Sport und Fitness in den sozialen Medien
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Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Ihr fangt schon wieder an, die Sache aus dem Kontext zu ziehen, indem ihr Pros oder erfolgreiche influencer heranzieht, ohne wirklich zu wissen wie sie tatsächlich trainieren. Diese ganzen pushing vids gelten doch nun wirklich nicht als Relevanz, Leute.
Aber was ich teilweise im Gym sehe ist weder ergonomisch geschuldet noch der Technik ansich. Diese Gruppierung hat immer den gleichen Lat wie ein Wellensittich. Ganz egal was sie anstellen, denn wer Scheiße trainiert sieht halt IdR auch Scheiße aus.
Aber was ich teilweise im Gym sehe ist weder ergonomisch geschuldet noch der Technik ansich. Diese Gruppierung hat immer den gleichen Lat wie ein Wellensittich. Ganz egal was sie anstellen, denn wer Scheiße trainiert sieht halt IdR auch Scheiße aus.
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Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
selbstverständlich.Arjen hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jan 2026, 12:09 Vielleicht Genetik doch der größte Faktor
hier meint nur jeder dass er mit genug superkreatin auch zum mr. o fahren kann.
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Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
wieso sollte sep zB anders trainieren als er es behauptet? aluhut?Kasimir hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jan 2026, 12:18 Ihr fangt schon wieder an, die Sache aus dem Kontext zu ziehen, indem ihr Pros oder erfolgreiche influencer heranzieht, ohne wirklich zu wissen wie sie tatsächlich trainieren. Diese ganzen pushing vids gelten doch nun wirklich nicht als Relevanz, Leute.
Aber was ich teilweise im Gym sehe ist weder ergonomisch geschuldet noch der Technik ansich. Diese Gruppierung hat immer den gleichen Lat wie ein Wellensittich. Ganz egal was sie anstellen, denn wer Scheiße trainiert sieht halt IdR auch Scheiße aus.
und grade die genannten sind auch alles andere als engstirning was die trainingsthematik im generellen angeht.
man hat immer gesagt, dass ein guter rücken ein zeichen für gute technik ist. damit ist das thema im grunde auch erklärt
- Arjen
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Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Der macht jetzt auch nicht so die krass fancy Sachen was ich so gesehen habeOHP92 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jan 2026, 12:20wieso sollte sep zB anders trainieren als er es behauptet? aluhut?Kasimir hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jan 2026, 12:18 Ihr fangt schon wieder an, die Sache aus dem Kontext zu ziehen, indem ihr Pros oder erfolgreiche influencer heranzieht, ohne wirklich zu wissen wie sie tatsächlich trainieren. Diese ganzen pushing vids gelten doch nun wirklich nicht als Relevanz, Leute.
Aber was ich teilweise im Gym sehe ist weder ergonomisch geschuldet noch der Technik ansich. Diese Gruppierung hat immer den gleichen Lat wie ein Wellensittich. Ganz egal was sie anstellen, denn wer Scheiße trainiert sieht halt IdR auch Scheiße aus.
und grade die genannten sind auch alles andere als engstirning was die trainingsthematik im generellen angeht.
man hat immer gesagt, dass ein guter rücken ein zeichen für gute technik ist. damit ist das thema im grunde auch erklärt
Hauptsächlich ganz normale Übungen...
Halt meiste Zeit 2er Split, das scheint für die meisten wohl schon zu unglaublich
- Kasimir
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Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Warum so Brosep verbissen- Sympathie?
Und was ist überhaupt ein guter Rücken?
Breit, tief, Lat bis zur Hüfte oder abgehungert bis auf 7%KFA.
Meine Aussage bezüglich der inheitlichen Wahrheit ihrer Vids hat so lange Relevanz bis du mich vom Gegenteil überzeugen kannst.
Kannst du das?
Und was ist überhaupt ein guter Rücken?
Breit, tief, Lat bis zur Hüfte oder abgehungert bis auf 7%KFA.
