H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren25. Nov 2023, 12:52 Nein, aber man kann ja mal drüber nachdenken ob immer alles nur schwarz oder weiß ist
Fleisch unter Gesundheitsaspekten
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Re: Fleisch unter Gesundheitsaspekten
Re: Fleisch unter Gesundheitsaspekten
Wenn du von schwarz weiß sprichst, ich habe von Anfang an gesagt, dass Fleisch auch gesund sein kannH_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Nov 2023, 21:09H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren25. Nov 2023, 12:52 Nein, aber man kann ja mal drüber nachdenken ob immer alles nur schwarz oder weiß ist
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Re: Fleisch unter Gesundheitsaspekten
Genau so ist es. Nur weil man Fleisch isst, ist man nicht automatisch gesünder oder auf der sicheren Seite was Nährstoffversorgung angeht.bantu hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Nov 2023, 20:12Vielen Dank für die AntwortLori223 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Nov 2023, 09:04Dennoch ist Protein ja auch nicht wieder gleich Protein.
Ob jemand sein Protein hauptsächlich aus tierischen oder pflanzenbasierten Eiweißen bezieht, macht auch einen Unterschied.
Im Vergleich zur durchschnittlichen Mischkost konsumiere ich aber dann doch wieder weniger tierisches Protein als jemand, der sich nur normal mischköstlich ernährt.
Insgesamt aber ja, ein Aspekt über den sich wohl mehrere, die sich mit einem erhöhten Proteingehalt ernähren, beachten sollten.! Weniger tierisches Protein als Faktor bei der konsumierten Proteinmenge ist sicher mitzubedenken. Ist ein interessanter Punkt in meinen Augen, inwiefern das einen Unterschied macht.
Was die Mängeldiskussion angeht: Ich als Omnivor bin laut meinen Blutwerten seit Jahren eine Art Mängelexemplar, was diverse Nährstoffe wie Eisen, Magnesium, Vitamin D (und vermutlich noch einige andere, von denen ich gar nix weiss, weil nie im Blutbild angesehen) angeht. Ich meine daher, dass eine fleischhaltige Ernährung per se kein Garant dafür ist, dass man alles Notwendige genügend abgedeckt bekommt.
Ich würde aus eigener Erfahrung auch sagen, dass man solche Mängel bei starker Ausprägung schon deutlich merkt. Bei mir zeigten sich diese durch Muskelkrämpfe (Magnesium), Müdigkeit/Abgeschlagenheit/triste Stimmung (Eisen/Vitamin D) und manchmal auch regelrechtem Fleischhunger (Eisen). Die jeweilige Blutentnahme hat dann zumeist nur noch offiziell bestätigt, was ich bereits vermutet hatte.
Supplementierst du dann um die Mängel auszugleichen?
Re: Fleisch unter Gesundheitsaspekten
Lies meinen ersten Post nochmal genauer.H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Nov 2023, 21:25 Unbedenklich ist etwas anderes als gesund
Ich sprach auch von gesundheitlichen Vorteilen.
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Re: Fleisch unter Gesundheitsaspekten
Lori223 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren17. Nov 2023, 08:19Verarbeitetes Fleisch ist mit einem erhöhten Risiko für Darmkrebs assoziiert. Und unverarbeitetes rotes Fleisch als vermutlich krebserregend bezüglich Darmkrebs.Netzokhul hat geschrieben: zum Beitrag navigieren17. Nov 2023, 04:56Je nach Menge würde ich beider eurer Aussagen widersprechen.
Allgemein heißt es nach Mengenangaben 300 bis 600g Fleisch pro Woche oder 3 Portionen rotes Fleisch gelten als unbedenklich.
Sowie, dass die Dosis wohl entscheidend ist.
Deshalb sagte ich ja auch, dass es ratsam wäre den Konsum zu reduzieren, nicht gänzlich darauf zu verzichten.
Re: Fleisch unter Gesundheitsaspekten
Ich sprach von meinem ersten PostLori223 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren16. Nov 2023, 20:20 Denke es kommt drauf an.
