Dynamic Effort Day in 5/3/1
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Carter T R
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Dynamic Effort Day in 5/3/1
Ausgelöst von diesem Thread habe ich mich gedanklich noch mal mit der Texas Method befasst und überlege jetzt, wie ich den Light Day der Texas Method als Dynamic Effort Day (aus der Conjugate Method) am besten in ein 5/3/1 Template integrieren kann. Ich habe das auch schon in meinem Log hier und hier etwas genauer ausgeführt.
- Waldo
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Re: Dynamic Effort Day in 5/3/1
Meine bescheidenen Gedanken dazu, in Verlegenheit, dir nicht konkret antworten zu können.
Wenn du dich gedanklich mit der TM befasst hast, wundert es mich, dass du die nicht über Bord geworfen hast
Ich würde deine verkomplizierten Überlegungen, aus drei Systemen eins zu machen, vereinfachen. Ich weiß nicht, ob du die Jungs vom Kraftsportforum exodusstrength kennst. Die haben sich vor etlichen Jahren von Mr.Riptoes StartingStrength Forum im Streit abgespalten, gerade weil sie die TM für Bödsinn hielten. Nach Anfangserfolgen traten die ziemlich schnell auf der Stelle. Dass man mit den stetig steigernden Intensitäten schnell ausbrennt, dürfte klar sein. Selbst wenn ich noch deutlich Luft zu früheren PRs hätte, würde ich mir das mit 48J nicht mehr antun wollen.
Profunde Kritik zum System gibt es hier vom geschätzten S. Kaindl
http://sebastiankaindl.com/?p=175
Grundsätzlich versteh ich Dein Anliegen. Ich hab mir ähnliche Gedanken gemacht, wie ich von verschiedenen "Systemen" die erfolgreichen Anteile irgendwie verbinden und mit den eingeschränkten Regenerationsmöglichkeiten in Einklang bringen kann. Bei Licht betrachtet ist dann z.B. meine 'Dynamic Effort Squat' einfach eine 'Beuge leicht'. Dazu 'Max Effort Squat', also 'Beuge schwer' und der Laden läuft.
Dann bin ich ungefähr da, was dir @martin1986 vorgeschlagen hat. Klingt halt nur nicht so spektakulär. Dazu gehört halt auch, dass bei Dynamic Effort auch eine sinnvolle Satz/WH Strategie gewählt wird. Andy Baker sieht den DE pragmatisch und empfiehlt einen Zyklus Beuge z.B. 2x10..12@65% bis 2x5..6@85% oder so ähnlich. Damit gehst du der Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Speedtraining aus dem Weg und hast eine amtliche Mindestintensität bei hohem Volumen, dazu hoch spezifisch. Perfekt für intramuskuläre Anpassung und für die Agilität, die du dir im Alter erhalten möchtest.
Wenn du dich gedanklich mit der TM befasst hast, wundert es mich, dass du die nicht über Bord geworfen hast
Ich würde deine verkomplizierten Überlegungen, aus drei Systemen eins zu machen, vereinfachen. Ich weiß nicht, ob du die Jungs vom Kraftsportforum exodusstrength kennst. Die haben sich vor etlichen Jahren von Mr.Riptoes StartingStrength Forum im Streit abgespalten, gerade weil sie die TM für Bödsinn hielten. Nach Anfangserfolgen traten die ziemlich schnell auf der Stelle. Dass man mit den stetig steigernden Intensitäten schnell ausbrennt, dürfte klar sein. Selbst wenn ich noch deutlich Luft zu früheren PRs hätte, würde ich mir das mit 48J nicht mehr antun wollen.
Profunde Kritik zum System gibt es hier vom geschätzten S. Kaindl
http://sebastiankaindl.com/?p=175
Grundsätzlich versteh ich Dein Anliegen. Ich hab mir ähnliche Gedanken gemacht, wie ich von verschiedenen "Systemen" die erfolgreichen Anteile irgendwie verbinden und mit den eingeschränkten Regenerationsmöglichkeiten in Einklang bringen kann. Bei Licht betrachtet ist dann z.B. meine 'Dynamic Effort Squat' einfach eine 'Beuge leicht'. Dazu 'Max Effort Squat', also 'Beuge schwer' und der Laden läuft.