Meine Aussage bezüglich der inheitlichen Wahrheit ihrer Vids hat so lange Relevanz bis du mich vom Gegenteil überzeugen kannst.
Kannst du das?
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Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
naja in letzer zeit sitzt er auch schon mal versetzt im latzug, teutsch genau so. aber die wissen halt was sie tun, die brokkoliköpfe idR nicht
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Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
ein gut entwickelter rücken ist ein guter rücken, was ist das denn für eine frage?Kasimir hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jan 2026, 12:28 Warum so Brosep verbissen- Sympathie?
Und was ist überhaupt ein guter Rücken?
Breit, tief, Lat bis zur Hüfte oder abgehungert bis auf 7%KFA.
Meine Aussage bezüglich der inheitlichen Wahrheit ihrer Vids hat so lange Relevanz bis du mich vom Gegenteil überzeugen kannst.
Kannst du das?
wenn du das nicht glauben willst, müsstest es schon du beweisen, nicht anders rum.
und warum sollte es nicht so sein? damit sie schlechte trainingspläne verkaufen können, mit denen niemand erfolg hat?
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Sarvadon
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Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Denke solche speziellen Übungen bzw. Ausführungsvarianten können schon ihren Sinn haben bei weit Fortgeschrittenen, die wissen was sie tun.
Aber halt nicht bei irgendwelche Anfängern die nicht mal Bankdrücken vernünftig ausführen können.
Aber halt nicht bei irgendwelche Anfängern die nicht mal Bankdrücken vernünftig ausführen können.
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Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Naja es bringt schon einiges seiner Gefolgschaft zum Beispiel zu suggerieren sie könnten irgendwann so aussehen wie sie wenn sie nicht schwer trainieren, wenn sie nicht 90 Minuten pro Einheit machen wenn sie nicht bis zum Versagen trainieren etc. Leute suchen immer den einfachsten Weg und zahlen dann halt eher bei solchen Leuten.
Ob sie das machen, keine Ahnung.
Mir persönlich ist das Thema völlig egal, soll jeder trainieren wie er will. Wieso man das ständig der halben Welt auf die Nase binden muss, keine Ahnung, vermutlich weil Social Media und am Ende wieder Geld.
Was mich allerdings stört sind halt so Larrys die meinen sie müssen einen Kabelzug + Bank blockieren während das Gym voll ist weil sie dort dann unilateral rudern ausühren zum Beispiel, obwohl es Rudern sitzend am Kabel gibt, 3 Rudermaschinen, 5 Langhanteln, 100 Kurzhanteln etc.
Sowas fuckt ab und kommt halt meistens von den Science Larrys.
Bruder was für unilateral du wiegst 65kg, schau das du deine 3 Sätze machst und geh weiter bitte.
Und ja, es gibt auch breite Leute die sowas machen, bei denen habe ich allerdings mehr Verständnis dafür, da sie eben nach was aussehen und das einfach das Hauptargument ist im Bodybuilding. Ich würde logischerweise auch nicht bei nem Millionär kritisieren wie er seine Finanzen managed, bei nem obdachlosen schon eher ne.
Ob sie das machen, keine Ahnung.
Mir persönlich ist das Thema völlig egal, soll jeder trainieren wie er will. Wieso man das ständig der halben Welt auf die Nase binden muss, keine Ahnung, vermutlich weil Social Media und am Ende wieder Geld.
Was mich allerdings stört sind halt so Larrys die meinen sie müssen einen Kabelzug + Bank blockieren während das Gym voll ist weil sie dort dann unilateral rudern ausühren zum Beispiel, obwohl es Rudern sitzend am Kabel gibt, 3 Rudermaschinen, 5 Langhanteln, 100 Kurzhanteln etc.
Sowas fuckt ab und kommt halt meistens von den Science Larrys.
Bruder was für unilateral du wiegst 65kg, schau das du deine 3 Sätze machst und geh weiter bitte.