(...)
Verarbeitetes und rotes Fleisch gelten als bedenklich und wären rstsam zu reduzieren.
Dennoch hat Fleisch auch gewisse Vorteile.
Kommt halt auf die Art des Fleisches an.
Wenn es nach der Qualität des Futters der Tiere geht, der Art wie die Produkte industriell in Massen hergestellt werden, der Einsatz von Antibiotika etc denke ich kann man von billigem Fleisch auch nicht die beste Qualität erwarten.
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Re: Fleisch unter Gesundheitsaspekten
@H_D Ich bin mir nicht sicher, ob Deine Frage speziell an mich gerichtet ist oder (auch) an die anderen?
@Lori223 Ja, ich supplementiere, so gut es geht. In meinem Fall ist es wohl eine Kombination aus mehreren Faktoren, die die Mängel bedingt: zum einen das weibliche Geschlecht mitsamt damit einhergehender Regelblutung, dazu habe ich früher viel (Leistungs-)Sport getrieben, was bekanntlich beides Eisen raubt. Hatte daher nie berauschende Eisenwerte und war als kleines Kind auch mal anämisch. Dann habe ich vor vielen Jahren nach längerer Einnahme von Ibuprofen in Kombination mit Enzymen (wegen Rückenproblemen verordnet bekommen) eine chronische Typ-C-Gastritis entwickelt. Zudem wurde in dem Zusammenhang auch eine Refluxkrankheit bei mir diagnostiziert. Somit nehme ich seither dauerhaft PPI ein. Diese Medikamente können sich auf den Magnesiumspiegel auswirken (unproblematisch, 300mg Magnesiumcitrat jeden Tag beheben das) sowie wohl auch auf die Eisenaufnahme (problematischer).
Mein Ferritin lag bei der letzten Messung bei gerade mal 10 (Maßeinheit fällt mir grad nicht ein), die Norm bei meinem Endokrinologen ist 15-150
. Die Supplementierung von Eisen ist schwierig, da ich bisher langfristig alle Eisenpräparate schlecht vertragen habe bis auf eines, mit dem ich den Eisenspiegel gut nach oben bekommen habe. Allerdings habe ich ausgerechnet auf dieses Präparat irgendwann mit einem fetten Arzneimittelexanthem reagiert (bin Multiallergiker mit Allergiepass und reagiere gerne mal auf alles (un)mögliche), also geht das leider nicht mehr. Gegen den latenten Vitamin-D-Mangel wurde mir Dekristol 20.000 IE rezeptiert. Multivitamine als generelle "Gesundheitsvorsorge" vertrage ich seit der Magengeschichte nur eingeschränkt, da das darin enthaltene Vitamin C und die chronische Typ-C-Gastritis sich nicht sonderlich mögen. Vielleicht mal ne halbe Tablette hier und da.
Derzeit nehme ich noch wegen Nervenproblemen ein Keltican-Generikum ein, was u.a. B12 enthält. B12 war bisher in der Norm, ist allerdings über die letzten Jahre etwas gesunken. Kann also nicht schaden, da mal etwas nachzulegen.
@Lori223 Ja, ich supplementiere, so gut es geht. In meinem Fall ist es wohl eine Kombination aus mehreren Faktoren, die die Mängel bedingt: zum einen das weibliche Geschlecht mitsamt damit einhergehender Regelblutung, dazu habe ich früher viel (Leistungs-)Sport getrieben, was bekanntlich beides Eisen raubt. Hatte daher nie berauschende Eisenwerte und war als kleines Kind auch mal anämisch. Dann habe ich vor vielen Jahren nach längerer Einnahme von Ibuprofen in Kombination mit Enzymen (wegen Rückenproblemen verordnet bekommen) eine chronische Typ-C-Gastritis entwickelt. Zudem wurde in dem Zusammenhang auch eine Refluxkrankheit bei mir diagnostiziert. Somit nehme ich seither dauerhaft PPI ein. Diese Medikamente können sich auf den Magnesiumspiegel auswirken (unproblematisch, 300mg Magnesiumcitrat jeden Tag beheben das) sowie wohl auch auf die Eisenaufnahme (problematischer).
