friedrich_n hat geschrieben: zum Beitrag navigieren26. Dez 2025, 21:49
Klar er ist kein Top Olympian aber wenn du es in Relation setzt mit allem anderen was die letzten 20 Jahre aus Deutschland so hervor kam ist er schon fucking erfolgreich.
Budesheim' ProCard fällt in eine Übergangszeit und Tim ist als ein klassischer Epigone ein gutes Beispiel für das Opfer einer Zeitenwende. Einige alten Recken hörten damals auf, TA verlor Reichweite an R1 und allgemein war das klassische Bodybuilding vom damaligen Fitnesshype oder dem Rambazamba um so Koryphäen wie "die Hardgainercrew", "Uncle Bob" und Martin Ratkowski, "Zietsnow", etx. durchaus weit weg.
Tim ist sicherlich in der Kontinuität mit dem was er macht, erfolgreich. Der Businessmove, ihn zum Nachfolger aufbauen zu wollen und eine gewisse bestimmte heimelige Bodybuildingberichterstattung fortzuführen, ist aber gescheitert. Dummerweise hat sich halt aus dem Fitnessgame heraus doch eine Anzahl von Bodybuildern gefunden, die neben Erfolg auf der Bühne das Socialmediagame beherrschen.
Dazu gehört dann auch irgendwie das Rumgeeiere mit erst Kienzl und dann doch wieder die Oldschool mit diesem "Team"von Leuten aus der Zeit "der alten Recken". Und man kommt nicht umher, sich zu fragen, warum der Übergott Rühl scheinbar so eng mit seinem gefühlten Ziehsohn Urs ist. Ich möchte behaupten, das hat 2017 so in keinem Skript gestanden.
Leider ergibt sich daraus dann langfristig der Feststellung, dass Tim wohl eher nicht als erfolgreicher Bodybuilder in Erinnerung bleiben wird. Tatsächlich soll das aber kein Vorwurf sein. Die Zeit ist ihm einfach recht zügig enteilt und das Konzept, das damals um ihn herum aufgebaut wurde hat halt nicht gegriffen.