Und ja, es gibt auch breite Leute die sowas machen, bei denen habe ich allerdings mehr Verständnis dafür, da sie eben nach was aussehen und das einfach das Hauptargument ist im Bodybuilding. Ich würde logischerweise auch nicht bei nem Millionär kritisieren wie er seine Finanzen managed, bei nem obdachlosen schon eher ne.
Karl Lagerfeld hat geschrieben:Wer die 100kg nicht 8 mal auf der Bank drückt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren
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Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Karl_Lagerfeld hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jan 2026, 12:56
Was mich allerdings stört sind halt so Larrys die meinen sie müssen einen Kabelzug + Bank blockieren während das Gym voll ist weil sie dort dann unilateral rudern ausühren zum Beispiel, obwohl es Rudern sitzend am Kabel gibt, 3 Rudermaschinen, 5 Langhanteln, 100 Kurzhanteln etc.
Sowas fuckt ab und kommt halt meistens von den Science Larrys.
Bruder was für unilateral du wiegst 65kg, schau das du deine 3 Sätze machst und geh weiter bitte.
Und ja, es gibt auch breite Leute die sowas machen, bei denen habe ich allerdings mehr Verständnis dafür, da sie eben nach was aussehen und das einfach das Hauptargument ist im Bodybuilding. Ich würde logischerweise auch nicht bei nem Millionär kritisieren wie er seine Finanzen managed, bei nem obdachlosen schon eher ne.
der letzte Absatz rettet es,
wobei ich bei mir im Gym Ruhe habe und niemanden blockiere
-
Six
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Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Hier werden viele Sachen durcheinandergewürfelt, was für ein wildes Chaos.
Gruppe 1:
Influencer jeglicher Art wollen Geld verdienen. Dafür benötigen Sie einen USP. Daher kommt jeder alle fünf Minuten mit irgendeinem neuen Mist daher.
Gruppe 2:
Wer über viele Jahre hart trainiert und sich entsprechend ernährt, wird immer ordentlich aussehen, egal ob Natty oder nicht.
Gruppe 3:
Die Profis stoffen, trainieren hart und machen nichts anderes, außer für den Sport zu leben. Kein „Normalo“ wird da in kurzer Zeit hinkommen, egal wie viel Stoff und Genetik er mitbringt.
Die Gymkids sehen sich die drei Gruppen an. Nur Gruppe eins verspricht schnellen Erfolg. Also machen die das, was der Influencer des Vertrauens verspricht. Egal, wie dumm das sein mag.
Die Gymdads wollen mit möglichst wenig Aufwand die Figur, die sie mit 20 schon nicht hatten, dabei Bier saufen und beim Fußball schauen allen möglichen Dreck in sich reinstopfen. Auch die machen, was der Inflencer des Vertrauens verspricht.
Glücklicherweise sind die obigen Gymclowns nur temporär. Entweder geben die schnell auf oder merken im Gespräch mit den GymOGs, dass nur langes, hartes Training mit halbwegs ordentlicher Ernährung oder Stoff helfen.
Bei mir im Gym gibt’s zum Glück nur selten Clowns und auch die Saisonpumper sind dieses Jahr größtenteils ausgeblieben. Die Leitung scheint, nach dem Ansturm letztes Jahr, besser zu selektieren.
Mehr fällt mir jetzt nicht mehr ein und die (vielleicht etwas zu fettigen) Lachsnudeln vom Mittagessen sind jetzt auch raus. Ich schau später wieder rein
Gruppe 1:
Influencer jeglicher Art wollen Geld verdienen. Dafür benötigen Sie einen USP. Daher kommt jeder alle fünf Minuten mit irgendeinem neuen Mist daher.
Gruppe 2:
Wer über viele Jahre hart trainiert und sich entsprechend ernährt, wird immer ordentlich aussehen, egal ob Natty oder nicht.
Gruppe 3:
Die Profis stoffen, trainieren hart und machen nichts anderes, außer für den Sport zu leben. Kein „Normalo“ wird da in kurzer Zeit hinkommen, egal wie viel Stoff und Genetik er mitbringt.
