Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

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Gurkenplatzer
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

AlexKettererFPS hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Mai 2026, 19:02
Linksanwalt hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Mai 2026, 19:00
Zotto hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Mai 2026, 18:44 Wer hat denn behauptet, dass im Podcast rechtsextreme Aussagen getätigt wurden? Höcke traut sich doch gar nicht mehr, sein Nazi-Gedankengut über verklausulierte Parolen und Anspielungen offen zu teilen, weil er dann direkt wieder vor Gericht als Wiederholungsstraftäter stände.
Der Spiegel in ihrem von Homelander geteilten Beitrag?
Im Podcast >>Ungeskriptet<< von Ben Berndt darf Rechtsextremist Björn Höcke stundenlang seine radikalen Ansichten vortragen - ohne kritische Nachfragen.

[...]

Und so bekommt Höcke, einer der radikalsten AfD-Funktionäre, rund viereinhalb Stunden Zeit, um sich selbst und sein rechtsextremes Weltbild auszubreiten.

[...]

Höckes Ausführungen sind radikal rechts. Er trägt sie ruhig vor, wirkt kontrolliert.
Diverse linke Pappnasen unter dem Post?
Zotto hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Mai 2026, 18:44 Die Kommentatoren in den Publikationen wie der Spiegel und Politiker kritisieren, dass man einem (juristisch) erwiesen Rechtsextremen diese Bühne gibt und ihn als politische Person sowie das von ihm vertretene Weltbild normalisiert, indem er sich dort ungebrochen und unkritisch als vom Mainstream geframter harmloser Sportlehrer und Familienvater inszenieren kann. Die Art und Weise wird kritisiert und nicht das Gespräch mit Politikern wie Höcke an sich. Diese Vergleiche mit van Aaken und anderen linken Politikern sind auch komplett unpassend. Sie vertreten kein menschenverachtendes Weltbild oder fallen permanent mit Bezügen und sprachlichen Anlehnungen an den Stalinismus auf.
Genauso unfähig wie Esken das Gerichtsurteil richtig zu verstehen. :-)
Man darf ihn nach dem Urteil Faschist nennen, das alleine macht ihn aber noch lange nicht dazu oder wäre der Beweis dafür.

Es ist nicht Aufgabe von Ben jedem Zuschauer eine exakte Bewertung und Einordnung aller Aussagen zu liefern, das ist auch gar nicht möglich. Das sollte man als mündiger Bürger schon selbst tun und für sich selbst können.
Wenn du gerne eine staatliche Bevormundungsanstalt a la ÖRR benötigst, bitte. Ich und die meisten anderen brauchen und wollen sowas nicht.
Woher weiß ich, was ich denken soll, wenn Oliver Welke oder "Böhmi" das nicht für mich einordnen?! Du hast Ideen
Das ist ja das Thema an Bens Podcast, er bietet eine Plattform ohne Einordnung. Frei reden lassen und einordnen darf das ja dann jeder selber.

Meinungsfreiheit quasi. Aber natürlich geht das den örr Auftraggebern gegen den Strich. Eine mündige und nicht gespaltene Bevölkerung ist natürlich auch ein Problem
Ich fordere lockdowns zu Sicherung der Demokratie und wir brauchen Internet Zensur. Natürlich um Demokratie zu retten
AlexKettererFPS
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Mai 2026, 19:28
AlexKettererFPS hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Mai 2026, 19:02
Linksanwalt hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Mai 2026, 19:00

Der Spiegel in ihrem von Homelander geteilten Beitrag?



Diverse linke Pappnasen unter dem Post?


Genauso unfähig wie Esken das Gerichtsurteil richtig zu verstehen. :-)
Man darf ihn nach dem Urteil Faschist nennen, das alleine macht ihn aber noch lange nicht dazu oder wäre der Beweis dafür.

Es ist nicht Aufgabe von Ben jedem Zuschauer eine exakte Bewertung und Einordnung aller Aussagen zu liefern, das ist auch gar nicht möglich. Das sollte man als mündiger Bürger schon selbst tun und für sich selbst können.
Wenn du gerne eine staatliche Bevormundungsanstalt a la ÖRR benötigst, bitte. Ich und die meisten anderen brauchen und wollen sowas nicht.
Woher weiß ich, was ich denken soll, wenn Oliver Welke oder "Böhmi" das nicht für mich einordnen?! Du hast Ideen
Das ist ja das Thema an Bens Podcast, er bietet eine Plattform ohne Einordnung. Frei reden lassen und einordnen darf das ja dann jeder selber.

Meinungsfreiheit quasi. Aber natürlich geht das den örr Auftraggebern gegen den Strich. Eine mündige und nicht gespaltene Bevölkerung ist natürlich auch ein Problem
Ich fordere lockdowns zu Sicherung der Demokratie und wir brauchen Internet Zensur. Natürlich um Demokratie zu retten
Ich find es sprachlich äußerst spannend, wie die Medien immer wieder Kampfbegriffe forcieren und diese dann blind vom treudoof dozilen NPC übernommen werden. Schwurbeln, Hass und Hetze, unsere Demokratie, Einordnung.