Dann bin ich ungefähr da, was dir @martin1986 vorgeschlagen hat. Klingt halt nur nicht so spektakulär. Dazu gehört halt auch, dass bei Dynamic Effort auch eine sinnvolle Satz/WH Strategie gewählt wird. Andy Baker sieht den DE pragmatisch und empfiehlt einen Zyklus Beuge z.B. 2x10..12@65% bis 2x5..6@85% oder so ähnlich. Damit gehst du der Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Speedtraining aus dem Weg und hast eine amtliche Mindestintensität bei hohem Volumen, dazu hoch spezifisch. Perfekt für intramuskuläre Anpassung und für die Agilität, die du dir im Alter erhalten möchtest.
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Carter T R
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Re: Dynamic Effort Day in 5/3/1
Im Grunde geht es mir ja gar nicht um die TM, ich trainiere nach 5/3/1. In 5/3/1 habe ich (bei überkreuztem Main- und Supplemental Lift, also z.B. Mainlift Press, Supplemental Lift Bench, statt Press und Press) ähnlich, wie du es schon beschreibst, einen "heavy day" mit (eher) wenig Volumen (wenn der Lift als Mainlift auf dem Programm steht) und einem "volume day" (wenn der Lift als Supplmental Lift auf dem Programm steht).Waldo hat geschrieben: zum Beitrag navigieren7. Jan 2026, 11:38 Meine bescheidenen Gedanken dazu, in Verlegenheit, dir nicht konkret antworten zu können.
Wenn du dich gedanklich mit der TM befasst hast, wundert es mich, dass du die nicht über Bord geworfen hast![]()
Meine Idee war jetzt den DE-Day der Conjugate Method als zusätzlichen "light day" dazuzunehmen.
Im Endeffekt wäre das dann der TM ähnlich, wenn man jeden Lift separat betrachtet (aber nicht die Tage!) in dem jeder Lift einen heavy-, einen volume- und einen light-day hätte - allerdings würde ich sie nicht so auf die Woche aufteilen, wie in der TM, sondern einfach bei 5/3/1 und dem dazugehörigen Progressionsmodell bleiben (was die offensichtlichen Probleme der TM komplett lösen sollte).
An OK Tag 1 wäre es z.B.:
Press (heavy)
Bench (volume)
Irgendwas ist immer heavy und irgendwas ist immer volume (Ausnahme die Deloadweeks in jeder 4. Trainings-Woche).
Im Endeffekt ist das aktuell sowieso schon, was @martin1986 (nicht mir, aber einem anderen User) vorgeschlagen hat.
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martin1986
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Re: Dynamic Effort Day in 5/3/1
Sehe das ähnlich wie Waldo.
3 Ami-Systeme mit fancy Begriffen und Marketing-gewandten Autoren zusammenwürfeln, wäre wirklich schwer (ohne zu unterstellen, dass du das so machst). Halte dich an die lang bekannten Grundlagen, konzentriere dich darauf, diese sauber umzusetzen und mit der Zeit - auf Basis einer längerfristigen und objektiven Analyse(!) - punktuell an dich anzupassen.
Wenn ich dich und deinen Log nach superschnellem Überflug richtig verstehe, willst du so eine Art "Hybrid-Athlet" sein, also Fähigkeiten eines Kraftdreikämpfers (Maximalkraft) mit ein bisschen allgemeiner Athletik (insbesondere Schnellkraft), Bodybuildung und Ausdauer-Fähigkeiten zusammenbringen, ist das korrekt?
Das ist an sich schon eine komplexe Ausgangslage, da du verschiedene athletische Fähigkeiten ausbilden möchtest, deren Training sich gegenseitig negativ beeinflussen kann. Dazu bist du 48, solltest also auch deine Regeneration nicht vergessen. Daher sollte für das Training umso eher gelten: einfach, strukturiert, nachvollziehbar und auswertbar.
