muetzentoni hat geschrieben: zum Beitrag navigieren2. Apr 2025, 00:40
Es geht nicht in meinen Kopf rein, dass sich hier über ein paar Millionen für die berühmten „Radwege in Peru“ aufgeregt wird oder man Sozialleistungen wegkürzen will, auf der anderen Seite hier aber mit Vehemenz Ultrareiche verteidigt werden.
Dass wir Angestellte mit hohen Einkommen am meisten gemolken werden, da sind wir uns doch einig.
Warum aber immer nach unten treten?
Was laberst du für nen Müll?
Keiner verteidigt hier Ultrareiche und keiner tritt bewusst gegen das untere Ende der Gesellschaft.
Es wird sich dagegen gewehrt 'ne sinnbefreite Vermögenssteuer einzuführen, weil a) die Verwendung dieser Einnahmen in Bürokratie, NGOs, Steuergeschenken und sonstigen Unsinn verschwendet wird (und nicht in die gleichzeitige Senkung von z.B. Einkommenssteuer)
, b) es die wirklich Reichen aufgrund geschickter Finanzstrukturen sowieso nicht treffen wird und damit c) es nur ein weiteres Instrument sein wird, um die arbeitende Mitte weiter zu melken.
Gleichzeitig sagt hier niemand, dass man jeden Bürgergeld-Empfänger jegliche Leistungen streichen sollte. Wo steht das geschrieben, wer hat das gesagt?
Ich lese hier durchweg nur, dass man denjenigen die Leistungen streichen/kürzen sollte, die arbeitsfähig sind, Arbeit aber verweigern und/oder z.B. abgelehnte und ausreisepflichtige Asylbewerber sind, die bis dato keinen Cent in die Staatskassen eingezahlt haben und längst außer Landes sein müssten.
KEINER sagt hier, dass man auch dem erwerbsverminderten Sozialleistungsempfänger aufgrund eines Schicksalsschlags/schweren Krankheit das Geld streichen sollte.
Es nervt, dass hier permanent gegen Strohmänner argumentiert wird und die Debatten hier damit ad absurdum geführt werden.