Die Gymkids sehen sich die drei Gruppen an. Nur Gruppe eins verspricht schnellen Erfolg. Also machen die das, was der Influencer des Vertrauens verspricht. Egal, wie dumm das sein mag.
Die Gymdads wollen mit möglichst wenig Aufwand die Figur, die sie mit 20 schon nicht hatten, dabei Bier saufen und beim Fußball schauen allen möglichen Dreck in sich reinstopfen. Auch die machen, was der Inflencer des Vertrauens verspricht.
Glücklicherweise sind die obigen Gymclowns nur temporär. Entweder geben die schnell auf oder merken im Gespräch mit den GymOGs, dass nur langes, hartes Training mit halbwegs ordentlicher Ernährung oder Stoff helfen.
Bei mir im Gym gibt’s zum Glück nur selten Clowns und auch die Saisonpumper sind dieses Jahr größtenteils ausgeblieben. Die Leitung scheint, nach dem Ansturm letztes Jahr, besser zu selektieren.
Mehr fällt mir jetzt nicht mehr ein und die (vielleicht etwas zu fettigen) Lachsnudeln vom Mittagessen sind jetzt auch raus. Ich schau später wieder rein
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Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
die müssen erstmal die basics lernen,Kasimir hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jan 2026, 12:18 Ihr fangt schon wieder an, die Sache aus dem Kontext zu ziehen, indem ihr Pros oder erfolgreiche influencer heranzieht, ohne wirklich zu wissen wie sie tatsächlich trainieren. Diese ganzen pushing vids gelten doch nun wirklich nicht als Relevanz, Leute.
Aber was ich teilweise im Gym sehe ist weder ergonomisch geschuldet noch der Technik ansich. Diese Gruppierung hat immer den gleichen Lat wie ein Wellensittich. Ganz egal was sie anstellen, denn wer Scheiße trainiert sieht halt IdR auch Scheiße aus.
sollten erstmal nur mit LH, und KH hantieren mehr brauchst eig kaum und hier erstmal bis man ordentliche kraftwerte aufweist.
Kommen mir mit illiac Lat pulldown aber können keine 80 KG auf reps rudern, was soll das
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Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Poah, dass ich Ciesla mal zustimmen würde, hatte ich nicht auf meiner Bingokarte für 2026.
Nicht Science ist das Problem. Ich hab durch die Science-Welle auch das ein oder andere gelernt. Das Problem ist für mich, dass „science-based“ bei manchen seit Jahren zu einer Marke/Identität geworden ist.
Wenn ich „Wissenschaft“ ernst nehme, dann erwarte ich eigentlich zwei Dinge:
Sie setzt Prioritäten (was bringt wirklich was?)
Sie macht Dinge einfacher (wie komme ich zuverlässig ans Ziel?)
Und genau das sehe ich bei dieser „science-based als Content“-Ecke oft nicht mehr. Da wird nicht vereinfacht, da wird kompliziert. Immer noch ein Cue, noch ein Winkel, noch ein Spezialgriff, noch ein „Nervensystem“-Argument und es wirkt wie Expertise, obwohl es für die meisten nur eins erzeugt: Overthinking.
Dazu kommt bei mir ganz persönlich: Mich hat dieses ganze Coaching-Theater, inklusive Preisen (300 bis 400 Euro im Monat heutzutage), Statusgehabe und der unterschwellige „du brauchst unbedingt einen Coach“-Psyop so genervt, dass ich ab Tag 1 gesagt hab: Okay, dann werde ich halt mein eigener Coach. Nicht aus Ego, sondern aus Trotz gegen diese Abhängigkeit, die da oft erzeugt wird. Ich wollte aber auch was lernen dabei, die Zeit hat nicht jeder und ich hab bis heute nicht das Ziel für einen Plastikpokal bei ner Regionalen auf dem Ersten zu landen oder eine Memmes-Karte zu gewinnen, die heute weniger Wert haben, als vor 5 Jahren.