Auf das Ausdauertraining geh ich mal nicht im Detail ein. Hier würde ich grundsätzlich eher auf Rudern, Rad und Schwimmen als auf Laufen setzen (die Beinmuskulatur wird es dir danken) und idR eine lockere GA1- und eine (nicht zu harte) GA2-Einheit pro Woche machen.
Kraft, Explosivität und Hypertrophie gehören dann ins Gym. Hier sind mE 3 oder 4 Trainingstage sinnvoll denkbar.
Bei 3 Tagen wäre mein Tipp:
TE1 - Fokus Beuge, Bank leicht, UK Hypertrophie; TE2 - Fokus Heben, ggfs. leichtes Drücken, hintere Kette Hypertrophie; TE3 - Fokus Bank, Beuge leicht, Drückmuskulatur Hypertrophie.
Und bei 4 Tagen (wenn ich dich richtig verstehen, trainierst du schon ungefähr so?):
TE1 - Fokus Beuge, Heben leicht; TE2 - Fokus Bank , OK Hypertrophie; TE3 - Beuge leicht, Fokus Heben; TE4 - Bank leicht, OK Hypertrophie
Was die Periodisierung bzw. Progression angeht, gibt es jetzt verschiedene Möglichkeiten:
- Eine Art "ewige" Off-Season, also eine dauerhaft nutzbare Struktur
- Eine Periodisierung hin zu bestimmten Leistungshöhepunkten über das Jahr verteilt (z.B. Wettkämpfe), wobei hier die Frage ist, ob du eine bestimmte Fähigkeit (z.B. Maximalkraft) maximieren willst oder "alles auf einmal" zum Formhöhepunkt bringen willst
- Im Rahmen der Periodisierung gibt es dann natürlich verschiedene Methoden, die sich insbesondere danach richten, wie weit entfernt/nah dran du an deinem Leistungslimit bist und wieviel Aufwand es bedarf, um weitere Fortschritte zu machen
Vielleicht solltest du für dich erstmal diese Fragen beantworten, was du in Bezug auf die Periodisierung genau suchst und auf welchem Fortschrittslevel du bist, also wieviel Aufwand es bedarf, um Fortschritte zu erzielen. Dann kann man hier noch spezifischer antworten (wahrscheinlich ginge das auch, wenn man deinen gesamten Log liest, ist aber ein bisschen aufwendig
) und Periodisierung/Progression/Übungen/Wiederholungsschemata empfehlen.
Eine sehr simple "ewige" Periodisierung (in 5-6 Wochen Abschnitten) findest du z.B. hier https://lifters-lounge.com/martins-powerbuildingplan/
3 Ami-Systeme mit fancy Begriffen und Marketing-gewandten Autoren zusammenwürfeln, wäre wirklich schwer (ohne zu unterstellen, dass du das so machst). Halte dich an die lang bekannten Grundlagen, konzentriere dich darauf, diese sauber umzusetzen und mit der Zeit - auf Basis einer längerfristigen und objektiven Analyse(!) - punktuell an dich anzupassen.
Wenn ich dich und deinen Log nach superschnellem Überflug richtig verstehe, willst du so eine Art "Hybrid-Athlet" sein, also Fähigkeiten eines Kraftdreikämpfers (Maximalkraft) mit ein bisschen allgemeiner Athletik (insbesondere Schnellkraft), Bodybuildung und Ausdauer-Fähigkeiten zusammenbringen, ist das korrekt?
Das ist an sich schon eine komplexe Ausgangslage, da du verschiedene athletische Fähigkeiten ausbilden möchtest, deren Training sich gegenseitig negativ beeinflussen kann. Dazu bist du 48, solltest also auch deine Regeneration nicht vergessen. Daher sollte für das Training umso eher gelten: einfach, strukturiert, nachvollziehbar und auswertbar.
