BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Mai 2026, 21:40
Naja, ist es denn legitim von anderen Staatsgebieten Angriffsdrohnen fliegen zu lassen ?
Wohl kaum:
Das ist der entscheidende politische und rechtliche Knackpunkt in deinem Szenario:
Wenn das NATO-Mitglied sein Territorium freiwillig für Angriffe zur Verfügung stellt und der angegriffene Staat daraufhin diese Drohnen-Stützpunkte attackiert, greift Artikel 5 des NATO-Vertrags (die Beistandspflicht) in der Regel NICHT.
Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis. Wer sich selbst aktiv in einen Konflikt hineinzieht, indem er Angriffe von seinem Boden aus duldet oder unterstützt, kann sich danach im Normalfall nicht auf den kollektiven Schutz berufen, wenn die Gegenseite rein defensiv die Abschussrampen ausschaltet.
Zusammenfassend: Das Szenario beschreibt eine schwere Völkerrechtsverletzung des Nachbarstaates, die ihn direkt zur Konfliktpartei macht und das Risiko eines großen Krieges massiv erhöht.
Ist es nicht, wurde aber auch nicht gemacht, sondern ist sogar laut den Russen "nur angedacht".
Russland: NATO-Minen an Tanker in Ostseehafen entdeckt
Russische Behörden haben nach eigenen Angaben mehrere in NATO-Staaten hergestellte Magnetminen an einem Tanker im Ostseehafen Ust-Luga entdeckt. Taucher hätten die Sprengsätze bei der Inspektion des Schiffsrumpfes der Arrhenius gefunden, teilte das russische Ermittlungskomitee mit. Das Schiff sei aus dem belgischen Antwerpen eingetroffen, um Flüssiggas zu laden. Die Minen seien inzwischen entschärft worden. Nach ersten Erkenntnissen könnten sie nicht in russischen Hoheitsgewässern angebracht worden sein, sagte eine Sprecherin.
Wenn der Nachschub über die Landverbindung Mariupol–Taganrog unterbunden wird rückt die Krimbrücke wieder in Fokus. Besagte Landverbindung ist für Privatverkehr mittlerweile gesperrt da permanente Drohnengefahr herrscht !
Ukraine-Drohnen nehmen russische Nachschubkonvois ins Visier
Das 1. Asow-Korps der ukrainischen Nationalgarde veröffentlichte am Montag neue Drohnenaufnahmen, die Angriffe auf russische Nachschubkonvois nahe der Grenze zeigen.
Die Einsätze fanden unter anderem entlang der Straßen Mariupol–Taganrog und Mariupol–Wolnowacha statt. Diese gelten als wichtige russische Nachschubrouten im sogenannten „Landkorridor“ zur besetzten Krim. Der ukrainische Militärblogger Anton Gerashchenko bezeichnete das Vorgehen der Asow-Brigade in einem kurzen Online-Post als „exzellente Arbeit”.
Ukraine-Drohnen stören russischen Versorgungslinien zur Krim
Nach Angaben des Korps patrouillieren ukrainische Drohnen inzwischen regelmäßig in den Grenzgebieten rund um Mariupol und greifen dort russische Militärfahrzeuge sowie logistische Ziele an. Ziel der Operationen sei es, russische Versorgungslinien zu stören und eine „Sanitärzone“ beziehungsweise Pufferzone näher an Russland und die besetzte Krim zu verschieben.
Bereits Mitte April erklärte die Brigade Asow, wichtige russische Logistikrouten nahe des besetzten Donezk seien unter Kontrolle.
Angriffe gegen Infrastruktur und Logistik
Das Asow-Regiment wurde 2014 zunächst als Bataillon gegründet und später in die ukrainische Nationalgarde integriert. Seit Beginn des russisch-ukrainischen Krieges kämpft die Einheit gegen russische Truppen und prorussische Separatisten.
Die Lage im Russland-Ukraine-Krieg bleibt weiterhin von intensiven Kämpfen geprägt. Beide Seiten setzen verstärkt auf Angriffe gegen militärische Infrastruktur und Logistik, während es derzeit zu keinen größeren territorialen Verschiebungen kommt.
Die gezeigten Videos sind meiner Information nach rund 200km von der Kontaktlinie weg gewesen. Also doch bald bewaffnete geklumpte Konvois wieder statt Tröpfchenweise versorgen.
Wie du sagst ist die Krimbrücke für Privatpersonen derweil nicht zugänglich.
Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren26. Mai 2026, 16:27
Die gezeigten Videos sind meiner Information nach rund 200km von der Kontaktlinie weg gewesen. Also doch bald bewaffnete geklumpte Konvois wieder statt Tröpfchenweise versorgen.
Wie du sagst ist die Krimbrücke für Privatpersonen derweil nicht zugänglich.
Alternativ Fischernetze oder Stahlseile über die Autobahn spannen, so machen sie es in Frontnähe. Auch in Frontnähe tut sich was, Ukraine hat laut russischem Milbloggern bei FPV eine Überlegenheit von 3:1, der Heinrich fasst es gut zusammen.
Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren28. Mai 2026, 06:52
Dimi sollte sich mal lieber sorgen um die südliche Front und die Krim machen und weniger um mögliche Verluste an EU-Diplomaten in Kiew
Immerhin hat er nicht schon wieder mit einem Atomangriff gedroht, das ist doch schon mal ein kleiner Fortschritt
Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren28. Mai 2026, 06:52
Dimi sollte sich mal lieber sorgen um die südliche Front und die Krim machen und weniger um mögliche Verluste an EU-Diplomaten in Kiew
Immerhin hat er nicht schon wieder mit einem Atomangriff gedroht, das ist doch schon mal ein kleiner Fortschritt
Wäre ja auch quasi Selbstmord. Beim letzten größeren Angriff von Kiew ist ne zweite Oreschnik wohl in Russland abgestürzt...wäre die mit nuklearen Sprengköpfen bestückt gewesen, hätten die Russen andere Probleme als die ukrainische Front
Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren28. Mai 2026, 06:52
Dimi sollte sich mal lieber sorgen um die südliche Front und die Krim machen und weniger um mögliche Verluste an EU-Diplomaten in Kiew
Immerhin hat er nicht schon wieder mit einem Atomangriff gedroht, das ist doch schon mal ein kleiner Fortschritt
Wäre ja auch quasi Selbstmord. Beim letzten größeren Angriff von Kiew ist ne zweite Oreschnik wohl in Russland abgestürzt...wäre die mit nuklearen Sprengköpfen bestückt gewesen, hätten die Russen andere Probleme als die ukrainische Front
Ein Nuklearsprengkopf ist im Normalfall so gesichert, dass der bei einem Absturz nicht detoniert.
Ist den Amis auch schon passiert (mit Fliegerbomben hauptsächlich), wahrscheinlich den Sowjets auch, aber weiß man nicht genau.
Immerhin hat er nicht schon wieder mit einem Atomangriff gedroht, das ist doch schon mal ein kleiner Fortschritt
Wäre ja auch quasi Selbstmord. Beim letzten größeren Angriff von Kiew ist ne zweite Oreschnik wohl in Russland abgestürzt...wäre die mit nuklearen Sprengköpfen bestückt gewesen, hätten die Russen andere Probleme als die ukrainische Front
Ein Nuklearsprengkopf ist im Normalfall so gesichert, dass der bei einem Absturz nicht detoniert.
Ist den Amis auch schon passiert (mit Fliegerbomben hauptsächlich), wahrscheinlich den Sowjets auch, aber weiß man nicht genau.
Ob das bei Mach 10 noch genauso gilt, weiß ich nicht