Und genau dadurch konnte ich ziemlich schnell filtern, wo ich wirklich was lerne und wo nur Buzzwords verkauft werden. Ich will keinen Namenkrieg starten, aber für mich war ein riesiger Aha-Moment: Bei vielen „Gurus“ klingt es zwar neu und komplex, am Ende ist aber ein großer Teil der brauchbaren Substanz seit Jahren bei Leuten wie Scott Stevenson, John Meadows, Andrew Berry, Kyle Wilkes etc. sauber erklärt. Und das ist genau der Punkt: Das Wissen existiert längst, es wird nur ständig neu verpackt. Die Ami's brauchen anscheinend auch weniger "Beef" um relevant zu bleiben. Das Wissen ist da draußen, fast bis komplett umsonst, das einzige was es nicht umsonst gibt, sind externe Augen, wenn die Objektivität fehlt, aber man hat es früher auch ohne eine halbe 1 Wohnungszimmermiete hinbekommen und die Verantwortung abzugeben.
Overthinking ist nicht nur nervig, es macht auch abhängig. Weil man ständig das Gefühl bekommt, man trainiert „noch nicht optimal“, also braucht man dauernd neue Inputs oder am Ende einen Coach, der einem sagt, was man jetzt wieder ändern soll. Das ist für mich der Punkt, wo ich sage: Das ist dann nicht mehr „science-based“, das ist content-based.
Das erklärt für mich auch, warum die Themen so zyklisch werden. Ich hab das jetzt glaube ich 15 Jahre selbst miterlebt:
erst war’s PPL, dann OK/UK, dann Fullbody, aber bitte nicht so nennen, weil das klingt zu „Beginner“ und kann man nicht verkaufen, also wird’s als irgendwas wie FB Push/FB Pull gebrandet. Und jetzt ist Torso/Limb auf einmal die neue Evolution. Ich sag null, dass diese Splits nicht funktionieren., aber ich sag: Das ist größtenteils Umverpackung. Die Physiologie ändert sich nicht. Jaja und hurrdurr Ermüdungsmanagement und "ich wäre so platt wenn ich meinen ganzen Körper trainieren würde". Es ändert sich die Logistik: Volumen, Frequenz, Ermüdung. Full Body heißt nicht, ich mache 6 Übungen pro Muskelgruppe, sondern wie verteile ich es und wie kriege ich es je nachdem wie viele Tage ich in der Woche trainieren will, gut verteilt und ohne mich gegen die Wand zu fahren UND MIT SPASS UND OHNE ZU zerdenken, auf eine Woche aufgeteilt. Und wenn man ehrlich ist, ist Torso/Limb in der Praxis sehr oft einfach Upper/Lower mit anderem Etikett.
Und jedes Mal, wenn jemand sagt „aber es funktioniert doch bei deren Athleten“, denke ich mir als jemand der das, zum Teil oft große Drama, hinter der Bühne mit Coaches mitbekommen hat: Klar. Viele Athleten in solchen Systemen sind extrem compliant. Wenn Coachie xoxo sagt „mach Sitz“, dann wird Sitz gemacht. Dann kann fast jede Struktur funktionieren, selbst wenn man sie regelmäßig neu benennt – weil das Entscheidende nicht der Splitname ist, sondern: harte, wiederholbare Sätze + Progression + Essen + Schlaf/Regeneration über Jahre. Und Hormonmanagement, keine Ahnung ob ich es zwischen Essen und Schlaf oder zwischen Schlaf und Regeneration packen soll, aber unsere Gurus lügen, wenn sie sagen, dass das "nur einen kleinen Prozentteil ausmacht". Wenn die Basis stimmt, ist der Split zweitrangig.