Auf das Ausdauertraining geh ich mal nicht im Detail ein. Hier würde ich grundsätzlich eher auf Rudern, Rad und Schwimmen als auf Laufen setzen (die Beinmuskulatur wird es dir danken) und idR eine lockere GA1- und eine (nicht zu harte) GA2-Einheit pro Woche machen.
Kraft, Explosivität und Hypertrophie gehören dann ins Gym. Hier sind mE 3 oder 4 Trainingstage sinnvoll denkbar.
Bei 3 Tagen wäre mein Tipp:
TE1 - Fokus Beuge, Bank leicht, UK Hypertrophie; TE2 - Fokus Heben, ggfs. leichtes Drücken, hintere Kette Hypertrophie; TE3 - Fokus Bank, Beuge leicht, Drückmuskulatur Hypertrophie.
Und bei 4 Tagen (wenn ich dich richtig verstehen, trainierst du schon ungefähr so?):
TE1 - Fokus Beuge, Heben leicht; TE2 - Fokus Bank , OK Hypertrophie; TE3 - Beuge leicht, Fokus Heben; TE4 - Bank leicht, OK Hypertrophie
Was die Periodisierung bzw. Progression angeht, gibt es jetzt verschiedene Möglichkeiten:
- Eine Art "ewige" Off-Season, also eine dauerhaft nutzbare Struktur
- Eine Periodisierung hin zu bestimmten Leistungshöhepunkten über das Jahr verteilt (z.B. Wettkämpfe), wobei hier die Frage ist, ob du eine bestimmte Fähigkeit (z.B. Maximalkraft) maximieren willst oder "alles auf einmal" zum Formhöhepunkt bringen willst
- Im Rahmen der Periodisierung gibt es dann natürlich verschiedene Methoden, die sich insbesondere danach richten, wie weit entfernt/nah dran du an deinem Leistungslimit bist und wieviel Aufwand es bedarf, um weitere Fortschritte zu machen
Vielleicht solltest du für dich erstmal diese Fragen beantworten, was du in Bezug auf die Periodisierung genau suchst und auf welchem Fortschrittslevel du bist, also wieviel Aufwand es bedarf, um Fortschritte zu erzielen. Dann kann man hier noch spezifischer antworten (wahrscheinlich ginge das auch, wenn man deinen gesamten Log liest, ist aber ein bisschen aufwendig
Eine sehr simple "ewige" Periodisierung (in 5-6 Wochen Abschnitten) findest du z.B. hier https://lifters-lounge.com/martins-powerbuildingplan/
-
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- Alter: 48
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Re: Dynamic Effort Day in 5/3/1
Danke für euren Input.
Wie gesagt, im Grunde nutze ich ein Template, wie du es für 4 Tage vorschlägst und bin auch mit der Progression und meiner Periodisierung (im Grunde ein "always ready" Ansatz, was vermutlich dasselbe ist, was du mit einer "ewigen Periodisierung" oder einer "ewigen Offseason" meinst, wobei ich durchaus alle 2/3 Cycle unterschiedliche Schwerpunkte setze, die aber nicht wettkampfbedingt sind) soweit im Reinen - und meine Trainingsdaten würde ich auch als objektiv analysierbar bezeichnen (ich verstehe aber, dass du dir nicht den ganzen Log anschauen willst ... wie wäre es mit dem Startpost?).
Wie gesagt, im Grunde nutze ich ein Template, wie du es für 4 Tage vorschlägst und bin auch mit der Progression und meiner Periodisierung (im Grunde ein "always ready" Ansatz, was vermutlich dasselbe ist, was du mit einer "ewigen Periodisierung" oder einer "ewigen Offseason" meinst, wobei ich durchaus alle 2/3 Cycle unterschiedliche Schwerpunkte setze, die aber nicht wettkampfbedingt sind) soweit im Reinen - und meine Trainingsdaten würde ich auch als objektiv analysierbar bezeichnen (ich verstehe aber, dass du dir nicht den ganzen Log anschauen willst ... wie wäre es mit dem Startpost?).