Sarvadon hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Mai 2026, 12:00
Die Rechtsnachfolger der Mauermörderpartei sind natürlich lupenreine Demokraten
Das mit dem Rechtsnachfolger (PDS) stimmt ja. Aber welcher der aktuellen Protagonisten hat denn mit den Mauermorden irgendwas zu tun? Oder ist das diese Kontaktschuld, von der man immer so viel liest?
Es gibt eben nicht nur rechtlich sondern auch ideologisch eine Kontinuität von SED zu Linkspartei.
Gibt außerdem nach wie vor einige prominente Mitglieder der Linkspartei, die SED-Funktionäre waren: Gysi, Bisky, Modrow, Pau,...
Sicher noch zahlreiche weitere, auch auf Landesebene
Die Linke war jahrelang mit einem Ministerpräsidenten im Bundesrat vertreten und zwischenzeitlich sogar Präsident vom Bundesrat. Wenn das nicht demokratische Mitte ist, dann weiß ich auch nicht
"Auch Politikwissenschaftler beschäftigten sich mit der Frage, inwieweit Teile der Partei Die Linke als linksextremistisch anzusehen seien.[183] Richard Stöss geht davon aus, dass Extremisten weniger als 10 Prozent der Mitglieder der Gesamtpartei ausmachen, untereinander um Ressourcen konkurrieren und absehbar keinen dominierenden Einfluss auf die Führung und Ausrichtung der Gesamtpartei hätten, was eine Beobachtung der Partei durch das Bundesamt für Verfassungsschutz zweifelhaft erscheinen lasse.[184] Auch für Christoph Egle ist Die Linke als Ganzes keine „typische Anti-System-Partei“, weil von ihr real „keine systemgefährdende Wirkung“ ausgehe.[185] Eckhard Jesse resümiert dagegen, die Partei Die Linke stehe zwar der Rechtsordnung des Grundgesetzes insgesamt deutlich näher als etwa die NPD, sie sei wegen ihrer innerparteilichen extremistischen Gruppierungen aber Vertreterin eines „weichen Linksextremismus“.[186]
Teile der Linkspartei werden von den Bundesämtern für Verfassungsschutz der Länder Bayern und Baden-Württemberg beobachtet. Diese bestimmten Gruppierungen innerhalb der Partei sind die Jugend- und Studierendenverbände Linksjugend [solid'] und die Linke.SDS, sowie die Antikapitalistische Linke (AKL) in Bayern und Baden-Württemberg, sowie zusätzlich die Kommunistische Plattform (KPF) und marx21 im Letzteren.["
Klingt für mich absolut nach demokratische Mitte
Mittig genug, dass alle anderen mit ihr Zusammenarbeiten. Aber nice, dass man den Verfassungsschutz aus der Mottenkiste zaubert, wenn es ins narrativ passt sonst ist der Verfassungsschutz doch immer ein Instrument der Elite und es ist quasi bedeutungslos, was der sagt
Die eine Seite bläst er maßlos auf und die andere spielt er herunter bzw sieht sich als Teil dessen.
Post in den Sozialen Medien
"Wir sind Antifa": Verfassungsschutz sorgt für Wirbel
Der niedersächsische Verfassungsschutz hat sich als Antifa bezeichnet. In einer Antwort auf einen Instagram-Post schrieb der offizielle Account der Behörde: "Wir sind auch antifa." Später wurde der Kommentar gelöscht.
Krumbiegel wäre stolz. Der VS nutzt auch mein Lieblingsargument, das stets zu hören ist:
In dem Ursprungspost hatte der niedersächsische Verfassungsschutz über die Hintergründe der Antifa aufgeklärt, unter anderem darüber, dass es "die" Antifa gar nicht gibt.