Richtig, deshalb ist wohl auch irgendwann ein umdenken nötig. Eine option wäre, dass es nicht mehr üblich ist, dass jeder nur einem bestimmten berufsfeld nachgeht. Da es sich ohnehin irgendwann eher darauf beschränken wird sachen zu managen und die ki gezielt auf irgendwas hin zu steuern, kann jeder mensch auch mehrere verschiedene bereiche abdecken. Ein vor ort sein zb wird irgendwann wohl völlig unnötig sein - womit in vielen berufsfeldern schon mal 50% sinnlose arbeitszeit einfach wegfällt.BigRon hat geschrieben: zum Beitrag navigieren3. Aug 2026, 19:21
In manchen Branchen werden es weniger Arbeitsstunden, in anderen braucht es überhaupt keine Arbeitsstunden von Menschenhand mehr.
Vermutlich wird sich das anpassen. Warum können die meisten denn nicht ohne arbeit leben und sehen darin ihren selbstwert? Weil wir es gewohnt sind und so von unseren vorherigen generationen vorgelebt bekommen haben. Fällt das weg, wird sich das wie alles mit der zeit anpassen. Klar dauert lange, bis das ganz geschehen ist und wir persönlich befinden uns eigentlich auch in einer ziemlichen kack generation - wir sind gerade im umschwung und wissen nicht so recht wohin und warum. Nicht umsonst gibt es aktuell die meisten depressiven menschen. Bei den jetzt kommenden könnte sich das aber schon wieder etwas bessern.BigRon hat geschrieben: zum Beitrag navigieren3. Aug 2026, 19:21
Aber was machst du dann mit den ganzen Menschen, wenn immer weniger Arbeiter und Arbeitsstunden ansich benötigt werden? Der Mensch braucht eine Aufgabe und nur die Minderheit ist dafür gemacht, sich selbständig zu machen um sich zu erfüllen.
Die meisten sind froh wenn der Tag rum ist und sie zu ihren Liebsten nach Hause können.
Ich denke zudem das dieses selbstwert aus arbeit ziehen insbesondere noch aus einer zeit kommt, inder viel mit dem händen gearbeitet wurde. Hier hatte man halt den punkt, dass man irgendwann gesehen hat, was man selbst erschaffen hat. Das war schon ein grund um stolz zu sein. Wenn man jetzt nur noch der ki sagt, was sie machen soll und sie dann irgendetwas erschafft schrumpft dieses gefühl deutlich denke ich.
Sehe ich auch so. Da ohnehin immer mehr schulden gemacht werden, kracht es hier sowieso irgendwann. Was danach kommt werden wir sehen, darauf habe ich natürlich keine antwort.BigRon hat geschrieben: zum Beitrag navigieren3. Aug 2026, 19:21
Wie möchte der Staat sich weiter finanzieren, wenn bisher Arbeitsstunden besteuert werden, die in Zukunft deutlich weniger werden? Wenigstens darauf kann man sich doch wohl einigen.
Das System, wie bisher besteuert und Geld eingenommen wird muss sich spätestens in wenigen Jahrzehnten komplett ändern, weil du die Unter- und Mittelschicht nicht immer weiter aussaugen kannst, während sich Vermögen immer weiter exorbitant bei wenigen Menschen steigert.