Oder der Autor ist einfach ein non believer und Tesla geht auf 10 Billionen Euro Marketcap. Weil Elon 10000x schlauer ist als die meisten normalen Menschen.stabil hat geschrieben: zum Beitrag navigieren16. Mär 2025, 09:19 Das das weiße Haus zum Autohaus für Tesla verkommt ist wirklich einmalig und ein eindeutiges Shortsignal, jeder Bärenmarkt hat diesen einen ShootingStar. Enron in der dotcom Bubble, Lehmann Brothers während der Housing bubble . Dieses mal ist es Tesla, Margin Call für Musk miteingeschlossen ...
Mit Shorts auf Tesla wird man viel Geld verdienen, nur werden es die meisten nicht weil sie den Schalter im Kopf nicht umlegen können. Zu sehr regiert noch die FOMO der letzten 12 Jahre...
https://www.fr.de/wirtschaft/der-weg-in ... 28367.htmlDer Weg in die Insolvenz für Tesla und den Bankrott für Musk - ein (gar nicht mal so unwahrscheinliches) Szenario
Washington D.C. - Es war beispiellos und potentiell illegal, aber vor allem ein Hilfeschrei von Elon Musk, als US-Präsident Donald Trump vergangene Woche vor dem Weißen Haus eine große Tesla-Verkaufsshow veranstaltete. Denn der derzeit noch reichste Mensch der Welt spürt, wie sein Firmenimperium immer mehr unter Druck gerät. Im schlimmsten Fall drohen ihm und seinem Flaggschiff Tesla der finanzielle Ruin. Und dieses Szenario ist nicht halb so abwegig, wie viele glauben.
Um zu verstehen, wie wackelig das Milliarden-Konstrukt des Elon Musk ist, muss man sich Tesla genauer ansehen. Denn Wohl und Wehe des Autobauers – und damit auch seines CEO – hängen einzig und allein an Glauben und Hoffnung, nicht an realen Verkaufszahlen oder Umsätzen.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels hat Tesla eine Marktkapitalisierung, also einen Marktwert, von insgesamt rund 716 Milliarden Euro, die Aktie steht bei knapp 230 Euro. Das ist einerseits eine gewaltige Summe, andererseits aber auch nur noch rund die Hälfte vom Höchststand Mitte Dezember 2024. Am 18.12.2024 notierte die Tesla-Aktie bei 463 Euro, was den Marktwert des Unternehmens auf schwindelerregende 1,48 Billionen Euro anschwellen ließ.
Tesla nur noch halb so viel wert – und trotzdem noch viel zu hoch bewertet
Aber selbst mit dieser Halbierung des Marktwertes ist Tesla eigentlich noch immer um ein Vielfaches zu hoch bewertet. Denn das operative Ergebnis, also der Gewinn, von Tesla in 2024 betrug lediglich rund sieben Milliarden Euro. Die Firma ist also ungefähr einhundert Mal so hoch bewertet wie ihr Jahresgewinn!
Wie ungewöhnlich eine solche Bewertung ist, zeigt der Blick auf die diversen Konkurrenten: Der kriselnde deutsche Autobauer VW beispielsweise machte in 2024 einen Gewinn von 19,1 Milliarden Euro bei einem Marktwert von aktuell knapp 60 Milliarden. BMW wird derzeit mit rund 52 Milliarden Euro bewertet und fuhr in 2024 einen Gewinn von 7,7 Milliarden Euro ein, also vergleichbar mit Tesla. Und der größte Autohersteller der Welt, Toyota, ist bei einem Jahresgewinn von etwa 43 Milliarden Euro derzeit rund 268 Milliarden Euro wert.
Teslas Wert ist eine hochriskante Wette auf die Zukunft
Anders als nahezu alle anderen Autobauer der Welt wird Tesla von den Aktionären derzeit nicht an seinem Gewinn gemessen, sondern an seinem Innovationspotenzial. Die Investoren setzen also nicht auf einen explosionsartigen Anstieg der aktuellen Fahrzeug-Verkaufszahlen, sondern auf zukünftige Innovationen, die Tesla in einem oder mehreren Marktsegmenten die Marktführerschaft sichern. Die Tesla-Aktie ist somit eine Wette auf die Zukunft. Und wenn diese Wette nicht aufgeht, bricht das gesamte Konstrukt in sich zusammen.