Man muss nie lange warten, bis in bester pawlowscher Hundemanier brav gesabbert wird
martin1986
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Ich denke, man sollte das differenziert sehen.

Für einen Podcaster in sozialen Medien ist ein Ansatz wie von Ben - Leute reden lassen ohne Wertung/Einordnung - absolut oke und vielfach auch wirklich interessant.

Im öffentlich-rechtlichen Fernseher habe ich da andere Ansprüche und finde eine gewisse Einordnung gehört dazu. Dass sich Leute wie Höcke aalglatt verkaufen können, ohne dass jemand mal erwähnt, welche politischen Absichten an anderer Stelle schon geäußert wurden, muss im ÖRR wirklich nicht sein.

ABER - und da kommt die große Problematik:

1. Eine kritische Einordnung muss für alle gleich kritisch sein. Es geht nicht, dass viele Vertreter der Altparteien (insbesondere auf der linken Seite) häufig mit Samdhandschuhen angefasst werden, während AfD-Politiker meist nichtmal einen Satz zu Ende sprechen können, bevor der jeweilige Journalist mit gefühlt knallrotem Kopf alle möglichen Gegendarstellungen und Einordnungen rausfeuert. Es ist oke, AfD-Politiker z.B. auf zweifelhafte Gestalten wie Höcke anzusprechen oder auf die außenpolitische Irrfahrt einiger Russlandfreunde in der Partei - aber dann muss ich z.B. bei den Grünen eben genauso engagiert auf die teilweise extremistische Grüne Jugend, die Klimapolitik auf Basis zweifelhafter klimawissenschaftlicher Annahme oder die Unfinanzierbarkeit vieler Vorhaben hinweisen.

2. Es muss klar und ersichtlich getrennt werden zwischen Fakten, Einordnung und Meinung. Allzuhäufig verschwimmt das gerade im Kontext AfD viel zu sehr: Was ist wirklich Fakt? Was ist persönliche Meinung oder Einordnung eines Journalisten? Genauso sollte im Rahmen der Kritik mal sauber benannt werden, auf welcher Ebene man argumentiert: Umittelbar für die Interessen des Volks und der Bürger? Oder auf Basis selbstgewählter normativer Prinzipien und Moralvorstellungen?
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Dreadlift
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

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Zeig mal das Urteil, welches deine Behauptung stütz.
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AlexKettererFPS
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Mai 2026, 19:59 Ich denke, man sollte das differenziert sehen.

Für einen Podcaster in sozialen Medien ist ein Ansatz wie von Ben - Leute reden lassen ohne Wertung/Einordnung - absolut oke und vielfach auch wirklich interessant.

Im öffentlich-rechtlichen Fernseher habe ich da andere Ansprüche und finde eine gewisse Einordnung gehört dazu. Dass sich Leute wie Höcke aalglatt verkaufen können, ohne dass jemand mal erwähnt, welche politischen Absichten an anderer Stelle schon geäußert wurden, muss im ÖRR wirklich nicht sein.

ABER - und da kommt die große Problematik:

1. Eine kritische Einordnung muss für alle gleich kritisch sein. Es geht nicht, dass viele Vertreter der Altparteien (insbesondere auf der linken Seite) häufig mit Samdhandschuhen angefasst werden, während AfD-Politiker meist nichtmal einen Satz zu Ende sprechen können, bevor der jeweilige Journalist mit gefühlt knallrotem Kopf alle möglichen Gegendarstellungen und Einordnungen rausfeuert. Es ist oke, AfD-Politiker z.B. auf zweifelhafte Gestalten wie Höcke anzusprechen oder auf die außenpolitische Irrfahrt einiger Russlandfreunde in der Partei - aber dann muss ich z.B. bei den Grünen eben genauso engagiert auf die teilweise extremistische Grüne Jugend, die Klimapolitik auf Basis zweifelhafter klimawissenschaftlicher Annahme oder die Unfinanzierbarkeit vieler Vorhaben hinweisen.

2. Es muss klar und ersichtlich getrennt werden zwischen Fakten, Einordnung und Meinung. Allzuhäufig verschwimmt das gerade im Kontext AfD viel zu sehr: Was ist wirklich Fakt? Was ist persönliche Meinung oder Einordnung eines Journalisten? Genauso sollte im Rahmen der Kritik mal sauber benannt werden, auf welcher Ebene man argumentiert: Umittelbar für die Interessen des Volks und der Bürger? Oder auf Basis selbstgewählter normativer Prinzipien und Moralvorstellungen?
Auch wenn ich dem meisten grundsätzlich zustimme, seh ich das anders. Kritische Fragen sind wichtig, "Einordnung" hat da nichts verloren. Nicht umsonst sind solche Dinge egal ob in Print oder Fernsehen als Kommentar gekennzeichnet. Die Aufgabe eines Journalisten ist es üblicherweise genau nicht, mir seine persönliche Sicht der Dinge zu erklären
AlexKettererFPS
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Dreadlift hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Mai 2026, 20:07
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Zeig mal das Urteil, welches deine Behauptung stütz.
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Ach lass ihn. Das hat ja Methode bei diesen Leuten, siehe die gute Saskia. Einfach mal etwas behaupten und hoffen es geht so durch. Wenn mans oft genug macht, dann glaubts der Pöbel. Realität kann man sich nicht leisten, zumindest nicht, solange unsere Demokratie in Gefahr ist.