Mein Ferritin lag bei der letzten Messung bei gerade mal 10 (Maßeinheit fällt mir grad nicht ein), die Norm bei meinem Endokrinologen ist 15-150

Derzeit nehme ich noch wegen Nervenproblemen ein Keltican-Generikum ein, was u.a. B12 enthält. B12 war bisher in der Norm, ist allerdings über die letzten Jahre etwas gesunken. Kann also nicht schaden, da mal etwas nachzulegen.
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Re: Fleisch unter Gesundheitsaspekten
@bantu schon Edubily Eisen probiert? Meine Frau leidet auch unter chronischen Eisenmangel. Das verträgt sie hervorragend, was bei anderen Preparaten nicht der Fall war...
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Re: Fleisch unter Gesundheitsaspekten
Ray Peat ruft an, er möchte seine Nager-Studien zurückH_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Nov 2023, 21:09H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren25. Nov 2023, 12:52 Nein, aber man kann ja mal drüber nachdenken ob immer alles nur schwarz oder weiß ist
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Re: Fleisch unter Gesundheitsaspekten
@bantu Meine Frage ging an die, die sich als Beispiel nehmen anhand ihrer Blutwerte führt vegan/vegetarisch nicht zu Mängeln
Bei einer Frau sollte Ferritin eher gegen 100 gehen. Der Teil im Darm, der Eisen aufnimmt, ist nur sehr kurz. Da wirst du mit NEMs nicht viel erreichen.
Hast du schonmal Eiseninfusionen probiert (neben der obligatorischen Leber)?
Wenn du dauerhaft PPI nimmst solltest du regelmäßig Darmchecks machen um Dysbiosen zu verhindern und eben auch Mikronöhrstoffmängel ausschließen
Bei einer Frau sollte Ferritin eher gegen 100 gehen. Der Teil im Darm, der Eisen aufnimmt, ist nur sehr kurz. Da wirst du mit NEMs nicht viel erreichen.
Hast du schonmal Eiseninfusionen probiert (neben der obligatorischen Leber)?
Wenn du dauerhaft PPI nimmst solltest du regelmäßig Darmchecks machen um Dysbiosen zu verhindern und eben auch Mikronöhrstoffmängel ausschließen
Re: Fleisch unter Gesundheitsaspekten
Ich sage es mal direkt, ich werde meine Blutergebnisse random Personen aus dem Internet, von denen man nicht die Qualifikationen kennt, nicht offen legen.H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren28. Nov 2023, 12:22 @bantu Meine Frage ging an die, die sich als Beispiel nehmen anhand ihrer Blutwerte führt vegan/vegetarisch nicht zu Mängeln
Weil ich mich dazu nicht rechtfertigen muss.
Ich verlange von anderen auch keine Blutbilder.
Von daher.
Dazu kann man sich denken was man will.
Aber ich muss keinem was beweisen, nur weil ich mich mal vegan ernährt habe und jetzt vegetarisch
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Re: Fleisch unter Gesundheitsaspekten
Dann würde ich mich halt auch nicht als Beispiel darstellen, dass eine vegane Ernährung nicht zu Mängeln führt
Re: Fleisch unter Gesundheitsaspekten
Vegetarisch.H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren28. Nov 2023, 20:48 Dann würde ich mich halt auch nicht als Beispiel darstellen, dass eine vegane Ernährung nicht zu Mängeln führt
Muss dich jetzt zum 3. Mal korrigieren
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Re: Fleisch unter Gesundheitsaspekten
Kennt sich jemand zufällig mit der Nutztierhaltung in Dänemark aus?H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Nov 2023, 21:09H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren25. Nov 2023, 12:52 Nein, aber man kann ja mal drüber nachdenken ob immer alles nur schwarz oder weiß ist► Text anzeigen
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