaft" halten sie ja auch für neutral und nicht für ein Machtobjekt und eine politische Vorfeldorganisation. :o
Das trifft den Nagel auf den Kopf. Dieses "fair spielen" ist extrem dümmlich gegen einen moralisch bankrotten Kontrahenten. Aber gut. Kann man sich am Ende wieder auf die Schulter klopfen als die aufrechten.... Verlierer
Dass der Gegner "moralisch bankrott" ist, beruht dann auf der eigenen Einschätzung, oder wie? Und wenn man dann - da man nicht fair gespielt hat - den glorreichen Sieg eingefahren hat, schaltet man von heute auf morgen wieder auf moralisch integer, ja? Oder geht es dann genauso "moralisch bankrott" weiter, nur eben getrieben von der Ideologie der anderen Seite?

Ich fände das wirklich schwach, Werte über den Haufen zu werfen. Wir haben auf bürgerlich-konservativer Seite mehr als genug Wählerpotenzial, um "fair spielen" zu können.

Das Problem ist nicht, dass wir unfair und die anderen fair spielen. Die Probleme sind eher:
- Eine ehemals bürgerliche Partei, die nach der Wahl so ziemlich ALLE Positionen für die Macht opfert (CDU)
- Eine neue bürgerliche Partei, die aus ideologischen Gründen heraus es nicht klarbekommt, eine klare Haltung zu Despoten und Feinden (Putin etc.) einzunehmen oder einige wenige, aber umso lautere Spinner rauszuwerfen
- Eine sinnlose Brandmauer aus rein kurzfristigen, machttaktischen Erwägungen heraus (CDU, Medien) aufrechtzuerhalten


Würde man all das in den Griff bekommen, könnte man auch "fair spielend" die Politik im Land maßgeblich ändern.
Die Brandmauer gibt es übrigens schon ewig: zur Linkspartei.

Das hat bisher aber kaum jemanden gestört, es hat ja die "richtigen" getroffen. Aber insgesamt gut, dass die Union bereits jetzt als Vorbereitung der kommenden Koalitionen ihre Hemmnisse zu den Grünen und Linken abbaut und sowohl im Bund als auch auf Länderebene eng mit diesen zusammenarbeitet
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Es ist doch gar nicht nötig als Grundvoraussetzung alle Mitglieder einer Partei, ob nun links oder rechts, in die Spur zu bringen oder alles zu bereinigen. Auch in Parteien darf es rechts und links geben um den internen Diskurs zu fördern. Nur eine oder zwei Personen machen eine Partei nicht unwählbar und nicht einmal eine Pro-Russische Meinung tut das. Nur weil eine Partei mit einbezogen wird ändert sich doch nicht schlagartig die Richtung Deutschlands. Es wird einfach Demokratie gelebt.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Mr. Brent hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 11:19 Es ist doch gar nicht nötig als Grundvoraussetzung alle Mitglieder einer Partei, ob nun links oder rechts, in die Spur zu bringen oder alles zu bereinigen. Auch in Parteien darf es rechts und links geben um den internen Diskurs zu fördern. Nur eine oder zwei Personen machen eine Partei nicht unwählbar und nicht einmal eine Pro-Russische Meinung tut das. Nur weil eine Partei mit einbezogen wird ändert sich doch nicht schlagartig die Richtung Deutschlands. Es wird einfach Demokratie gelebt.
Die Zeiten sind vorbei. In der SPD und CDU wurden rechtskonservative (oder auch prorussische) Meinungen rausgeekelt oder aus der Partei ausgeschlossen. Man muss sich über diesen erfolglosen, politischen Einheitsbrei also nicht mehr wundern.
H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Okt 2023, 12:20 Re: Supp für die Potenz

Zum Test mal den all night long von hinten testen
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt



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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 13:26

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Die Polizei ist der Vulkangruppe sicherlich dicht auf den Fersen
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Abraxas
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 11:07
AlexKettererFPS hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 10:42
Abraxas hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 09:53

Brosius-Gersdorf ist doch das simpelste jüngste Beispiel :)
Gerade gesehen dass die immer noch nicht darüber weg ist und immer noch jede Woche in einem anderen Medium jammert und jetzt sogar noch ein Buch darüber schreibt lol. Was eine Narzisstin.

Ansonsten hatte ich ja schon zig mal hier das Benedikt Lux Zitat gepostet. Oder Merkels Abendmahl.
Lib-Kons (und nein, Merkel ist natürlich keine) glauben tatsächlich an so etwas wie Neutralität, Fairness und Würde des Amts. Das ist aber auch der Grund, warum sie immer verlieren. Die "Zivilgesellschaft" halten sie ja auch für neutral und nicht für ein Machtobjekt und eine politische Vorfeldorganisation. :o
Das trifft den Nagel auf den Kopf. Dieses "fair spielen" ist extrem dümmlich gegen einen moralisch bankrotten Kontrahenten. Aber gut. Kann man sich am Ende wieder auf die Schulter klopfen als die aufrechten.... Verlierer
Dass der Gegner "moralisch bankrott" ist, beruht dann auf der eigenen Einschätzung, oder wie? Und wenn man dann - da man nicht fair gespielt hat - den glorreichen Sieg eingefahren hat, schaltet man von heute auf morgen wieder auf moralisch integer, ja? Oder geht es dann genauso "moralisch bankrott" weiter, nur eben getrieben von der Ideologie der anderen Seite?