Was mich dann im Gym wirklich abfuckt, ist die Nebenwirkung: Es entsteht eine Kultur, in der Training wie ein permanentes Experiment behandelt wird. Viel Setup-Optimierung, viel „perfekte“ Positionen, viel Rumprobieren, aber nichts Fundamentelles jahrelang zuvor durchgezogen. Und ja, dann sieht man halt oft Leute, die maximal „wissenschaftlich“ wirken wollen, aber deren Körper zeigt, dass Basics wie Rücken-Dichte/Trennung nicht lange genug gebaut wurden. Das ist kein Hate, das ist einfach meine Beobachtung.
Und ein Punkt, der bei mir persönlich auch getriggert hat: Credit. Wenn bekannte Protokolle (Peakweek-/Fat-Loading-Ansätze usw. vor Kurzem) so erzählt werden, als wären sie gerade neu entdeckt worden, ohne sauber zu sagen, woher die Idee kommt , dann passt das für mich wieder in dasselbe Muster: bekanntes Konzept, neue Verpackung, eigener Stempel. Muss nicht böswillig sein, wirkt aber wie Branding.
Ich bin nicht anti-Science. Ich bin anti-Science als Influencer-Kostüm.
Science-based ist dann gut, wenn es klarer und einfacher macht. Wenn es hauptsächlich komplexer, trendgetriebener und abhängiger macht, dann ist es für mich nicht mehr science, sondern content-based.
Nicht Science ist das Problem. Ich hab durch die Science-Welle auch das ein oder andere gelernt. Das Problem ist für mich, dass „science-based“ bei manchen seit Jahren zu einer Marke/Identität geworden ist.
Wenn ich „Wissenschaft“ ernst nehme, dann erwarte ich eigentlich zwei Dinge:
Sie setzt Prioritäten (was bringt wirklich was?)
Sie macht Dinge einfacher (wie komme ich zuverlässig ans Ziel?)
Und genau das sehe ich bei dieser „science-based als Content“-Ecke oft nicht mehr. Da wird nicht vereinfacht, da wird kompliziert. Immer noch ein Cue, noch ein Winkel, noch ein Spezialgriff, noch ein „Nervensystem“-Argument und es wirkt wie Expertise, obwohl es für die meisten nur eins erzeugt: Overthinking.
Dazu kommt bei mir ganz persönlich: Mich hat dieses ganze Coaching-Theater, inklusive Preisen (300 bis 400 Euro im Monat heutzutage), Statusgehabe und der unterschwellige „du brauchst unbedingt einen Coach“-Psyop so genervt, dass ich ab Tag 1 gesagt hab: Okay, dann werde ich halt mein eigener Coach. Nicht aus Ego, sondern aus Trotz gegen diese Abhängigkeit, die da oft erzeugt wird. Ich wollte aber auch was lernen dabei, die Zeit hat nicht jeder und ich hab bis heute nicht das Ziel für einen Plastikpokal bei ner Regionalen auf dem Ersten zu landen oder eine Memmes-Karte zu gewinnen, die heute weniger Wert haben, als vor 5 Jahren.
Und genau dadurch konnte ich ziemlich schnell filtern, wo ich wirklich was lerne und wo nur Buzzwords verkauft werden. Ich will keinen Namenkrieg starten, aber für mich war ein riesiger Aha-Moment: Bei vielen „Gurus“ klingt es zwar neu und komplex, am Ende ist aber ein großer Teil der brauchbaren Substanz seit Jahren bei Leuten wie Scott Stevenson, John Meadows, Andrew Berry, Kyle Wilkes etc. sauber erklärt. Und das ist genau der Punkt: Das Wissen existiert längst, es wird nur ständig neu verpackt. Die Ami's brauchen anscheinend auch weniger "Beef" um relevant zu bleiben. Das Wissen ist da draußen, fast bis komplett umsonst, das einzige was es nicht umsonst gibt, sind externe Augen, wenn die Objektivität fehlt, aber man hat es früher auch ohne eine halbe 1 Wohnungszimmermiete hinbekommen und die Verantwortung abzugeben.
