Ist es nicht, wurde aber auch nicht gemacht, sondern ist sogar laut den Russen "nur angedacht".BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Mai 2026, 21:40 Naja, ist es denn legitim von anderen Staatsgebieten Angriffsdrohnen fliegen zu lassen ?
Wohl kaum:
Das ist der entscheidende politische und rechtliche Knackpunkt in deinem Szenario:
Wenn das NATO-Mitglied sein Territorium freiwillig für Angriffe zur Verfügung stellt und der angegriffene Staat daraufhin diese Drohnen-Stützpunkte attackiert, greift Artikel 5 des NATO-Vertrags (die Beistandspflicht) in der Regel NICHT.
Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis. Wer sich selbst aktiv in einen Konflikt hineinzieht, indem er Angriffe von seinem Boden aus duldet oder unterstützt, kann sich danach im Normalfall nicht auf den kollektiven Schutz berufen, wenn die Gegenseite rein defensiv die Abschussrampen ausschaltet.
Zusammenfassend: Das Szenario beschreibt eine schwere Völkerrechtsverletzung des Nachbarstaates, die ihn direkt zur Konfliktpartei macht und das Risiko eines großen Krieges massiv erhöht.
Non-Event erster Güte also