Ich fände das wirklich schwach, Werte über den Haufen zu werfen. Wir haben auf bürgerlich-konservativer Seite mehr als genug Wählerpotenzial, um "fair spielen" zu können.

Das Problem ist nicht, dass wir unfair und die anderen fair spielen. Die Probleme sind eher:
- Eine ehemals bürgerliche Partei, die nach der Wahl so ziemlich ALLE Positionen für die Macht opfert (CDU)
- Eine neue bürgerliche Partei, die aus ideologischen Gründen heraus es nicht klarbekommt, eine klare Haltung zu Despoten und Feinden (Putin etc.) einzunehmen oder einige wenige, aber umso lautere Spinner rauszuwerfen
- Eine sinnlose Brandmauer aus rein kurzfristigen, machttaktischen Erwägungen heraus (CDU, Medien) aufrechtzuerhalten


Würde man all das in den Griff bekommen, könnte man auch "fair spielend" die Politik im Land maßgeblich ändern.
Klar geht das, sieht man doch bei Manuel Hagel.

Wer sich als Einziger an Regeln hält, die das Gegenüber aufstellt, aber an die es sich selbst nicht hält (zB Brandmauer), der ist halt einfach nicht der Hellste. Es gibt keinen Preis dafür den in Schönheit sterbenden Schwan zu machen während die anderen peu a peu eiskalt ihre Interessen durchsetzen.

Ist das gleiche Prinzip wie mit dem Stammesdenken. Wenn alle Zuwanderer es haben und ihre tribalistischen Interessen verfolgen, nur die Aufnahmegesellschaft hat es nicht, dann ist man Spielball fremder Interessen und wird zerrieben.

Wenn Deutschtürken kritisiert werden weil sie bei der EM den Wolfsgruß zeigen, dann solidarisiert sich die ganze Community. Vom Straßenkehrer über die 80 jährige Oma, die mit dem Pantoffel in der Hand bereit steht, bis hin zum Chirurgen. Alle stehen wie ein Mann, bis auf ein paar Sonderlinge die verstoßen werden (Özdemir zB, aber der wird ja eh nicht mehr als Türke akzeptiert weil er teils tscherkessische Wurzeln hat - und diese Leute, die sich obsessiv mit Haplogruppen und eigener Abstammung beschäftigen, plärren hier Rassismus.. :-) ). Da geht es gar nicht so sehr darum, ob da nun alles so astrein war von eigener Seite, es wird als Angriff auf das Wir registriert.

https://www.zdfheute.de/panorama/fussba ... s-100.html
Fußball-EM: Türkische Fans zu politisch?
03.07.2024 | 17:08

Pfiffe bei der gegnerischen Nationalhymne, umstrittene Symbole und Gesten bei Fanmärschen und im Stadion: Wird die Fußball EM zur Bühne für türkisch-nationalistische Propaganda?
Für die SZ sind natürlich wieder die Deutschen Schuld, eh klar. Lmao:

Screenshot_20260515_135344_Samsung Browser.jpg

Inder lassen ihre indischen Kollegen heimlich zu fünft mit in ihrer 1 Zimmer Bude wohnen, helfen sich in FB Gruppen mit Visa-Scam und später im beruflichen Kontext. Inder haben in London mehr Immobilieneigentum als Briten..

Wenn du dich in Deutschland gegen eine zugewanderte Person, die dich im ÖPNV angreift, wehrst, dann greifen dich die Hälfte der Autochthonen als Aggressor an und Presse + Justiz erledigen den Rest. Keinerlei Zusammenhalt.

Nettes älteres Beispiel, das ich mal gepostet hatte + älteres Zitat:
Interessante Szene aus dem ÖPNV und wie die Loyalitäten so verteilt sind, wenn man diese akustische Raumnahme/ dieses Dominanzgebahren/ die völlige Ignoranz gegenüber hiesigen Normen anspricht. Dem Dialekt nach natürlich NRW Lel.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
martin1986
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 11:18
martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 11:07
AlexKettererFPS hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 10:42

Das trifft den Nagel auf den Kopf. Dieses "fair spielen" ist extrem dümmlich gegen einen moralisch bankrotten Kontrahenten. Aber gut. Kann man sich am Ende wieder auf die Schulter klopfen als die aufrechten.... Verlierer
Dass der Gegner "moralisch bankrott" ist, beruht dann auf der eigenen Einschätzung, oder wie? Und wenn man dann - da man nicht fair gespielt hat - den glorreichen Sieg eingefahren hat, schaltet man von heute auf morgen wieder auf moralisch integer, ja? Oder geht es dann genauso "moralisch bankrott" weiter, nur eben getrieben von der Ideologie der anderen Seite?