Overthinking ist nicht nur nervig, es macht auch abhängig. Weil man ständig das Gefühl bekommt, man trainiert „noch nicht optimal“, also braucht man dauernd neue Inputs oder am Ende einen Coach, der einem sagt, was man jetzt wieder ändern soll. Das ist für mich der Punkt, wo ich sage: Das ist dann nicht mehr „science-based“, das ist content-based.
Das erklärt für mich auch, warum die Themen so zyklisch werden. Ich hab das jetzt glaube ich 15 Jahre selbst miterlebt:
erst war’s PPL, dann OK/UK, dann Fullbody, aber bitte nicht so nennen, weil das klingt zu „Beginner“ und kann man nicht verkaufen, also wird’s als irgendwas wie FB Push/FB Pull gebrandet. Und jetzt ist Torso/Limb auf einmal die neue Evolution. Ich sag null, dass diese Splits nicht funktionieren., aber ich sag: Das ist größtenteils Umverpackung. Die Physiologie ändert sich nicht. Jaja und hurrdurr Ermüdungsmanagement und "ich wäre so platt wenn ich meinen ganzen Körper trainieren würde". Es ändert sich die Logistik: Volumen, Frequenz, Ermüdung. Full Body heißt nicht, ich mache 6 Übungen pro Muskelgruppe, sondern wie verteile ich es und wie kriege ich es je nachdem wie viele Tage ich in der Woche trainieren will, gut verteilt und ohne mich gegen die Wand zu fahren UND MIT SPASS UND OHNE ZU zerdenken, auf eine Woche aufgeteilt. Und wenn man ehrlich ist, ist Torso/Limb in der Praxis sehr oft einfach Upper/Lower mit anderem Etikett.
Und jedes Mal, wenn jemand sagt „aber es funktioniert doch bei deren Athleten“, denke ich mir als jemand der das, zum Teil oft große Drama, hinter der Bühne mit Coaches mitbekommen hat: Klar. Viele Athleten in solchen Systemen sind extrem compliant. Wenn Coachie xoxo sagt „mach Sitz“, dann wird Sitz gemacht. Dann kann fast jede Struktur funktionieren, selbst wenn man sie regelmäßig neu benennt – weil das Entscheidende nicht der Splitname ist, sondern: harte, wiederholbare Sätze + Progression + Essen + Schlaf/Regeneration über Jahre. Und Hormonmanagement, keine Ahnung ob ich es zwischen Essen und Schlaf oder zwischen Schlaf und Regeneration packen soll, aber unsere Gurus lügen, wenn sie sagen, dass das "nur einen kleinen Prozentteil ausmacht". Wenn die Basis stimmt, ist der Split zweitrangig.
Was mich dann im Gym wirklich abfuckt, ist die Nebenwirkung: Es entsteht eine Kultur, in der Training wie ein permanentes Experiment behandelt wird. Viel Setup-Optimierung, viel „perfekte“ Positionen, viel Rumprobieren, aber nichts Fundamentelles jahrelang zuvor durchgezogen. Und ja, dann sieht man halt oft Leute, die maximal „wissenschaftlich“ wirken wollen, aber deren Körper zeigt, dass Basics wie Rücken-Dichte/Trennung nicht lange genug gebaut wurden. Das ist kein Hate, das ist einfach meine Beobachtung.
Und ein Punkt, der bei mir persönlich auch getriggert hat: Credit. Wenn bekannte Protokolle (Peakweek-/Fat-Loading-Ansätze usw. vor Kurzem) so erzählt werden, als wären sie gerade neu entdeckt worden, ohne sauber zu sagen, woher die Idee kommt , dann passt das für mich wieder in dasselbe Muster: bekanntes Konzept, neue Verpackung, eigener Stempel. Muss nicht böswillig sein, wirkt aber wie Branding.
Ich bin nicht anti-Science. Ich bin anti-Science als Influencer-Kostüm.
Science-based ist dann gut, wenn es klarer und einfacher macht. Wenn es hauptsächlich komplexer, trendgetriebener und abhängiger macht, dann ist es für mich nicht mehr science, sondern content-based.
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