Wundert total, dass sich niemand bei absurd miesen Rahmenbedingungen ins volle Risiko stellt, während man genauso gut vollalimentiert auf ner Behörde den Stuhl wärmen kann
smn777 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren26. Mär 2026, 11:21
Hab mich nicht tiefgehend mit dem Thema beschäftigt, aber es soll ja jetzt auch einführt werden, dass nur einmal am Tag, um 12 Uhr, die Spritpreise erhöht werden dürfen. Erster Gedanke: Führt das nicht dazu, dass Tankstellenbetreiber in den Preisen dann einen Puffer einbauen und die etwas höher ansetzen, um möglichen Ölpreis-Anstiegen, auf die sie dann nicht mehr reagieren können, vorzugreifen?
Ja, in Österreich hat diese Regelung dazu geführt, dass dort der Preisanstieg relativ betrachtet am höchsten in Europa war. Die Hersteller erhöhen dann halt einmal am Tag kräftig, um auf Nummer sicher zu gehen.
smn777 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren26. Mär 2026, 11:21
Hab mich nicht tiefgehend mit dem Thema beschäftigt, aber es soll ja jetzt auch einführt werden, dass nur einmal am Tag, um 12 Uhr, die Spritpreise erhöht werden dürfen. Erster Gedanke: Führt das nicht dazu, dass Tankstellenbetreiber in den Preisen dann einen Puffer einbauen und die etwas höher ansetzen, um möglichen Ölpreis-Anstiegen, auf die sie dann nicht mehr reagieren können, vorzugreifen?
Ja, in Österreich hat diese Regelung dazu geführt, dass dort der Preisanstieg relativ betrachtet am höchsten in Europa war. Die Hersteller erhöhen dann halt einmal am Tag kräftig, um auf Nummer sicher zu gehen.
Da frag ich mich echt wieso man sowas dann macht. Das war mein allererster Gedanke ein paar Sekunden nach dem Lesen des Vorschlags (den ich natürlich nochmal challengen wollte). Ist das einfach ein Versuch die Bürger zu beruhigen, die das nicht checken? Oder ist so wenig wirtschaftliches Verständnis bei den Entscheidungsträgern da? Das ist doch so ziemlich der einfachste Zusammenhang, den man absehen kann, oder?
Wie gesagt, vielleicht übersehe ich was, das wurde gut durchdacht und wird klappen. Aber wenn der Effekt in Österreich auch so erfolgt ist...
smn777 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren26. Mär 2026, 11:21
Hab mich nicht tiefgehend mit dem Thema beschäftigt, aber es soll ja jetzt auch einführt werden, dass nur einmal am Tag, um 12 Uhr, die Spritpreise erhöht werden dürfen. Erster Gedanke: Führt das nicht dazu, dass Tankstellenbetreiber in den Preisen dann einen Puffer einbauen und die etwas höher ansetzen, um möglichen Ölpreis-Anstiegen, auf die sie dann nicht mehr reagieren können, vorzugreifen?
Ja, in Österreich hat diese Regelung dazu geführt, dass dort der Preisanstieg relativ betrachtet am höchsten in Europa war. Die Hersteller erhöhen dann halt einmal am Tag kräftig, um auf Nummer sicher zu gehen.
Da frag ich mich echt wieso man sowas dann macht. Das war mein allererster Gedanke ein paar Sekunden nach dem Lesen des Vorschlags (den ich natürlich nochmal challengen wollte). Ist das einfach ein Versuch die Bürger zu beruhigen, die das nicht checken? Oder ist so wenig wirtschaftliches Verständnis bei den Entscheidungsträgern da? Das ist doch so ziemlich der einfachste Zusammenhang, den man absehen kann, oder?
Wie gesagt, vielleicht übersehe ich was, das wurde gut durchdacht und wird klappen. Aber wenn der Effekt in Österreich auch so erfolgt ist...
Du musst also Regierung darauf reagieren, insbesondere weil Landtagswahlen bevorstanden. Gleichzeitig hat man aber kein Geld, um wie zum Beispiel die Ampel Regierung damals einen "Tankrabatt" umzusetzen. Was macht man also? Warme Worte und etwas, was nichts kostet. Ob es am Ende des Tages etwas bringt oder nicht, war im Moment der Entscheidung egal. Wenn die Preise trotzdem steigen, sind halt die bösen Konzerne daran Schuld.
Eric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren26. Mär 2026, 12:29
Es soll einfach heißen „ seht her, wir tun etwas „. Ob es sinnvoll ist, ist dann wiederum eine andere Sache.
Interessiert ja auch keinen, nächstes Thema bitte und hören sie auf zu fragen
Da hat man aber auch wieder maximal reingezoomt, um es möglichst dramatisch aussehen zu lassen
Mal etwas rausgezoomt:
Die Zahl der Selbstständigen in Deutschland (einschließlich Mithelfende) lag 2006 bei 4,4 Millionen. 2026 dürften es noch 3,6 Millionen sein, besagt eine neue Prognose des IAB.
Die Zahl der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst demgegenüber hat zwischen 2006 und 2024 von 4,6 auf 5,4 Millionen zugelegt. Sie ist also im etwa gleichen Umfang gewachsen, wie der Selbständigen-Pool geschrumpft ist.
Da hat man aber auch wieder maximal reingezoomt, um es möglichst dramatisch aussehen zu lassen
Mal etwas rausgezoomt:
Die Zahl der Selbstständigen in Deutschland (einschließlich Mithelfende) lag 2006 bei 4,4 Millionen. 2026 dürften es noch 3,6 Millionen sein, besagt eine neue Prognose des IAB.
Die Zahl der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst demgegenüber hat zwischen 2006 und 2024 von 4,6 auf 5,4 Millionen zugelegt. Sie ist also im etwa gleichen Umfang gewachsen, wie der Selbständigen-Pool geschrumpft ist.
Diese Entwicklung ist ja auch folgerichtig. Die Bildungsleistung ist seit Jahren im Sinkflug. Und was mach ich, wenn ich eher überschaubar begabt bin und mir wenig zutrau? Klar. Pöstchen aufm Amt. Niemand verlangt Leistung und Freitag 12 Uhr ist dann auch genug gearbeitet
Neuer Zoll Deal vereinbart. Interessant dabei fand ich den Absatz "US-Präsident Donald Trump hatte mit der Kürzung von LNG-Erdgas-Lieferungen nach Europa gedroht, wenn das Abkommen nicht umgesetzt werde." Da haben wir uns ja mal wieder in eine tolle Ausgangslage versetzt. Da können die neuen Gaskraftwerke ja kommen
Harun hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 09:02
Vielleicht wäre man doch besser bei Mütterchen Russland geblieben.
Schwierig. Wir wissen nicht wer in drei Jahren nach Trump oder Putin kommt
Atomausstieg war halt dumm af
Gas bräuchten wir aber halt auch mit Atomkraft. Nicht mehr ganz so viel, das ist richtig. Aber ist ja auch ein Rohstoff, der nicht nur für Strom verbrannt wird