Ich fände das wirklich schwach, Werte über den Haufen zu werfen. Wir haben auf bürgerlich-konservativer Seite mehr als genug Wählerpotenzial, um "fair spielen" zu können.

Das Problem ist nicht, dass wir unfair und die anderen fair spielen. Die Probleme sind eher:
- Eine ehemals bürgerliche Partei, die nach der Wahl so ziemlich ALLE Positionen für die Macht opfert (CDU)
- Eine neue bürgerliche Partei, die aus ideologischen Gründen heraus es nicht klarbekommt, eine klare Haltung zu Despoten und Feinden (Putin etc.) einzunehmen oder einige wenige, aber umso lautere Spinner rauszuwerfen
- Eine sinnlose Brandmauer aus rein kurzfristigen, machttaktischen Erwägungen heraus (CDU, Medien) aufrechtzuerhalten


Würde man all das in den Griff bekommen, könnte man auch "fair spielend" die Politik im Land maßgeblich ändern.
Die Brandmauer gibt es übrigens schon ewig: zur Linkspartei.

Das hat bisher aber kaum jemanden gestört, es hat ja die "richtigen" getroffen. Aber insgesamt gut, dass die Union bereits jetzt als Vorbereitung der kommenden Koalitionen ihre Hemmnisse zu den Grünen und Linken abbaut und sowohl im Bund als auch auf Länderebene eng mit diesen zusammenarbeitet
Leg mal das CDU-Programm neben das Programm der AfD - und dann neben das Linken-Programm.
Ein Unvereinbarkeitsschluss lässt sich, finde ich, bei großen inhaltlichen Unterschieden wie zur Linkspartei sinnvoll verargumentieren. Ich hätte umgekehrt auch Verständnis, wenn die Linke so etwas in Richtung CDU definiert.

In Richtung AfD ist die Situation doch anders. Hier hast du ~80% Übereinstimmung (zu alten CDU-Programmen vermutlich 95%). Ergo: Die sogenannte Brandmauer zur AfD ist ein Instrument der Machtpolitik, vermeintlicher moralischer Überlegenheit, etc. - kein logisches Resultat anderer Politikansätze. Und genau das kritisiere ich halt.
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Certa
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 14:12
Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 11:18
martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Mai 2026, 11:07

Dass der Gegner "moralisch bankrott" ist, beruht dann auf der eigenen Einschätzung, oder wie? Und wenn man dann - da man nicht fair gespielt hat - den glorreichen Sieg eingefahren hat, schaltet man von heute auf morgen wieder auf moralisch integer, ja? Oder geht es dann genauso "moralisch bankrott" weiter, nur eben getrieben von der Ideologie der anderen Seite?

Ich fände das wirklich schwach, Werte über den Haufen zu werfen. Wir haben auf bürgerlich-konservativer Seite mehr als genug Wählerpotenzial, um "fair spielen" zu können.

Das Problem ist nicht, dass wir unfair und die anderen fair spielen. Die Probleme sind eher:
- Eine ehemals bürgerliche Partei, die nach der Wahl so ziemlich ALLE Positionen für die Macht opfert (CDU)
- Eine neue bürgerliche Partei, die aus ideologischen Gründen heraus es nicht klarbekommt, eine klare Haltung zu Despoten und Feinden (Putin etc.) einzunehmen oder einige wenige, aber umso lautere Spinner rauszuwerfen
- Eine sinnlose Brandmauer aus rein kurzfristigen, machttaktischen Erwägungen heraus (CDU, Medien) aufrechtzuerhalten


Würde man all das in den Griff bekommen, könnte man auch "fair spielend" die Politik im Land maßgeblich ändern.
Die Brandmauer gibt es übrigens schon ewig: zur Linkspartei.

Das hat bisher aber kaum jemanden gestört, es hat ja die "richtigen" getroffen. Aber insgesamt gut, dass die Union bereits jetzt als Vorbereitung der kommenden Koalitionen ihre Hemmnisse zu den Grünen und Linken abbaut und sowohl im Bund als auch auf Länderebene eng mit diesen zusammenarbeitet
Leg mal das CDU-Programm neben das Programm der AfD - und dann neben das Linken-Programm.
Ein Unvereinbarkeitsschluss lässt sich, finde ich, bei großen inhaltlichen Unterschieden wie zur Linkspartei sinnvoll verargumentieren. Ich hätte umgekehrt auch Verständnis, wenn die Linke so etwas in Richtung CDU definiert.

In Richtung AfD ist die Situation doch anders. Hier hast du ~80% Übereinstimmung (zu alten CDU-Programmen vermutlich 95%). Ergo: Die sogenannte Brandmauer zur AfD ist ein Instrument der Machtpolitik, vermeintlicher moralischer Überlegenheit, etc. - kein logisches Resultat anderer Politikansätze. Und genau das kritisiere ich halt.
Tatsächlich finde ich die Union sehr sehr nahe an den Grünen und den Linken, wenn man mal das Parteiprogramm zur Seite legt und sich anschaut, was so in der realen Welt praktiziert wird. Die passen prima zusammen.
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