Eine überholte Batterie und ein Robotaxi, an das kaum jemand glaubt
Die 4680-Batterie verdankt ihrem Namen ihren Ausmaßen: 46 mm dick und 80 mm lang. Solche Batteriezellen sind in Teslas massenhaft verbaut und dafür verantwortlich, wie weit man mit einer Akkuladung kommt. Die neue Generation soll auf gleicher Fläche ein Vielfaches an Leistung bringen und damit die Reichweite der Fahrzeuge deutlich erhöhen. Allerdings hat die neue Generation trotz jahrelanger Forschung noch immer keine Serienreife, und mittlerweile haben Konkurrenten wie der Akkuhersteller EVE oder der chinesische Batterie-Marktführer CATL eigene Konkurrenzprodukte vorgestellt, die wohl sogar die angestrebte Leistung der Tesla-Batterien übertreffen. Und diese Batterien kommen künftig in Konkurrenz-Fahrzeugen von Tesla zum Einsatz. Der technische Vorsprung bleibt somit aus.
Und auch beim selbstfahrenden Taxi, dem sogenannten „Cybercab“, scheint Tesla noch meilenweit von einer Markteinführung entfernt zu sein. In US-Medien wird das Taxi teilweise sogar schon als „Vaporware” eingestuft, also ein Produkt, das zwar angekündigt und lange gehypt wird, aber schlussendlich nie erscheint. Und diese Vermutung ist gar nicht mal allzu abwegig, da Teslas sogenannter Autopilot tatsächlich noch immer nicht ansatzweise in der Lage ist, auf einen echten Fahrer zu verzichten. Das liegt unter anderem daran, dass Tesla ausschließlich mit Kameras und nicht zusätzlich mit Radar die Umgebung und den Verkehr erfassen will. Und mittlerweile gibt es zahlreiche Konkurrenten, die den ursprünglichen Entwicklungsvorsprung von Tesla längst aufgeholt haben und dabei sind, den einstigen Pionier abzuhängen.
Teslas größte Gefahr: Eine realistische Marktbewertung
Und das gilt natürlich auch für das Kerngeschäft, die Auto-Entwicklung. Tesla hat weiterhin ein sehr kleines Produktportfolio, das viel zu selten Updates erhält. Inzwischen haben die großen Verbrenner-Autobauer längst zu Tesla aufgeschlossen, bieten teilweise deutlich bessere und attraktivere Fahrzeuge. Hinzu kommen chinesische Hersteller, die immer mehr in den europäischen Markt drängen, während sich westliche Auto-Hersteller auf dem chinesischen Markt extrem schwer tun.
Wenn die Investoren infolge all dieser Faktoren das Vertrauen in die Innovation des Unternehmens verlieren sollten, droht Tesla ein gewaltiger Absturz. Denn dann wird der Konzern, genau wie all seine Mitbewerber, nur noch am Absatz der Autos gemessen. Bei klassischen Autobauern liegt das Verhältnis zwischen Jahresgewinn und Marktwert in der Regel bei sieben bis acht. Im Falle von Tesla bedeutet dies, dass der realistische Marktwert nur zwischen 49 und 56 Milliarden Euro liegen dürfte – und nicht bei mehr als 700 Milliarden oder gar knapp 1,5 Billionen Euro.
Tesla-Aktie demnächst nur noch ein Zehntel wert?
Ein Vertrauensverlust in Tesla würde also zu einem beispiellosen Absturz der Aktie führen. Und dass ein solcher Vertrauensverlust bereits eingesetzt hat, zeigt die Entwicklung der letzten Wochen und Monate, in denen sich der Aktienkurs bereits halbiert hat. Und seitdem sind zusätzlich auch noch die Tesla-Verkäufe in Europa um 45 Prozent eingebrochen, während der E-Auto-Markt in Europa gleichzeitig um 37 Prozent gewachsen ist. Die Branche ist also wieder massiv im Aufwind, aber ausgerechnet Tesla profitiert davon nicht nur nicht, sondern bricht gegen den Trend dramatisch ein.
Eine realistische Bewertung von Gewinn zu Marktwert im Verhältnis eins zu acht würde Tesla bei 56 Milliarden taxieren und damit einem Wertverlust von gut 92 Prozent entsprechen. Das wäre mit ziemlicher Sicherheit das Aus des Unternehmens, das sich einst anschickte, zum E-Auto-Monopolist zu werden. Aber der Zusammenbruch würde nicht nur den Untergang von Tesla bedeuten, sondern wohl auch dessen exzentrischen CEO Elon Musk mit sich reißen.