Ist Zotto jetzt ein Schwurbler? 😂
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Zotto
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Dreadlift hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Mai 2026, 20:07
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Zeig mal das Urteil, welches deine Behauptung stütz.
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https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 89131.html
In der Herleitung ihres Urteils schreiben die Richter, dass die Bezeichnung "Faschist" zwar ehrverletzenden Charakter haben könne und im heutigen politischen Sprachgebrauch dazu diene, politische Gegner in die Nähe des Nationalsozialismus zu rücken. Jedoch hätten die Antragsteller "in ausreichendem Umfang glaubhaft gemacht, dass ihr Werturteil nicht aus der Luft gegriffen ist, sondern auf einer überprüfbaren Tatsachengrundlage beruht".
Laut Gericht hat er genug Anlass dazu gegeben, dass die "Ehrverletzung" hintenan steht.


Im Allgemeinen traue ich da dem Verfassungsschutzchef Thomas Haldenweg etwas mehr als euch zwei AfD-Fanboys.
„Du musst dir aber zuerst die Frage stellen: Will Ich Sub20 laufen? Dazu gehört mehr als 3x die Woche für die Gesundheit durch die Gegend joggen. Da muss man wollen!“ (Rolli)
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

AlexKettererFPS hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Mai 2026, 20:08
martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Mai 2026, 19:59 Ich denke, man sollte das differenziert sehen.

Für einen Podcaster in sozialen Medien ist ein Ansatz wie von Ben - Leute reden lassen ohne Wertung/Einordnung - absolut oke und vielfach auch wirklich interessant.

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1. Eine kritische Einordnung muss für alle gleich kritisch sein. Es geht nicht, dass viele Vertreter der Altparteien (insbesondere auf der linken Seite) häufig mit Samdhandschuhen angefasst werden, während AfD-Politiker meist nichtmal einen Satz zu Ende sprechen können, bevor der jeweilige Journalist mit gefühlt knallrotem Kopf alle möglichen Gegendarstellungen und Einordnungen rausfeuert. Es ist oke, AfD-Politiker z.B. auf zweifelhafte Gestalten wie Höcke anzusprechen oder auf die außenpolitische Irrfahrt einiger Russlandfreunde in der Partei - aber dann muss ich z.B. bei den Grünen eben genauso engagiert auf die teilweise extremistische Grüne Jugend, die Klimapolitik auf Basis zweifelhafter klimawissenschaftlicher Annahme oder die Unfinanzierbarkeit vieler Vorhaben hinweisen.

2. Es muss klar und ersichtlich getrennt werden zwischen Fakten, Einordnung und Meinung. Allzuhäufig verschwimmt das gerade im Kontext AfD viel zu sehr: Was ist wirklich Fakt? Was ist persönliche Meinung oder Einordnung eines Journalisten? Genauso sollte im Rahmen der Kritik mal sauber benannt werden, auf welcher Ebene man argumentiert: Umittelbar für die Interessen des Volks und der Bürger? Oder auf Basis selbstgewählter normativer Prinzipien und Moralvorstellungen?
Auch wenn ich dem meisten grundsätzlich zustimme, seh ich das anders. Kritische Fragen sind wichtig, "Einordnung" hat da nichts verloren. Nicht umsonst sind solche Dinge egal ob in Print oder Fernsehen als Kommentar gekennzeichnet. Die Aufgabe eines Journalisten ist es üblicherweise genau nicht, mir seine persönliche Sicht der Dinge zu erklären
Deswegen war auch mein 2. Punkt: Ersichtliche Trennung von Fakt, Einordnung, Meinung.
Zur faktischen Berichterstattung würde gehören, z.B. einen Höcke sauber zu zitieren oder ungekürzt seine eigene Darstellung zu einem Thema dem Zuschauer zu zeigen. Einordnung könnte z.B. darin bestehen, hinzuweisen, dass zu einem anderen Zeitpunkt zu dem gleichen Thema von der gleichen Person ein anderer Standpunkt vertreten wurde oder dass bestimmte Aspekte der Darstellung mit geltendem Recht in Konflikt stehen. Optional könnte dann, sauber getrennt, ggfs. ein Meinungskommentar erfolgen. Dort kann die geäußerte Darstellung gerne verrissen werden - solange klar ist, dass es eine Meinung des Journalisten ist und solange alle politischen Akteure vergleichbar kritisch begleitet werden.
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