Wieso das Ende von Tesla auch das Ende von Elon Musk bedeuten würde
Um nachvollziehen zu können, warum das Ende von Tesla wohl auch Elon Musk in den Ruin treiben würde, muss man verstehen, wie Superreiche an Geld kommen. Zwar wird immer geschrieben, dass Elon Musk (aktuell) rund 300 Milliarden Dollar reich sei, doch das bedeutet natürlich keineswegs, dass er auch über diese Summe verfügen kann. Vielmehr besteht der überwiegende Teil seines Vermögens aus Aktienwerten, wie zum Beispiel seinen 12,8 Prozent Tesla-Anteilen. Die sind derzeit gut 91 Milliarden Dollar wert, aber auf dieses Geld hätte Musk nur Zugriff, wenn er seine Aktien verkaufen würde. Da er das selbstverständlich nicht will, verschaffen sich Superreiche wie er stattdessen bei Banken flüssiges Kapital.
Sie nehmen teils gigantische Kredite zu meist lächerlich geringen Konditionen auf. Dabei geben sie ihre Aktienpakete als Sicherheit an. Für die Banken ist das ein sicheres Spiel: Angenommen, Elon Musk möchte sich 500 Millionen Dollar leihen, so deckt sein Aktienvermögen die Darlehenssumme um ein Vielfaches ab und dementsprechend erscheint der Bank das Kreditgeschäft extrem sicher, weshalb sie dem Kreditnehmer sehr geringe Zinssätze einräumt. Auf diese Weise hat sich Elon Musk beispielsweise die benötigten Milliarden geliehen, um Twitter zu kaufen.
Twitter-Kauf könnte für Musk zum desaströsen Bumerang werden
Und genau da beginnt das Problem im Falle eines Tesla-Absturzes: Mit einem Mal wären die Sicherheiten der Banken nicht mehr gegeben. Würde die Bewertung von Tesla auf 56 Milliarden sinken, wären Musks Tesla-Anteile nur noch 7,1 Milliarden Euro wert. Im schlimmsten Fall wären dann gewährte Kredite (wie für Twitter/X) mehr wert als die hinterlegten Sicherheiten. Diese Form der Kredite ermöglicht es den Banken allerdings, in so einem Fall die Kredite aufzukündigen und deren unmittelbare Begleichung zu fordern. Sollte das nicht möglich sein, so können sie die Liquidierung anderer Werte zur Begleichung der Schulden verlangen.
Die Folge für Musk wäre ein desaströser Domino-Effekt: Teslas Aktienkurs bricht zusammen, seine Kredite werden plötzlich mangels Sicherheit aufgekündigt und zur Begleichung der offenen Milliardensummen müsste er wiederum Anteile an SpaceX verkaufen, X (ehemals Twitter) wohl ebenso. Das Imperium Musk wäre mit einem Mal zusammengebrochen.
Es sind also fünf simple Schritte bis zum Ende von Elon Musk:
1. Die Tesla-Verkäufe sinken radikal.
2. Tesla beerdigt das Cybercab oder veröffentlicht ein enttäuschendes Cybercab, das die hohen Erwartungen nicht erfüllen kann.
3. Die Bewertung von Tesla sinkt in der Folge auf weniger als 90 Prozent des aktuellen Marktwertes.
4. Musks über Tesla-Aktien abgesicherte Kredite werden plötzlich fällig.
5. Musk kann die Kredite nicht bedienen, kein privater Investor aus seiner Milliardärs-Bubble eilt ihm zur Hilfe. In der Folge liquidieren die Banken alle Vermögenswerte von Musk bei Tesla und SpaceX. Der einstmals reichste Mann der Welt ist so gut wie pleite.
Der erste Dominostein ist bereits gefallen: Der Absatz von Tesla-Autos ist weltweit dramatisch eingebrochen. Es bleibt abzuwarten, ob es Musk gelingt, den zweiten Dominostein aufzuhalten. Ansonsten kann es plötzlich ganz schnell gehen.
Ich werde dazu nichts mehr schreiben. Aber eins noch... Ihr beweist es immer wieder. Ihr hatet mich für meine ausführlichen Ausführungen zu Tesla, dann höre ich auf euren Hate und paar Stunden später geht es weiter mit Tesla auf dem Niveau von kompletten Ahnungslosen. Es liegt also nicht nur an mir. Tesla polarisiert und fasziniert. Deshalb ist es schwer um das Thema herumkommen. Von mir gibt es aber keine Infos mehr. Ich will gar nicht mehr, dass ihr mitverdient. Manchen wünsche ich hier nur noch einen Totalverlust mit Short Tesla. Das wäre das was manche hier verdient haben, nach Jahren Hate.